Letzte Nachrichten
Öffentliche Hand gibt jährlich im Schnitt 9200 Euro pro Schüler aus
Der Staat hat im Jahr 2021 durchschnittlich 9200 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an einer öffentlichen Schule ausgegeben. Dies waren rund 500 Euro beziehungsweise fünf Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr 2020, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.
Ukrainischer Botschafter lehnt Verhandlungen mit Russland vor einem Rückzug ab
Der ukrainische Botschafter Oleksij Makejew hat bekräftigt, dass Verhandlungen mit Russland erst dann vorstellbar sind, wenn dieses die besetzten Gebiete geräumt hat. "Menschen sterben, weil Russland das will", sagte er am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Viele Russen träumten davon, die Ukraine zu vernichten.
Lufthansa nach zwei Verlustjahren wieder in der Gewinnzone
Die Lufthansa ist nach zwei Verlustjahren im Jahr 2022 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Flugkonzern meldete am Freitag für das vergangene Jahr einen Netto-Gewinn von 791 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro verbucht.
NBA: Doncic und Irving überragen bei Dallas-Sieg
Mit einem gemeinsamen Offensivfeuerwerk haben die Basketball-Superstars Luka Doncic und Kyrie Irving die Dallas Mavericks zu einem wichtigen Heimsieg in der NBA geführt. Der Slowene Doncic war beim 133:126 gegen die Philadelphia 76ers mit 42 Punkten bester Scorer der Partie, Irving steuerte 40 Zähler zum Erfolg bei. Der deutsche Nationalspieler Maxi Kleber kam im zweiten Spiel nach der Rückkehr von einer langwierigen Oberschenkelverletzung auf neun Punkte.
NHL: Grubauer gewinnt deutsches Duell mit Seider
Eishockey-Torhüter Philipp Grubauer hat den Seattle Kraken zu einem Erfolg im Kampf um die Play-off-Plätze in der nordamerikanischen Profiliga NHL verholfen. Der Goalie wurde beim 5:4 nach Verlängerung gegen Moritz Seider und die Detroit Red Wings eingewechselt und parierte 16 der 17 Schüsse auf sein Tor.
DGB-Chefin Fahimi verteidigt Streiks und hohe Tarifforderungen
Die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat die aktuellen Streiks und die hohen Tarifforderungen der Gewerkschaften verteidigt. Der Vorwurf, die Gewerkschaften hätten Maß und Mitte verloren, sei "natürlich völliger Unsinn", sagte Fahimi im "Wochentester"-Podcast von "Kölner Stadt-Anzeiger" und Redaktionsnetzwerk Deutschland.
47.000 Menschen in Köln mehrere Stunden lang ohne Strom
Im Kölner Stadtteil Mülheim sind am Donnerstagabend und frühen Freitagmorgen rund 47.000 Menschen stundenlang ohne Strom gewesen. Ursache sei ein Brand an einem Trafo-Haus gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Von dem Stromausfall betroffen seien rund 47.000 Einwohner in 25.000 Haushalten gewesen.
Tennis: Maria scheitert im Achtelfinale
Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria (Bad Saulgau) hat beim WTA-Turnier im mexikanischen Monterrey den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Die 35-Jährige unterlag im Achtelfinale der an Position acht gesetzten Italienerin Elisabetta Cocciaretto nach etwas mehr als zwei Stunden und großem Kampf mit 6:7 (5:7), 6:7 (3:7).
Voss-Tecklenburg wünscht sich BVB und Schalke in Frauen-BL
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wünscht sich die großen Fußballklubs aus dem Ruhrgebiet wie Borussia Dortmund oder Schalke 04 auch in der Frauen-Bundesliga. "Wenn solche Vereine mit einer solchen Strahlkraft, die so viele Menschen verbinden, sich mit der Förderung von Frauenfußball engagieren, dann ist das ein riesiger Mehrwert", sagte die gebürtige Duisburgerin in einem Talk der WAZ.
Badstuber: Neapel "ein Favorit" auf den CL-Titel
Der frühere Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber sieht den italienischen Tabellenführer SCC Neapel als großen Anwärter auf den Gewinn der Champions League. "Für mich ist Neapel in der aktuellen Form ein Favorit auf den Titel. Es gibt in dieser Saison vielleicht nicht die eine Mannschaft, die alles überstrahlt. Daher könnte es mal wieder Zeit für eine Überraschung sein", sagte Badstuber im Interview mit der Münchner Abendzeitung.
Hülkenberg und Glock beklagen Image des Autos in Deutschland
Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg sieht im schlechter werdenden Ruf des Autos einen gewichtigen Grund für den Nachwuchsmangel im deutschen Motorsport. "Das Thema Automobil ist hierzulande medial nicht gerade positiv aufgeladen. Wir waren einmal eine Autonation, jetzt wird das Auto immer mehr schlechtgeredet", sagte Hülkenberg im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Müller warnt vor "absoluter Gefahr" Mbappe
Bayern Münchens Thomas Müller geht mit einer Mischung aus großem Respekt und Zuversicht ins Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris St. Germain. "Es ist schon eine einzigartige Situation, die frisch gekürten Plätze 1 und 2 der Weltfußballer-Wahl im Angriff zu haben", schrieb der 33-Jährige in seinem Newsletter "esmüllert" mit Blick auf Lionel Messi und Kylian Mbappe: "Unser knapper Sieg im Hinspiel ist auf jeden Fall ein Vorteil für uns. Das gibt uns Sicherheit."
Oppositionsführer in Kambodscha zu 27 Jahren Haft verurteilt
In einem laut Menschenrechtsaktivisten politisch motivierten Prozess ist Kambodschas Oppositionsführer Kem Sokha zu 27 Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde am Freitag des Landesverrats und der Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften schuldig gesprochen. Der 69-Jährige ist ein Dauergegner des seit Jahrzehnten herrschenden Regierungschefs Hun Sen.
Tafeln in Deutschland sehen sich am Limit
Die Tafeln in Deutschland sehen sich am Limit. Im bundesweiten Durchschnitt seien im vergangenen Jahr 50 Prozent mehr Menschen zur kostenlosen Lebensmittelverteilung gekommen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Tafeln, Jochen Brühl, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitagsausgaben). "Die Tafeln unterstützen aktuell etwa zwei Millionen Menschen, so viele wie nie zuvor in unserer 30-jährigen Geschichte." Die Helfer seien "psychisch und physisch am Limit".
Bekannter US-Anwalt Alex Murdaugh des Doppelmordes schuldig gesprochen
In einem in den USA mit riesigem Interesse verfolgten Prozess ist der bekannten Anwalt Alex Murdaugh des Doppelmordes für schuldig befunden worden. Die Geschworenen sahen es am Donnerstag in Walterboro im Bundesstaat South Carolina als erwiesen an, dass der 54-Jährige seine Ehefrau und seinen Sohn erschossen hat. Dem Anwalt droht damit eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Flächendeckende Warnstreiks in Nahverkehr und Proteste von Fridays for Future
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts in Bund und Ländern bestreikt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Freitag in sechs Bundesländern den öffentlichen Nahverkehr. Betroffen sind die Flächenländer Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Die Warnstreiks finden parallel zu bundesweiten Protestaktionen der Organisation Fridays for Future statt. Die Klimaaktivistinnen und -aktivisten wollen an 200 Orten für eine Verkehrswende demonstrieren.
Bundestag entscheidet über schnellere Genehmigungen für Wind- und Solaranlagen
Der Bundestag berät am Freitag (ab 09.00 Uhr) abschließend über ein Gesetz zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für neue Wind- und Solarstromanlagen sowie den Ausbau der Stromnetze. In vielen Fällen fallen damit Umweltverträglichkeitsprüfungen und artenschutzrechtliche Prüfungen weg. Das Gesetz geht auf die im Dezember verabschiedete EU-Notfallverordnung für den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien im Zeichen des russischen Angriffs auf die Ukraine zurück.
Bundesrat befasst sich mit 49- Euro-Ticket und virtuellen Vereinsversammlungen
Der Bundesrat befasst sich in seiner Sitzung am Freitag (09.30 Uhr) unter anderem mit dem geplanten 49-Euro-Ticket. Nachdem das Bundeskabinett Anfang Februar den nötigen Gesetzentwurf für die Einführung beschlossen hatte, haben die Länder nun Gelegenheit zur Stellungnahme - für die Sitzung wurden zahlreiche Redebeiträge zu dem Thema angemeldet.
Deutscher Kandidat für ESC wird bei Vorentscheid ausgewählt
Am Freitag (22.20 Uhr) wird in Köln die deutsche Kandidatin oder der Kandidat für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Liverpool ausgewählt. Insgesamt neun Starter treten in der ARD-Livesendung "Unser Lied für Liverpool" gegeneinander an. Als Favoriten galten im Vorfeld der Partyschlagersänger Ikke Hüftgold, die Folksängerin Patty Gurdy und die Rockband Lord of the Lost.
Biden empfängt Scholz in Weißen Haus zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird am Freitag (14.00 Uhr Ortszeit, 20.00 Uhr MEZ) im Weißen Haus von US-Präsident Joe Biden empfangen. Zentrales Thema der Gespräche in Washington wird der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sein. Dabei dürfte es um weitere Hilfen für Kiew, womöglich aber auch um Chinas wachsende Bedeutung im Ukraine-Krieg gehen. Scholz sagte im Vorfeld der Reise, bei den Gesprächen mit Biden solle die "enge Abstimmung" mit den USA fortgeführt werden. Die transatlantische Partnerschaft sei "enger und vertrauensvoller denn je".
Wissing bekräftigt Nein der FDP zu aktuellen EU-Plänen für Verbrenner-Aus
Im Ampel-Streit über die Verwendung synthetischer Kraftstoffe hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) seinen Widerstand gegen die derzeit vorliegenden EU-Pläne für ein Ende von Neuzulassungen von Autos mit Verbrennermotoren bekräftigt. Die EU-Kommission hätte schon längst einen Kompromissvorschlag vorlegen müssen, sagte er der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Aber nachdem bis jetzt nichts auf dem Tisch liegt, können wir als FDP nicht zustimmen."
Schuldspruch in Doppelmord-Prozess gegen bekannten US-Anwalt Alex Murdaugh
In einem in den USA mit Spannung verfolgten Doppelmord-Prozess gegen den bekannten Anwalt Alex Murdaugh ist der Angeklagte für schuldig befunden worden. Die Geschworenen sahen es am Donnerstag in Walterboro im Bundesstaat South Carolina als erwiesen an, dass der 54-Jährige seine Ehefrau und seinen Sohn erschossen hat. Dem Anwalt droht damit eine lebenslange Freiheitsstrafe, das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.
Ukrainischer Verteidigungsminister lehnt Verhandlungen mit Putin ab
Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow lehnt Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kategorisch ab. Sein Präsident Wolodymyr Selenskyj habe ganz klar erklärt, "dass wir nicht mit dem derzeitigen Kremlchef verhandeln werden", sagte Resnikow der "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe). Die Ukraine werde nur "über Reparationen, ein internationales Tribunal und die Verantwortung für die Kriegsverbrechen des Kremlpersonals" sprechen.
Merz wirft Scholz mangelnde Transparenz bei Washington-Reise vor
CDU-Chef Friedrich Merz hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Zusammenhang mit dessen USA-Reise mangelnde Transparenz vorgeworfen. "Niemand von uns im Parlament und in der deutschen Öffentlichkeit kennt den Grund für diese Reise", sagte Merz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Scholz wird am Freitag in Washington von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen.
Lula bietet sich in Videogespräch mit Selenskyj als Vermittler an
In den Bemühungen um eine diplomatische Initiative für den Ukraine-Krieg hat sich der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bei seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj als möglicher Vermittler angeboten. "Ich habe gerade ein Videogespräch mit dem Präsidenten der Ukraine gehabt", schrieb Lula am Donnerstag auf Twitter. "Ich habe Brasiliens Wunsch bekräftigt, mit anderen Ländern zu sprechen und an jeglicher Initiative für die Schaffung von Frieden und Dialog teilzunehmen."
USA wollen am Rande von Scholz-Besuch neue Militärhilfen für Ukraine verkünden
Die USA wollen am Freitag am Rande des Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) neue Militärhilfen für die Ukraine verkünden. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, sagte am Donnerstag im Weißen Haus, dabei werde es in erster Linie um Munition für Waffensysteme gehen, über welche die Ukraine bereits verfüge.
Wütende Proteste und landesweiter Streik nach schwerem Zugunglück in Griechenland
Nach dem schweren Zugunglück in Griechenland hat sich die Wut der Bevölkerung in Demonstrationen und einem landesweiten Streik der Eisenbahner geäußert. Die Regierung räumte ihrerseits am Donnerstag staatliches Versagen ein. Verzögerungen bei der Modernisierung des griechischen Bahnnetzes seien auf "chronische" Probleme und "jahrzehntelanges Versagen" in der Verwaltung zurückzuführen, sagte Regierungssprecher Giannis Economou. Bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden inzwischen 57 Tote geborgen, Hoffnung auf Überlebende gibt es kaum noch.
Ohne Lewandowski: Barca besiegt Real im Halbfinal-Hinspiel
Auch ohne Torjäger Robert Lewandowski darf der FC Barcelona vom Einzug ins Finale der Copa del Rey träumen. Zum Auftakt der "Clasico-Wochen" gewannen die Katalanen um Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen beim Erzrivalen Real Madrid am Donnerstag im insgesamt wenig berauschenden Hinspiel des Pokal-Halbfinales mit 1:0 (1:0).
Ministerium: Trump genießt bei Klagen zu Kapitol-Sturm keine grundsätzliche Immunität
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist bei Zivilklagen im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 nicht grundsätzlich durch seine damalige Immunität als Staatschef geschützt. Zu diesem Schluss kommt das US-Justizministerium in einer am Donnerstag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Stellungnahme. Zwar genieße ein Präsident absolute Immunität für Handlungen in Ausübung seines Amtes; er könne aber für Handlungen verklagt werden, die eindeutig außerhalb seiner Amtspflichten lägen.
US-Ethikausschuss leitet Untersuchung zu Skandal-Abgeordnetem George Santos ein
Der Ethikausschuss des US-Repräsentantenhauses hat eine Untersuchung gegen den konservativen Skandal-Abgeordneten George Santos eingeleitet, der wegen zahlreicher Lügen zu seinem Lebenslauf in der Kritik steht. Wie die Spitzen des Kongressgremiums am Donnerstag mitteilten, soll ein Untersuchungsunterausschuss unter anderem prüfen, ob der neugewählte Abgeordnete der Republikanischen Partei im Wahlkampf 2022 gegen geltendes Recht verstieß.
Biden empfängt von der Leyen am 10. März im Weißen Haus
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist kommende Woche zu Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden über den Ukraine-Krieg nach Washington. Bei dem Treffen im Weißen Haus am Freitag kommender Woche soll es auch um den Ausbau erneuerbarer Energien gehen, wie das Weiße Haus und die EU-Kommission am Donnerstag mitteilten. Ein weiteres Thema am 10. März wird der Umgang mit China.
James muss mindestens drei Wochen pausieren
NBA-Superstar LeBron James wird den Los Angeles Lakers im Rennen um die Play-off-Plätze wie befürchtet länger fehlen. Wie das Team des deutschen Nationalmannschaftskapitäns Dennis Schröder am Donnerstag mitteilte, hat James eine Sehnenverletzung im rechten Fuß erlitten, die den besten Scorer der NBA-Geschichte zu einer Pause von mindestens drei Wochen zwingt. Danach werde man die Situation "neu bewerten".