Letzte Nachrichten
Raketenangriff auf irakische Stadt Erbil
Die Stadt Erbil im Nordirak ist am Sonntag Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Hauptstadt der autonomen Kurdenregion sei mit "zwölf ballistischen Raketen" angegriffen worden, teilten die kurdischen Sicherheitskräfte mit. Zu dem Angriff bekannten sich die iranischen Revolutionsgarden, nach ihren Angaben galt er einem "strategischen Zentrum" Israels.
Mehr als 250 Festnahmen bei Protesten gegen Ukraine-Einsatz in Russland
Bei landesweiten Demonstrationen in Russland gegen den "Militäreinsatz" Moskaus in der Ukraine sind nach Angaben von Aktivisten am Sonntag mehr als 250 Menschen festgenommen worden. Die Polizei habe im Zuge der Proteste in 23 Städten 268 Menschen in Gewahrsam genommen, teilte die Bürgerrechtsplattform OWD-Info am Sonntag mit.
Johnson wegen Nähe zu russischstämmigen Medienmogul Lebedev unter Druck
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson gerät wegen seiner Nähe zum russischstämmigen Medienmogul Evgeny Lebedev unter Druck. Johnson müsse angesichts der Tatsache, dass er Lebedev zum Baron ernannt und damit einen Sitz im Oberhaus verschafft habe, "ernste Fragen" beantworten, sagte Oppositionsführer Keir Starmer am Sonntag im Sender Sky News. Der "Sunday Times" zufolge hatte Johnson Warnungen des Geheimdienstes MI6 im Zusammenhang mit der Verleihung der Adelswürde an Lebedev ignoriert.
Lindners Vorstoß zu Öl- und Gasförderung in Nordsee stößt bei Grünen auf Bedenken
Der Vorstoß von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für eine stärkere Förderung von Öl und Gas in der Nordsee stößt beim Koalitionspartner Grüne auf Bedenken. Es gebe "zahlreiche Argumente gegen neue Bohrungen in der Nordsee", sagte Grünen-Vizefraktionschefin Julia Verlinden am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. "Bevor also kostspielige, zeitaufwändige und für den Naturschutz problematische Investitionen in eine Technologie von gestern getätigt werden, haben wir deutlich bessere Alternativen", sagte sie.
US-Journalist bei Angriff in der Ukraine getötet
Bei einem Angriff in der Ukraine ist ein US-Journalist getötet worden. Ein weiterer US-Journalist sei bei dem Angriff im Vorort Irpin nordwestlich von Kiew verletzt worden, sagte der Chirurg Danylo Schapowalow, der als Freiwilliger vor Ort im Einsatz war. AFP-Reporter in Irpin sahen die Leiche des Getöteten.
Union unterstützt Lindners Vorstoß zu Öl- und Gasförderung in Nordsee
Die oppositionelle Union im Bundestag unterstützt den Vorschlag von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), mehr Öl und Gas in Nord- und Ostsee zu fördern. Die Stärkung der "seit Jahren rückläufigen inländischen Förderung von Erdgas und Erdöl" könne die Abhängigkeit von russischen Energieimporten reduzierten, sagte der energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mark Helferich (CDU), am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. "Ich begrüße ausdrücklich, dass jetzt auch in der Berliner Ampelkoalition diese Erkenntnis reift."
Paralympisches Feuer erloschen - Parsons: "Für eine gemeinsame Zukunft"
Die 13. Paralympischen Winterspiele sind am Sonntag im Nationalstadion von Peking mit einer pompösen Feier beendet worden. Unter den Augen von Chinas Staatspräsident Xi Jinping erlosch um 20.49 Uhr Ortszeit das Feuer, das in 899 Tagen bei den Sommerspielen in Paris (28. August bis 8. September 2024) wieder entzündet wird. Die deutsche Fahne trug Biathlon-Goldmedaillengewinnerin Leonie Walter mit Guide Pirmin Strecker in das "Vogelnest".
Riesenslalom: Schmid fällt auf Platz fünf zurück - Kristoffersen mit Doppelsieg
Skirennläufer Alexander Schmid hat seine zweite Podestplatzierung des alpinen Weltcup-Winters 2021/22 knapp verpasst. Der Silbermedaillengewinner mit dem Team fiel beim Riesenslalom in Kranjska Gora/Slowenien im zweiten Lauf vom zweiten auf den fünften Platz zurück.
Vier Tote bei Bergunfällen in Bayern
Bei Bergunfällen im südlichen Bayern sind vier Menschen ums Leben gekommen. Am Samstagnachmittag verunglückten drei Bergwanderer an der Maiwand im Landkreis Rosenheim, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Sonntag mitteilte. Eine vierte Wanderin aus der Gruppe musste den Absturz ihrer drei Begleiter mit ansehen und setzte einen Notruf ab.
Papst Franziskus fordert Ende des Blutvergießens in der Ukraine
Papst Franziskus hat ein Ende des "Massakers" an Zivilisten in der Ukraine gefordert. Es gebe keine "strategischen Gründe" dafür, "Kinder, unschuldige Leute und schutzlose Zivilisten zu töten", mahnte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag nach dem Angelusgebet. Die seit Tagen belagerte und angegriffene Hafenstadt Mariupol sei im "grauenvollen Krieg, der die Ukraine verwüstet, zu einer Märtyrerstadt geworden".
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt erstmals auf über 1500
Eine Woche vor dem Auslaufen der meisten Corona-Auflagen haben die Gesundheitsämter einen neuen Rekordwert bei den Neuansteckungen gemeldet. Deutschland habe nun die "höchste Corona-Inzidenz in Europa", schrieb Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg erstmals über die Marke von 1500 und erreichte einen Wert von 1526,8, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen mitteilte.
Zehntausende demonstrieren bundesweit gegen Krieg in der Ukraine
Zehntausende Menschen haben sich am Sonntagmittag in mehreren deutschen Städten versammelt, um für Frieden in der Ukraine zu demonstrieren. Das Bündnis "Stoppt den Krieg" hatte zu Großdemos in Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Stuttgart und Hamburg aufgerufen.
Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald
Ein betagtes Ehepaar hat sich in Thüringen bei einem Wochenendausflug mit dem Auto tief im Wald verirrt. Der 89-jährige Mann und seine 90-jährige Ehefrau wurden am Samstag nach einer zunächst erfolglosen Suche schließlich von einem Polizeihubschrauber "tief im Unterholz abseits der befahrbaren Forstwege" entdeckt, wie die Polizei in Gera am Sonntag mitteilte. Dadurch konnten die Helfer am Boden zu den verirrten Ausflüglern geführt werden.
Russische Armee greift Stützpunkt nahe polnischer Grenze an - mehr als 30 Tote
Der Ukraine-Krieg hat das Grenzgebiet zu Polen erreicht. Bei russischen Luftangriffen auf einen Militärstützpunkt nahe Lemberg (Lwiw) in der Nacht zum Sonntag wurden nach ukrainischen Behördenangaben mindestens 35 Menschen getötet und mehr als 130 weitere verletzt. Nach Angaben von Verteidigungsminister Oleksij Resnikow arbeiteten auf dem Stützpunkt in Jaworiw auch "ausländische Ausbilder". Die russische Armee verstärkte derweil den Druck auf Kiew, die Hauptstadt stand am Sonntag vor der Einkesselung.
Lockdown für Millionen Chinesen wegen höchster Corona-Infektionszahl seit zwei Jahren
Angesichts der höchsten Zahl an Corona-Neuinfektionen seit zwei Jahren hat China erneut einen harten Lockdown über Millionen von Menschen verhängt. Die Zahl der Ansteckungen habe sich innerhalb eines Tages auf fast 3400 verdoppelt, teilten die Behörden am Sonntag mit. Dies ist die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Februar 2020.
Jedes fünfte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet
In Deutschland ist weiterhin jedes fünfte Kind von Armut bedroht. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag. Danach waren im Jahr 2020 bundesweit 20,2 Prozent der unter 18-Jährigen armutsgefährdet. Im Jahr 2019 lag die Quote bei 20,5 Prozent. Das Armutsrisiko für Kinder fällt dabei je nach Bundesland sehr unterschiedlich aus.
Behörden: Neun Tote und 57 Verletzte bei Angriff auf Stützpunkt nahe Polen
Bei einem russischen Angriff auf einen Militärstützpunkt nahe der polnischen Grenze sind nach ukrainischen Angaben neun Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. In dem von Russland angegriffenen Internationalen Zentrum für Friedenssicherung und Sicherheit in Jaworiw nahe Lemberg hätten auch "ausländische Ausbilder" gearbeitet, erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow am Sonntag im Onlinedienst Twitter. Der Militärübungsplatz liegt nur rund 20 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt.
Hertha trennt sich von Korkut nach 0:2-Pleite
Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich einen Tag nach dem 0:2 bei Borussia Mönchengladbach von Trainer Tayfun Korkut getrennt. Dies teilten die Berliner am Sonntag mit. Der Hauptstadt-Klub ist im neuen Jahr noch ohne Sieg in der Bundesliga.
Riesenslalom: Schmid Zweiter hinter Odermatt
Skirennläufer Alexander Schmid liegt beim zweiten Weltcup-Riesenslalom in Kranjska Gora/Slowenien auf Podiumskurs. Der 27-Jährige belegt mit 0,22 Sekunden Rückstand auf Marco Odermatt (Schweiz) den zweiten Platz. Dritter ist Henrik Kristoffersen (+0,30). Der Norweger hatten den Riesenslalom am Samstag gewonnen. Da war Schmid 14. geworden.
Chiles neuer Präsident trifft gleich am ersten Tag im Amt indigene Vertreter
Gleich an seinem ersten Tag im Amt hat Chiles neuer Präsident Gabriel Boric ein Zeichen gesetzt und Vertreter indigener Völker getroffen. Der linksgerichtete Staatschef und seine Frau Irina Karamanos nahmen am Samstag an einer indigenen Zeremonie teil. Dabei saßen sie im Hof des Präsidentenpalastes in einem Kreis und nahmen die Wünsche und Sorgen der Vertreter von sieben indigenen Völkern entgegen.
Anfeindungen gegen Russen in Deutschland nehmen seit Kriegsbeginn zu
Menschen aus Russland oder mit russischen Wurzeln sehen sich in Deutschland seit dem Angriff auf die Ukraine häufig Anfeindungen ausgesetzt. Dies beklagte am Wochenende die Antirassismusbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD). Das Bundeskriminalamt dokumentierte hunderte einschlägiger Straftaten, wie der "Spiegel" am Sonntag berichtete. Die Bandbreite der Taten reiche von Sachbeschädigungen über Beleidigungen bis hin zu Bedrohung im Internet und auf der Straße.
CDU verstärkt Druck auf Familienministerin nach Vorwürfen wegen Umgangs mit Flutkatastrophe
Die CDU verstärkt den Druck auf Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) wegen der Vorwürfe im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe im rheinland-pfälzischen Ahrtal. CDU-Generalsekretär Mario Czaja hält Spiegel ihrer Aufgabe als Ministerin nicht gewachsen, wie er der "Bild am Sonntag" sagte.
Neuer Triumph für "The Power of the Dog" zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung
Zwei Wochen vor den Oscars hat der düstere Western "The Power of the Dog" seinen Siegeszug bei den diesjährigen Preisverleihungen fortgesetzt: Der Film der Neuseeländerin Jane Campion wurde vom Verband der US-Regisseure zum besten Film gekürt. In ihrer Dankesrede zeigte sie sich am Samstag erfreut darüber, dass im Filmgeschäft Frauen zunehmend die "gläserne Decke" durchstoßen. "Wir sind so weit gekommen. Und was noch wichtiger ist: Wir werden niemals wieder zurückweichen."
FDP-Gesundheitsexperte: "Idealerweise brauchen wir die Impfpflicht im Herbst nicht mehr"
Der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann hofft, dass die geplante allgemeine Impfpflicht gar nicht erst nötig wird. "Idealerweise brauchen wir die Impfpflicht im Herbst nicht mehr", sagte Ullmann der "Bild am Sonntag". Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion ist selbst Initiator des Antrags für eine Impf-Nachweispflicht ab 50 Jahren. Am Donnerstag will der Bundestag erstmals über die verschiedenen Anträge debattieren.
Linke fordert Senkung der Mehrwertsteuer auf Energie auf sieben Prozent
Angesichts der deutlich steigenden Einnahmen aus der Mehrwertsteuer für den Bund hat die Linkspartei eine drastische Senkung der Abgaben auf Lebensmittel und Energie gefordert: Mit Blick auf die gute Einnahmeentwicklung dringt Linksfraktionschef Dietmar Bartsch auf eine Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und die Senkung des Steuersatzes für Energie auf sieben Prozent. "Es muss Schluss damit sein, dass der Staat noch an steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel verdient", sagte Bartsch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) laut Vorabmeldung vom Sonntag.
Büskens gibt Debüt aus dem Homeoffice
Mike Büskens gibt sein Debüt als Trainer von Fußball-Zweitligist Schalke 04 aus dem Homeoffice. Der 53-Jährige hat sich nach seiner Coronainfektion vor dem Spiel beim FC Ingolstadt (13.30 Uhr/Sky) nicht rechtzeitig freigetestet. Das teilten die Königsblauen am Sonntagvormittag mit.
Söder fordert Ministerpräsidentenkonferenz zu Ukraine-Flüchtlingen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Sonderkonferenz der Länderchefinnen und -chefs zur Unterbringung der Flüchtlinge aus der Ukraine gefordert. Bund und Länder müssten bei diesem Thema "wie bei Corona" eine enge Abstimmung suchen, sagte Söder der "Bild am Sonntag". "Wir brauchen eine organisierte Unterbringung in Deutschland", sagte er. Bund und Länder müssten einen Koordinierungsrat einrichten, und der Bund müsse die Kosten der Kommunen und der Länder übernehmen.
Tränen nach Beleidigung: Osaka scheidet in Indian Wells aus
Von einem beleidigenden Zwischenruf völlig aus der Fassung gebracht ist Tennis-Superstar Naomi Osaka (Japan) beim WTA-Turnier in Indian Wells bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Während und nach der 0:6, 4:6-Niederlage gegen Weronika Kudermetowa (Russland/Nr. 21) vergoss die viermalige Grand-Slam-Gewinnerin Tränen.
Beucher von deutschen Leistungen in Peking "überwältigt"
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat nach den Paralympischen Winterspielen in Peking ein überaus positives Fazit gezogen. "Es gab Glücksmomente für die ganze Mannschaft. Das ganze Team Deutschland Paralympics hat hier abgeliefert in einer wunderbaren Art und Weise. Ich bin überwältigt", sagte Verbandspräsident Friedhelm Julius Beucher dem Sport-Informations-Dienst: "Das Team hat eine Gesamtleistung abgegeben, die man sich besser nicht wünschen kann."
Draisaitl trifft bei Oilers-Sieg gegen Meister Tampa Bay
Eishockeystar Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben in der Profiliga NHL den Titelverteidiger Tampa Bay Lightning bezwungen. Die Kanadier setzten sich am Ende deutlich mit 4:1 durch und holten im Kampf um die Play-offs den zweiten Sieg in Serie. Draisaitl sorgte mit dem dritten Oilers-Treffer im Schlussdrittel für die Vorentscheidung und steuerte einen Assist für Connor McDavid bei, dem zwei Tore gelangen.
Fleig im letzten Karriererennen mit der Staffel auf Platz sieben
Fahnenträger Martin Fleig hat zum Abschluss der Paralympischen Winterspiele in Peking in seinem letzten Karriererennen eine Medaille klar verpasst. Gemeinsam mit Linn Kazmaier, Alexander Ehler und Johanna Recktenwald kam der 32-Jährige in der Staffel über 4x2,5 km auf Platz sieben, zum Podest fehlten über zwei Minuten. Am Freitag hatte Fleig das Ende seiner Laufbahn angekündigt.
Kolumbianer wählen neues Parlament und Präsidentschaftskandidaten
In Kolumbien werden am Sonntag Parlamentswahlen sowie Vorwahlen für die Präsidentenwahl im Mai abgehalten. Fast 39 Millionen Stimmberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung von Senat und Abgeordnetenhaus, die beide derzeit von rechtsgerichteten Parteien dominiert werden. Mit Spannung erwartet wird vor allem der Ausgang der Vorwahl der Präsidentschaftskandidaten. Dabei müssen drei Kandidaten ausgewählt werden, die das rechte, linke und mittlere Parteienspektrum repräsentieren. Drei andere Kandidaten wurden von ihren jeweiligen Gruppierungen ausgewählt.