Letzte Nachrichten
Frankfurt schlägt West Ham im Halbfinal-Hinspiel
Eintracht Frankfurt kann weiter vom ersten europäischen Titel seit 42 Jahren träumen. Das Team von Trainer Oliver Glasner gewann im stimmungsvollen Halbfinal-Hinspiel der Europa League bei West Ham United mit 2:1 (1:1) und verschaffte sich eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel.
Leipzig gewinnt Hinspiel gegen Glasgow
RB Leipzig hat das Halbfinal-Hinspiel der Europa League gegen den schottischen Meister Glasgow Rangers 1:0 (0:0) gewonnen. Der Spanier Angelino traf in der 85. Minute zum späten Sieg.
Russischer Raketenangriff auf Kiew während Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres
Während des Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres in Kiew hat Russland die ukrainische Hauptstadt erstmals seit rund zwei Wochen mit Raketen beschossen. AFP-Reporter vor Ort sahen ein brennendes Gebäude, von dem dichter Rauch aufstieg. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der russischen Regierung vor, die UNO "demütigen" zu wollen. Der Angriff erfordere eine "angemessen starke Reaktion".
Titelverteidiger Berlin wieder im DEL-Finale
Meister Eisbären Berlin hat sich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in sein zwölftes Finale gerettet. Im fünften und entscheidenden Play-off-Halbfinale gegen seinen Vorgänger Adler Mannheim setze sich der DEL-Rekordchampion nach seiner zuletzt verspielten 2:0-Führung mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:2 für sich.
Kiew während Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres unter Raketenbeschuss
Während des Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres in Kiew ist die ukrainische Hauptstadt erstmals seit rund zwei Wochen mit Raketen beschossen worden. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach am Donnerstagabend im Online-Dienst Telegram von zwei russischen Angriffen im Stadtzentrum. AFP-Reporter vor Ort hörten eine Detonation und sahen einen Brand in einem Gebäude und zahlreiche zerstörte Fensterscheiben.
Kiew während Besuch von UN-Generalsekretär Guterres unter Raketenbeschuss
Während des Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres in Kiew ist die ukrainische Hauptstadt erstmals seit rund zwei Wochen wieder mit Raketen beschossen worden. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach am Donnerstagabend im Online-Dienst Telegram von zwei russischen Angriffen im Stadtzentrum. AFP-Reporter vor Ort hörten eine Detonation und sahen einen Brand in einem Gebäude und zahlreiche zerstörte Fensterscheiben.
OSZE verkündet Ende der Beobachtermission in der Ukraine
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat das offizielle Ende ihrer Beobachtermission in der Ukraine verkündet. Russland habe der Organisation keine Wahl gelassen, indem es Ende März gegen eine Mandatsverlängerung gestimmt habe, erklärte der amtierende OSZE-Präsident, der polnische Außenminister Zbigniew Rau, am Donnerstag.
Le Pens Partei strebt bei Parlamentswahl in Frankreich Fraktionsstärke an
Die rechtspopulistische Partei RN (Rassemblement National) will bei der im Juni anstehenden Parlamentswahl in Frankreich Fraktionsstärke erreichen. "Ziel ist es, möglichst viele patriotische Abgeordnete in die Nationalversammlung zu schicken", sagte Interims-Parteichef Jordan Bardella am Donnerstag in Fréjus. Er bestätigte, dass sich die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen bei der Parlamentswahl erneut in ihrem Wahlkreis Hénin-Beaumont um ein Abgeordnetenmandat bewerben wolle.
Otte nach "größtem Sieg" im Münchner Viertelfinale
Oscar Otte ist am Tag nach der enttäuschenden Auftaktpleite von Olympiasieger Alexander Zverev beim ATP-Turnier in München in die Rolle des deutschen Hoffnungsträgers geschlüpft. Der Kölner sorgte im Achtelfinale gegen den an Nummer drei eingestuften Top-20-Spieler Reilly Opelka (USA) durch ein 7:6 (7:4), 6:2 für eine weitere große Überraschung an der Isar. Als letzter Deutscher im Wettbewerb trifft der 28-Jährige in der Runde der besten Acht auf den Chilenen Alejando Tabilo.
Sohn von US-Autor Paul Auster stirbt offenbar an Überdosis
Der Sohn des US-Bestsellerautors Paul Auster ist kurz nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Todes seiner zehn Monate alten Tochter durch eine Opioid-Vergiftung selbst gestorben. Daniel Auster wurde am 20. April bewusstlos in einer New Yorker U-Bahn-Station gefunden und starb am Dienstag in einem Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag sagte. Laut der "New York Post" starb er an einer Überdosis.
Gazprom machte 2021 Gewinn von über 28 Milliarden Euro
Der russische Energieriese Gazprom hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von umgerechnet über 28 Milliarden Euro eingefahren. Grund für die hohen Einnahmen seien die gestiegenen Preise für Gas und Öl, teilte der vom russischen Staat kontrollierte Konzern am Donnerstag in Moskau mit.
Studie: Klimawandel erhöht Risiko für Pandemien
Forscher aus den USA haben vor wachsenden Risiken für neue Pandemien durch den Klimawandel gewarnt. Säugetiere, die für den Menschen potenziell gefährliche Viren in sich tragen und die ihren natürlichen Lebensraum in tropischen Regionen haben, seien wegen der globalen Erderwärmung zunehmend gezwungen, sich kühlere Lebensräume zu suchen, heißt es in einer am Donnerstag im Fachjournal "Nature" veröffentlichten Studie. Dadurch steige auch das Risiko der Tier-zu-Mensch-Übertragung bei Viren.
Atombehörde besorgt über ausbleibendem Zugang zu ukrainischem Atomkraftwerk
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat sich besorgt über den fehlenden Zugang seiner Behörde zum größten europäischen Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine gezeigt. "Saporischschja steht ganz oben auf meiner Sorgenliste, wenn es um die Situation der Atomanlagen in der Ukraine geht", sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Donnerstag in Wien. Die IAEA-Mitarbeiter hätten seit der Besetzung des Akw durch russische Soldaten vor fast zwei Monaten keinen Zugang zu der Anlage.
Queen empfängt lächelnd und offensichtlich fit Schweizer Präsidenten
Lächelnd und offensichtlich gut in Form hat die britische Königin Elizabeth II. am Donnerstag den Schweizer Staatspräsidenten Ignazio Cassis empfangen. Es war der erste öffentliche Aufritt der Queen nach ihrem 96. Geburtstag in der vergangenen Woche. Ohne ihren zuletzt obligatorischen Gehstock und offenbar bei guter Gesundheit posierte die Regentin mit Cassis und dessen Frau Paola für die Fotografen.
Bundestag beschließt Abschaffung der EEG-Umlage ab Juli
Die EEG-Umlage zur Finanzierung des Ökostromausbaus wird abgeschafft: Der Bundestag beschloss am Donnerstag, die Umlage von derzeit 3,723 Cent pro Kilowattstunde ab Juli auf null herabzusetzen. Damit sollen die privaten Haushalte angesichts der stark gestiegenen Energiekosten finanziell entlastet werden.
Klopp verlängert in Liverpool bis 2026
Teammanager Jürgen Klopp hat seinen Vertrag beim FC Liverpool vorzeitig bis 2026 verlängert. "Es gibt etwas zu vermelden. Ich bleibe zwei weitere Jahre", sagte der 54-Jährige in einem Video, das der Klub am Donnerstag veröffentlichte: "Ich liebe unseren Verein. Ich hoffe, dass wir alle die gemeinsame Zeit genießen werden."
Ukraine leitet Verfahren gegen russische Soldaten wegen Gräueltaten von Butscha ein
Die ukrainische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen zehn russische Soldaten wegen der Gräueltaten in Butscha eingeleitet. Den Angehörigen der 64. motorisierten Infanteriebrigade der russischen Armee würden Grausamkeiten gegen Zivilisten und andere Kriegsverbrechen vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. UN-Generalsekretär António Guterres forderte Moskau auf, bei der Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zusammenzuarbeiten. In der Ostukraine verstärkte Russland derweil seine Offensive.
Ermittlungen in 8600 Fällen wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in der Ukraine
Ukrainische und internationale Ermittler untersuchen nach den Worten der ukrainischen Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa inzwischen rund 8600 Fälle von mutmaßlichen Kriegsverbrechen. Mehr als 4000 weitere Fälle stünden in Zusammenhang mit Kriegsverbrechen, sagte Wenediktowa am Donnerstag der Deutschen Welle.
Otte nach Überraschungssieg im Viertelfinale von München
Oscar Otte ist am Tag nach der enttäuschenden Auftaktpleite von Olympiasieger Alexander Zverev beim ATP-Turnier in München in die Rolle des deutschen Hoffnungsträgers geschlüpft. Der Kölner sorgte im Achtelfinale gegen den an Nummer drei eingestuften Top-20-Spieler Reilly Opelka (USA) durch ein 7:6 (7:4), 6:2 für eine weitere große Überraschung an der Isar. Als letzter Deutscher im Wettbewerb trifft der 28-Jährige in der Runde der besten Acht entweder auf den Franzosen Hugo Gaston oder den Chilenen Alejando Tabilo.
Bundestag bringt Kindersofortzuschlag auf den Weg
Der Bundestag hat erste Weichen gestellt, um die staatlichen Leistungen für Familien mit Kindern neu zu ordnen. Das Parlament brachte am Donnerstag mit der ersten Lesung den Gesetzentwurf für den Kindersofortzuschlag auf den Weg. Dieser soll eine Vorstufe zur Einführung der von der Ampel geplanten Kindergrundsicherung bilden. Die neue Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) bezeichnete den Zuschlag als "ersten Schritt, um Kinder vor Armut zu schützen".
Biden bittet US-Kongress um 33 Milliarden Dollar für die Ukraine
US-Präsident Joe Biden beantragt beim Kongress 33 Milliarden Dollar (rund 31 Milliarden Euro) zur weiteren Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland. Davon sind 20 Milliarden Dollar für Militär- und Sicherheitshilfen für die Ukraine vorgesehen, wie ein US-Regierungsvertreter am Donnerstag in Washington sagte. "Das bedeutet Waffen und Munition, die an das ukrainische Volk gehen."
Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern
Mit einer Razzia sind Ermittler in Bayern gegen mutmaßliche Linksextremisten vorgegangen. Drei Verdächtigen wird die Gründung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag mitteilte. Sie sollen über Jahre hinweg eine linksextremistische Publikation herausgegeben und darin zu schweren Straftaten aufgerufen haben.
Bundesamt durfte vor Virensoftware von russischem Hersteller Kaspersky warnen
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einer neuen Gerichtsentscheidung zufolge vor der Virenschutzsoftware der russischen Firma Kaspersky warnen dürfen. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalens in Münster teilte am Donnerstag mit, eine Beschwerde der deutschen Tochtergesellschaft von Kaspersky gegen einen Eilbeschluss des Kölner Verwaltungsgerichts abgelehnt zu haben.
Frau stiehlt am helllichten Tag Ölgemälde aus Bielefelder Museum
Eine Frau hat am helllichten Tag ein Ölgemälde aus einem Bielefelder Museum gestohlen. Die dringend Tatverdächtige habe ein "sehr gepflegtes Erscheinungsbild", wie die Polizei am Donnerstag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Laut Zeugenaussagen trug die unbekannte Frau am Mittwoch eine große Mappe mit einer roten Kordel unter ihrem Arm, als sie das Museum betrat und verließ. Darin befand sich mutmaßlich das aus seinem Holzrahmen herausgetrennte Gemälde.
Klopp-Verlängerung in Liverpool bahnt sich an
Beim FC Liverpool bahnt sich eine Vertragsverlängerung von Teammanager Jürgen Klopp an. Nach Informationen des Portals The Athletic hat der 54-Jährige bei den Reds bereits bis 2026 unterschrieben, sein bisheriger Vertrag lief bis 2024. Klopps Berater war für den SID am Donnerstag nicht zu erreichen.
Regierungsumbildung in Frankreich zieht sich länger hin als erwartet
Frankreichs Regierungsumbildung zieht sich länger hin als zunächst erwartet. Die Vorstellung des neuen Kabinetts werde erst näher an den im Juni stattfindenden Parlamentswahlen erwartet, hieß es am Donnerstag in Regierungskreisen. Die bisherige Regierungsmannschaft war am Mittag dennoch zu einer Art Abschiedssitzung mit sämtlichen 40 Mitgliedern und anschließendem Mittagessen zusammengekommen.
In Madrid fahren wegen hoher Strompreise weniger U- und Stadt-Bahnen
In der spanischen Hauptstadt Madrid fahren aufgrund der hohen Strompreise weniger U- und Stadt-Bahnen. "Die exorbitanten Energiepreise haben uns zu Maßnahmen gezwungen, um die täglichen Energiekosten zu verringern", sagte ein Sprecher von Metro Madrid am Donnerstag der AFP. Im Schnitt sei die Anzahl der eingesetzten Züge um zehn Prozent verringert worden. Verbraucherschützer kritisierten die Entscheidung.
Apotheken wollen nach Corona-Einsatz weiterimpfen - auch gegen Grippe
Nach dem Einsatz in der Corona-Impfkampagne wollen die Apotheken sich auch verstärkt bei Grippeschutzimpfungen anbieten. "Die Apothekerschaft steht bereit, um die ärztlichen Impfangebote zu ergänzen – gegen Grippe ebenso wie gegen Covid-19", erklärte die Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Gabriele Regine Overwiening, am Donnerstag.
Twitter steigert Nutzerzahlen sowie Umsatz und Gewinn
Kurz nach Bekanntwerden der Übernahme von Twitter durch High-Tech-Milliardär Elon Musk hat der Kurzbotschaftendienst Quartalszahlen vorgelegt: Die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer stieg auf 229 Millionen, etwas mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte im Vorjahresvergleich um 16 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar (1,14 Milliarden Euro) zu.
Leiche von 36-Jährigem nach Kanuunfall in Nordrhein-Westfalen geborgen
Nach einem Unfall eines Kanufahrers in Nordrhein-Westfalen ist die Leiche des 36-Jährigen gefunden worden. Einsatzkräfte bargen den Leichnam am Mittwoch in der Nähe von Petershagen in einer Schleuse der Weser, wie die Polizei in Duisburg am Donnerstag mitteilte. In der Schleuse war der 36-Jährige gemeinsam mit seinem 32-jährigen Bruder am Osterwochenende verbotenerweise auf einer Bootstour gewesen.
London will nach Brexit neue Regelungen für Versicherungssektor einführen
Die britische Regierung hat eine Reform der Richtlinien für den Versicherungssektor auf den Weg gebracht. Insbesondere geht es dabei um eine Lockerung der Kapitalanforderungen für Versicherungsgesellschaften, um "Gewinn aus den Freiheiten des Brexit" zu schlagen, wie die Regierung in London am Donnerstag erklärte. Bisher waren die Anforderungen von der EU-Richtlinie Solvency II geregelt worden.
Extreme Hitzewelle sucht Indien und Pakistan heim
Inmitten einer gefährlichen Hitzewelle kämpft Indiens Feuerwehr gegen einen Großbrand auf einer Mülldeponie in der Hauptstadt Neu Delhi. Rund 30 Feuerwehrleute waren am Donnerstag gegen das vor drei Tagen ausgebrochene Feuer im Einsatz. Experten befürchten, dass das ungewöhnlich heiße Wetter die Zersetzung des Mülls anheizt und dadurch noch mehr leicht entzündliches Methangas freigesetzt wird. Unter der aktuellen Hitzewelle leidet auch Indiens Nachbarland Pakistan.