Letzte Nachrichten
Schweizer Garde bekundet Trauer über den Tod Benedikts XVI.
Die Päpstliche Schweizer Garde hat ihre Trauer über den Tod Benedikts XVI. bekundet. "Mit großer Trauer haben wir die Nachricht vom Tod unseres emeritierten Papstes Benedikt XVI. vernommen", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung der Garde. "Es war eine große Ehre für alle Wächter, die ihm während seiner acht Jahre als Oberhaupt der katholischen Kirche dienen konnten."
Massive russische Luftangriffe in der Ukraine am Silvestertag
Auch am Silvestertag ist die Ukraine nach Angaben dortiger Vertreter massiv von Russland aus der Luft angegriffen worden. Mehrere Regionen des Landes wurden demnach am Samstag beschossen. Dabei wurden den Angaben zufolge mindestens ein Mensch getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt.
Merkel würdigt Benedikt als "einen der streitbarsten und bedeutendsten religiösen Denker"
Alt-Kanzerlin Angela Merkel hat den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. als "einen der streitbarsten und bedeutendsten religiösen Denker unserer Zeit" gewürdigt. Sie habe mit "großer Trauer" die Nachricht von seinem Tod vernommen, erklärte Merkel am Samstag. "Benedikt XVI. war der erste Deutsche seit Jahrhunderten im Papstamt. Ihm lagen die Beziehungen zu den orthodoxen Christen ebenso am Herzen wie der Dialog mit Juden und Muslimen."
Geiger enttäuscht in Quali - Kubacki vorn
Skispringer Karl Geiger hat in der Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen noch viel Luft nach oben gelassen. Der Oberstdorfer, der zum Auftakt der Vierschanzentournee in seiner Heimat starker Vierter geworden war, kam mit einem Flug auf 119,0 m nicht über den 30. Rang hinaus. Sieger der Vorausscheidung wurde der Pole Dawid Kubacki.
Umfrage: Cyberkriminalität nimmt drastisch zu
Die Cyberkriminalität hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. In den Jahren 2022 und 2021 machte einer Befragung des Branchenverbandes Bitkom zufolge nur knapp jeder Vierte in Deutschland keine Erfahrungen damit, wie die "Welt am Sonntag" berichtet. 2020 waren demnach noch über 30 Prozent von Cyberkriminalität verschont geblieben, 2019 noch 40 Prozent.
Vorsitzender der Bischofskonferenz würdigt Papst Benedikts Leistung als Theologe
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, hat den verstorbenen Papst Benedikt XVI. als "beeindruckender Theologe und erfahrener Hirte" gewürdigt. "Gerade als Kirche in Deutschland denken wir dankbar an Papst Benedikt XVI.: In unserem Land wurde er geboren, hier war seine Heimat, hier hat er als theologischer Lehrer und Bischof das kirchliche Leben mitgeprägt", erklärte Bätzing am Samstag.
Selenskyj dankt Scholz auf Deutsch für Unterstützung im Krieg
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zum Jahresende in einer auf Deutsch verfassten Botschaft an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für die deutschen Waffenlieferungen und andere Hilfen bedankt. "Waffenlieferungen, Schutz für mehr als eine Million Ukrainer:innen, G7-Präsidentschaft mit Ukraine-Fokus, finanzielle und technische Hilfe, EU-Kandidatenstatus. Danke für die Zeitenwende, Herr Bundeskanzler!", schrieb Selenskyj am Samstag im Onlinedienst Twitter.
Venezuelas Opposition setzt ihren Interimspräsidenten Guaidó ab
Der selbsterklärte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó ist von der Opposition des südamerikanischen Landes abgewählt worden. Im von der Opposition kontrollierten Parlament stimmte eine klare Mehrheit am Freitag dafür, den 39-Jährigen mit Wirkung zum 5. Januar abzusetzen. Guaidó war in den vergangenen Jahren mit seinen Bestrebungen gescheitert, den autoritär regierenden Staatschef Nicolás Maduro abzusetzen.
Gänswein: Benedikt blieb als Papst ganz und gar Mensch
Der Privatsekretär des verstorbenen Papstes Benedikt XVI., Erzbischof Georg Gänswein, hat die ausgeprägte menschliche Seite des Verstorbenen hervorgehoben. In einem am Samstag von der "Bild"-Zeitung veröffentlichten Nachruf schrieb Gänswein, "Benedikt war kein Papstdarsteller und noch weniger ein gefühlloser Papstautomat. Er war und blieb auch auf dem Thron Petri ganz und gar Mensch."
Tour de Ski: Frauen-Quartett erreicht Viertelfinale
Die deutschen Skilangläuferinnen haben einen starken Start in die Tour de Ski erwischt. In Laura Gimmler (8.), Sofie Krehl (9.), Coletta Rydzek (17./alle Oberstdorf) und Olympiasiegerin Katharina Hennig (21./Oberwiesenthal) überstanden gleich vier DSV-Starterinnen den Prolog des Freistil-Sprints in Val Müstair und erreichten das Viertelfinale der besten 30, das um 14.00 Uhr beginnt.
Rallye Dakar: Ekström gewinnt Prolog - von Zitzewitz Siebter
Der deutsche Toyota-Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Eutin) ist an der Seite von Yazeed Al-Rahji (Saudi-Arabien) solide in die 45. Rallye Dakar gestartet. Das Duo beendete den 12,56 km kurzen Prolog am Silvestertag im "Sea Camp" am Ufer des Roten Meeres auf Rang sieben, 16 Sekunden hinter den schwedischen Tagessiegern Mattias Ekström/Emil Bergkvist im Hybridauto von Audi.
Scholz: Papst Benedikt war für Deutschland "ein besonderer Kirchenführer"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat zum Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. dessen Bedeutung für Deutschland hervorgehoben. "Als 'deutscher' Papst war Benedikt XVI. für viele nicht nur hierzulande ein besonderer Kirchenführer", erklärte Scholz am Samstag im Onlinedienst Twitter. "Die Welt verliert eine prägende Figur der katholischen Kirche, eine streitbare Persönlichkeit und einen klugen Theologen."
Clemens: "Das hört sich alles schon geil an"
WM-Viertelfinalist Gabriel Clemens hat sein Darts-Jahr 2022 als "Achterbahnfahrt" bezeichnet und sich für die große Unterstützung während der Weltmeisterschaft bedankt. "Ich bzw. wir in unserem Team haben viel geredet, gelacht, aber auch im richtigen Moment gestritten. Das alles, um immer noch das ein oder andere Prozent zu finden. Danke", schrieb Clemens am Silvestertag auf Instagram.
Steinmeier sagt neuem brasilianischen Präsidenten Lula Unterstützung zu
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem designierten brasilianischen Präsident Luiz Inácio Lula da Silva die Unterstützung Deutschlands zugesagt. Steinmeier erklärte am Samstag vor dem Abflug zu Lulas Amtseinführung, die Bundesrepublik stehe bereit, den neuen Präsidenten "bei seinen ambitionierten Plänen zum Schutz des Regenwaldes bestmöglich zu unterstützen".
Emeritierter deutscher Papst Benedikt XVI. gestorben
Der emeritierte deutsche Papst Benedikt XVI. ist tot. Wie der Vatikan mitteilte, starb er am Samstagmorgen im Alter von 95 Jahren in seiner Residenz im früheren Kloster Mater Ecclesiae in den Vatikanischen Gärten.
Einen Monat vor Fristende fehlt weiterhin Hälfte der Grundsteuererklärungen
Einen Monat vor Fristende hat sich die Quote bei der Abgabe der Grundsteuererklärung noch immer nicht merklich erhöht. Wie die "Welt am Sonntag" unter Verweis auf das für die Elster-Plattform zuständige Bayerische Landesamt für Steuern berichtete, gingen bislang erst knapp 16 Millionen Erklärungen elektronisch bei den Finanzämtern ein. Das sind gut 44 Prozent. Für die geplante Grundsteuerreform müssen 36 Millionen Immobilien neubewertet werden.
United Cup: Zverev misslingt Comeback - 0:2 gegen Tschechien
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) ist nach monatelanger Verletzungspause mit einer bitteren Niederlage auf die ATP-Tour zurückgekehrt. Die deutsche Nummer eins verlor ihr Auftaktmatch beim United Cup gegen den tschechischen Außenseiter Jiri Lehecka in der Ken Rosewall Arena in Sydney 4:6, 2:6.
Magath-Kritik an deutschem Fußball
Der langjährige Bundesliga-Trainer Felix Magath hat mit Blick auf das frühe WM-Aus in Katar deutliche Kritik am deutschen Fußball geübt. "Wir haben uns in unserem Land in Bezug auf den Fußball der Taktik völlig hingegeben. Deutschland hat gegen Japan oder Costa Rica ohne jede Leidenschaft agiert. Jeder sieht es, aber keiner sagt es. Und das ist schon seit längerem der Fall", sagte der 69-Jährige bei skysport.de.
Im 37. Saisonspiel: Draisaitl fehlt Oilers erstmals
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl hat erstmals in dieser Saison ein NHL-Spiel der Edmonton Oilers verpasst. Der gebürtige Kölner fehlte beim 7:2-Triumph der Kanadier bei den Seattle Kraken am Freitag (Ortszeit) aufgrund einer nicht näher angegebenen Verletzung. Die vorherigen 36 Saisonspiele in der nordamerikanischen Profiliga hatte der Ausnahmespieler stets auf dem Eis gestanden.
Produktion in chinesischen Fabriken trotz Corona-Lockerungen zurückgegangen
Trotz der Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen ist die Produktion in Chinas Fabriken im Dezember zurückgegangen. Der sogenannte Einkaufsmanager-Index (PMI), ein wichtiger Index für die Produktion im verarbeitenden Gewerbe in China, sank auf 47 Punkte, wie das staatliche Statistikamt am Samstag mitteilte. Im November hatte er noch bei 48 Punkten gelegen. Werte unterhalb von 50 deuten auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in China hin.
Franz Wagner glänzt und verliert - James' Geburtstags-Gala
Die durch mehrere Strafen dezimierten Orlando Magic haben trotz einer starken Leistung von Franz Wagner die dritte Niederlage in Folge kassiert. Das Team aus Florida unterlag in der US-Profiliga NBA den Washington Wizards am Freitag (Ortszeit) mit 100:119, Wagner war mit 28 Punkten, 4 Rebounds und 8 Assists der Topscorer seines Teams.
U20-WM: DEB-Team zieht mit erstem Sieg ins Viertelfinale ein
Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft den ersten Sieg eingefahren und sich den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Das Team von Bundestrainer Tobias Abstreiter setzte sich im kanadischen Halifax im Schlüsselspiel gegen das noch punktlose Schlusslicht Österreich 4:2 (1:0, 3:1, 0:1) durch.
IGH soll Israels Besetzung palästinensischer Gebiete prüfen
Die UN-Vollversammlung hat am Freitag den Internationalen Gerichtshof (IGH) beauftragt, die israelische Besetzung palästinensischer Gebiete zu prüfen. Die mit 87 zu 26 Stimmen verabschiedete Resolution ersucht das Gericht in Den Haag die "rechtlichen Konsequenzen" zu ermitteln, die sich "aus der fortwährenden Verletzung des Rechts des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung" ergäben.
IGH soll Israels Besatzung palästinensicher Gebiete prüfen
Die UN-Vollversammlung hat am Freitag den Internationalen Gerichtshof (IGH) beauftragt, die israelische Besatzung der Palästinensischen Gebiete zu prüfen. Die mit 87 zu 26 Stimmen verabschiedete Resolution ersucht das Gericht in Den Haag die "rechtlichen Konsequenzen" zu ermitteln, die sich "aus der fortwährenden Verletzung des Rechts des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung" ergäben.
WHO fordert China zu mehr Transparenz in Zusammenhang mit Corona-Welle auf
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bei einem Treffen mit Vertretern Chinas am Freitag mehr Transparenz hinsichtlich des rasanten Anstiegs von Corona-Fällen im Land gefordert. Die WHO habe "erneut um das regelmäßige Teilen spezifischer Daten in Echtzeit über die epidemiologische Situation gebeten", erklärte die Organisation. Unterdessen haben auch Frankreich und Großbritannien ihre Bestimmungen für Reisende aus der Volksrepublik verschärft.
Silvesterfeiern läuten das neue Jahr 2023 ein
Erstmals seit drei Jahren können die Menschen in Deutschland den Jahreswechsel weitgehend ohne pandemiebedingte Einschränkungen feiern. Am Brandenburger Tor in Berlin findet am Samstagabend wieder eine große Silvesterparty mit Publikum statt - allerdings in kleinerem Rahmen als gewohnt. In früheren Jahren kamen oft mehrere hunderttausend Menschen zu der Party, nun sieht das neue Konzept eine Beschränkung auf wenige tausend Besucher mit vorab erworbenen Tickets vor. Auftreten werden unter anderen die Scorpions, Alphaville, Calum Scott und Sasha.
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Kurzstreckenraketen ab
Nordkorea hat Angaben aus Seoul zufolge kurz vor Jahresende erneut Waffentests durchgeführt. Südkoreas Militär erklärte am Samstag, Nordkorea habe gegen 08.00 Uhr (Ortszeit, 00.00 Uhr MEZ) drei ballistische Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer abgefeuert. Die Raketen seien im Bezirk Chunghwa im Norden der Provinz Hwanghae gestartet, hieß es weiter. "Unser Militär behält eine Haltung völliger Bereitschaft bei", erklärten Südkoreas Stabschefs.
"Ein schweres Jahr geht zu Ende": Scholz wirbt um Zuversicht für 2023
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Bürgerinnen und Bürger in seiner Neujahrsansprache zu Zusammenhalt und zu Vertrauen in die eigene Stärke aufgerufen. "Heute Nacht geht ein schweres Jahr zu Ende", sagte Scholz laut vorab verbreitetem Redetext. Russland führe einen "imperialistischen Angriffskrieg, mitten in Europa". Die Geschichte des Jahres 2022 handle aber "nicht allein von Krieg, Leid und Sorge", sagte der Kanzler weiter. "Sie handelt von Zusammenhalt und Stärke - und ja, auch von Zuversicht." Die Ansprache soll am Samstagabend im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Venezuelas Opposition wählt ihren langjährigen Interimspräsidenten Guaidó ab
Venezuelas Opposition hat ihren langjährigen Interimspräsidenten Juan Guaidó, mit dem sie sich dem Machtanspruch des sozialistischen Staatschefs Nicolás Maduro widersetzte, abgewählt. Im von der Opposition kontrollierten Parlament stimmten am Freitag 72 Abgeordnete dafür, Guaidó am 5. Januar als Interimspräsident abzusetzen. 29 Abgeordnete stimmten dagegen, acht enthielten sich.
Benzema schießt Real spät zum Sieg
Dank Ballon-d'Or-Gewinner Karim Benzema hat der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid den FC Barcelona mindestens für eine Nacht an der Tabellenspitze abgelöst. Mit seinem verwandelten Handelfmeter (83.) und einem weiteren Treffer in der 89. Minute bescherte der französische Stürmerstar, der die WM wegen einer Oberschenkelverletzung verpasst hatte, den Königlichen den 2:0 (0:0)-Arbeitssieg bei Aufsteiger Real Valladolid.
Aerosmith-Sänger wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjähriger in 70ern verklagt
Der Frontmann der Rockband Aerosmith, Steven Tyler, ist von einer Frau verklagt worden, die nach eigenen Angaben in den 70er Jahren als Minderjährige von dem Sänger sexuell missbraucht wurde. Wie aus der bei einem Gericht in Los Angeles eingereichten Klageschrift hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag, wirft die 65-jährige US-Bürgerin Julia Misley dem heute 74-jährigen Musiker sexuelle Übergriffe vor.
Cristiano Ronaldo wechselt nach Saudi-Arabien
Der frühere Weltfußballer Cristiano Ronaldo setzt seine zuletzt ins Stocken geratene Karriere in Saudi-Arabien fort. Der 37 Jahre alte Portugiese, der bei Manchester United im November nach seiner Generalabrechnung mit dem Klub vor die Tür gesetzt worden war, unterschrieb einen Vertrag bis 2025 bei Al-Nassr.