Letzte Nachrichten
Löw "würde gern einen Klub trainieren"
Der frühere Bundestrainer Joachim Löw plant rund ein Jahr nach seinem Abschied von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft seine Rückkehr als Vereinscoach. "Ich würde schon wieder gern einen Klub trainieren, das würde mir Spaß machen", sagte Löw am Rande des DFB-Pokalfinals bei Sky.
Sonntagstrend sieht Mehrheit für Schwarz-Grün
Die Union hat ihren Umfragevorsprung vor der SPD eine Woche nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen weiter ausgebaut. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, kommen CDU und CSU in dieser Woche auf 28 Prozent (plus einen Punkt), das ist der höchste Wert seit Juli 2021. Die SPD hingegen verliert einen weiteren Punkt und kommt auf 21 Prozent - den schlechtesten Wert seit August.
Geisterfahrerin auf Autobahn in Rheinland-Pfalz bei Unfall ums Leben gekommen
Eine Geisterfahrerin ist bei einem Unfall auf der A 65 bei Kandel in Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen. Die 84-Jährige fuhr am Samstagabend mit ihrem Wagen an der Anschlussstelle Kandel-Süd in falscher Richtung auf die Autobahn auf und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizeidirektion Landau am Sonntag mitteilte.
Kerber mit viel Selbstvertrauen in den Zug nach Paris
Angelique Kerber setzte sich nach ihrem Titelgewinn in einen späten Zug von Straßburg nach Paris - und hatte ein richtig gutes Gefühl im Gepäck. "Es war eine spontane Entscheidung, in Straßburg zu spielen, um Matchpraxis zu sammeln. Umso schöner, dass ich die Woche mit dem Turniersieg abschließen konnte", sagte die 34-Jährige auf SID-Anfrage nach der Ankunft beim Sandplatz-Klassiker.
Knieverletzung: Stützle fällt für Rest der WM aus
NHL-Youngster Tim Stützle wird bei der Eishockey-WM in Finnland wegen einer Knieverletzung nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. Das teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Sonntag mit. "Er hat eine Knieverletzung erlitten, die schnell und komplett ausheilen wird", sagte DEB-Sportdirektor Christian Künast: "Nach Rücksprache mit unserer medizinischen Abteilung und den Ottawa Senators haben wir uns trotzdem dazu entschieden, ihn aus dem Turnier zu nehmen."
Wahlsieger Albanese will Australiens Ruf als Klimasünder überwinden
Australiens angehender Premierminister Anthony Albanese will den schlechten Ruf seines Landes als Klimasünder überwinden. Beim Gipfeltreffen mit Indien, Japan und den USA am Dienstag werde er einen grundsätzlichen Kurswechsel verkünden, "insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel", sagte der Labor-Chef am Sonntag. Seine Partei hatte sich am Samstag bei den Parlamentswahlen gegen die Konservativen des amtierenden Premiers Scott Morrison durchgesetzt.
Biden richtet Kim bei Abflug aus Südkorea knappe Grüße aus
US-Präsident Joe Biden hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un kurz vor seiner Abreise aus Südkorea knappe Grüße ausgerichtet. "Hallo. Punkt", sagte Biden am Sonntag in Seoul auf die Frage, ob er eine Botschaft an die Führung in Pjöngjang habe. Er sei "nicht besorgt" wegen möglicher Waffentests des nordkoreanischen Militärs, sagte er weiter. "Wir sind auf alles vorbereitet, was Nordkorea tun könnte."
Medien: PSG entlässt Sportdirektor Leonardo
Der französische Fußballmeister Paris St. Germain hat Sportdirektor Leonardo entlassen. Das berichten verschiedene Medien, darunter die Nachrichtenagentur AFP. Der frühere brasilianische Nationalspieler, der selbst für PSG und den AC Mailand spielte, war von 2011 bis 2013 und seit 2019 für die Zusammenstellung des Pariser Starensembles zuständig. Auf den erhofften Champions-League-Titel wartet der Klub allerdings noch immer.
PGA Championship: Woods gibt auf - Pereira in Führung
Golf-Superstar Tiger Woods hat bei der PGA Championship nach der drittschlechtesten Major-Runde seiner Karriere aufgegeben. Bei Temperaturen von nur rund 13 Grad hatte der US-Amerikaner am Samstag im Southern Hills Country Club in Tulsa/Oklahoma 79 Schläge benötigt und war weit zurückgefallen. Wenig später gaben die Veranstalter Woods' Rückzug bekannt.
NHL: Colorado übernimmt ohne Sturm die Führung
Die Colorado Avalanche sind ohne den deutschen Eishockey-Profi Nico Sturm im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Profiliga NHL erneut in Führung gegangen. Colorado gewann Spiel drei bei den St. Louis Blues mit 5:2, damit steht es in der Best-of-seven-Serie nun 2:1. Sturm stand nicht im Kader der Avalanche.
NBA: Theis und Celtics verlieren Heimspiel gegen Miami
Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics sind in den Conference Finals der nordamerikanischen Profiliga NBA mit 1:2 in Rückstand geraten. Im heimischem TD Garden unterlag der Rekordmeister von der Ostküste den Miami Heat 103:109. Vier Siege sind in der Best-of-seven-Serie zum Einzug in die NBA-Finals notwendig.
Tedesco kritisiert Freiburger Bank: "Purer Hass"
Trainer Domenico Tedesco von RB Leipzig hat nach dem DFB-Pokalsieg Kritik an der Bank des SC Freiburg geübt. Ein "Kollege" aus dem Stab der Freiburger habe sich bei der Roten Karte gegen Marcel Halstenberg "nicht ganz sauber" verhalten, sagte Tedesco: "Man kann sich freuen über eine Rote Karte, aber dann den puren Hass mir gegenüber zu zeigen, da habe ich meine Probleme."
Streich: "Da verzichte ich gerne auf einen Pokalsieg"
Nach der verpassten Chance auf den ersten Titel der Klubgeschichte hat Trainer Christian Streich mit eindringlichen Worten den Zusammenhalt im Umfeld des SC Freiburg hervorgehoben. "Wenn du dir das bewahren könntest in diesem Verein, wir wachsen natürlich brutal. Das wäre mein größter Wunsch, da verzichte ich gerne auf einen Pokalsieg - auch wenn es schwerfällt", sagte der 56-Jährige nach der 2:4-Niederlage im Berliner Olympiastadion gegen RB Leipzig im Elfmeterschießen.
Erste Gouverneurswahl in Bangkok seit Putsch in Thailand 2014
Thailands Hauptstadt Bangkok hat am Sonntag erstmals seit fast einem Jahrzehnt Gouverneurswahlen abgehalten. Rund vier Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, zwischen den 30 Kandidaten zu entscheiden. In den Wahllokalen waren Corona-Restriktionen mitsamt Fiebermessen in Kraft.
Hamilton optimistisch - "aber immer noch hintendran"
Laut Lewis Hamilton ist das Mercedes-Team in Spanien schon vor dem Rennen einen entscheidenden Schritt vorangekommen - der Rekordweltmeister hadert aber noch mit der eigenen Leistung. "Ich bin immer noch hintendran", sagte der 37-Jährige nach dem Qualifying zum Großen Preis in Barcelona.
Osaka bewegt ihr Rückzug aus Paris noch immer
Ein Jahr nach ihrem emotionalen Rückzug von den French Open ist Naomi Osaka noch immer bewegt von den aufwühlenden Tagen in Paris. "Ich will nicht lügen. Vor meiner Rückkehr war ich besorgt", sagte die viermalige Grand-Slam-Siegerin aus Japan vor dem Start des Turniers in Roland Garros.
Die Sport-Höhepunkte am Sonntag, 22. Mai
Vier Siege in Serie, das Viertelfinale bei der WM in Finnland bereits sicher - jetzt will sich das DEB-Team im vorletzten Vorrundenspiel gegen Kasachstan eine glänzende Ausgangslage für die K.o.-Runde verschaffen. Los geht's in Helsinki ist um 15.20 Uhr.
Australiens künftiger Premier will gleich Gespräch mit US-Präsident Biden führen
Unmittelbar nach seinem Sieg bei der Parlamentswahl in Australien will der bisherige Oppositionsführer Anthony Albanese Politik-Größen wie US-Präsident Joe Biden und Indiens Regierungschef Narendra Modi persönlich treffen. "Das ermöglicht es uns, eine Botschaft an die Welt zu senden, dass es einen Regierungswechsel gibt", sagte Albanese am Sonntag, nachdem seine Labor-Partei am Vortag die Parlamentswahl gewonnen hatte.
Jill Biden sagt weitere Hilfsgelder für Lateinamerika im Kampf gegen Aids zu
Die First Lady der USA, Jill Biden, hat bei einem Panama-Besuch mehr Unterstützung für Lateinamerika im Kampf gegen HIV und Aids zugesagt. Bei der Bekämpfung der Immunschwächekrankheit sei "Hoffnung am Horizont", sagte die Frau von US-Präsident Joe Biden am Samstag bei einem Besuch in der Casa Hogar el Buen Samaritano, einer Einrichtung für HIV-Infizierte, in Panama-Stadt.
Seit 33 Jahren erfolglos Student und mit einem üppigen Gehalt ausgestattet
Weil er seit Jahrzehnten studiert, ohne je einen Abschluss gemacht zu haben, und trotzdem ein üppiges Gehalt als Studentenführer bezogen hat, ist der Chef von Boliviens Studierendenvereinigung CUB festgenommen worden. Der 52 Jahre alte Max Mendoza habe sein monatliches Gehalt auf "irreguläre Weise" bezogen, begründete Innenminister Eduardo del Castillo am Samstag die Festnahme. Laut Staatsanwalt William Alave bekam der Dauerstudent allmonatlich 21.870 Bolivianos (2926 Euro).
Weltwirtschaftsforum in Davos beginnt
Nach mehr als zweijähriger pandemiebedingter Unterbrechung findet im schweizerischen Davos ab Sonntag wieder das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Dominiert wird die Agenda des Treffens der globalen Politik- und Wirtschaftselite, das in diesem Jahr unter dem Motto "Geschichte an einem Wendepunkt" steht, von den Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Für Montagvormittag ist eine Ansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj per Videoschalte geplant (11.15 Uhr).
Bundeskanzler Scholz reist erstmals nach Afrika
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bricht am Sonntag zu seiner ersten Afrika-Reise seit seinem Amtsantritt auf. Er besucht dabei bis Dienstag Senegal, Niger und Südafrika. Laut Bundesregierung geht es bei Treffen mit Regierungsvertretern der drei Länder um Wirtschaftsbeziehungen, Sicherheitspolitik und Klimaschutz. In Senegals Hauptstadt Dakar wird Scholz am Sonntag zunächst mit Präsident Macky Sall zusammenkommen.
Unternehmenschef entschuldigt sich wegen Babymilch-Versorgungsengpässen in den USA
Wegen der Versorgungsengpässe bei Baby-Milchpulver in den USA hat sich nun der Chef des Herstellers Abbott persönlich bei den betroffenen Familien entschuldigt. "Es tut uns um jede Familie leid, die wir im Stich gelassen haben dadurch, dass unsere freiwillige Rückrufaktion die Babymilch-Engpässe unseres Landes verstärkt hat", erklärte Unternehmenschef Robert Ford in einem Beitrag, den die "Washington Post" am Samstag veröffentlichte.
Fahimi fordert "grundsätzliche Kehrtwende" in deutscher Flüchtlingspolitik
Die neue Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat eine "grundsätzliche Kehrtwende" in der deutschen Flüchtlingspolitik gefordert, die sich an den Regelungen für ukrainische Kriegsflüchtlinge orientiert. "Ich denke an den schnellen Anspruch auf Grundsicherung, aber vor allem auch den direkten Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt", sagte Fahimi den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
Selenskyj: Ukraine-Krieg kann nur auf diplomatischem Weg beendet werden
Der Krieg in der Ukraine kann aus Sicht von Staatschef Wolodymyr Selenskyj letztlich nur durch Diplomatie beendet werden. Der Krieg werde "blutig sein, es wird heftige Kämpfe geben, aber endgültig enden wird er nur durch Diplomatie", sagte Selenskyj am Samstag dem ukrainischen Fernsehsender ICTV. Zugleich forderte er vom Westen weitere Waffenlieferungen. Nach der kompletten Einnahme der Hafenstadt Mariupol erhöhte Russlands Armee den Druck in der Ostukraine weiter.
Früherer deutscher Botschafter in Moskau: Putin will Flüchtlingskrise provozieren
Der langjährige deutsche Botschafter in Russland, Rüdiger von Fritsch, wirft Moskau vor, die durch den Ukraine-Krieg verursachte globale Versorgungskrise und die dadurch drohenden Fluchtbewegungen als Mittel der Kriegsführung zu nutzen. "Wladimir Putin versucht gezielt, Hungerkrisen im Nahen Osten und in Nordafrika zu erzeugen", sagte von Fritsch im Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) über den rusischen Staatschef. Deshalb hindere Russland die Ukraine am Getreide-Export und bombardiere sogar Getreidesilos.
Nach bundesweit erstem Affenpocken-Nachweis in Bayern zwei weitere Fälle in Berlin
Die Zahl der außerhalb Afrikas gemeldeten Affenpocken-Fälle nimmt zu - auch in Deutschland. Einen Tag nach der Meldung des bundesweit ersten Infektionsfalls in Bayern bestätigte am Samstag der Berliner Senat zwei Affenpocken-Fälle in der Bundeshauptstadt. Die Schweiz und Israel meldeten ihren jeweils ersten Infektionsfall, in Griechenland wurde ein Verdachtsfall untersucht. Der Charité-Infektiologe Leif Erik Sander mahnte, der aktuelle Affenpockenausbruchs müsse sehr ernst genommen werden.
Wiederbelebung am Spielfeldrand sorgt für Schreckmomente nach DFB-Pokalfinale
Nach dem Sieg des RB Leißzig beim DFB-Pokalfinale gegen den SC Freiburg hat ein medizinischer Notfall für Schreckmomente bei den Fußballfans gesorgt. Ein Mensch brach am Samstagabend an der Seitenlinie des Berliner Olympiastadions zusammen, wie der Sport-Informationsdienst (SID) berichtete. Sanitäter schirmten den Rettungseinsatz mit Decken vor den mehr als 74.000 Zuschauern im Stadion ab, die Fans im Stadion verstummten.
Bundesinnenministerin für härteres Durchgreifen gegen häusliche Gewalt
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich für ein härteres Durchgreifen der Ermittlungsbehörden bei häuslicher Gewalt ausgesprochen. "Die Ermittlungsbehörden müssen noch sensibler werden", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". Die Täter müssten "direkt, nach dem ersten gewalttätigen Übergriff, aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen werden". Außerdem müsse es "flächendeckend bei der Polizei spezielle Ansprechstellen mit extra geschultem Personal" geben.
Medizinischer Notfall im Innenraum nach Leipziger Pokalsieg
Nach dem DFB-Pokalsieg von RB Leipzig gegen den SC Freiburg ist es im Innenraum des Berliner Olympiastadions zu einem medizinischen Notfall gekommen. Eine Person wurde von Sanitätern versorgt und mit dem Krankenwagen abtransportiert. Ihr Zustand sei stabil, teilte der Stadionsprecher mit. Nach dem Vorfall begann die Siegerehrung.
Siemens Energy will verlustreiche Tochterfirma Siemens Gamesa komplett übernehmen
Der Energietechnikhersteller Siemens Energy will seine verlustreiche Windkraftanlagentochter Siemens Gamesa komplett übernehmen. Das Unternehmen, das bereits rund zwei Drittel (67 Prozent) der Gamesa-Anteile besitzt, erklärte am Samstag, es biete 18,05 Euro pro Aktie. Nach der Übernahme soll Gamesa demnach von der Börse genommen werden.
Trotz Handspiel-Zoff und Unterzahl: Leipzig holt DFB-Pokal
Erst Handspiel-Zoff, dann Unterzahl - und trotzdem jubelt RB Leipzig nach dem Elfmeter-Drama: Die sächsischen Mentalitätsmonster haben sich aller Widerstände zum Trotz zum ersten DFB-Pokalsieg gekämpft. Zunächst harmlose Sachsen bezwangen den SC Freiburg am Samstag im Finale von Berlin mit 4:2 im Elfmeterschießen. Für die Leipziger, die 2009 gegründet worden waren, ist es der erste Titel der jungen Vereinsgeschichte. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden.