Letzte Nachrichten
Deutlich mehr Flüge ins Ausland an deutschen Flughäfen
In diesem Sommer sind mehr als doppelt so viele Menschen von deutschen Flughäfen ins Ausland gereist als im Vorjahr. Die Hauptverkehrsflughäfen verzeichneten von April bis Oktober 54,6 Millionen Fluggäste, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sind 28,7 Millionen mehr als 2021, aber weiterhin 23 Prozent weniger als im Sommer 2019 vor der Corona-Pandemie.
Füllkrug verkaufen? Bremen würde wohl schwach werden
Fußball-Bundesligist Werder Bremen würde den neuen deutschen Fanliebling Niclas Füllkrug im Falle einer millionenschweren Offerte wohl abgeben. "Sollte ein unmoralisches Angebot kommen, das auch Niclas gerne annehmen möchte, müssen wir uns damit aufgrund unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten zumindest auseinandersetzen", sagte Clemens Fritz, Leiter Profifußball des Aufsteigers, der Sport Bild.
Nato-Länder beraten über Terrorismus und China
Die Außenminister der Nato-Staaten haben ihre Beratungen in Bukarest fortgesetzt. Am Mittwoch geht es in der rumänischen Hauptstadt um den Kampf gegen den Terrorismus, die Beziehungen der Militärallianz zu China und die Sicherheit der westlichen Balkan-Staaten.
NHL: Sharks gewinnen ohne Sturm 4:0 in Montreal
Weiter auf der Siegerstraße befinden sich die Seattle Kraken mit Nationaltorhüter Philipp Grubauer. Bei den Los Angeles Kings gewannen sie in der Nacht zum Mittwoch nach einer wahren Torflug mit 9:8 nach Verlängerung, der Rosenheimer saß als Backup-Goalie auf der Bank der Kraken. Seattle feierte jetzt schon den dritten Sieg in Folge.
Australisches Parlament spricht Rüge gegen Ex-Premier Morrison aus
Das australische Parlament hat gegen Ex-Premierminister Scott Morrison wegen der heimlichen Übernahme mehrerer Ministerposten während seiner Amtszeit eine Rüge ausgesprochen. 86 Abgeordnete stimmten am Mittwoch für den Antrag, 50 dagegen. Morrison habe "das öffentliche Vertrauen in die australische Demokratie untergraben" und eine angemessene Rechenschaftspflicht unmöglich gemacht, hieß es darin.
NBA: Doncic gewinnt Duell gegen Curry
Im Duell der Superstars in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA behielt der slowenische Ausnahmespieler Luka Doncic von den Dallas Mavericks im Duell gegen Stephen Curry die Oberhand. Beim 116:113-Erfolg gegen NBA-Champion Golden State Warrior gelangen Doncic 41 Punkte und ein sogenannter Triple-Double. Curry kam auf 32 Zähler.
Matchwinner Rashford widmet Tore einem verstorbenen Freund
Marcus Rashford fiel auf die Knie, zeigte mit den Fingern nach oben und blickte gen Himmel: Die Bilder vom besonderen Torjubel des englischen Matchwinners gingen um die Welt - und hatten einen traurigen Hintergrund. "Leider habe ich vor ein paar Tagen einen Freund verloren", erzählte Doppeltorschütze Rashford nach dem 3:0 (0:0) gegen Wales und widmete die beiden Treffer zum WM-Vorrundenabschluss seinem verstorbenen Freund: "Er hatte einen ziemlich langen Kampf gegen den Krebs. Ich freue mich, dass ich für ihn getroffen habe, er war ein großer Unterstützer und guter Freund von mir."
Nach WM-Aus: Bale will weiter für Wales spielen
Trotz des enttäuschenden frühen WM-Aus will Altstar Gareth Bale seine Karriere in der walisischen Fußball-Nationalmannschaft fortsetzen. "Ich mache weiter, solange ich kann und solange ich möchte", sagte der 33-Jährige nach der 0:3 (0:0)-Pleite zum Vorrundenabschluss gegen England. Mit Blick auf die EM 2024 in Deutschland fügte er an: "Wir haben eine Qualifikation, die im März beginnt."
Iran-Coach Queiroz bestreitet Drohungen gegen Spieler
Irans Fußball-Nationaltrainer Carlos Queiroz hat nach dem WM-Aus Berichte über angebliche Drohungen von staatlicher Seite gegen seine Mannschaft mit Vehemenz zurückgewiesen. "Wenn jemand eine Information von einer anonymen Quelle nimmt, ist das nicht professionell. So etwas ist traurig. Innerhalb von zwei Stunden wird aus einer Dummheit eine vermeintliche Wahrheit. Aber das ist die Welt, in der wir leben", sagte Queiroz.
Hilfe für Doncic: Mavericks holen viermaligen Allstar Walker
Die Dallas Mavericks aus der Basketball-Profiliga NBA haben nach ihrem durchwachsenen Saisonstart personell nachgelegt. Der Klub des deutschen Nationalspieler Maxi Kleber verpflichtete den erfahrenen viermaligen Allstar Kemba Walker, der allerdings seit Mitte Februar nicht mehr gespielt hat.
Füllkrug trotz WM-Trubel: "Versuche, demütig zu bleiben"
Umjubelter Torschütze und plötzlich im Fokus: Doch Fußball-Nationalspieler Niclas Füllkrug will sich von dem Trubel nach seinem wichtigen WM-Treffer gegen Spanien (1:1) nicht beeindrucken lassen. "Ich versuche einfach, demütig und bodenständig zu bleiben", sagte der 29-Jährige bei MagentaTV.
Rydzek-Kritik an Termin der Fußball-WM: "Keine Minute live"
Kombinierer Johannes Rydzek hat den Termin der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar kritisiert und die daraus entstandenen Folgen für den Wintersport dargelegt. "Am ersten Weltcup-Wochenende waren wir keine Minute live bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen, das tut uns richtig weh", sagte der zweimalige Olympiasieger der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.
Die Sport-Höhepunkte am Mittwoch, 30. November
FUSSBALL: Bei der Fußball-WM in Katar stehen weitere Entscheidungen an. Dänemark braucht in Gruppe D um 16 Uhr einen Sieg gegen Australien, um den Traum vom Achtelfinale am Leben zu halten, während der bereits qualifizierte Weltmeister Frankreich parallel auf Tunesien trifft. In der Gruppe C steht Argentinien gegen Polen mit drei Punkten aus den ersten beiden Spielen gehörig unter Druck. Anpfiff ist um 20 Uhr - ebenso wie beim Parallelspiel zwischen Mexiko und Saudi-Arabien.
Bundeskabinett berät über Fachkräftezuwanderung
Die Bundesregierung will am Mittwoch (11.00 Uhr) die Eckpunkte für das künftige Fachkräftezuwanderungsgesetz beraten. Die Vorlage sieht vor, dass es aus Drittstaaten stammenden Jobsuchenden "mit gutem Potenzial" ermöglicht werden soll, sich zur Suche eines Arbeitsplatzes in Deutschland aufzuhalten. Dafür soll nach dem Vorbild des kanadischen Punktesystems eine "Chancenkarte" eingeführt werden.
EU-Kommission empfiehlt voraussichtlich Streichen von Fördergeldern für Ungarn
Die EU-Kommission wird den Mitgliedstaaten am Mittwoch voraussichtlich empfehlen, Ungarn erstmals Milliardenhilfen zu streichen. Dabei geht es um 7,5 Milliarden Euro an zugesagten Fördergeldern. Die EU-Kommission wirft Ungarn Korruption und massive Probleme bei der öffentlichen Auftragsvergabe vor. Sie hatte deshalb im April ein Verfahren gegen das EU-Land unter dem neuen Rechtsstaatsmechanismus eingeleitet. Damit können einem Land Fördergelder gekürzt werden, wenn Schäden für den EU-Haushalt drohen.
Bundestag befasst sich mit "Holodomor" und Lage in China
Der Bundestag will in seiner Sitzung am Mittwoch eine Resolution zur Hungersnot in der Ukraine in den 1930er-Jahren verabschieden. Der gemeinsame Antrag der Koalitionsfraktionen SPD, Grüne und FDP sowie der CDU/CSU sieht eine Anerkennung des sogenannten Holodomor als Völkermord vor. Das ukrainische Wort bedeutet "Mord durch Hunger". Dem Holodomor fielen 1932 und 1933 bis zu vier Millionen Ukrainer zum Opfer.
Innenministerkonferenz berät in München über Schutz kritischer Infrastruktur
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und die Innenminister der Länder beraten ab Mittwoch in München über aktuelle Fragen der inneren Sicherheit in Deutschland (18.30 Uhr). Auf der bis Freitag dauernden Innenministerkonferenz (IMK) soll dabei als ein Schwerpunkt der Schutz kritischer Infrastruktur im Mittelpunkt stehen, kündigte der IMK-Vorsitzende und bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Vorfeld an.
Urteil im Prozess um tödliche Angriffe auf Polizisten in Kusel erwartet
Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf zwei Polizisten bei Kusel in Rheinland-Pfalz wird vor dem Landgericht Kaiserslautern am Mittwoch (10.30 Uhr) das Urteil gegen die beiden Angeklagten erwartet. Hauptangeklagter ist der 39-jährige Andreas S., der die Polizistin und den Polizisten am 31. Januar bei einer Verkehrskontrolle aus Habgier erschossen haben soll, um eine Jagdwilderei zu verdecken. Florian V. ist angeklagt wegen Wilderei. S. werden zwei vollendete Morde vorgeworfen.
Scholz empfängt norwegischen Regierungschef Störe und Stoltenberg in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Mittwoch (15.30 Uhr) den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Störe im Kanzleramt in Berlin. Beim Gespräch der beiden Regierungschefs wird es neben den bilateralen Beziehungen unter anderem um europa- und sicherheitspolitische Themen gehen. Für 16.45 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz vorgesehen.
Prozess um Brüsseler Anschläge von 2016 beginnt
In Brüssel beginnt am Mittwoch der Prozess um die islamistischen Anschläge von 2016 in der belgischen Hauptstadt (9.00 Uhr). Am ersten Prozesstag geht es um die Bildung der aus Bürgern bestehenden Jury. In Belgien werden terroristische Straftaten von zwölf Bürgern beurteilt, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden und drei Berufsrichtern zur Seite stehen. Es ist der größte Prozess vor einem Schwurgericht, der jemals in Belgien stattfand.
Frankreichs Präsident Macron zu Staatsbesuch in den USA eingetroffen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist am Dienstag (Ortszeit) zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Der Staatschef landete am Abend auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Es ist der erste Staatsbesuch überhaupt, zu dem US-Präsident Joe Biden einlädt.
New Yorker Bürgermeister will psychisch kranke Obdachlose zwangseinweisen lassen
Der New Yorker Bürgermeister will psychisch kranke Obdachlose zwangseinweisen lassen und so die Kriminalität in der US-Metropole weiter bekämpfen. "Wenn eine schwere psychische Erkrankung dazu führt, dass jemand obdachlos ist und eine Gefahr für sich selbst darstellt, haben wir die moralische Verpflichtung, ihm zu helfen", sagte Bürgermeister Eric Adams am Dienstag.
US-Senat stimmt für gesetzliche Verankerung der Homo-Ehe
Der US-Senat hat für eine gesetzliche Verankerung der Homo-Ehe gestimmt. Für den entsprechenden Gesetzentwurf votierten am Dienstag 61 Senatoren, es gab 36 Gegenstimmen von den oppositionellen Republikanern. Das Gesetz mit dem Namen "Respect for Marriage Act"- etwa Gesetz für den Respekt der Ehe - muss jetzt noch vom Repräsentantenhaus verabschiedet werden, bevor Präsident Joe Biden es mit seiner Unterschrift in Kraft setzen kann.
US-Milizgründer wegen Kapitol-Sturms der "aufrührerischen Verschwörung" schuldig
Der Gründer der rechtsextremen US-Miliz Oath Keepers, Stewart Rhodes, ist wegen der Kapitol-Erstürmung vom Januar 2021 der "aufrührerischen Verschwörung" schuldig gesprochen worden. Ein Geschworenengericht der Hauptstadt Washington sprach den 57-Jährigen und ein weiteres Mitglied der Oath Keepers am Dienstag wegen dieses besonders schwerwiegenden Straftatbestands schuldig. Ihnen drohen damit bis zu 20 Jahre Gefängnis.
Iran unterliegt dem "Großen Satan": USA im Achtelfinale
Der "Große Satan" USA hat der Fußball-Nationalmannschaft des Iran den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde bei einer WM verwehrt. Begleitet von den schweren Unruhen im eigenen Land verspielte "Team Melli" seine gute Ausgangsposition in der Gruppe B und verlor das politisch brisante "Endspiel" um den Einzug ins Achtelfinale mit 0:1 (0:1). Als Gruppenzweiter hinter England treffen nun die Amerikaner am Samstag auf die Niederlande.
Englands Youngster stechen Altstar Bale aus
Spektakulärer Doppelschlag und Jubiläumstor in der "Battle of Britain": Englands Jungstars haben ihre Ambitionen auf den ersten WM-Titel seit 56 Jahren eindrucksvoll unterstrichen und Wales um den alternden Gareth Bale ungerührt nach Hause geschickt. Mit zwei Toren binnen 96 Sekunden leiteten die "Three Lions" von Teammanager Gareth Southgate im Bruderduell nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang den 3:0 (0:0)-Erfolg ein, zogen als Sieger der Gruppe B ins Achtelfinale ein und treffen am Sonntag auf den Senegal.
Pentagon: Chinas Atomwaffenarsenal dürfte sich bis 2035 mehr als verdreifachen
Chinas Atomwaffenarsenal dürfte sich nach Einschätzung der USA bis 2035 mehr als verdreifachen. In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des US-Verteidigungsministeriums heißt es, China verfüge inzwischen über mehr als 400 atomare Sprengköpfe. "Wenn China das Tempo seiner atomaren Expansion beibehält, wird es (bis 2035) wahrscheinlich ein Arsenal von rund 1500 Sprengköpfen haben."
Keine Einigung über Ende der Maskenpflicht im ÖPNV
Ein Endtermin für die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr bleibt vorerst weiter offen. Die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder verständigten sich auf ihrer Sonderkonferenz am Dienstag zwar darauf, möglichst eine bundesweit einheitliche Regelung anzustreben, konnten sich aber nicht auf ein Datum einigen, wie Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) als Konferenzvorsitzende anschließend mitteilte.
USA richten im März zweiten Demokratie-Gipfel aus
Die USA tragen im kommenden März einen zweiten Demokratie-Gipfel aus. Das Treffen wird gemeinsam mit Costa Rica, den Niederlanden, Südkorea und Sambia organisiert, wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte. Der zweite "Gipfel für Demokratie" am 29. und 30. März solle zeigen, wie Demokratien Ergebnisse für ihre Bürger liefern und am besten in der Lage seien, auf die "drängendsten Herausforderungen der Welt" zu antworten, erklärte die US-Präsidentschaft.
49-Euro-Ticket soll nun zum 1. April starten
Das 49-Euro-Ticket soll nun zum 1. April 2023 starten. Darauf verständigten sich die Verkehrsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Dienstag auf einer Sonderkonferenz, wie Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) als Konferenzvorsitzende anschließend mitteilte. Sie verwies allerdings auf noch offene Finanzfragen.
Fifa erlaubt bestimmte Zeichen der Unterstützung für Demonstrationen im Iran
Der Weltfußballverband Fifa lässt nach eigenen Angaben bei der Fußball-WM in Katar bestimmte Zeichen der Unterstützung für die Demonstranten im Iran zu. "Die Fifa erlaubt Botschaften zur Förderung der Menschenrechte, und die Position der Fifa ist, dass 'Frau, Leben, Freiheit' oder der Name oder das Porträt von Mahsa Amini in den Stadien zugelassen sind", heißt es in einer Antwort auf eine Meldung über die Beschwerdeplattform der Fifa, die die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag einsehen konnte.
Iranische Spieler singen Nationalhymne erneut mit
Die Fußball-Nationalspieler des Iran haben vor ihrem letzten WM-Gruppenspiel gegen die USA allesamt die eigene Nationalhymne mitgesungen. Bereits vor dem 2:0-Sieg gegen Wales hatten die Spieler wieder bei der Hymne eingestimmt, aber dabei nur sehr zurückhaltend ihre Lippen bewegt. Diesmal sang ein Großteil der Mannschaft durchaus inbrünstig.