Letzte Nachrichten
China deutet nach Protesten Lockerungen von Corona-Maßnahmen an
Nach landesweiten Protesten gegen die Null-Covid-Politik hat China Lockerungen der Corona-Maßnahmen angedeutet und Beschränkungen in einigen Regionen bereits zurückgenommen. Die "neue Situation" erfordere "neue Aufgaben", sagte Vize-Ministerpräsidentin Sun Chunlan am Mittwoch bei einer Rede vor der Nationalen Gesundheitskommission. Die Omikron-Variante schwäche sich ab und die Impfrate steige an, erklärte sie und erwähnte die strenge Null-Covid-Strategie nicht mehr.
Medien: Juve will Del Piero zum Vizepräsidenten machen
Nachdem der komplette Verwaltungsrat von Juventus Turin am Dienstag infolge von Justizermittlungen wegen mutmaßlicher Bilanzfälschung zurückgetreten ist, denkt der neue Klubchef Gianluca Ferrero an ein neues Management. So soll Vereins-Ikone Alessandro Del Piero, der als Spieler von 1993 bis zum Karriere-Ende 2012 bei der Alten Dame unter Vertrag gestanden war, in den neuen Verwaltungsrat des Klubs berufen werden. Dies berichtete die Gazzetta dello Sport.
Lizarazu beeindruckt vom "großartigen" Füllkrug
Der ehemalige französische Fußball-Nationalspieler und Ex-Profi von Bayern München, Bixente Lizarazu, traut der deutschen Elf bei der WM in Katar nicht allzu viel zu. "Bei Deutschland tue ich mich schwer. Aktuell ist das nicht gut genug", sagte der Weltmeister von 1998 dem Nachrichtenportal t-online.
NBA: Franz Wagner bester Punktesammler bei Magic
Basketball-Nationalspieler Franz Wagner verbuchte für Orlando Magic in der nordamerikanischen NBA 22 Punkte, sechs Rebounds und drei Assists. Der 21 Jahre alte Forward konnte allerdings die 108:125-Niederlage gegen die Atlanta Hawks nicht abwenden.
NHL: Draisaitl wieder Wegbereiter für Oilers-Sieg
Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl bleibt weiterhin ein Garant für Erfolge der Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Der Stürmerstar erzielte beim 5:4 bei den Chicago Blackhawks das 1:0 in der 21. und das 5:3 in der 56. Minute. Es waren die Saisontreffer 14 und 15 für Draisaitl in dieser Saison.
Flick über Götze: "Zu Recht bei dieser Weltmeisterschaft"
Ein Kurz-Einsatz als Einwechselspieler in zwei WM-Partien: Mario Götze hatte bei seiner Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sicher auf etwas mehr Minuten gehofft. Doch Hansi Flick stärkte dem Final-Helden von 2014 den Rücken.
Twitter-Chef Musk erklärt Streit mit Apple für beendet
Twitter-Chef Elon Musk ist nach seinen Verbalattacken gegen den US-Technologiekonzern Apple zurückgerudert. Er habe ein "gutes Gespräch" mit Apple-Chef Tim Cook geführt, erklärte Musk am Mittwoch auf Twitter. Dabei sei "das Missverständnis" über eine angebliche Entfernung der Twitter-App aus dem App-Store von Apple aufgeklärt worden. "Tim hat klar gemacht, dass Apple dies nie in Erwägung gezogen hat." Apple äußerte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht.
Kein zweites Saudi-Arabien: Messi warnt vor Australien
Superstar Lionel Messi geht mit Argentinien zwar als klarer Favorit ins WM-Achtelfinale gegen Underdog Australien, die Albiceleste ist durch die peinliche Pleite gegen Saudi-Arabien aber gewarnt. "Wir haben erst kürzlich auf unsere Kosten gesehen, dass jeder Gegner ein gutes Spiel gegen dich machen und dich besiegen kann", sagte der Offensivspieler nach dem 2:0 gegen Polen mit Robert Lewandowski.
Lewandowski über Füllkrug: "Musst diesen Instinkt haben"
Die Qualitäten von Niclas Füllkrug als "Neuner" in der deutschen Nationalmannschaft sind auch dem zweimaligen Weltfußballer Robert Lewandowski nicht entgangen. "Wenn du Stürmer bist, musst du diesen Instinkt haben", sagte der frühere Angreifer von Rekordmeister Bayern München: "Ich habe schon gesehen, dass er auch in dieser Saison ein paar Tore geschossen hat."
Klinsmann schwärmt von Füllkrug: "Mir geht das Herz auf"
Jürgen Klinsmann hat sich wie ganz Fußball-Deutschland in Niclas Füllkrug verliebt. "Mir als ehemaligem Stürmer geht das Herz auf, wenn es mit einem echten Neuner funktioniert", sagte der frühere Bundestrainer dem kicker.
WADA verteidigt Umgang mit Tramadol: "Nehmen uns Zeit"
Bald verboten, im Rahmen der Fußball-WM aber noch erlaubt: Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat ihren Umgang mit dem als leistungssteigernd eingestuften Schmerzmittel Tramadol verteidigt. "Wir nehmen uns ein bisschen Zeit, Tramadol in die Verbotsliste aufzunehmen, weil wir ein paar Formalitäten haben", sagte Olivier Rabin, wissenschaftlicher Direktor der WADA, in der ARD-Dokumentation "No Limits – Wenn der Fußball keine Grenzen kennt" aus der Reihe "Geheimsache Doping".
Australien: Arnold sieht "neue goldene Generation"
Nationaltrainer Graham Arnold sieht Australiens Fußballer nach dem Einzug ins WM-Achtelfinale erst am Anfang eines Weges. "Vielleicht sprechen wir von einer neuen goldenen Generation", sagte der Coach des krassen Außenseiters nach dem 1:0 (0:0) gegen Dänemark.
Bierhoff: WM nicht mit 2018 vergleichbar
DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff will die bisher holprige WM in Katar nicht mit dem historischen Vorrunden-Aus vor vier Jahren in Russland vergleichen. "Wenn man da mal differenzierter rangeht, sieht man, was funktioniert und was nicht funktioniert. Ich sehe diese WM anders als die WM 2018", sagte Bierhoff im Interview mit MagentaTV.
Kölner Sportler gründen Interessengemeinschaft
Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Förderung: 20 Kölner Athletinnen und Athleten aus olympischen und paralympischen Sportarten haben sich zusammengeschlossen, um "sportliches Spitzenniveau zu sichern". Der "bunte und vielfältige Haufen" um Hockey-Nationalspieler Timur Oruz eifert damit den Teams aus Düsseldorf und Hamburg nach, die ebenfalls auf Unterstützung der Städte und Wirtschaftspartner bauen.
Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 1. Dezember
Die deutsche Nationalmannschaft darf nach dem 1:1 gegen Spanien weiter auf den Einzug ins WM-Achtelfinale hoffen - auch dank Costa Rica. Weil die Mittelamerikaner Japan schlugen, ist in der Gruppe E nach wie vor alles offen, mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel will die Mannschaft von Hansi Flick ins Achtelfinale einziehen. Anstoß in Al-Khor ist um 20.00 Uhr MEZ. Deutschland-Bezwinger Japan kann im Parallelspiel erneut zum Partycrasher werden, mit einem Sieg gegen Spanien würden die Japaner in die K.o.-Runde einziehen und die deutschen Chancen minimieren.
Sporthilfe und PwC Deutschland erweitern Partnerschaft
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland erweitern ihre Partnerschaft. Wie die Sporthilfe mitteilte, hat PwC seinen Vertrag bis Ende 2026 verlängert und steigt zudem zum 1. Januar 2023 als "Nationaler Förderer" in die höchste Partnerkategorie auf.
Prinz William und Ehefrau Kate besuchen erstmals seit acht Jahren die USA
Überschattet von Rassismus-Vorwürfen am britischen Hof haben Thronfolger Prinz William und seine Frau Kate ihren ersten Besuch in den USA seit acht Jahren begonnen. In Boston trafen der Prinz und die Prinzessin von Wales am Mittwoch Bürgermeisterin Michelle Wu und die gewählte Gouverneurin Maura Healey im Rathaus, bevor sie im Anschluss ein Basketballspiel besuchten.
Bundestag debattiert in aktueller Stunde über Pläne zu Einbürgerung
Der Bundestag debattiert am Donnerstag in einer aktuellen Stunde über die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Einbürgerungsrechts (14.40 Uhr). Die einstündige Debatte hat die Unionsfraktion beantragt. CDU und CSU hatten die Pläne von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) kritisiert, die deutsche Staatsbürgerschaft künftig schon nach fünf statt bislang acht Jahren zu verleihen. Auch die Ausweitung doppelter Staatsangehörigkeiten lehnt die Union ab.
Bundeskanzler Scholz empfängt Nato-Chef Stoltenberg in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Donnerstag (15.30 Uhr) Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Bundeskanzleramt in Berlin. Bei dem Termin wollen die beiden die am Vortag am Rande der Berliner Sicherheitskonferenz begonnen Gespräche fortsetzen. Für 16.30 Uhr ist eine Pressekonferenz geplant.
Bundestag entscheidet über Ceta-Ratifizierung und Braunkohleausstieg
Der Bundestag entscheidet am Donnerstag über die Ratifizierung des Freihandelsabkommens Ceta mit Kanada (ab 11.40 Uhr). Nach einer 80-minütigen Debatte stimmen die Abgeordneten über einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung und der Koalitionsfraktionen ab. Ceta ist in der EU seit September 2017 nur teilweise in Kraft. Erst wenn alle EU-Staaten das Abkommen ratifiziert haben, erlangen auch Bestimmungen etwa zu Erleichterungen von Investitionen oder zu Finanzdienstleistungen Geltung.
Biden empfängt Macron bei Staatsbesuch im Weißen Haus
Der französische Staatschef Emmanuel Macron wird bei seinem Staatsbesuch in den USA am Donnerstag von US-Präsident Joe Biden zu politischen Gesprächen im Weißen Haus empfangen. Im Anschluss geben Macron und Biden eine gemeinsame Pressekonferenz (11.30 Uhr Ortszeit; 17.30 Uhr MEZ). Bei dem Gespräch dürfte es um eine Reihe bilateraler und internationaler Themen gehen, unter anderem den Ukraine-Krieg, den Umgang mit China und den Streit um US-Subventionen für Elektroautos und den Sektor erneuerbarer Energien.
EU-Wettbewerbsminister beraten über Lieferkettengesetz
Die Wettbewerbsminister der EU-Länder beraten am Donnerstag in Brüssel über ein gemeinsames Lieferkettengesetz (9.30 Uhr). Bei dem Treffen könnten sich die Mitgliedstaaten grundsätzlich auf solche Regeln einigen, die Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechtsstandards verpflichten. Die Europäische Kommission hatte im Februar ein EU-Lieferkettengesetz vorgeschlagen. Für Deutschland nimmt Wirtschaftsstaatssekretär Sven Giegold an dem Treffen teil.
EuGH befasst sich mit Teilzeitarbeit von Lufthansa-Piloten
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg befasst sich am Donnerstag (09.30 Uhr) mit der Bezahlung von Teilzeitkräften bei der Lufthansa. Ein Pilot, der bei einer Lufthansa-Tochter in Teilzeit arbeitet, klagte vor deutschen Gerichten. Bei der Airline erhalten Mitarbeiter eine Extrazahlung, wenn eine bestimmte Zahl von Arbeitsstunden überschritten ist - diese Grenze ist für Voll- und Teilzeitkräfte gleich. (Az. C-660/20)
Meisterwerk des Expressionisten Beckmann kommt unter den Hammer
Eine Kunstauktion in Berlin könnte am Donnerstag einen neuen Rekord erzielen: Das Auktionshaus Grisebach versteigert am Abend (ab 18.00 Uhr) ein Selbstbildnis des Expressionisten Max Beckmann. Der Schätzwert von 20 bis 30 Millionen Euro ist nach Angaben des Auktionators der bislang höchste Wert für ein hierzulande angebotenes Kunstwerk. Das Gemälde "Selbstbildnis gelb-rosa" gilt als Meisterwerk des deutschen Expressionismus und war bislang in Privatbesitz.
Macron warnt vor Spaltung des Westens wegen US-Subventionen
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei seinem Staatsbesuch in den USA scharfe Kritik an den Subventionen für US-Produkte im Kampf gegen den Klimawandel geübt. "Diese Entscheidungen werden den Westen spalten", warnte er bei einem Besuch der französischen Botschaft in Washington am Mittwoch. Zuvor hatte er die Subventionen bei einem Mittagessen mit US-Parlamentariern bereits als "super aggressiv" gegenüber französischen Unternehmen bezeichnet.
Bericht: Habeck will deutsche Wirtschaft unabhängiger von China machen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will laut einem Medienbericht eine größere Unabhängigkeit der deutschen Wirtschaft von China erreichen. Der Minister plane, deutschen Firmen mit starkem China-Geschäft neue Berichtspflichten aufzuerlegen und die politische Unterstützung für deutsch-chinesische Wirtschaftsprojekte herunterzufahren, berichtete das Nachrichtenportal "The Pioneer" am Donnerstag unter Berufung auf ein Papier zur China-Strategie des Bundeswirtschaftsministeriums.
Buckingham Palast entschuldigt sich nach Äußerungen zu schwarzer Aktivistin
Wegen wiederholter Fragen an eine schwarze Wohltätigkeitsaktivistin, woher sie "wirklich" komme, hat sich der Buckingham Palast für die Äußerungen eines Mitgliedes des Königlichen Haushalts entschuldigt. Die Bemerkungen seien "inakzeptabel und zutiefst bedauerlich", erklärte der Palast am Mittwoch. Die betreffende Person entschuldige sich für den entstandenen Schaden und sei von ihrem Ehrenamt zurückgetreten. Derweil trafen Thronfolger Prinz William und seine Frau Kate zu einem Besuch in Boston ein, ihre erste Reise in die USA acht Jahren.
Fed-Chef stellt baldige Verlangsamung bei US-Leitzinserhöhungen in Aussicht
Der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat eine baldige Verlangsamung der Leitzinserhöhungen im Kampf gegen die hohe Inflation in Aussicht gestellt. "Der Zeitpunkt, das Tempo bei den Zinsanhebungen zu mäßigen, könnte schon beim Dezember-Treffen kommen", sagte Powell am Mittwoch bei einer Rede in der Denkfabrik Brookings Institution. Er betonte zugleich, die Geldpolitik müsse noch für "einige Zeit" strikt bleiben, um wieder Preisstabilität herzustellen.
Fiesta vorbei: Mexiko scheidet aus
Von wegen Fiesta: Mexikos beeindruckende Serie bei Fußball-Weltmeisterschaften ist auf kuriose Art und Weise gerissen. Die Mittelamerikaner scheiterten nach sieben Achtelfinalteilnahmen in Folge trotz eines 2:1 (0:0) im hitzigen Gruppenfinale gegen Saudi-Arabien in der Vorrunde - zeitweise sah es sogar danach aus, als müsse die Fair-Play-Wertung entscheiden.
Frühere Fleetwood-Mac-Sängerin Christine McVie ist tot
Die frühere Sängerin und Keyboarderin der britisch-amerikanischen Rockband Fleetwood Mac, Christine McVie, ist tot. Sie starb im Alter von 79 Jahren nach "kurzer Krankheit" in einem Krankenhaus, wie ihre Familie am Mittwoch mitteilte. Die Band bestätigte McVies Tod: "Sie war die beste Musikerin, die man in seiner Band haben konnte, und die beste Freundin, die man in seinem Leben haben konnte."
Argentinien schlägt Polen - auch Lewandowski und Co. weiter
Lionel Messi versagten die Nerven, Robert Lewandowski ging völlig unter - und dennoch zogen beide Weltfußballer ins Achtelfinale der WM ein: Argentinien hat im Duell der Topstars ein hochverdientes 2:0 (0:0) gegen Polen gefeiert und steht zum fünften Mal in Serie in der K.o.-Runde. Auch für Lewandowski und Co. genügte es hauchdünn, weil das Parallelspiel zwischen Saudi-Arabien und Mexiko das nötige Ergebnis brachte.
Macron kritisiert US-Subventionen als "super aggressiv"
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei seinem Staatsbesuch in den USA scharfe Kritik an den Subventionen für US-Produkte im Kampf gegen den Klimawandel geübt. Die Subventionen seien "super aggressiv" gegenüber französischen Unternehmen, sagte Macron am Mittwoch bei einem Mittagessen mit US-Parlamentariern. Die USA könnten damit vielleicht ihre Probleme lösen, "aber Sie werden mein Problem vergrößern".