Letzte Nachrichten
Erste Generalaudienz von Papst Franziskus seit zwei Jahren
Papst Franziskus hat am Mittwochmorgen seine erste Generalaudienz seit Beginn der Pandemie Anfang 2020 gehalten. Auf dem Petersplatz in Rom versammelten sich dazu Gläubige aus der ganzen Welt. Kurz vor 09.00 Uhr kreuzte das "Papamobil", das von der Leibwache des Kirchenoberhaupts begleitet wurde, den Platz, der noch mit dem Oster-Dekor geschmückt war.
Baerbock sichert Ukraine Unterstützung bei militärischer Ausbildung und Wartung zu
Angesichts des Streits um Waffenlieferungen für die Ukraine hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) der Führung in Kiew zugesichert, militärisch "mit der Ausbildung und Wartung zu helfen". Panzerlieferungen seien kein Tabu für die Bundesregierung, "aber kurzfristig ist bei uns nichts vorhanden, was wir jetzt wirklich schnell und unverzüglich liefern können", sagte Baerbock am Mittwoch nach einem Treffen mit Lettlands Außenminister Edgars Rinkevics in Riga.
Staatsanwaltschaft ermittelt nach Tod von DHL-Erpresser
Der mutmaßliche Erpresser des Logistikkonzerns DHL ist tot. Der 36-Jährige sei am 9. April gestorben, sagte ein Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Ein Todesermittlungsverfahren sei eingeleitet worden und werde von der Berliner Staatsanwaltschaft geführt. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass der Mann in einem Krankenhaus der Hauptstadt gestorben sei.
Kartellamt mahnt Deutsche Bahn ab
Das Bundeskartellamt in Bonn hat die Deutsche Bahn (DB) wegen möglicher Behinderung von Mobilitätsdiensten abgemahnt. Die DB stelle für solche Dienste - bis auf wenige Ausnahmen - keine Prognosedaten des Schienenpersonenverkehrs zur Verfügung, wie etwa Daten über Verspätungen, Fahrtverlauf, Zugausfälle oder Gleiswechsel. Diese Daten seien aber "essenziell für die Entwicklung solcher Dienstleistungen", erklärte das Kartellamt am Mittwoch.
Britisches Gericht erlaubt formell Auslieferung von Assange an die USA
Nach jahrelangem juristischen Tauziehen hat ein britisches Gericht am Mittwoch formell die Auslieferung des Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA genehmigt. Der Westminster Magistrates Court erließ den Auslieferungsbeschluss, dem allerdings die britische Innenministerin Priti Patel zustimmen muss. Dem 50-jährigen Australier Assange droht in den USA wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan eine lebenslange Haftstrafe.
Medien: Wimbledon-Aus für Russen und Belarussen geplant
Wegen des Ukraine-Kriegs planen die Organisatoren des bedeutenden Wimbledon-Turniers (27. Juni bis 10. Juli) offenbar nun doch den Ausschluss von Tennis-Profis aus Russland und Belarus. Das berichtete die renommierte Tageszeitung The Times unter Berufung auf Quellen im Umfeld der Veranstalter des wichtigsten aller vier Grand-Slam-Turniere. Der Kreml in Moskau bezeichnete einen möglichen Bann gegen Aktive aus Russland als "inakzeptabel".
Pentagon: Ukraine hat zusätzliche Kampfjets erhalten
Die Ukraine hat nach US-Angaben Kampfflugzeuge für den Kampf gegen die russischen Streitkräfte erhalten: Nach Angaben des Pentagon verfügt die Ukraine jetzt über "mehr Kampfjets als vor zwei Wochen". In einem dramatischen Hilfsappell aus der umkämpften Hafenstadt Mariupol warnte derweil ein ukrainischer Kommandeur in der Nacht zum Mittwoch, seine Truppen sähen "vielleicht" ihren "letzten Tagen, wenn nicht Stunden entgegen".
EU-Ratspräsident: Kriegsverbrechen in der Ukraine werden nicht vergessen
Die im Ukraine-Krieg verübten Kriegsverbrechen werden nach den Worten von EU-Ratspräsident Charles Michel nicht in Vergessenheit geraten. "Die Geschichte wird Kriegsverbrechen nicht vergessen", sagte Michel am Mittwoch bei einem Besuch in der Ukraine.
Continental produziert wieder "temporär" in Russland
Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat seine Produktion in Russland wieder aufgenommen. Mitarbeitern und Führungskräften drohten "harte strafrechtliche Konsequenzen, sollten wir darauf verzichten, die lokale Nachfrage zu bedienen", begründete Conti den Schritt am Mittwoch. Die Reifenproduktion in Kaluga südwestlich von Moskau werde daher "im Bedarfsfall temporär" wieder aufgenommen. Conti betonte, es verfolge damit "keinerlei Gewinnerzielungsabsicht".
Menschen in Deutschland schleckten 2021 pro Kopf 113 Kugeln Eis
Rund 113 Kugeln Eis oder 7,9 Liter - so hoch war der pro-Kopf-Verbrauch an Speiseeis im vergangenen Jahr. Wie der im Süßwarenverband BDSI angesiedelte Eis Info Service am Mittwoch mitteilte, war dies allerdings ein Rückgang im Vergleich zu 2020, als pro Kopf 8,2 Liter Eis geschleckt wurden. Der Verband machte vor allem das wechselhafte Wetter 2021 sowie die andauernde Corona-Pandemie für den Rückgang verantwortlich.
Sonderregel bei Hochschulzugang für ukrainische Schülerinnen und Schüler
Die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder hat sich auf Ausnahmeregelungen für den Hochschulzugang von ukrainischen Flüchtlingen geeinigt, die wegen des Kriegs in ihrem Heimat ihre schulische oder universitäre Ausbildung unterbrechen mussten. Sie können sich nach Angaben der KMK vom Mittwoch trotzdem für ein Studium an einer deutschen Hochschule bewerben.
Umfrage: Pendler besonders häufig von Funklöchern betroffen
Wer viel unterwegs ist, muss sich besonders häufig mit Funklöchern herumärgern. 62 Prozent der Pendler in Deutschland haben oft oder sehr oft Probleme mit dem Mobilfunksignal, wie das Vergleichsportal Verivox am Mittwoch auf der Grundlage einer Umfrage mitteilte. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 53 Prozent. "Verkehrswege sind die Achillesferse des deutschen Mobilfunknetzes", erklärte Verivox dazu.
Frühere Tennis-Weltranglistenerste Maria Sharapova erwartet ihr erstes Kind
Die frühere Tennis-Weltranglistenerste Maria Sharapova erwartet ihr erstes Kind. Die Russin verkündete die gute Nachricht genau an ihrem 35. Geburtstag im Onlinedienst Instagram. "Geburtstagskuchen für zwei zu essen, war schon immer meine Spezialität", kommentierte Sharapova ein Foto, das sie mit Bikini-Oberteil, leicht gewölbtem Babybauch und Sommerhose an einem Strand zeigt.
Nations League: Flick kriegt Mini-Trainingslager in Marbella
Hansi Flick bekommt auf dem Weg zur WM mehr Zeit mit der Fußball-Nationalmannschaft. Der Bundestrainer versammelt seine Stars vor den wichtigen Nations-League-Spielen im Juni in einem Mini-Trainingslager im spanischen Marbella. Zu dem Kurz-Trip vom 23. bis 27. Mai sollen nach Informationen der Bild-Zeitung auch die Familien der Nationalspieler mitkommen.
Europas Autohersteller verkaufen im März ein Fünftel weniger Neuwagen
Die Autoproduktion in Europa stockt wegen des Ukraine-Kriegs und des anhaltenden Chipmangels - entsprechend wenig neue Autos wurden im März verkauft. Der Absatz der europäischen Hersteller sank um 20,5 Prozent im Vergleich zum März 2021 und fast um ein Drittel im Vergleich zum Vor-Pandemie-Monat März 2019, wie der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch mitteilte. Eine rasche Wende ist demnach nicht in Sicht.
Bundeswehr fliegt erneut verletzte Ukrainer aus Polen aus
Die Luftwaffe bringt abermals kriegsverletzte ukrainische Zivilisten zur Behandlung nach Deutschland. Das Spezialflugzeug vom Typ Airbus A310 MedEvac sei am Mittwochmorgen vom Flughafen Köln-Wahn aus in Richtung Polen gestartet, teilte die Luftwaffe mit. Von dort sollten "schwer verletzte Zivilpersonen" zur medizinischen Behandlung nach Deutschland gebracht werden. An Bord würden sie von medizinischem Personal des Bundeswehr-Sanitätsdiensts betreut.
Ermittlungen gegen Trainer von bayerischer Jugendmannschaft wegen sexueller Übergriffe
In Bayern hat die Polizei Ermittlungen gegen einen 24-jährigen Trainer einer Jugendmannschaft wegen des Verdachts sexueller Übergriffe aufgenommen. Drei Spieler der Mannschaft im Alter von 15 bis 18 Jahren erstatteten am Montag bei einer Inspektion im Landkreis Tirschenreuth Anzeige, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Mittwoch in Regensburg mitteilte. Sie gaben demnach an, von dem Jugendtrainer ihrer Vereinssportmannschaft jeweils einzeln zur Übernachtung eingeladen und dann während des Schlafens unsittlich berührt worden zu sein.
Deutlich mehr Tote in Sachsen und Thüringen in zweitem Halbjahr 2021
In Sachsen und Thüringen sind im zweiten Halbjahr 2021 deutlich mehr Menschen gestorben als üblich. Beide Bundesländer verzeichneten jeweils rund 13 Prozent mehr Tote, als aufgrund der Altersstruktur zu erwarten gewesen wäre, wie das Ifo-Institut am Mittwoch in Dresden auf Basis einer Sonderauswertung der Sterbefälle des Statistischen Bundesamts mitteilte. In Schleswig-Holstein und Berlin wurde demnach hingegen keine Übersterblichkeit festgestellt.
Diane Kruger spricht Deutsch mit ihrer kleinen Tochter
Hollywoodstar Diane Kruger spricht mit ihrer kleinen Tochter zu Hause in ihrer Muttersprache. "Ich spreche Deutsch mit ihr, und sie versteht auch alles - bestimmte Worte sagt sie nur auf Deutsch, zum Beispiel Pfannkuchen", sagte die in Deutschland geborene Schauspielerin der Zeitschrift "Gala" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Beim Kochen setze sie aber auch gern auf Gerichte der französischen Küche.
Neue Westfälische: Bielefeld trennt sich von Kramer
Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat sich nach Informationen der Neuen Westfälischen von Trainer Frank Kramer getrennt. Die Ostwestfalen wollten die Trennung auf SID-Anfrage zunächst aber nicht bestätigen. "Wenn es etwas zu verkünden gibt, dann werden wir das heute auch noch machen", sagte ein Vereinssprecher am Mittwochvormittag.
Corona-Maßnahmen haben nach Expertenmeinung nur begrenzten Einfluss
Die zum größten Teil ausgelaufenen Corona-Maßnahmen hatten nach Überzeugung der Virologen Klaus Stöhr und Hendrik Streeck zuletzt nur noch nur begrenzten Einfluss auf das Pandemiegeschehen. Den größten Effekt auf "die Verbreitung des Virus hat die Saisonalität", sagte Streeck der "Bild"-Zeitung. "Das sind unter anderem wärmere Temperaturen, mehr UV-Strahlung und das Verhalten der Menschen, die es zu Beginn des Frühlings nach draußen zieht. Das sehen wir derzeit."
Ärmere Haushalte von Inflation besonders stark betroffen
Die hohe Inflation trifft laut einer aktuellen Erhebung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ärmere Haushalte besonders schwer. "Das liegt daran, dass die aktuell stärksten Preistreiber – Haushaltsenergie, Kraftstoffe und Lebensmittel – unterschiedlich stark durchschlagen", erklärten am Mittwoch die Autoren der Studie. Eine Familie mit zwei Kindern und niedrigem Einkommen musste demnach 7,9 Prozent Inflation ausgleichen, bei Singles mit mehr als 5000 Euro monatlich waren es dagegen sechs Prozent.
Shanghai lockert trotz neuer Todesfälle vorsichtig den strikten Corona-Lockdown
Shanghai hat am Mittwoch den zermürbenden, wochenlangen Corona-Lockdown weiter vorsichtig gelockert - trotz neuer Todesfälle und weiterhin täglich tausender Neuinfektionen. Für weitere vier Millionen Bewohner der größten chinesischen Metropole wurden die strengen Lockdown-Maßnahmen gelockert, wie die Behörden mitteilten. Zugleich bestätigten sie weitere sieben Corona-Todesfälle und mehr als 18.000 meist symptomfreie Neuinfektionen.
Kutschaty verteidigt Schwesig in Debatte um Nord Stream 2
Der SPD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Thomas Kutschaty, hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in der Debatte um den Bau der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 verteidigt. "Manuela Schwesig engagiert sich wie keine andere für ihr Land und für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern – gerade auch mit Blick auf Arbeitsplätze", sagte Kutschaty den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch.
Verdacht auf Betrieb von Corona-Teststationen ohne Genehmigung in Stuttgart und Nürnberg
Im Großraum Stuttgart und in Nürnberg sollen zwei Männer fünf Corona-Teststationen ohne Genehmigung betrieben und die Tests dennoch abgerechnet haben. Mehr als 30 Polizeibeamte hätten die Wohnungen der beiden und insgesamt zehn Teststellen durchsucht, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Mittwoch mit. Die beiden Verdächtigen seien dem Gesundheitsamt aufgefallen, weil eine "erhebliche Diskrepanz" zwischen den tatsächlich erfokgten und den abgerechneten Tests bestanden habe.
EU-Ratspräsident Michel in Kiew eingetroffen
EU-Ratspräsident Charles Michel ist zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. "Heute in Kiew", schrieb der Belgier am Mittwoch auf Twitter. "Im Herzen eines freien und demokratischen Europas." Dazu postete Michel ein Foto, das ihn im Bahnhof zeigt.
IWF fordert von Sri Lanka Umstrukturierung der Schulden vor Gewähren von Hilfen
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den krisengeplagten Inselstaat Sri Lanka aufgefordert, seine Auslandsschulden umzustrukturieren, bevor ein Hilfsprogramm des Fonds abgeschlossen werden kann. Das Land müsse Schritte unternehmen, um die Tragfähigkeit seiner Schulden wieder herzustellen, bevor es IWF-Kredite erhalte, erklärte der Zuständige des Fonds für das Land, Masahiro Nozaki, am Mittwoch. Die Zustimmung eines vom IWF unterstützten Programms für Sri Lanka hänge von entsprechenden Zusicherungen ab.
Schulze will globales Bündnis für Ernährungssicherheit anstoßen
Im Kampf gegen die drohende Hungerkrise wegen des Ukraine-Kriegs will Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ein Bündnis für globale Ernährungssicherheit anstoßen. Dieses solle sowohl kurzfristig Hilfe koordinieren als auch langfristig krisenfeste Strukturen aufbauen, sagte Schulze am Mittwoch in Berlin vor ihrem Abflug zur Weltbanktagung in Washington. Bei der Tagung will die Ministerin für ihre Idee werben - in ersten Gesprächen sei sie auf "offene Ohren" gestoßen.
Hofreiter warnt vor "de facto Drittem Weltkrieg"
Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit ihrer Zurückhaltung bei Waffenlieferungen an die Ukraine eine weltkriegsartige Ausweitung des Konflikts zu riskieren. Das Problem der Haltung Deutschlands sei, "dass wir bei den Sanktionen bremsen, bei den Waffenlieferungen bremsen, und damit die Gefahr droht, dass der Krieg sich immer länger hinzieht", sagte Hofreiter am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Und je länger sich der Krieg hinziehe, desto größer werde die Gefahr, "dass weitere Länder überfallen werden und wir dann am Ende in einen erweiterten de facto Dritten Weltkrieg rutschen".
Preise an der Zapfsäule stiegen noch nie so stark wie im März dieses Jahres
Die aktuellen Preissteigerungen an der Zapfsäule sind vergleichbar mit früheren Krisen - jedoch war der Anstieg noch nie so stark wie jetzt vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs. Das hat das Statistische Bundesamt in einer Analyse der Preisentwicklung für Erdöl und Mineralölprodukte sowie Erdgas in den vergangenen 50 Jahren ergeben. Das Fazit: Die Preise stiegen zuletzt stärker als während der beiden Ölkrisen 1973/1974 und 1979/1980 sowie der Finanzmarktkrise 2008/2009.
Baerbock betont deutsche Entschiedenheit bei Unterstützung von Ukraine und Nato
Vor ihrer Reise in die baltischen Staaten hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die deutsche Entschiedenheit zur Unterstützung der Ukraine und der Nato-Partner betont. "Wir unterstützen die Ukraine entschlossen bei ihrem Überlebenskampf, mit Waffen, finanzieller Unterstützung und weiteren harten Sanktionen gegen Putins Machtbasis", sagte Baerbock am Mittwoch. "Und wir stärken unsere eigene Wehrhaftigkeit und leisten unseren Beitrag zur Neuausrichtung unserer Sicherheit in Europa."
IW-Chef Hüther für ernste Prüfung des Frackings als Alternative zu russischem Gas
Zur Verringerung der Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas hat der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, eine ernsthafte Prüfung der umstrittenen Fracking-Technologie gefordert. "Grundsätzlich muss für einen schnellen Ausstieg aus russischem Gas jede Option geprüft und ernsthaft erwogen werden", sagte er der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Das gelte "selbstverständlich" auch für das Fracking und die Gasförderung in Deutschland.