Letzte Nachrichten
Pulitzer-Preis-Komitee ehrt ukrainische Journalisten mit Sonderauszeichnung
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat auch die Verleihung des renommierten Pulitzerpreises in New York geprägt. Das Pulitzer-Preiskomitee ehrte die ukrainischen Journalisten am Montag für ihren "Mut, ihre Ausdauer, ihr Engagement und ihre Selbstverpflichtung zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung während der gnadenlosen Invasion von (Kreml-Chef) Wladimir Putin in ihrem Land und seines Propagandakrieges in Russland". Den Pulitzerpreis in der Kategorie "Dienst an der Öffentlichkeit" erhielt die "Washington Post" für ihre Berichterstattung über den Angriff auf das US-Kapitol.
Xavi über Lewandowski-Transfer: "Es ist kompliziert"
Der FC Barcelona stößt beim Werben um Weltfußballer Robert Lewandowski von Bayern München an finanzielle Grenzen. "Erst müssen Spieler gehen, bevor neue kommen können, es ist kompliziert", sagte Trainer Xavi angesprochen auf den möglichen Transfer eines Stürmers.
Frankreichs Bauern fürchten wegen anhaltender Trockenheit um ihre Ernten
Wegen anhaltender Trockenheit fürchten Frankreichs Bauern um ihre Ernte. "Wo es Wasservorräte gibt, nutzen wir sie. Aber das ist nicht überall möglich", sagte Joël Limouzin, Vize-Vorsitzender des Bauernverbands FNSEA, am Dienstag dem Sender France Info. Derzeit befinde sich der Weizen in einer entscheidenden Phase, fügte er hinzu. In Frankreich sind diese Woche Temperaturen bis zu 30 Grad vorhergesagt, 9 Grad mehr als üblich.
Bayer profitiert im ersten Quartal von starkem Agrargeschäft
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im ersten Quartal ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. "Vor allem unser Agrargeschäft hat erheblich zugelegt", erklärte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann am Dienstag. Im ersten Quartal machte der Konzern demnach 14,6 Milliarden Euro Umsatz, ein Plus von 14,3 Prozent im Vorjahresvergleich. Trotz vieler Unwägbarkeiten bestätigte der Konzern seine Gewinnprognose für das laufende Jahr.
Mindestens 44 Tote bei Kämpfen zwischen Häftlingen in Gefängnis in Ecuador
Bei Kämpfen rivalisierender Banden in einem Gefängnis in Ecuador sind mindestens 44 Insassen getötet und zehn weitere verletzt worden. Der Gewaltausbruch erfolgte in der Haftanstalt von Bellavista in der Provinz Santo Domingo de los Tsáchilas, wie die ecuadorianische Staatsanwaltschaft am Montag auf Twitter mitteilte. Zahlreiche Häftlinge nutzten den Gewaltausbruch für einen Fluchtversuch.
Verfassungsbeschwerde von Restaurant wegen Bundesnotbremse scheitert in Karlsruhe
Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde einer Restaurantbetreiberin gegen die Schließung von Gaststätten im Rahmen der sogenannten Bundesnotbremse im Frühjahr 2021 nicht zur Entscheidung angenommen. Zur Begründung verwies das Gericht am Dienstag in Karlsruhe auf seine grundsätzliche Entscheidung vom November, derzufolge die Bundesnotbremse verfassungsgemäß war. Dies gelte auch für die vorübergehenden Einschränkungen für die Gastronomie. (Az. 1 BvR 1295/21)
Wissing fordert mehr Zusammenarbeit in der Cybersicherheit
Digitalminister Volker Wissing (FDP) hat im Vorfeld der Digitalministerkonferenz der G7-Staaten mit Blick auf den Ukraine-Krieg mehr Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit angemahnt. Von dem Treffen solle ein "klares Signal" in Sachen Cybersicherheit und Resilienz ausgesandt werden, sagte Wissing am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Abwehr von Cyberangriffen sei zudem eine "Daueraufgabe", sagte Wissing weiter. Er plädiere für ein gemeinsames und entschlossenes Vorgehen.
Traktorgespann mit lebenden Schweinen kippt in Rheinland-Pfalz in Gegenverkehr
Ein Traktorgespann mit mehr als hundert lebenden Schweinen ist auf einer kurvigen Straße im rheinland-pfälzischen Ralingen in den Gegenverkehr gekippt. Der Anhänger traf das entgegenkommende Auto eines 31-Jährigen, der leicht verletzt wurde, wie die Polizei in Trier am Montagabend mitteilte. Die Unfallursache war laut Polizeiangaben unangepasste Geschwindigkeit. Das Traktorgespann rutschte demnach weitere hundert Meter über die Straße, bevor es zum Liegen kam.
Erdrutschsieg für Diktatorensohn Marcos Junior bei Präsidentenwahl auf den Philippinen
Mit großem Vorsprung hat der Diktatorensohn Ferdinand Marcos Junior die Präsidentenwahl auf den Philippinen gewonnen. Dem am Dienstag bekanntgegebenen vorläufigen Ergebnis zufolge kam der auch unter seinem Spitznamen Bongbong bekannte 64-Jährige auf 56 Prozent der Stimmen. Er erhielt damit mehr als doppelt so viele Stimmen wie seine liberale Hauptrivalin, die amtierende Vizepräsidentin Leni Robredo. Zu deren Nachfolgerin wurde die bisherige Präsidententochter Sara Duterte gewählt.
23-jähriger Arbeiter durch herabfallende Stahlträger getötet
Ein 23-jähriger Arbeiter ist am Montag im ostbayerischen Unterköblitz durch herabfallende Stahlträger tödlich verletzt worden. Zu dem Unfall kam es bei Arbeiten auf dem Gelände eines Stromnetzbetreibers, wie die Polizei in Regensburg am Montagabend erklärte. Demnach verluden zwei Arbeiter Stahlträger für den Bau von Strommasten. Bei dem Versuch, die Stahlträger umzulagern, geriet ein Paket ins rutschen und fiel auf den 23-Jährigen.
Tourismus in Deutschland nimmt im März deutlich Fahrt auf
Die von der Corona-Krise schwer getroffenen Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März ein deutliches Plus bei den Übernachtungszahlen verbucht. Sie verzeichneten 25,1 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Das waren demnach "fast dreimal so viele (plus 175,7 Prozent) wie im März 2021, als aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste galt".
Verstärkte Kämpfe im Osten und Süden der Ukraine
Im Osten und im Süden der Ukraine haben sich die Kämpfe am Dienstag nach ukrainischen Angaben verstärkt. Im Donbass bereiteten sich die russischen Truppen weiterhin auf Vorstöße in den Regionen Lyman und Sewerodonezk vor, teilte der ukrainische Generalstab mit. Das Asow-Stahlwerk in der südukrainischen Hafenstadt Mariupol werde weiter mit Artillerie und aus der Luft angegriffen.
NBA: Ausgleich für Celtics - Theis ohne Punkt
Trotz einer unglücklichen Vorstellung des deutschen Basketball-Nationalspielers Daniel Theis ist den Boston Celtics in der NBA der Play-off-Ausgleich gegen die Milwaukee Bucks gelungen. Beim 116:108 blieb Theis erneut ohne Punkt, er traf keinen seiner insgesamt sieben Wurfversuche. In der Viertelfinalserie nach dem Modus best of seven steht es 2:2.
Sturm mit Avalanche per Sweep im NHL-Viertelfinale
Nico Sturm hat mit der Colorado Avalanche in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL per Sweep das Viertelfinale erreicht. Der deutsche Center und sein Team schalteten die Nashville Predators in der Best-of-seven-Serie mit 4:0 aus, sie gewannen das vierte Spiel in der acht zum Dienstag 5:3. Sturm blieb dabei ohne Scorerpunkt.
Baseball: MLB kehrt nach London zurück
Die Major League Baseball kehrt nach London zurück. Im Zuge der Internationalisierung werde die nordamerikanische Profiliga wieder Spiele ihrer Regular Season in der britischen Weltmetropole austragen, teilten die MLB und Londons Bürgermeister Sadiq Khan mit.
Tinder-Muttergesellschaft verklagt Google im Streit um Zahlungssysteme
Die Muttergesellschaft der Dating-App Tinder hat am Montag in den USA Klage gegen Google eingereicht, weil der Technologieriese angeblich seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. "Google dominiert und kontrolliert fast vollständig den Markt für den Vertrieb von Apps" für sein Handy-Betriebssystem Android, erklärte die Match Group. Der Konzern habe "seine Macht auf verschiedene Weise zum Nachteil von Nutzern und App-Entwicklern missbraucht".
Klopp über nahenden Haaland-Wechsel zu City: "Neue Maßstäbe"
Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool glaubt, dass der sich massiv abzeichnende Wechsel von Erling Haaland von Borussia Dortmund zu Manchester City "neue Maßstäbe" auf dem Fußball-Transfermarkt setzen wird. "Wenn Erling Haaland dorthin geht, wird es sie nicht schwächen, definitiv nicht", sagte Klopp im Interview mit Sky UK.
Südkoreas neuer Präsident verlangt vollständige atomare Abrüstung Nordkoreas
Südkoreas neuer Präsident Yoon Suk Yeol hat nach seiner Vereidigung die vollständige nukleare Abrüstung Nordkoreas verlangt - und damit einen schärferen Ton im innerkoreanischen Konflikt angekündigt. In seiner Antrittsrede sagte Yoon am Dienstag vor der Nationalversammlung in Seoul, die Atomwaffen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un seien eine Bedrohung für die Sicherheit Südkoreas, der Region und der ganzen Welt.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 522
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder über 500 gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Dienstagmorgen mit 522,7 an. Am Montag hatte die Inzidenz bei 499,2 gelegen, vor einer Woche bei 632,2. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Dating-App Grindr will an die Börse
Die Dating-Plattform für Schwule, Grindr, will an die Börse. Das US-Unternehmen gab am Montag bekannt, dass es sich dafür mit einer speziellen Akquisitionsgesellschaft zusammengeschlossen hat. Das Unternehmen wird demnach auf 2,1 Milliarden Dollar (zwei Milliarden Euro) bewertet und voraussichtlich 384 Millionen Dollar aus dem Börsengang einnehmen. Mit dem Geld wolle Grindr "die Möglichkeiten, die es der LGBTQ+-Community bietet, weiter ausbauen", erklärte Unternehmenschef Jeff Bonforte.
Gefängniswärterin stirbt nach Flucht mit Häftling in den USA
Die Flucht eines Schwerkriminellen und dessen Gefängniswärterin und mutmaßlicher Geliebter in den USA hat ein tragisches Ende gefunden: Wie die Polizei am Montag mitteilte, erschoss sich die Justizbeamtin Vicky White nach einer Verfolgungsjagd selbst. Der mutmaßliche Mörder Casey White konnte hingegen verhaftet werden. Die beiden hatten mit ihrem Ausbruch aus einem Gefängnis im US-Bundesstaat Alabama vor zehn Tagen für Aufsehen gesorgt.
Marilyn-Monroe-Porträt von Andy Warhol erzielt Rekordpreis von 195 Millionen Dollar
Ein berühmtes Porträt der Hollywood-Legende Marilyn Monroe von Pop-Art-Künstler Andy Warhol ist am Montag für den Rekordpreis von 195 Millionen Dollar (185 Millionen Euro) verkauft worden. Die Versteigerung des 1964 entstandenen Siebdrucks "Shot Sage Blue Marilyn" in der Zentrale des Auktionshauses Christie's in New York dauerte nur vier Minuten. Warhols Werk ist somit das teuerste jemals versteigerte Kunstwerk aus dem 20. Jahrhundert.
UNO warnt vor Milliardenkosten wegen drohender Ölpest vor Jemen
Die UNO hat vor Milliardenkosten gewarnt, falls ein vor der Küste des Jemen aufgegebener Öltanker zerbricht. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe im Jemen, David Gressly, warnte am Montag, dass ein jüngster Besuch mit technischen Experten an Bord der "FSO Safer" darauf hindeutet, "dass das Schiff in Kürze auseinanderbrechen wird". Die Beseitigung der drohenden Ölpest könnte 20 Milliarden Dollar (19 Milliarden Euro) kosten.
Von der Leyen sieht bei Besuch in Ungarn "Fortschritte" im Streit um EU-Ölembargo
Im Ringen um ein EU-Ölembargo gegen Russland hat Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Budapest den ungarischen Regierungschef Viktor Orban getroffen und anschließend von "Fortschritten" gesprochen. Das Gespräch sei "hilfreich gewesen, um mit den Sanktionen und der Energiesicherheit zusammenhängende Themen klarer zu machen", schrieb von der Leyen am Montagabend auf Twitter. "Wir haben Fortschritte gemacht, aber weitere Arbeit ist nötig."
Scholz und Macron setzen am Brandenburger Tor Zeichen für die Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der französische Präsident Emmanuel Macron haben am Brandenburger Tor in Berlin ein Zeichen für die Ukraine gesetzt. Die beiden Politiker besuchten am Montagabend das in den ukrainischen Nationalfarben gelb und blau angestrahlte weltberühmte Bauwerk. Auf die Frage, welche Botschaft sie mit ihrer Aktion ausdrücken wollten, sagte Macron: "Volle Unterstützung für die Ukraine."
Mourinho muss mit Rom um Europa-League-Qualifikation bangen
Star-Trainer Jose Mourinho muss mit dem italienischen Fußball-Traditionsklub AS Rom um die Qualifikation für die Europa League bangen. Der Portugiese, der seine Mannschaft in der Conference League ins Finale geführt hat, verlor mit der Roma in der Serie A zum Abschluss des drittletzten Spieltags beim AC Florenz mit 0:2 (0:2).
Diktatoren-Sohn Marcos Junior gewinnt Präsidentenwahl auf den Philippinen
Der Diktatorensohn Ferdinand Marcos Junior hat vorläufigen Ergebnissen zufolge die Präsidentenwahl auf den Philippinen gewonnen. Laut dem am Dienstagmorgen (Ortszeit) bekanntgegebenen Ergebnis der Auszählung von gut 90 Prozent der Stimmen lag der 64-Jährige uneinholbar vor seiner Hauptrivalin, der amtierenden Vizepräsidentin Leni Robredo.
Biden unterzeichnet neues Gesetz für schnellere Waffenlieferungen an Ukraine
US-Präsident Joe Biden hat ein Gesetz unterzeichnet, das schnellere Waffenlieferung an die Ukraine ermöglichen soll. Biden unterschrieb am Montag im Oval Office des Weißen Hauses das Gesetz, das auf einem Programm aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs im Kampf gegen Nazi-Deutschland basiert. Die USA würden damit den Kampf der Ukraine unterstützen, "ihr Land und ihre Demokratie gegen Putins brutalen Krieg zu verteidigen", sagte Biden.
Auswärtiges Amt rät wegen "angespannter Sicherheitslage" von Reisen nach Sri Lanka ab
Die Bundesregierung rät wegen der schweren politischen Unruhen in Sri Lanka von nicht notwendigen Reisen in das Land ab. Als Grund nannte das Auswärtige Amt am Montagabend die "schwierige Versorgungslage und angespannte Sicherheitslage". Es könne jederzeit zu "spontanen lokalen Protesten" mit "gewaltsamen Ausschreitungen" kommen. Die Wirtschaftskrise in Sri Lanka führe außerdem zu Engpässen bei der Versorgung mit Treibstoffen, Medikamenten und anderen Gütern.
"Wordle"-Lösungswort "Fötus" bringt "New York Times" in Verlegenheit
Das Lösungswort "Fötus" beim populären Wortrate-Spiel "Wordle" inmitten einer erhitzen Debatte über das US-Abtreibungsrecht hat die "New York Times" in Verlegenheit gebracht. Die Zeitung, die das Online-Spiel im Januar gekauft hatte, beteuerte am Montag, das Wort sei nicht absichtlich ausgewählt worden.
Elizabeth II. wird auf Anraten der Ärzte nicht an Parlamentseröffnung teilnehmen
Auf Anraten ihrer Ärzte wird die britische Königin Elizabeth II. nicht an der Parlamentseröffnung am Dienstag in London teilnehmen. Die 96-jährige Monarchin werde durch ihren Sohn, Thronfolger Prinz Charles, vertreten, kündigte der Buckingham-Palast am Montag an. Die Entscheidung sei der Queen nicht leichtgefallen.
Habeck will Raffinerie in Schwedt auch bei Lieferstopp für russisches Öl erhalten
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat bei seinem Besuch der Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt betont, dass der Standort auch bei einem Stopp der Öllieferungen aus Russland erhalten bleiben soll. "Es ging von Anfang an immer darum, diesen Standort PCK als Unternehmen möglichst vollumfänglich zu erhalten", sagte Habeck am Montag. Der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Michael Kellner (Grüne), betonte, dass kurzfristig "alle notwendigen Schritte" zur Absicherung des Standorts unternommen werden sollten - und künftig in Schwedt eine nachhaltige Transformation gelingen könne.