Letzte Nachrichten
LPGA-Matchplay in Las Vegas: Vorjahres-Zweite Popov startet mit Niederlage
Die Vorjahres-Zweite Sophia Popov (St. Leon Rot) ist mit einer Niederlage in das Matchplay-Turnier der LPGA in Las Vegas gestartet. Die British-Open-Siegerin von 2020 verlor ihr erstes Spiel gegen Jenny Shin aus Südkorea mit 1:2.
NHL: Sturms Colorado lässt ersten Matchball liegen
Die Colorado Avalanche haben ohne den deutschen Eishockey-Profi Nico Sturm in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NHL einen ersten Matchball vergeben. Der zweimalige Meister verlor Spiel fünf der Viertelfinal-Serie gegen die St. Louis Blues mit 4:5 nach Verlängerung und kassierte in der Best-of-seven-Serie den Anschluss zum 3:2.
NBA: Nationalspieler Theis mit Boston Celtics vor Finaleinzug
Basketball-Nationalspieler Daniel Theis steht mit den Boston Celtics dicht vor dem Einzug ins Finale der nordamerikanischen Profiliga NBA. Der Rekordmeister gewann Spiel fünf bei den Miami Heat dank einer starken zweiten Halbzeit mit 93:80 und ging damit in der Best-of-seven-Serie mit 3:2 in Führung.
Trapp stellt keine Ansprüche
Torhüter Kevin Trapp stellt trotz seiner glänzenden Leistungen auf dem Weg zum Europa-League-Triumph mit dem Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt keine Ansprüche in der Nationalmannschaft. "Ich komme nicht mit irgendwelchen Erwartungen her. Auf welcher Position ich jetzt bin, ist unwichtig. Ich erwarte nichts", sagte der 31-Jährige im Familien-Trainingslager in Marbella.
Nach Zitterpartie im Runde zwei: Alcaraz räumt Druck ein
Tennis-Shootingstar Carlos Alcaraz hat nach seinem mühevollen Einzug in die dritte Runde der French Open eine Belastung durch die gestiegene Erwartungshaltung an seine Person eingestanden. "Es ist großartig, wenn die Leute über dich reden und denken, dass ich die neue Nummer eins werde. Aber natürlich setzt mich das auch ein wenig unter Druck", sagte der 19-Jährige nach dem Fünfsatz-Sieg gegen seinen 15 Jahre älteren spanischen Landsmann Albert Ramos-Vinolas.
Ukraine vermeldet aktuell "sehr schwierigen Moment an der Front"
Im Ukraine-Krieg sieht die Regierung in Kiew ihre Truppen derzeit in einem "sehr schwierigen Moment an der Front". Vor allem im Donbass im Osten des Landes tobten erbitterte Kämpfe, sagte Außenminister Dmytro Kuleba am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. "Der Kampf um den Donbass ist sehr ähnlich wie die Kämpfe im Zweiten Weltkrieg."
"Special One" Mourinho gewinnt mit Rom die Conference League
"The Special One" hat Fußball-Geschichte geschrieben: Startrainer Jose Mourinho hat mit der AS Rom die neue Conference League gewonnen - und damit seine dritte unterschiedliche Europacup-Trophäe. Der 1:0 (1:0)-Triumph im Premierenfinale in Tirana gegen Feyenoord Rotterdam ließ den Portugiesen in einen exklusiven Kreis aufsteigen: Dieses Kunststück hatten zuvor nur Udo Lattek und Giovanni Trapattoni geschafft, als es noch den Cup der Pokalsieger gab.
Schulmassaker mit 21 Toten entfacht neuen Streit über Waffenrecht in den USA
Nach dem schlimmsten Schulmassaker in den USA seit einem Jahrzehnt ist der Streit um das Waffenrecht im Land erneut voll entbrannt. Die Demokraten von Präsident Joe Biden und die oppositionellen Republikaner stritten am Mittwoch über die Frage möglicher Gesetzesverschärfungen. In der texanischen Kleinstadt Uvalde, in der ein 18-Jähriger am Vortag 19 Grundschulkinder und zwei Lehrerinnen erschossen hatte, konfrontierte der demokratische Politiker Beto O'Rourke den konservativen Gouverneur Greg Abbott und machte ihn für das Blutbad mitverantwortlich.
Französische Justiz kippt Burkini-Regelung für Schwimmbäder in Grenoble
Die französische Justiz hat die umstrittene Erlaubnis zum Tragen sogenannter Burkinis in öffentlichen Schwimmbädern in Grenoble gekippt. Die seit Wochen andauernde Kontroverse um die Initiative des Stadtrates wurde am Mittwoch vom Verwaltungsgericht der südostfranzösischen Stadt vorerst beendet. Die Richter sahen durch die Burkini-Regelung "den Grundsatz der Neutralität" verletzt.
Politik-Neuling Golob ist neuer Regierungschef Sloweniens
Der Politik-Neuling Robert Golob ist neuer Regierungschef Sloweniens. Das Parlament in Ljubljana wählte den 55-Jährigen am Mittwoch zum Ministerpräsidenten, kurz darauf wurde er in seinem neuen Amt vereidigt. In einer Ansprache vor den Abgeordneten versprach der frühere Manager einer Stromgesellschaft, "den Menschen die Hoffnung zurückzugeben". Er wolle Slowenien zu einem Land "mit sozialer Gerechtigkeit und Solidarität" machen.
Tumult bei Pressekonferenz zu Schulmassaker in Texas
Bei einer Pressekonferenz des texanischen Gouverneurs Greg Abbott zum Schulmassaker mit 21 Toten in der Kleinstadt Uvalde ist es zu Tumulten gekommen. Der demokratische Politiker und Gouverneurs-Kandidat Beto O'Rourke machte Abbott am Mittwoch wegen dessen Haltung zum Waffenrecht für die Gewalttat mitverantwortlich: "Sie unternehmen nichts", sagte der frühere Präsidentschaftsbewerber an die Adresse des konservativen Gouverneurs. "Das ist Ihre Verantwortung."
Johnny Depp weist Vorwürfe von Ex-Frau Heard als "haarsträubend" zurück
Hollywood-Star Johnny Depp hat die Misshandlungs- und Missbrauchsvorwürfe seiner Ex-Frau Amber Heard gegen ihn vor Gericht als "unvorstellbar brutal" und "haarsträubend" zurückgewiesen. "Niemand ist perfekt, keiner von uns, aber ich habe in meinem ganzen Leben keinen sexuellen Missbrauch oder körperliche Misshandlung begangen", sagte der 58-Jährige am Mittwoch vor Gericht in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia.
Grundschul-Angreifer in Texas kündigte Tat auf Facebook an
Der Angreifer, der an einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas 19 Kinder erschossen hat, hatte seine Tat kurz zuvor auf Facebook angekündigt. Wie der texanische Gouverneur Greg Abbott am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in der Kleinstadt Uvalde sagte, veröffentlichte der 18-Jährige am Dienstag auf der Online-Plattform zunächst eine Botschaft, wonach er seine Großmutter erschießen werde und anschließend geschrieben, er habe auf seine Großmutter geschossen.
Russische Truppen rücken in Vororte von strategisch wichtiger Stadt Sewerodonezk vor
Bei heftigen Kämpfen im Osten der Ukraine sind russische Truppen in Vororte der strategisch wichtigen Industriestadt Sewerodonezk vorgedrungen. Die Situation sei "sehr schwierig", berichtete Gouverneur Serhij Gajdaj am Mittwoch. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte derweil eine mangelnde Einigkeit des Westens. Sein Außenminister Dmytro Kuleba warf der Nato vor, angesichts des russischen Einmarsches in sein Land "buchstäblich gar nichts" zu tun.
Holocaust-Überlebende Friedländer erhält Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin
Die Holocaust-Überlebende und Autorin Margot Friedländer hat die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin erhalten. Die Auszeichnung wurde der 100-Jährigen am Mittwoch im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung verliehen, wie die Universität mitteilte. Es seien ihre "überragenden Verdienste" als Zeitzeugin der Verfolgung und des Überlebens in der Shoah geehrt worden, hieß es zur Begründung.
Putin besucht erstmals in der Ukraine verletzte russische Soldaten
Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals beim Militäreinsatz in der Ukraine verletzte Soldaten besucht. Bei seinem Besuch in einem Moskauer Militärkrankenhaus unterhielt sich der Staatschef mit mehreren Soldaten über ihre Heimatstädte und ihre Familiensituation, wie am Mittwoch im russischen Fernsehen zu sehen war. Die Soldaten standen aufrecht neben ihren Betten, ihre Verletzungen waren nicht sichtbar.
Bericht: G7-Staaten könnten bis 2025 mehr Gas einsparen als Russland exportiert
Die G7-Staaten könnten einer Studie zufolge bis 2025 mehr Gas einsparen als Russland exportiert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch unter Verweis auf die von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung berichtete, könnten die sieben großen Industriestaaten bis 2025 ihren Gasbedarf um 18 Prozent senken.
Diktatorensohn Marcos Junior zum neuen Präsidenten der Philippinen erklärt
Der Diktatorensohn Ferdinand Marcos Junior ist zum nächsten Präsidenten der Philippinen erklärt worden. Der 64-Jährige wurde am Mittwoch bei einer gemeinsamen Sitzung von Repräsentantenhaus und Senat zum 17. Präsidenten der Philippinen ausgerufen. Zuvor ratifizierten die Abgeordneten und Senatoren das Wahlergebnis und damit den klaren Sieg von Marcos bei der Präsidentenwahl Anfang Mai. Offiziell ins Amt eingeführt werden soll der neue Präsident am 30. Juni.
French Open: Zverev verhindert frühzeitigen K.o.
Olympiasieger Alexander Zverev hat den drohenden Zweitrunden-K.o. bei den French Open nur mit größter Mühe abgewendet. Der Weltranglistendritte aus Hamburg kämpfte den teilweise furios aufspielenden Argentinier Sebastian Baez am Mittwoch dank einer klaren Leistungssteigerung ab dem dritten Satz mit 2:6, 4:6, 6:1, 6:2, 7:5 nieder.
Schulmassaker mit 21 Toten erschüttert USA und entfacht Debatte über Waffenrecht
Das schlimmste Schulmassaker in den USA seit zehn Jahren hat für Entsetzen gesorgt und eine neue Debatte über das laxe Waffenrecht in dem Land losgetreten. An einer Grundschule im Bundesstaat Texas tötete ein 18-Jähriger am Dienstag mindestens 19 Schulkinder und zwei Lehrerinnen. Der Angreifer, dessen Motiv zunächst unklar blieb, wurde nach Behördenangaben von Polizisten erschossen. US-Präsident Joe Biden rief sichtlich erschüttert dazu auf, die Waffengesetze endlich zu verschärfen.
Giro: Buitrago siegt, Buchmann weiter in den Top 10
Der kolumbianische Radprofi Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) hat als Solist die 17. Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Einen Tag nach der Königsetappe der Rundfahrt entschied der 22-Jährige das erneut schwere Teilstück mit zwei Anstiegen der ersten Kategorie von Ponte di Legno nach Lavarone für sich.
Volkswagen akzeptiert Millionenzahlung in Dieselskandal in Großbritannien
Im Dieselstreit in Großbritannien hat Volkswagen Zahlungen in Höhe von 193 Millionen Pfund (knapp 227 Millionen Euro) an die betroffenen Kunden akzeptiert. Es sei eine außergerichtliche Einigung mit den rund 91.000 Klägerinnen und Klägern in England und Wales erzielt worden, teilte der Konzern am Mittwoch mit.
Kate Moss sagt in Prozess zwischen Amber Heard und Johnny Depp für ihren Ex aus
Das britische Topmodel Kate Moss hat im Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und dessen Ex-Frau Amber Heard zugunsten ihres früheren Lebensgefährten ausgesagt. Entgegen anderslautender Gerüchten habe ihr Ex-Freund sie niemals eine Treppe heruntergestoßen, sagte die per Videoverbindung in den Gerichtssaal in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia zugeschaltete Moss am Mittwoch.
Bundesverwaltungsgericht billigt Verweis für Soldatin wegen Auftretens in Datingportal
Soldatinnen und Soldaten in besonders repräsentativen Funktionen müssen auch privat im Internet zurückhaltend auftreten. Eine Bataillonskommandeurin durfte wegen ihres Profils in einem Datingportal einen Verweis erhalten, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch. Die laut Gericht bei der Bundeswehr "überdurchschnittlich bekannte" Soldatin hatte geschrieben, sie führe eine "offene Beziehung auf der Suche nach Sex. All genders welcome". (Az. BVerwG 2 WRB 2.21)
Nike zieht sich aus Franchise-Geschäft in Russland zurück
Der US-Sportartikelhersteller Nike zieht sich nach der Aussetzung seiner regulären Aktivitäten in Russland nun auch aus dem Franchise-Geschäft in dem Land zurück. Die entsprechenden Lizenzverträge würden nicht verlängert und es würden auch keine neuen abgeschlossen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Grund dafür seien "operationelle Herausforderungen in Russland". Vordergründig davon betroffen ist der Franchisenehmer Up&Run.
Knie-OP: Ibrahimovic fällt mindestens sieben Monate aus
Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic wird dem AC Mailand und Schwedens Nationalmannschaft nach einer Knie-OP im Jahr 2022 nicht mehr zu Verfügung stehen. Wie Milan mitteilte, fällt der Routinier, der im Oktober 41 Jahre alt wird, sieben bis acht Monate aus.
Koalitionsverhandlungen von CDU und Grünen in Schleswig-Holstein begonnen
In großer Runde haben CDU und Grüne in Schleswig-Holstein mit Koalitionsverhandlungen begonnen. Insgesamt 24 Vertreterinnen und Vertreter kamen am Mittwoch in einem Hotel in Kiel zu Gesprächen zusammen, wie auf Videos zu sehen war. Zuvor hatte der geschäftsführende CDU-Landesvorstand formal die Aufnahme von Verhandlungen beschlossen. Die Grünen hatten dem bereits am Vorabend auf einem hybriden Parteitag in Neumünster mit einer Mehrheit von 93 Prozent zugestimmt.
Hälfte aller Schmetterlingsarten in Großbritannien stark gefährdet
Die Hälfte aller Schmetterlingsarten in Großbritannien ist vom Aussterben bedroht oder zumindest stark gefährdet. Wie die Umweltorganisation Butterfly Conservation am Mittwoch mitteilte, sind vier von 62 untersuchten Arten im Vereinigten Königreich bereits ausgestorben. Von den verbleibenden 58 sind 24 vom Aussterben bedroht oder unterschiedlich stark gefährdet.
Mindestlohn bei Arbeitgeber-Insolvenz nicht geschützt
Bei einer Insolvenz des Arbeitgebers kann der Insolvenzverwalter ausbezahlten Lohn gegebenenfalls zurückfordern. Davon ist auch der Mindestlohn nicht ausgenommen, wie am Mittwoch das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied. (Az: 6 AZR 497/21)
Frankreichs Justiz ermittelt vorerst nicht gegen Minister unter Vergewaltigungsverdacht
Die französische Justiz ermittelt vorläufig nicht gegen den mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontierten Minister Damien Abad. Grund sei, dass die Identität der mutmaßlichen Opfer nicht klar sei, erklärte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Eine Beobachtungsstelle für sexistische und sexuelle Gewalt hatte der Staatsanwaltschaft die Aussagen zweier Frauen übermittelt, die dem neuen Solidaritätsminister Vergewaltigung vorwerfen. Abad weist die Vorwürfe zurück.
Pakistanischer Ex-Regierungschef Khan führt "langen Marsch" auf Islamabad an
Der abgesetzte pakistanische Regierungschef Imran Khan hat sich an die Spitze eines Protestzugs gesetzt, der sich auf die Hauptstadt Islamabad zubewegt. Tausende Unterstützer Khans und seiner Partei PTI beteiligten sich am Mittwoch an der Demonstration. Khan hatte zu einem "langen Marsch" von Peschawar im Nordosten des Landes nach Islamabad aufgerufen, um die Regierung von Shehbaz Sharif unter Druck zu setzen.
Umwelt- und Entwicklungsverbände verlangen von G7 Kurskorrektur bei Klimapolitik
Zum Auftakt des Treffens der G7-Umwelt, -Klima und -Energieminister haben Umwelt- und Entwicklungsorganisationen konkrete Schritte im Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen gefordert. Die Industrienationen müssten "ihre nationalen Beiträge zur Minderung von Treibhausgasen erhöhen" und "den Ausstieg aus fossilen Energien mit verbindlichen Maßnahmen unterlegen", erklärte die Umweltorganisation WWF am Mittwoch. Zudem müssten sie "ausreichend Gelder für durch sie verursachte Schäden und Verluste im globalen Süden bereitstellen".