Letzte Nachrichten
Anwalt fordert Freispruch für russischen Soldaten in Kriegsverbrecher-Prozess
Der Anwalt des in Kiew wegen Kriegsverbrechen angeklagten russischen Soldaten hat einen Freispruch für seinen Mandanten gefordert. "Unter Berücksichtigung aller Beweise und Zeugenaussagen bin ich der Meinung, dass Herr Schischimarin des ihm zur Last gelegten Verbrechens nicht schuldig ist", sagte der Verteidiger von Wadim Schischimarin am Freitag vor Gericht. Der 21-Jährige sagte über seine Tat, es tue ihm "wirklich leid".
Hoffenheim widerspricht Medienbericht über Trainerposten
Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat Gerüchte um eine Verpflichtung von Trainer Markus Weinzierl entschieden zurückgewiesen. "Diese Meldung ist falsch. Es gibt aktuell keinen Kontakt zu und es gab keinen Besuch von Markus Weinzierl bei der TSG", schrieb Pressesprecher Holger Kliem bei Twitter.
Bundesrat billigt einmaligen Hartz-IV-Zuschlag und Kindersofortzuschlag
Um Hartz-IV-Bezieher bei den steigenden Verbraucherpreisen zu entlasten, erhalten sie im Juli eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro. Bei Beziehern von Arbeitslosengeld I sind es 100 Euro. Ein entsprechendes Gesetz billigte am Freitag der Bundesrat in Berlin. Zu dem Gesetz gehört auch ein Sofortzuschlag von 20 Euro im Monat pro Kind für arme Familien.
Wetterdienst warnt vor weiteren Unwettern mit Starkregen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor weiteren Unwettern mit Starkregen und Sturmböen am Freitag. Ab den Mittagsstunden seien in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr zu erwarten, teilte der Wetterdienst in Offenbach mit. Dabei könne örtlich extrem heftiger Starkregen mit rund 40 Litern Niederschlag pro Quadratmeter in kurzer Zeit auftreten.
Hafturteile gegen Rechtsradikale wegen Angriffen auf Flüchtlinge in Dresden rechtskräftig
Fast sechs Jahre nach Angriffen auf Flüchtlinge beim Dresdner Stadtfest ist das Hafturteil gegen zwei Rechtsradikale rechtskräftig. Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshof (BGH) mit Sitz in Leipzig fand bei der Überprüfung des Urteils keine Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten, wie der BGH am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht Dresden hatte im Juli 2021 einen Mann zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, den anderen zu fünf Jahren und acht Monaten. (Az. 5 StR 56/22)
Biden in Südkorea angekommen
US-Präsident Joe Biden ist für die erste Station seiner Ostasien-Reise in Südkorea angekommen. Die Präsidentenmaschine landete am Freitag in Pyeongtaek südlich von Seoul, wie AFP-Reporter berichteten. Biden sollte zunächst eine Fabrik des Technologiekonzerns Samsung in Pyeongtaek besuchen und dort Präsident Yoon Suk Yeol treffen.
EU will Schuldenregeln auch 2023 aussetzen
Wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten im Ukraine-Krieg zeichnet sich in der Europäischen Union eine Aussetzung der Schuldenregeln bis Ende 2023 ab. Die EU-Kommission will dies am Montag den Mitgliedstaaten vorschlagen, wie aus übereinstimmenden Quellen in Brüssel verlautete. Für die Verlängerung gebe es "einen Konsens", hieß es aus der EU-Kommission.
Söder: Bayern wird Neun-Euro-Ticket im Bundesrat zustimmen
Bayern wird dem geplanten Neun-Euro-Ticket im Bundesrat nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zustimmen. Das Ticket "kann kommen", twitterte Söder am Freitag vor der geplanten Abstimmung in der Länderkammer. "Bayern wird im Bundesrat zustimmen, nachdem der Bund bei der finanziellen Unterstützung der Kommunen nachgebessert hat." Zuletzt hatte Bayern noch Widerstand angekündigt.
Bekennender Vegetarier Karl Lauterbach aß als Kind gern Fleisch
Der Bundesgesundheitsminister und bekennende Vegetarier Karl Lauterbach (SPD) hat früher Fleisch genossen. "Als Kind und als junger Mann habe ich sehr gern Fleisch gegessen, und von daher war der Abschied für mich nicht leicht", sagte der 59-Jährige laut einer Meldung vom Freitag auf einer Veranstaltung der Wochenzeitung "Die Zeit". Fleisch sei für ihn damals "ein Genuss" gewesen.
Sechs europäische Staaten gehen gegen islamistische und rechtsextreme Musik vor
Sechs europäische Staaten, darunter Deutschland, haben in der vergangenen Woche islamistische und rechtsextreme Audiopropaganda aus dem Internet genommen. Die internationale Aktion sei mit der europäischen Polizeibehörde Europol und dem Musikdiensteanbieter Soundcloud organisiert worden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag in Wiesbaden mit. Die Sicherheitsbehörden hätten die Inhalte von Soundcloud gesichtet.
Berichte: Pop-Superstar Rihanna ist Mutter geworden
Pop-Superstar Rihanna und ihr Freund ASAP Rocky haben Medienberichten zufolge ihr erstes Kind bekommen. Der kleine Junge sei bereits am Freitag vergangener Woche in Los Angeles auf die Welt gekommen, berichteten US-Medien. Die 34-jährige Sängerin von Hits wie "Diamonds" und "Umbrella" hatte ihre Schwangerschaft Ende Januar öffentlich gemacht, als sie sich mit ihrem kugelrunden, nackten Baby-Bauch fotografieren ließ.
Elysée: Neue französische Regierung wird am Nachmittag vorgestellt
Gut drei Wochen vor der Parlamentswahl bekommt Frankreich eine neue Regierung. Die Namen der Kabinettsmitglieder sollen am Nachmittag bekanntgegeben werden, teilte der Élysée am Freitag mit. Eine Uhrzeit wurde nicht genannt. Die erste Kabinettssitzung mit Präsident Emmanuel Macron ist für Montag geplant. Macron hatte nach seiner Wiederwahl im April ein Zeichen für einen politischen Neustart setzen wollen.
McGregor ließt sich bei Rückkehr als Jedi-Ritter von früheren Filmen inspirieren
Hollywood-Star Ewan McGregor hat sich bei seiner Rolle als "Star-Wars"-Held Obi-Wan Kenobi von seinem Vorgänger Alec Guinness inspirieren lassen. Er sei jetzt in einem ähnlichen Alter wie sein britischer Kollege, als dieser die Rolle in den ersten "Star Wars"-Filmen verkörperte, sagte McGregor am Donnerstag bei einer virtuellen Pressekonferenz zur Vorstellung der neuen Serie "Obi-Wan Kenobi".
63-jähriger Bergwanderer stirbt bei Unglück in bayerischen Voralpen
Ein 63-jähriger Bergwanderer ist in den bayerischen Voralpen verunglückt und ums Leben gekommen. Der Mann machte sich als Teil einer vierköpfigen Urlaubergruppe am Donnerstagvormittag auf den Weg in Richtung Psengberg, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag in Rosenheim mitteilte. Am Nachmittag rutschte er beim Abstieg aus.
Lambrecht kritisiert Indiskretionen aus eigenem Ministerium
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) kritisiert Indiskretionen aus ihrem eigenen Ministerium. Es gebe eine "Unkultur" dort, "mit Gerüchten, Klatsch und Flurfunk die Medien zu füttern", sagte Lambrecht am Donnerstagabend dem Portal "t-online". Dies sei "eine ungute Entwicklung, gerade für ein Ministerium, das für Sicherheitspolitik zuständig ist."
Grünen-Chefin Lang verteidigt Neun-Euro-Ticket gegen Kritik
Grünen-Chefin Ricarda Lang hat das geplante bundesweite Neun-Euro-Ticket für den Nahverkehr gegen Kritik aus den Ländern verteidigt. Das Ticket bedeute eine finanzielle Entlastung für "Menschen mit kleinem Geldbeutel" und sei gleichzeitig ein Anreiz, "mal auf den ÖPNV umzusteigen", sagte sie am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. "Ich bin davon überzeugt, dass wir heute eine Zustimmung im Bundesrat bekommen werden."
Strack-Zimmermann kritisiert Zögern bei Lieferung schwerer Waffen an Ukraine
Die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat der Bundesregierung zu langes Zögern bei der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine vorgeworfen. "Man wartet zu lange - das hätte alles schon geliefert werden können", sagte Strack-Zimmermann am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Die der Ukraine zugesagten Panzerhaubitzen und Gepard-Panzer werden der Verteidigungspolitikerin zufolge gerade erst für ihren Kampfeinsatz vorbereitet.
Mercedes aus dem Jahr 1955 für 135 Millionen Euro versteigert
Das teuerste Auto der Welt kommt aus Stuttgart: Wie das Auktionshaus RM Sotheby's am Donnerstag mitteilte, wurde ein Mercedes Coupé 300 SLR Uhlenhaut aus dem Jahr 1955 bei einer vertraulichen Versteigerung im Mercedes-Benz-Museum Anfang Mai für 135 Millionen Euro verkauft. Von dem Prototypen gibt es nur zwei Exemplare, beide gehörten bislang dem Autohersteller selbst.
Deutsche Exporte nach Russland weiter deutlich zurückgegangen
Die deutschen Exporte nach Russland gehen weiter deutlich zurück: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, wurden im April Waren im Wert von nur noch 0,9 Milliarden Euro nach Russland exportiert, das waren 63,1 Prozent weniger als vor einem Jahr, damals betrug der Wert noch 2,3 Milliarden Euro. Grund dafür sind die wegen des Ukraine-Kriegs gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen und Exportbeschränkungen.
Grüne und Union in Wählergunst deutlich im Aufwind
Grüne und Union sind in der Wählergunst deutlich im Aufwind. Die Grünen legten im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" um drei Prozentpunkte auf 24 Prozent zu und liegen nun nach der Union, aber vor der SPD, auf dem zweiten Platz. Auch die CDU/CSU verbesserte sich um drei Punkte auf 26 Prozent. Die SPD verlor drei Punkte auf nur noch 22 Prozent.
Umfrage: Haushalte wollen stärker Erneuerbare zum Heizen nutzen
Die Haushalte in Deutschland wollen künftig stärker Erneuerbare zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung nutzen. Einer Umfrage durch das Institut Forsa zufolge, aus der die "Rheinische Post" am Freitag zitierte, gaben das für Solarenergie 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger an. Bei den Energieträgern Windenergie und Wasserstoff waren es 65 Prozent.
RNZ: Weinzierl soll Hoffenheim-Trainer werden
Markus Weinzierl soll beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim Nachfolger des entlassenen Trainers Sebastian Hoeneß werden. Wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, war der bisherige Trainer des FC Augsburg am Mittwoch bereits auf dem Trainingsgelände der TSG in Zuzenhausen vor Ort.
Ex-Agentin: Karriere von Johnny Depp schon vor Ehe mit Amber Heard im Sinkflug
Der ehemaligen Agentin von Schauspieler Johnny Depp zufolge war dessen Karriere schon vor dem Ehe-Aus mit Amber Heard schwer angeschlagen. Depp sei "der größte Filmstar der Welt" gewesen, bevor "sein Stern" aufgrund von Drogen, Alkohol und "seinem unprofessionellen Verhalten" ab 2010 "verblasste", sagte Tracey Jacobs in dem Verleumdungsprozess zwischen Heard und Depp. Jacobs hatte 30 Jahre lang Depp vertreten, bevor dieser sie 2016 entließ.
Köln vor Vertragsverlängerung mit Baumgart
Die Vertragsverlängerung mit Trainer Steffen Baumgart steht beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln anscheinend kurz bevor. "Wir haben uns zusammengesetzt und unsere Positionen ausgetauscht. Erfreulicherweise waren sie identisch", sagte der neue Sport-Geschäftsführer Christian Keller im kicker-Interview. "Steffen hat ein klares Bekenntnis abgegeben, dass er die Aufgabe hier fortführen möchte."
Dämpfer für Sturm in der NHL: Colorado kassiert Ausgleich
Der deutsche Eishockey-Profi Nico Sturm hat im Play-off-Viertelfinale der NHL einen Dämpfer kassiert. Der 27 Jahre alte Center verlor Spiel 2 mit der Colorado Avalanche gegen die St. Louis Blues mit 1:4, in der Best-of-seven-Serie steht es nun 1:1.
NBA: Theis und Celtics schlagen zurück
Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics haben in den Conference Finals der nordamerikanischen Profiliga NBA zurückgeschlagen. Die Celtics gewannen das zweite Spiel der Best-of-seven-Serie bei Miami Heat in der Nacht zum Freitag 127:102 und glichen damit zum 1:1 aus.
DEB-Team will gegen Italien nachlegen
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft will nach dem dritten Sieg in Folge am Freitag (15.20 Uhr/Sport1 und MagentaSport) gegen Italien den nächsten Schritt in Richtung WM-Viertelfinale in Finnland machen. "Wir müssen direkt nachlegen und nochmal am besten drei Punkte einfahren, um uns die bestmögliche Ausgangssituation zu besorgen", sagte Kapitän Moritz Müller am Donnerstag nach dem hart erarbeiteten 1:0 gegen Dänemark nach 100-minütiger Verspätung.
Vorbild Khedira: Flick glaubt an WM mit Wirtz
Hansi Flick hat die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme von Ausnahmetalent Florian Wirtz noch nicht aufgegeben. Er habe bei Sami Khedira vor dem WM-Triumph 2014 selbst erlebt, wie ein Spieler nach einem Kreuzbandriss zurückkommen könne, sagte der Bundestrainer: "Er hat es geschafft, auf den WM-Zug aufzuspringen."
Union kritisiert Verzögerungen bei Lieferung schwerer Waffen an Ukraine
Die Unionsfraktion kritisiert die Bundesregierung wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Gepard-Flugabwehrpanzern an die Ukraine. Er frage sich, "ob das nur ein Bluff war", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn (CSU), der "Bild" (Freitagsausgabe): "Schlimm für die Ukraine, denn sie braucht dringend Nachschub."
USA und Russland machen sich gegenseitig für schlechte Ernährungslage verantwortlich
Die USA und Russland haben sich vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs gegenseitig für die sich weltweit verschlechternde Ernährungslage verantwortlich gemacht. US-Außenminister Antony Blinken warf Moskau auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag vor, die Lebensmittelversorgung "von Millionen Ukrainern und Millionen weiterer Menschen auf der ganzen Welt" in Geiselhaft zu nehmen.
Tankstellenbranche fürchtet Engpässe Anfang Juni wegen Steuersenkung auf Sprit
Die Tankstellen warnen wegen der Steuersenkungen auf Treibstoff Anfang Juni vor Engpässen an der Zapfsäule. "Eine hohe Nachfrage der Autofahrer wird auf ein niedriges Angebot stoßen", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Freier Tankstellen, Duraid El Obeid, der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Die Energiesteuer wird am 1. Juni bei Diesel um 14,04 Cent pro Liter und bei Benzin um 29,55 Cent pro Liter sinken.
Bund macht dieses Jahr 139 Milliarden neue Schulden
Der Bund nimmt in diesem Jahr rund 139 Milliarden Euro an neuen Schulden auf. Das beschloss der Haushaltsausschuss in seiner sogenannten Bereinigungssitzung in der Nacht zum Freitag, wie aus Parlamentskreisen verlautete. Ursprünglich hatte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) mit knapp 100 Milliarden Euro neuen Schulden geplant. Durch den später eingebrachten Ergänzungshaushalt, der insbesondere Mehrkosten und Mindereinnahmen in Verbindung mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine abbildete, kamen weitere rund 40 Milliarden Euro hinzu.