Letzte Nachrichten
Bolsonaro nimmt nicht an Amtseinführung Lulas am Neujahrstag teil
Der bisherige brasilianische Präsident Jair Bolsonaro wird nicht an der Amtseinführung seines gewählten Nachfolgers Luiz Inácio Lula da Silva teilnehmen. Der rechtsradikale Staatschef sei am Freitag - zwei Tage vor der Übergabezeremonie - in einer Maschine der brasilianischen Luftwaffe in Richtung des US-Bundesstaats Florida abgeflogen, berichteten übereinstimmend mehrere brasilianische Medien.
Frankreich und Großbritannien führen Corona-Tests für China-Reisende ein
Nach Italien und Spanien führen auch das EU-Land Frankreich sowie Großbritannien eine Corona-Testpflicht für Reisende aus China ein. Diese müssten künftig einen negativen Corona-Test vorlegen, der weniger als 48 Stunden alt ist, teilte die Regierung in Paris am Freitagabend mit. Britischen Medien zufolge wird die Regierung in London ebenfalls eine Corona-Testpflicht für Reisende aus China einführen.
Trumps Steuerunterlagen nach jahrelangem Rechtsstreit veröffentlicht
Nach jahrelangem Rechtsstreit sind am Freitag die Steuererklärungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump veröffentlicht worden. Für Trump, der die Unterlagen als erster Präsident seit Richard Nixon nicht zugänglich gemacht und sich gegen deren Veröffentlichung gewehrt hatte, ist dies ein Rückschlag. Er erklärte daraufhin, die von einem Kongressausschuss herausgegebenen Dokumente zeigten, dass er "Abschreibungen und andere steuerliche Vergünstigungen" genutzt habe, um "tausende Arbeitsplätze zu schaffen.
Spanien, Israel und Südkorea verschärfen Bestimmungen für Reisende aus China
Angesichts der heftigen Corona-Welle in China verschärfen immer mehr Länder ihre Bestimmungen für Reisende aus der Volksrepublik. Das EU-Mitglied Spanien kündigte am Freitag Kontrollen an Flughäfen an, auch Israel und Südkorea verlangen von Flugreisenden aus China künftig einen negativen Corona-Test. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigte an, zusammen mit anderen europäischen Ländern ein System zum "Varianten-Monitoring" an Flughäfen vorzubereiten. Peking verteidigte derweil seine Informationspolitik.
Bolsonaro verabschiedet sich unter Tränen von seinen Anhängern
Brasiliens scheidender rechtsradikaler Präsident Jair Bolsonaro hat sich zwei Tage vor der Amtsübernahme seines linksgerichteten Nachfolgers Luiz Inácio Lula da Silva unter Tränen von seinen Anhängern verabschiedet. "Die Welt wird nicht am 1. Januar untergehen", sagte Bolsonaro in seiner ersten Videoansprache seit seiner knappen Wahlniederlage Ende Oktober. "Man verliert Schlachten, aber wir werden keine Kriege verlieren", fuhr er fort.
Ukraine wehrt laut Luftwaffe nächtliche russische Drohnenangriffe ab
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Serie nächtlicher russischer Drohnenangriffe abgewehrt. In der Nacht zum Freitag "griff der Feind die Ukraine mit Kamikaze-Drohnen iranischer Bauart an", erklärte die ukrainische Luftwaffe. Viele Städte waren nach Raketenangriffen vom Vortag weiterhin ohne Strom. Derweil suchte der russische Präsident Wladimir Putin den Schulterschluss mit Chinas Staatschef Xi Jinping und warb für eine stärkere militärische Zusammenarbeit.
China ernennt bisherigen Botschafter in den USA zum neuen Außenminister
China hat seinen bisherigen Botschafter in den USA, Qin Gang, laut Medienberichten zum neuen Außenminister ernannt. Der in China auch als "Wolfskrieger" bekannte Spitzendiplomat steht für eine harte Haltung gegenüber dem Westen - laut seiner Darstellung ist China ein Land, das wenig vom Westen zu lernen habe. Der 56-Jährige löst seinen Vorgänger Wang Yi ab, der das Amt seit seit 2013 innehatte.
Ärzteverbandschefin warnt vor Verletzungsrisiko durch Silvesterfeuerwerk
Wegen der Verletzungsgefahr durch Silvesterfeuerwerk hat die Vorsitzende des Ärzteverbands Marburger Bund, Susanne Johna, die Menschen in Deutschland zur Vorsicht aufgerufen. Viele Notfallstationen seien derzeit ohnehin bereits "am Limit", und ein Feuerwerk berge "immer ein zusätzliches Unfallrisiko", sagte sie am Freitag der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das gelte für die Nutzerinnen und Nutzer ebenso wie für die Zuschauerinnen und Zuschauer.
Trumps Steuerunterlagen nach langem Rechtsstreit veröffentlicht
Nach einem langen Rechtsstreit sind am Freitag die Steuererklärungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump veröffentlicht worden. Für Trump, der die Unterlagen als erster Präsident seit Richard Nixon nicht zugänglich gemacht und sich gegen eine Veröffentlichung gewehrt hatte, ist die Veröffentlichung ein Rückschlag.
Chef der Kassenärzte fordert Ende aller Corona-Eindämmungsmaßnahmen
Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat ein Ende aller noch verbliebenen Corona-Eindämmungsmaßnahmen in Deutschland gefordert. "Wir erleben seit Monaten dank der guten Immunitätslage der Bevölkerung, dank der Impfungen und erfolgten Infektionen eine sehr viel niedrigere Krankheitslast als 2021, eben eine endemische Krankheitslast", sagte Gassen am Freitag der "Welt". Risikogruppen könnten und sollten sich weiter schützen, Pflichtmaßnahmen für alle seien aber nicht mehr nötig.
Vatikan: Gesundheitszustand von Benedikt XVI. "unverändert"
Der Zustand des schwer erkrankten Benedikt XVI. ist nach Angaben des Vatikans vom Freitag stabil geblieben. "Derzeit ist seine Lage unverändert", teilte der Pressedienst des Vatikans am Nachmittag mit. Der emeritierte deutsche Papst habe in der Vornacht "gut geschlafen". Am Donnerstagnachmittag hatte er den Angaben zufolge "an der Feier der Heiligen Messe in seinem Zimmer teilgenommen".
Historischer Coup: Clemens erster Deutscher im Viertelfinale
Gabriel Clemens hat bei der Darts-Weltmeisterschaft in London als erster Deutscher überhaupt ein WM-Viertelfinale erreicht. Der "German Giant" gewann im Achtelfinale gegen den Schotten Alan Soutar mit 4:1. In der Runde der letzten Acht wartet auf den 39-jährigen Clemens der Weltranglistenerste und Ex-Weltmeister Gerwyn Price aus Wales.
Ukraine wehrt laut Luftwaffe nächtliche Drohnenangriffe ab
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Serie nächtlicher russischer Drohnenangriffe abgewehrt. In der Nacht zum Freitag "griff der Feind die Ukraine mit Kamikaze-Drohnen iranischer Bauart an", erklärte die ukrainische Luftwaffe. Viele Städte waren weiterhin ohne Strom. Derweil suchte der russische Präsident Wladimir Putin den Schulterschluss mit Chinas Staatschef Xi Jinping und sprach sich für eine stärkere militärische Zusammenarbeit beider Länder aus.
Gestank verdorbener Fischstäbchen lösen Einsatz in Bremerhaven aus
Die Überreste verdorbener Fischstäbchen haben zu einem Polizei- und Feuerwehreinsatz in einem Bremerhavener Mehrfamilienhaus geführt. Ein Bewohner habe den aus einer Wohnung dringenden starken Gestank wahrgenommen und den Notruf gewählt, teilte die Polizei am Freitag mit. Deren Einsatzkräfte bemerkten den zunächst nicht näher zuzuordnenden Geruch im Treppenhaus ebenfalls.
Lauterbach sorgt sich wegen Drohungen um seine Kinder
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) fühlt sich durch Extremisten bedroht. Die Bedrohung etwa durch Reichsbürger "beeinflusst mein Leben, und ich bin besorgt um meine Kinder", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post" vom Samstag. Zunächst habe er gedacht, Reichsbürger seien "ein paar harmlose Verrückte". Inzwischen wisse er, "dass diese Leute gefährliche Terroristen sind, viele bewaffnet". Er selber sei aber "sehr gut geschützt", sagte Lauterbach.
Lauterbach plant wegen Corona in China "Varianten-Monitoring" an Flughäfen
Angesichts der massiven Coronawelle in China will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Verbund mit anderen europäischen Staaten ein System zum "Varianten-Monitoring" an Flughäfen vorbereiten. Auf diese Weise könne beim Auftreten besorgniserregender neuer Varianten des Coronavirus sofort gehandelt werden, sagte Lauterbach am Freitag in Berlin vor Journalisten. Für Routinetests bei Einreise sehe er derzeit aber keinen Anlass, da alle bislang zu beobachtenden Varianten bereits bekannt seien.
Brüssel sieht Bewegung auf US-Seite bei Subventionsprogramm für Autohersteller
Die EU-Kommission sieht Bewegung auf Seiten der USA in der Debatte um das umstrittene Subventionsprogramm der dortigen Regierung für die Autoindustrie. "Von den USA herausgegebene Leitlinien" hätten bekräftigt, dass EU-Unternehmen grundsätzlich von den Bestimmungen des sogenannten Inflationsreduzierungsgesetz (IRA) für Nutzfahrzeuge und Leasing-Fahrzeuge profitieren können, erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstagabend. Im Privatkundenbereich blieben jedoch "diskriminierende" Vorgaben.
Halbe Tonne Schinken und Wurst in Mecklenburg-Vorpommern gestohlen
Eine halbe Tonne Schinken und Rohwurst haben Diebe in Mecklenburg-Vorpommern entwendet. Nach Angaben der Polizei vom Freitag wurden die Fleischwaren aus einem Betrieb in der Kleinstadt Brüel bei Schwerin gestohlen. Die Ermittler schlossen aufgrund der Menge nicht aus, dass die unbekannten Täter diese teilweise verkaufen wollten. Der Schaden lag demnach bei etwa 10.000 Euro.
Suu Kyi in Myanmar zu weiteren sieben Jahren Haft verurteilt
Ein Gericht der Militärjunta in Myanmar hat die entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi in den letzten Anklagepunkten ihres 18 Monate andauernden Prozesses zu weiteren sieben Jahren Haft verurteilt. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfuhr, wurde Suu Kyi in fünf Anklagepunkten wegen Korruption schuldig gesprochen. Damit muss die 77-Jährige insgesamt 33 Jahre Haftstrafe absitzen.
Ryanair-Streik in Belgien führt zu dutzenden Flugausfällen
Ein Streik bei der Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Belgien zu dutzenden Flugausfällen geführt. Das in Belgien stationierte Kabinenpersonal trat am Freitag in einen dreitägigen Arbeitsausstand. Nach Angaben des Flughafens Charleroi werden dadurch rund 22.000 Fluggäste von Ausfällen betroffen sein.
Lauterbach fordert zentrale deutsche Spezialklinik für schwerstkranke Kinder
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich für die Einrichtung einer zentralen deutschen Spezialklinik zur Behandlung schwerstkranker Kinder ausgesprochen. Deutschland sei einer der wenigen großen Industriestaaten, der bislang nicht über eine derartige Einrichtung verfüge, sagte Lauterbach nach einem Besuch der Kinderklinik des Berliner Universitätskrankenhauses Charité am Freitag. Es handle sich um einen "nicht akzeptablen Zustand".
Wetterbilanz des Jahres 2022 fällt sonnig und warm aus
Sonnig, heiß und trocken: Deutschland hat 2022 ein "außergewöhnliches Wetterjahr" erlebt, wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag in seiner Jahreswetterbilanz mitteilte. Die Sonne schien 2022 so lange über Deutschland wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit 2025 Sonnenstunden im bundesweiten Mittel lag der Wert gut ein Fünftel über dem Durchschnittswert der vorangegangenen drei Jahrzehnte.
Firma scheitert mit Klage gegen Bayern wegen geplatztem Maskendeal
Nach dem Scheitern von Verhandlungen über die Abnahme von 400.000 Schutzmasken in der Anfangsphase der Coronakrise ist ein Unternehmen mit einer Klage gegen das Land Bayern gescheitert. Das Landgericht München I wies nach eigenen Angaben vom Freitag einen Anspruch auf Bezahlung ebenso ab wie die von der Firma alternativ erhobene Forderung nach Schadenersatz über knapp 1,6 Millionen Euro. Es sei kein Vertrag zustandegekommen, urteilte das Gericht. (Az. 34 O 4965/21)
Vitali Klitschko: Westliche Politiker haben Putins Expansionsstreben unterschätzt
Der Westen hat nach Ansicht von Vitali Klitschko das Expansionsstreben des russischen Präsidenten Wladimir Putin unterschätzt. "Der größte Fehler westlicher Politiker war es zu denken, Putin würde sich mit der Annexion der Krim sowie Donezk und Luhansk zufriedengeben", sagte der Bürgermeister von Kiew dem "Spiegel" in einem am Freitag veröffentlichten Interview.
Automatischer Anspruch auf Schadenersatz nach Unfall bei Tandemfallschirmsprung
Wird ein Mensch bei einer harten Landung nach einem Tandem-Fallschirmsprung verletzt, steht ihm Schadenersatz zu. Dies ergebe sich automatisch aus dem Luftverkehrsgesetz und ist unabhängig von der Frage eines etwaigen Verschuldens des Anbieters, wie das Landgericht Köln in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung betonte. Der Anspruch ist laut Gesetz dabei allerdings auf maximal rund 163.000 Euro begrenzt. (Az. 3 O 176/19)
Putin bekundet in Gespräch mit Xi Willen zu stärkerer militärischer Zusammenarbeit
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Videotelefonat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping seinen Willen zu einer stärkeren militärischen Zusammenarbeit der beiden Länder bekundet. "Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften Russlands und Chinas stärken", sagte Putin am Freitag zu Xi.
Flick und Neuendorf trauern um Pele: "Der König des Fußballs"
Auch Bundestrainer Hansi Flick, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich haben mit Bestürzung auf den Tod von Pele reagiert. "Einen besseren Spieler als Pele hat es nicht gegeben, für mich war und ist er der König des Fußballs", sagte Flick. Das Spiel des Brasilianers, der am Donnerstag im Alter von 82 Jahren gestorben war, sei "nahe der Perfektion" gewesen.
Mindestens 61 Tote durch Schneesturm in den USA
Durch den verheerenden Schneesturm in den USA sind nach jüngsten Angaben der Behörden mindestens 61 Menschen ums Leben gekommen. Im am schlimmsten getroffenen Landkreis Erie im Bundesstaat New York seien zwei weitere Tote gemeldet worden, teilte Verwaltungschef Mark Poloncarz am Donnerstag mit. Insgesamt sind in Erie County 39 der 61 Sturmopfer ums Leben gekommen, die meisten in der Stadt Buffalo.
Deutlich weniger Notfallbehandlungen in Krankenhäuser zu Silvester 2020 und 2021
Vor dem Hintergrund von Feuerwerksverkaufsverboten und Corona-Beschränkungen hat es in Deutschland in den vergangenen beiden Jahren an Silvester deutlich weniger Notfallbehandlungen in Krankenhäuser gegeben. Das berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Freitag unter Berufung auf eine Auswertung der Krankenkasse Barmer. Lag die Zahl 2018 bei rund 105.000 und 2019 bei etwa 80.000, waren es 2020 nur 55.000 und 2021 lediglich rund 62.000 Notfallbehandlungen an Silvester.
Esken will hohe Einkommen und Vermögen stärker belasten
SPD-Chefin Saskia Esken will hohe Einkommen und Vermögen stärker belasten. In einem Interview mit den Funke-Zeitungen vom Freitag verwies Esken auf kostspielige Vorhaben wie den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft, auf Bildungsgerechtigkeit und Digitalisierung. Sie denke, "dass die sehr hohen Einkommen und Vermögen dazu mehr beitragen müssten".
Peles Ruhestätte: Im neunten Stock, Sicht auf Stadion
Peles letzte Ruhestätte steht wie er im Guinness-Buch der Rekorde: Brasiliens am Donnerstag verstorbene Legende als einziger dreimaliger Fußball-Weltmeister, das Gebäude in Hochhaus-Format in Santos als höchst aufragender Friedhof der Welt. Am Dienstag wird der Sarg mit den sterblichen Überresten des 82-Jährigen in eine Gruft im neunten Stock des Memorial Necropole Ecumenica geführt.
Nach "Rudelbildung" in Detroit: Wagner-Brüder gesperrt
Nach den heftigen Auseinandersetzungen beim NBA-Spiel zwischen den Detroit Pistons und Orlando Magic sind die Brüder Moritz und Franz Wagner gesperrt worden. Die deutschen Nationalspieler aus Berlin gehören zu insgesamt elf Profis, die am Donnerstag (Ortszeit) von der Basketball-Profiliga aus dem Verkehr gezogen wurden.