Letzte Nachrichten
Lieblingspferd von turkmenischem Ex-Machthaber erhält eigenes Denkmal
Das Lieblingspferd des turkmenischen Ex-Präsidenten Gurbanguli Berdymuchamedow, der Hengst Ak Khan, erhält ein eigenes Denkmal. Der Sohn und Nachfolger des im März zurückgetretenen Staatschefs, Serdar Berdymuchamedow, habe den Bau des Monuments vor den Toren der Hauptstadt Aschgabat abgesegnet, berichtete die Staatspresse am Montag. Das Denkmal werde "den Ruhm der Pferderasse Achal-Teke mehren", zitierte die Zeitung "Neutrales Turkmenistan" aus einem präsidialen Erlass.
Jähes Aus: Paris bleibt schwieriges Pflaster für Osaka
Paris bleibt ein schwieriges Pflaster für Naomi Osaka: Die viermalige Grand-Slam-Siegerin aus Japan ist in der ersten Runde der French Open gescheitert. Osaka (24), die im vergangenen Jahr mit ihrem Rückzug nach der ersten Runde für großes Aufsehen gesorgt hatte, unterlag der US-Amerikanerin Amanda Anisimova am Montag 5:7, 4:6.
ADAC rechnet mit vielen Staus an langem Himmelfahrtswochenende
Autofahrer müssen laut ADAC am langen Himmelfahrtswochenende mit vielen Staus rechnen. Vor allem die Autobahnen in den Ballungsräumen seien zeitweise sehr staugefährdet, erklärte der Automobilklub in seiner am Montag in München veröffentlichten Stauprognose. An den mehr als tausend Baustellen müssten Autofahrer ohnehin Geduld aufbringen. Für viele beginnt das Wochenende bereits am Mittwochnachmittag. Der ADAC erwartet daher die erste Stauspitze am Mittwoch von etwa 13.00 bis 19.00 Uhr.
Erstes Treffen zwischen Spaniens König Felipe und Vater Juan Carlos seit Langem
Fast zwei Jahre nach dem Gang des früheren spanischen Königs Juan Carlos ins Exil ist der 84-Jährige am Montag von seinem Sohn und Nachfolger Felipe VI. empfangen worden. Der ehemalige Monarch fuhr am Morgen in einer Limousine vor dem Zarzuela-Palast in Madrid vor. Dort sollte er auch mit seiner Frau Sofia zusammentreffen, von der er seit Langem getrennt lebt. Noch am Abend wollte Juan Carlos zurück in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen, wo er inzwischen lebt.
Selenskyj fordert bei Weltwirtschaftsforum "maximale" Sanktionen gegen Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die internationale Staatengemeinschaft zu "maximalen" Sanktionen gegen Russland aufgerufen und weitere Waffenlieferungen gefordert. Es dürfe "keinen Handel mit Russland" mehr geben, sagte der Staatschef in einer Videoansprache beim Weltwirtschaftsforum in Davos am Montag. Notwendig seien auch ein Öl-Embargo sowie Sanktionen gegen alle russischen Banken.
Lebenslang für russischen Soldaten wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine
Im ersten Kriegsverbrecherprozess gegen einen russischen Soldaten in der Ukraine ist der Angeklagte am Montag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. "Das Gericht hat (den russischen Soldaten Wadim) Schischimarin für schuldig befunden und ihn zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt", erklärte der Richter Serhij Agafonow in Kiew. Schischimarin will nach Angaben seines Anwalts Berufung gegen das Urteil einlegen.
Bundeskriminalamt will Möglichkeiten digitaler Ermittlungen weiter ausbauen
Das Bundeskriminalamt (BKA) will die Möglichkeiten digitaler Ermittlungen weiter ausbauen. "Kriminalität findet zunehmend im virtuellen Raum statt", sagte BKA-Chef Holger Münch am Montag bei einem Besuch von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) in Wiesbaden. Das betreffe vor allem Abbildungen von sexuellem Missbrauch von Kindern, Cybercrime, aber auch Hasskriminalität.
EZB-Präsidentin Lagarde rechnet mit Ende der Negativzinsen bis Ende September
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hält ein Ende der Negativzinsen bis Ende September für wahrscheinlich. "Basierend auf aktuellen Prognosen werden wir voraussichtlich zum Ende des dritten Quartals in der Lage sein, den Bereich der Negativzinsen zu verlassen", schrieb Lagarde in einem am Montag veröffentlichten Blog-Beitrag. Die EZB werde "alle notwendigen Schritte unternehmen", um mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen.
Prozess gegen Mitglied von syrischer Extremistengruppe in Berlin begonnen
Vor dem Berliner Kammergericht hat am Montag ein Prozess gegen einen 29-jährigen wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in einer syrischen Terrorvereinigung begonnen. Zum Auftakt verlas ein Vertreter der Berliner Generalstaatsanwaltschaft die Anklageschrift. Dem syrischen Staatsangehörigen Mohamed I. wird demnach zur Last gelegt, sich spätestens im Februar 2014 in seiner Heimat der Extremistengruppe Ahrar al-Scham angeschlossen zu haben.
In Deutschland bis Sonntag vier Fälle von Affenpocken erfasst
In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag insgesamt vier Fälle von Affenpocken registriert worden. Nach dem ersten in München erfassten Erkrankungsfall gab es drei weitere bestätigte Infektionen in Berlin, wie das Bundesgesundheitsministerium am Montag mitteilte. Mit weiteren Fällen sei angesichts der umfangreichen Kontakte der Infizierten zu rechnen.
Habeck dringt auf gemeinsames Ölembargo der EU gegen Russland
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dringt auf einen gemeinsamen Beschluss der EU-Staaten für einen Boykott von Öllieferungen aus Russland. Er akzeptiere, dass einige Länder dafür noch Zeit bräuchten, sagte Habeck am Montag dem Deutschlandfunk. Es dürfe aber kein "weiter so wie bisher" geben.
Handwerksverband warnt vor Scheitern von Klimaschutz- und Bauprojekten
Der Fachkräftemangel gefährdet laut Handwerksverband zentrale Zukunftsprojekte der Ampel-Koalition. "Man muss kein Prophet sein, um zu sehen: Alle Vorhaben etwa beim Klimaschutz und Wohnungsbau laufen ins Leere, wenn die Politik jetzt nicht die berufliche Ausbildung stärkt", sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der "Bild"-Zeitung vom Montag. Mehr Jugendliche müssten wieder für eine handwerkliche Ausbildung gewonnen werden.
Stimmung der deutschen Unternehmen hellt sich auf
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich fast drei Monate nach Beginn des Ukraine-Kriegs aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 91,9 Punkten im April auf 93,0 Punkte im Mai, wie das Münchner Institut am Montag mitteilte. Die Unternehmen seien "vor allem merklich zufriedener mit den laufenden Geschäften" gewesen.
FC Bayern: Vertrag mit Neuer bis 2024 verlängert
Bayern München hat nach monatelangen Diskussionen den 2023 auslaufenden Vertrag mit Kapitän Manuel Neuer um ein weiteres Jahr verlängert. Der deutsche Fußball-Rekordmeister hat damit nach Thomas Müller den zweiten Führungsspieler längerfristig an sich gebunden. Offen ist dagegen nach wie vor die Zukunft von Torjäger Robert Lewandowski und von Serge Gnabry, deren Verträge ebenfalls im kommenden Sommer auslaufen.
Zahl der neu gebauten Wohnungen 2021 um rund vier Prozent gesunken
Die Zahl der neu gebauten Wohnungen ist im vergangenen Jahr nach einem jahrelangen Aufwärtstrend wieder zurückgegangen: Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden wurden 2021 insgesamt rund 293.000 neue Wohnungen gebaut. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen somit um 4,2 Prozent, wie die Statistiker am Montag mitteilten.
EU-Schuldenregeln sollen auch 2023 ausgesetzt bleiben
Wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten im Ukraine-Krieg will die EU-Kommission die gemeinsamen Schuldenregeln noch bis Ende des kommenden Jahres aussetzen, ein Jahr länger als bisher geplant. Die Brüsseler Behörde schlug den Mitgliedstaaten am Montag die verlängerte Nutzung einer Ausnahmeklausel bis Ende 2023 vor. Eigentlich sollte der Stabilitäts- und Wachstumspakt ab Januar wieder greifen.
Biden sichert Taiwan militärische Unterstützung im Fall von chinesischem Einmarsch zu
Die USA haben Taiwan im Falle eines chinesischen Einmarsches erneut ihre militärische Unterstützung zugesagt. "Das ist die Verpflichtung, die wir eingegangen sind", sagte US-Präsident Joe Biden am Montag auf eine entsprechende Frage beim Treffen mit Japans Ministerpräsident Fumio Kishida in Tokio. China "spielt mit der Gefahr", betonte er.
Iran kündigt nach Tod von Oberst der Revolutionsgarden Vergeltung an
Der Iran hat für die Ermordung eines ranghohen Mitglieds der Revolutionsgarden Vergeltung angekündigt. "Ich bestehe auf der ernsthaften Verfolgung (der Mörder) durch die Sicherheitsbehörden", sagte Präsident Ebrahim Raisi am Montag. Er habe "keinen Zweifel daran, dass das Blut dieses großen Märtyrers gerächt wird".
Zahavi: "Für Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte"
Pini Zahavi, Berater von Robert Lewandowski, hat im Theater um einen Wechsel des Stürmerstars von Bayern München zum FC Barcelona den nächsten Akt eröffnet. "Für Robert ist die Sache eben ganz klar: Er möchte den FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Natürlich können sie Robert noch ein Jahr behalten, fairerweise hat er Vertrag bis 2023, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen. Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte", sagte Zahavi (78) der Bild-Zeitung.
Bericht: Investoren melden Interesse an Ölraffinerie PCK in Schwedt an
Mehrere Investoren haben nach einem Bericht des "Handelsblatts" Interesse an der Ölraffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt angemeldet. Wie die Zeitung am Montag berichtete, traten sie an die Bundesregierung heran in dem Willen, den Standort zu übernehmen. "Wir stehen bereit, die Raffinerie PCK Schwedt komplett zu übernehmen", sagte Raul Riefler, Geschäftsführer der Alcmene-Gruppe, der Zeitung. Alcmene gehört zur estnischen Liwathon-Gruppe, einem Ölterminal-Betreiber.
Buschmann besorgt über Schicksal der Kriegsgefangenen von Mariupol
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat sich besorgt über das Schicksal der Kriegsgefangenen aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol geäußert. "Die massiven Verstöße Russlands gegen das Völkerrecht sind völlig inakzeptabel", sagte Buschmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Zugleich führe dies zu "großer Sorge mit Blick auf die Bevölkerung der Ukraine und die nun in Gefangenschaft geratenen Soldaten".
UN-Menschenrechtskommissarin zu Besuch in China eingetroffen
UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet ist zu einem sechstägigen Besuch in China eingetroffen. Sie sei "angekommen und befindet sich in einer Besprechung", sagte ihre Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Bachelet wird während ihrer Reise auch die Region Xinjiang besuchen. Chinas Behörden werden dort massive Menschenrechtsverletzungen gegenüber der muslimischen Minderheit der Uiguren und anderen Bevölkerungsgruppen vorgeworfen.
Lambrecht mit Blick auf Einigung über Bundeswehr-Sondervermögen "optimistisch"
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich hinsichtlich einer raschen Einigung über das Bundeswehr-Sondervermögen zuversichtlich gezeigt. "Ich habe momentan das Gefühl, dass wirklich alle (...) an einem Strang ziehen wollen und die Bundeswehr so ausstatten wollen, wie sie es dringend braucht", sagte sie im ARD-"Morgenmagazin" am Montag. Sie sei "sehr optimistisch", dass es noch vor der Sommerpause eine Einigung geben werde.
Strack-Zimmermann bedauert Versäumnisse bei Waffenlieferungen an Ukraine
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat Versäumnisse bei deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine bedauert. Die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses räumte in den Sendern RTL und ntv am Montag ein, dass dafür ein zeitlicher Vorlauf erforderlich sei. "Das Ärgerliche dabei ist: Man hätte eben vor Wochen schon anfangen können. Das ist eigentlich das Bittere", fügte sie aber hinzu.
Zahavi: "Für Lewandwoski ist der FC Bayern Geschichte"
Pini Zahavi, Berater von Robert Lewandowski, hat im Theater um einen Wechsel des Stürmerstars von Bayern München zum FC Barcelona den nächsten Akt eröffnet. "Für Robert ist die Sache eben ganz klar: Er möchte den FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Natürlich können sie Robert noch ein Jahr behalten, fairerweise hat er Vertrag bis 2023, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen. Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte", sagte Zahavi (78) der Bild-Zeitung.
NBA: Nullnummer von Kleber, Dallas 0:3 zurück
Vor den Augen von Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks auch das dritte Spiel im Halbfinale der Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA verloren. Nach dem 100:109 gegen die Golden State Warriors stehen die Texaner in der Best-of-Seven-Serie vor dem Aus. Das vierte Spiel findet am Dienstag erneut in Dallas statt.
NHL: Rekord von Draisaitl, zweiter Sieg für Oilers
Auch dank einer Rekord-Vorstellung von Leon Draisaitl ist den Edmonton Oilers im Viertelfinale der Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL einen klarer Sieg gelungen. Beim 4:1 gegen die Calgary Flames erzielten die Gastgeber alle Tore im zweiten Drittel, an jedem war Draisaitl als Vorlagengeber beteiligt. Er ist der erste NHL-Spieler, dem in einem Play-off-Spiel vier Assists in einem Drittel gelangen.
Australiens neuer Premierminister direkt nach Amtseid auf dem Weg nach Tokio
Australiens neuer Premierminister Anthony Albanese ist direkt nach seiner Amtseinführung zu einem Gipfeltreffen in Tokio geflogen. Nach dem Ablegen seines Amtseids sagte Albanese am Montag, seine Regierung wolle der Welt einen Wandel im Umgang Australiens mit dem Klimawandel zeigen. In Tokio wird Albanese auf US-Präsident Joe Biden sowie die Regierungschefs von Japan und Indien treffen. Die Beziehungen zu China blieben indessen "schwierig", sagte Albanese.
PGA Championship: Thomas siegt nach historischer Aufholjagd
Golfprofi Justin Thomas hat nach einer historischen Aufholjagd die PGA Championship in Tulsa/Oklahoma gewonnen. Der 29 Jahre alte Amerikaner siegte mit 275 Schlägen im Stechen am dritten Loch gegen seinen Landsmann Will Zalatoris. Auf dem geteilten dritten Rang landeten Cameron Young (USA/276) und Mito Pereira (276). Der Chilene hatte nach der dritten Runde noch geführt, erlebte dann aber im Southern Hills Country Club einen Einbruch.
DEB-Team will Gruppensieg: "Können die Schweiz schlagen"
Nach dem historischen fünften Sieg in Folge will die deutsche Mannschaft bei der WM in Finnland am Dienstag (11.20 Uhr/Sport1) gegen die Schweiz den Gruppensieg. "Wir haben gezeigt, dass wir die Schweiz schlagen können", sagte AHL-Profi Leon Gawanke selbstbewusst nach dem 5:4 gegen Kasachstan: "Wir müssen uns da nicht beeindrucken lassen. Zu viel Respekt ist dann auch nicht gut."
Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris
Der Entzug der Weltranglistenpunkte von Wimbledon hat zum Start der French Open für ein geteiltes Echo bei den Tennisprofis gesorgt. "Ich sage nicht, dass die ATP eine falsche Entscheidung getroffen hat, aber wir würden lieber um Punkte spielen", sagte der US-Amerikaner John Isner.
Biden bekräftigt bei Besuch in Tokio Zusammenarbeit mit Japan
US-Präsident Joe Biden hat den japanischen Regierungschef Fumio Kishida Gesprächen in Tokio für dessen Kooperation bei den Sanktionen gegen Russland gelobt. Japan sei eine "wichtige globale Führungsmacht" und die USA blieben "Japans Verteidigung uneingeschränkt verpflichtet", bekräftigte Biden nach dem Treffen am Montag. Kishida zeigte sich wiederum erfreut, dass Biden trotz des Kriegs in der Ukraine sein "Engagement in der indopazifischen Region weiter verstärken" will.