Letzte Nachrichten
Baugenehmigungen im Februar zurückgegangen
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist im Februar zurückgegangen - besonders stark für Einfamilienhäuser. Die Behörden genehmigten den Bau von rund 28.000 Wohnungen, das waren 4,1 Prozent weniger als im Januar und 6,6 Prozent weniger als im Februar 2021, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Bei den Einfamilienhäusern betrug der Rückgang zum Vorjahresmonat 16,3 Prozent.
Kieler Ministerpräsident Günther fordert Lieferung schwerer Waffen an Ukraine
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine ausgesprochen. "Das ist nichts, was lange geprüft werden sollte", sagte der Regierungschef am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin. Er unterstütze die Forderung, dem angegriffenen Land schwere Waffen zur Verfügung zu stellen.
Deutschlands Exporte nach Russland im März mehr als halbiert
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs und der Sanktionen des Westens gegen Russland sind Deutschlands Exporte nach Russland drastisch geschrumpft. Sie gingen im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 57,5 Prozent auf noch 1,1 Milliarden Euro zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Russland lag damit auf Rang zwölf der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte - im Februar hatte das Land noch Rang fünf inne.
kicker: Einjahresverträge für Neuer und Müller
Die Verträge der Fußball-Nationalspieler Manuel Neuer und Thomas Müller sollen bei Rekordmeister Bayern München nur um ein Jahr verlängert werden. Das berichtet der kicker am Donnerstag, nachdem mehrere Medien zuvor bereits von einer bevorstehenden Verlängerung der bis 2023 laufenden Verträge um zwei Jahre schrieben.
Tesla meldet erneut Rekordabsatz und Rekordgewinn
Tesla hat auch zu Beginn des Jahres Rekorde eingefahren. Der US-Elektroautobauer lieferte rund 310.000 Autos aus, 68 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und so viel wie nie, wie er am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg dank höherer Preise um 81 Prozent auf 18,76 Milliarden Dollar (17,3 Milliarden Euro), der Gewinn versiebtfachte sich auf 3,3 Milliarden Dollar.
NHL: Draisaitl mit großem Schritt Richtung Play-offs
Eishockeystar Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers haben den nächsten ganz großen Schritt Richtung Play-offs gemacht. Die Kanadier setzten sich mit 5:2 gegen die Dallas Stars durch und haben die Qualifikation für die entscheidende Saisonphase in der nordamerikanischen Profiliga NHL fast sicher.
NBA: Starker Theis holt mit Celtics nächsten Sieg
Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics haben auch ihr zweites Spiel in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NBA gewonnen. Der Rekordmeister besiegte die Brooklyn Nets dank einer starken zweiten Hälfte mit 114:107 und führt in der "best of seven"-Serie nun mit 2:0. Theis stand eine gute halbe Stunde auf dem Parkett und kam auf 15 Punkte und sechs Rebounds.
Wimbledon: Djokovic nennt Startverbot "verrückt"
Superstar Novak Djokovic hat das Startverbot für russische und belarussische Tennisprofis beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon kritisiert. "Ich werde immer gegen Krieg sein, ich selbst bin ein Kind des Krieges", sagte der Serbe beim ATP-Turnier in Belgrad: "Aber ich bin gegen die Entscheidung der Organisatoren von Wimbledon. Ich halte das für verrückt."
Tedesco scherzt nach Finaleinzug: "Ab sofort immer Flanke auf Forsberg"
Trainer Domenico Tedesco vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat Matchwinner Emil Forsberg nach dem Einzug ins DFB-Pokalfinale scherzhaft zum neuen "Zielspieler" erklärt. "Ab sofort immer Flanke auf Forsberg", sagte der Coach nach dem 2:1 (0:1)-Sieg im Halbfinale am Mittwoch gegen Union Berlin schmunzelnd. Der Schwede hatte in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer geköpft.
Hoffenheim-Coach Hoeneß: "Ich sollte auf eigenen Beinen stehen"
Trainer Sebastian Hoeneß vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim hatte wegen seiner prominenten Verwandtschaft als Kind mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. "Wenn ich auf eine neue Schule kam, war schon zu spüren, dass Mitschüler und Lehrer dachten: 'Da kommt der Hoeneß!' Aber ich glaube, dieser Gedanke währte nur kurz. Für diejenigen, die mich dann kennenlernten, war ich bald nicht mehr 'der Hoeneß', sondern nur noch 'der Basti', sagte der 39-Jährige bei 11Freunde.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder über 700
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder über 700 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Donnerstagmorgen mit 720,6 an. Am Vortag hatte er bei 688,3 gelegen, vor einer Woche bei 1015,7. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum.
Finanzminister Lindner testet in Washington positiv auf Corona
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ein Coronatest fiel am Mittwochabend (Ortszeit) in der US-Hauptstadt Washington positiv aus, wie eine Ministeriumsvertreterin sagte. "Dem Minister geht es soweit gut. Er hat nur leichte Symptome." Lindner hielt sich anlässlich der Frühjahrestagungen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington auf. Demnach waren Tests vor dem Abflug und auch im Laufe des Mittwochs noch negativ ausgefallen.
US-Regierung legt Berufung gegen Aufhebung der Maskenpflicht im Verkehr ein
Die US-Regierung legt Berufung gegen die gerichtliche Aufhebung der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ein. Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte am Mittwoch (Ortszeit), dass die Regierung Berufung gegen ein Urteil vom Montag eingelegt habe, nachdem US-Gesundheitsbehörden zum Schluss kamen, dass Masken weiterhin "zum Schutz der öffentlichen Gesundheit notwendig sind". Mehrere US-Fluglinien hatten nach dem Urteil bereits die Maskenpflicht auf Inlandsverbindungen aufgehoben, Fahrdienste wollten sie ebenfalls streichen.
Vermeintlich bedrohliches Flugzeug löst Evakuierung des US-Kapitols aus
Ein vermeintlich bedrohliches Flugzeug hat am Mittwochabend (Ortszeit) eine Evakuierung des US-Kapitols ausgelöst. Die Polizei erklärte zunächst, sie verfolge "ein Flugzeug, das eine wahrscheinliche Bedrohung darstellt". Kurz darauf erklärte sie, es habe sich um eine "vorsorgliche" Maßnahme gehandelt. "Es gibt keine Bedrohung". Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, prangerte eine "offensichtliche Fahrlässigkeit" der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) als Ursache für den Fehlalarm an.
Verdächtiges Flugzeug löst Evakuierung des US-Kapitols aus
Ein verdächtiges Flugzeug hat am Mittwochabend (Ortszeit) eine Evakuierung des US-Kapitols ausgelöst. Die Polizei erklärte zunächst, sie verfolge "ein Flugzeug, das eine wahrscheinliche Bedrohung darstellt". Kurz darauf erklärte sie, es habe sich um eine "vorsorgliche" Maßnahme gehandelt. "Es gibt keine Bedrohung". Weitere Details sollten später bekanntgegeben werden.
Israel fliegt nach Raketenangriff aus Gazastreifen Luftangriffe
Die israelischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Donnerstag nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen Luftangriffe auf die palästinensische Mittelmeer-Enklave geflogen. Augenzeugen zufolge griff Israel eine Reihe von Zielen im Zentrum des Gazastreifens an. Ob es Opfer gab, war zunächst unklar. Zuvor war aus dem Gazastreifen nach Angaben der israelischen Armee eine Rakete auf Israel abgefeuert worden. Später folgten demnach mindestens vier weitere Raketen.
Verdächtiges Flugzeug löst Evakuierung des US-Kapitols aus - Polizei entwarnt
Ein verdächtiges Flugzeug hat am Mittwochabend (Ortszeit) eine Evakuierung des US-Kapitols ausgelöst. Die Polizei erklärte zunächst, sie verfolge "ein Flugzeug, das eine wahrscheinliche Bedrohung darstellt". Kurz darauf erklärte sie, es habe sich um eine "vorsorgliche" Maßnahme gehandelt. "Es gibt keine Bedrohung". Weitere Details sollten später bekanntgegeben werden.
Macron und Le Pen greifen sich bei einziger direkter Debatte heftig an
Wenige Tage vor der Stichwahl in Frankreich haben sich Präsident Emmanuel Macron und seine rechtspopulistische Herausforderin Marine Le Pen im Ringen um die letzten unentschlossenen Wähler gegenseitig heftig angegriffen. "Sie hängen von Russland und vom russischen Präsidenten ab", warf Macron Le Pen am Mittwoch im Fernsehduell vor. Diese beschimpfte Macron ihrerseits als "Klimaheuchler".
Le Pen will Kopftuchverbot im öffentlichen Raum durchsetzen
Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat ihre Forderung nach einem Kopftuchverbot im öffentlichen Raum bekräftigt. "Es ist eine Uniform, die die Islamisten aufzwingen", sagte die Rechtspopulistin im Fernsehduell gegen Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch in Paris. Macron warf ihr vor, auf diese Weise Millionen von Menschen aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen. "Sie riskieren einen Bürgerkrieg", sagte er.
Biden nimmt an diesjährigem Korrespondentendinner teil
Der frühere US-Präsident Donald Trump boykottierte das traditionelle Dinner der Korrespondenten am Weißen Haus - sein Nachfolger Joe Biden wird nun an der Gala teilnehmen. Die Vereinigung der am Weißen Haus akkreditierten Journalisten gab am Mittwoch bekannt, dass der Präsident und First Lady Jill Biden an dem festlichen Abendessen am 30. April als Gäste erwartet werden.
Sieg gegen Brighton: ManCity zurück an der Spitze
Manchester City hat im umkämpften Titelrennen in der englischen Premier League zurückgeschlagen und Jürgen Klopps FC Liverpool wieder von der Tabellenspitze verdrängt. Der Meister setzte sich am Mittwoch 3:0 (0:0) gegen Brighton & Hove Albion durch und liegt nun wieder einen Punkt vor den Reds, die am Dienstag mit einem deutlichen 4:0 (2:0) gegen Manchester United vorgelegt hatten.
RB Leipzig kämpft sich ins Pokalfinale
RB Leipzigs Double-Jäger sind nach hartem Kampf zum dritten Mal ins DFB-Pokalfinale eingezogen und haben im Berliner Olympiastadion ein Rendezvous mit der Geschichte. Trotz Rückstand rang der klare Favorit ein leidenschaftliches Union Berlin im Halbfinale mit 2:1 (0:1) nieder. Am 21. Mai soll nun im Endspiel gegen den SC Freiburg der erste Titel der jungen Vereinsgeschichte her.
Macron wirft Le Pen "Abhängigkeit" von Russland vor
Wenige Tage vor der Stichwahl in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron seiner rechtspopulistischen Herausforderin Marine Le Pen "Abhängigkeit" von Russland vorgeworfen. "Wenn Sie von Russland sprechen, dann sprechen Sie von Ihrem Geldgeber", sagte Macron am Mittwoch in der ersten und letzten Fernseh-Debatte zwischen den beiden Präsidentschaftsanwärtern.
DEL: München legt gegen Wolfsburg vor
Ex-Meister Red Bull München hat zum Halbfinal-Auftakt in den Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorgelegt. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson ließ Vizemeister Grizzlys Wolfsburg beim 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) keine Chance und ging in der Serie mit 1:0 in Führung. Drei Erfolge sind nötig, um ins Finale einzuziehen.
Ukraine schlägt Verhandlungen mit Russland in belagertem Mariupol vor
Angesichts der katastrophalen Lage im seit Wochen umkämpften Mariupol hat die Ukraine eine "besondere Verhandlungsrunde" mit russischen Vertretern in der strategisch wichtigen Hafenstadt im Süden des Landes vorgeschlagen. Es könnten Verhandlungen "ohne Vorbedingungen" stattfinden, schrieb der ukrainische Chefunterhändler und Präsidentschaftsberater Mychailo Podoljak am Mittwoch auf Twitter. Ziel sei es, die ukrainischen Kämpfer, Soldaten und Zivilisten zu retten. "Weil sie zu uns gehören. Weil sie in meinem Herzen sind. Für immer", erklärte Podoljak.
Westliche Minister verlassen G20-Treffen aus Protest gegen Russland
Mit einer Boykott-Aktion haben westliche Finanzminister und Zentralbankchefs bei einem G20-Treffen in Washington gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine protestiert. US-Finanzministerin Janet Yellen und mehrere ihrer Kollegen etwa aus Kanada und Großbritannien verließen am Mittwoch den Sitzungssaal, als der russische Vertreter das Wort ergriff, wie aus informierten Kreisen verlautete. "Einige Finanzminister und Zentralbankchefs, die virtuell teilnahmen, haben ihre Kameras ausgeschaltet, als Russland sprach."
ATP und WTA kritisieren Ausschluss von Russen und Belarussen
Die Spielervereinigungen ATP und WTA haben den Ausschluss russischer und belarussischer Tennisspieler vom Grand-Slam-Turnier in Wimbledon scharf kritisiert. Die Entscheidung sei "unfair" und habe "das Potenzial, einen schädlichen Präzedenzfall zu schaffen", teilte die für Herrenturniere zuständige ATP mit. Die Frauen-Vereinigung WTA zeigte sich weniger später ebenfalls "sehr enttäuscht" von der scharfen Sanktion.
Kerber scheitert in Stuttgart an Kontaveit
Die frühere Tennis-Weltranglistenerste Angelique Kerber ist beim WTA-Turnier in Stuttgart in der ersten Runde an Anett Kontaveit gescheitert. Die 34-Jährige unterlag der Weltranglistensechsten aus Estland nach gutem Start mit 6:3, 4:6, 4:6. Für Kerber war es die fünfte Niederlage in Folge.
Bartsch sieht Linke nach Rücktritt von Hennig-Wellsow in schwerer Krise
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sieht seine Partei nach dem Rücktritt der Co-Parteivorsitzenden Susanne Henning-Wellsow in einer ihrer bislang schwersten Krisen. Hennig-Wellsows Rücktritt sei für ihn überraschend gekommen und ein "herber Schlag" für die Linkspartei, sagte Bartsch am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen". "Und ich glaube, er wird die ganze Partei auch ein Stück weit treffen."
Polizei stoppt ultranationalistische israelische Demonstranten in Jerusalem
Die israelische Polizei hat am Mittwoch hunderte ultranationalistische jüdische Demonstranten am Zutritt zum muslimischen Viertel Jerusalems gehindert. Mehr als tausend Protestierende mit israelischen Fahnen versammelten sich am frühen Mittwochabend auf einem Platz außerhalb der Altstadt Jerusalems. Einige riefen dabei "Tod den Arabern". Die israelischen Behörden befürchteten wegen der seit Wochen andauernden Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern erneute Gewaltausbrüche.
US-Rapper ASAP Rocky wegen Schusswaffenvorfalls festgenommen
Der US-Rapper ASAP Rocky ist wegen eines Schusswaffenvorfalls festgenommen worden. Der Freund von Pop-Superstar Rihanna wurde am Mittwoch am Flughafen der US-Westküstenmetropole Los Angeles in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Der Vorwurf lautet auf Angriff mit einer tödlichen Waffe.
Ukrainische Truppen in Mariupol richten dramatischen Hilfsappell an die Welt
Nach fast zweimonatigen heftigen Kämpfen steht der strategisch wichtigen ukrainischen Hafenstadt Mariupol die möglicherweise letzte Schlacht bevor. In einem dramatischen Hilfsappell warnte der ukrainische Kommandeur Serhij Wolyna am Mittwoch, seine Truppen sähen "vielleicht" ihren "letzten Tagen, wenn nicht Stunden entgegen". Die EU sicherte der ukrainischen Regierung weitere Unterstützung bei der Verteidigung gegen die russischen Truppen zu.