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Karlsruhe gibt Hartz-IV-Empfänger wegen nicht gewährter Rechtsberatung zu Widerspruch Recht
Ein Hartz-IV-Empfänger ist vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich dagegen vorgegangen, dass ihm keine Beratungshilfe für den Widerspruch gegen Leistungsbescheide gewährt wurde. Die Ablehnung der Beratungshilfe sei verfassungswidrig gewesen, erklärte das Gericht am Dienstag in Karlsruhe. Der Mann wollte sich dagegen wehren, dass das Jobcenter von ihm Geld zurückforderte. (Az. 1 BvR 1370/21)
Grüne halten Zugeständnisse im Gegenzug für EU-Ölembargo für denkbar
Die Grünen halten Zugeständnisse im Gegenzug für ein europäisches Ölembargo gegen Russland für denkbar. "Wir können über Unterstützungsmöglichkeiten und über Fristen sprechen", sagte Parteichefin Ricarda Lang am Dienstag dem Sender RTL/ntv. Damit bezog sie sich auf Ungarn, das zuletzt noch Probleme bei einem solchen Embargo sah. Jedoch müssten letztlich "alle europäischen Länder ihren Beitrag zum Ölembargo leisten".
Urteil: Unterlagen zu Karenzzeit von früherem Außenminister Gabriel bleiben geheim
Einem Urteil des Berliner Verwaltungsgericht zufolge bleiben die Unterlagen zur Karenzzeit des ehemaligen Bundesaußenministers Sigmar Gabriel (SPD) geheim. Das Informationsfreiheitsgesetz gewähre keinen Anspruch auf Zugang zu einer Akte des sogenannten Karenzzeitgremiums, teilte das Gericht am Dienstag mit. Es wies mit dem bereits am 12. Mai erfolgten Urteil eine Klage der Internetplattform FragdenStaat ab.
Geldregen aus Hochhaus beschäftigt Polizei in Mainz
Ein Geldregen aus einem Hochhaus in Mainz hat die Polizei beschäftigt. Zahlreiche vom Wind verwehte Geldscheine wurden unter anderem von Anwohnern und der Feuerwehr geborgen, wie die Beamten am Dienstag mitteilten. Demnach ereignete sich der Vorfall am Montagnachmittag im Stadtteil Lerchenberg. Bis zum Dienstagvormittag wurden noch vereinzelt Geldscheine abgegeben - die Summe war insgesamt bereits fünfstellig.
Wissler rechnet mit Kampfkandidaturen um Linken-Vorsitz
Die Linken-Vorsitzende Janine Wissler stellt sich auf Kampfkandidaturen um die Spitze ihrer Partei ein. Sie werde abwarten, wer in den nächsten Tagen Bewerbungen für die Parteispitze erkläre, und dann Gespräche führen, sagte Wissler am Dienstag im Deutschlandfunk. Wichtig sei ein gutes Team, das sich vertrauen könne. Wissler will trotz der jüngsten Wahlniederlagen ihrer Partei noch einmal für den Vorsitz kandidieren.
Medien: Hertha-Präsident Gegenbauer tritt zurück
Werner Gegenbauer ist laut Medienberichten vom Amt des Präsidenten beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC zurückgetreten. Dies berichten das Magazin Wirtschaftswoche mit Verweis auf eine Bestätigung Gegenbauers sowie die Bild-Zeitung. Der Klub konnte den Vorgang auf SID-Nachfrage zunächst nicht bestätigen. Hertha hatte erst am Montag durch ein 2:0 (1:0) im Relegations-Rückspiel beim Zweitligisten Hamburger SV den Klassenerhalt gesichert.
Astronaut Maurer konnte Krieg in Ukraine von Weltall aus gut sehen
Der deutsche Astronaut Matthias Maurer hat den Krieg in der Ukraine von der Internationalen Raumstation ISS aus gut beobachten können. "Ich konnte aus dem Weltall hervorragend sehen, was auf dem Boden passierte", sagte der 52-Jährige am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Am Anfang sei das Land nachts ganz dunkel geworden - die Beleuchtung der Städte sei reduziert worden.
Umfrage: Mittelständische Unternehmen spüren Folgen des Ukraine-Kriegs
Der Ukraine-Krieg macht sich im deutschen Mittelstand deutlich bemerkbar: Zwischen Januar und April 2022 stiegen die Energiekosten im Vorjahresvergleich für mehr als jeden zweiten Mittelständler, wie die Förderbank KfW am Dienstag erklärte. Im Schnitt stiegen die Energiekosten dabei um deutliche 41 Prozent. 40 Prozent der Unternehmen gaben die Mehrkosten bereits in Form von Preiserhöhungen an ihre Kunden weiter.
Im ersten Quartal 2022 deutlich mehr Verkehrsunfälle erfasst als im Vorjahr
Im ersten Quartal 2022 hat es zwölf Prozent mehr Verkehrsunfälle gegeben als im stärker von der Coronapandemie geprägten Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres damit rund 535.300 Unfälle polizeilich erfasst, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Darunter waren 53.500 Unfälle mit sogenannten Personenschäden - 26 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Eva Perón schmückt wieder Geldscheine in Argentinien
Eva Perón, die in der politischen Geschichte Argentiniens im 20. Jahrhundert eine zentrale Rolle spielte, schmückt wieder Geldscheine des südamerikanischen Landes. Die Zentralbank stellte am Montag die neuen Banknoten im Wert von 100, 200, 500 und 1000 Pesos vor - die einen Gegenwert von 0,93, 1,40, rund 4,75 und 7,5 Euro haben.
Vier Prozent mehr Gasthörer an deutschen Unis im Wintersemester 2021/2022
Im zurückliegenden Wintersemester haben vier Prozent mehr Gasthörer an Vorlesungen an deutschen Universitäten teilgenommen als im vorherigen Wintersemester. Insgesamt waren es 27.400 Menschen im Wintersemester 2021/2022, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dennoch blieb die Zahl weit unter dem Wert des Wintersemesters 2019/2020, als es 26 Prozent mehr gewesen waren. Zum Wintersemester 2020/2021 brachen die Zahlen wegen der Corona-Pandemie um 29 Prozent ein.
Stimmung unter deutschen Exporteuren hellt sich auf
Die Stimmung bei Deutschlands Exporteuren hat sich etwas aufgehellt. Der Index des Münchner Ifo-Instituts stieg im Mai auf 4,5 Punkte, nach 3,0 Punkten im April, wie die Forscher am Dienstag mitteilten. Im März war er wegen des Ukraine-Kriegs und der damit verbundenen Probleme in den Minusbereich gestürzt. Vor einem Jahr, im Mai 2021, hatten die Exporterwartungen noch einen Wert von über 23 Punkten erreicht.
Japan, USA, Indien und Australien erteilen "gewaltsamer Änderung des Status quo" Absage
Japan, die USA, Indien und Australien wenden sich gemeinsam gegen Versuche einer "gewaltsamen Änderung des Status quo" in einer Weltregion. "Da Russlands Invasion in der Ukraine die fundamentalen Prinzipien der internationalen Ordnung erschüttert", hätten US-Präsident Joe Biden, Indiens Premierminister Narendra Modi, Australiens Premierminister Anthony Albanese und er "bestätigt, dass einseitige Versuche, den Status quo gewaltsam zu ändern, niemals irgendwo toleriert werden", sagte Japans Ministerpräsident Fumio Kishida am Dienstag in Tokio. Dies gelte "besonders im Asien-Pazifik-Raum", fügte er hinzu.
Fachkräftemangel in deutscher Wirtschaft auf neuen Höchstständen
Der Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft hat neue Höchststände erreicht: Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstag unter Berufung auf Studien der staatlichen Förderbank KfW und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) berichtete, verschärfte sich die Lage zuletzt im Zuge der Corona-Pandemie drastisch. Laut KfW-Fachkräftebarometer sehen sich mittlerweile 44 Prozent der Firmen in ihren Geschäften gebremst, weil ihnen Fachkräfte fehlen.
Väter in Deutschland bei Geburt des ersten Kindes im Schnitt 33 Jahre alt
Väter in Deutschland sind bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt 33,2 Jahre alt. In den vergangenen Jahren stieg das Alter kontinuierlich an, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. 2015 hatte es noch bei 32,8 Jahren gelegen. Väter sind zudem im Schnitt älter als Mütter, wenn diese ihr erstes Kind bekommen.
NFL-Jungstar Haskins bei Unfalltod betrunken und unter Drogen
Football-Jungstar Dwayne Haskins stand bei seinem tödlichen Unfall im vergangenen Monat unter starkem Alkohol- und Drogeneinfluss. Das ergab Medienberichte zufolge die amtliche Autopsie des 24 Jahre alten Quarterbacks von den Pittsburgh Steelers.
Umfrage: Großteil der Deutschen schränkt sich wegen hoher Preise beim Urlaub ein
Wegen der hohen Inflation schränkt sich ein Großteil der Deutschen in diesem Jahr beim Sommerurlaub ein. Wie aus einer Umfrage durch das Institut Insa hervorgeht, verzichten 16 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger in diesem Jahr ganz auf eine Sommerreise. 30 Prozent gaben an, ihren Urlaub einzuschränken, wie die "Bild" am Dienstag berichtete, 18 Prozent wollen ihn "deutlich einschränken". 32 Prozent planen keine Einschränkungen.
NHL: Colorado baut ohne Sturm Führung aus
Die Colorado Avalanche haben erneut ohne den deutschen Eishockey-Profi Nico Sturm in der nordamerikanischen Profiliga NHL einen großen Schritt in Richtung Play-off-Halbfinale gemacht. In Spiel vier gewann Colorado mit 6:3 bei den St. Louis Blues und baute damit seine Führung in der Best-of-seven-Serie auf 3:1 aus. Sturm gehörte wie schon im dritten Viertelfinal-Duell nicht zum Kader der Avalanche, die am Mittwoch auf eigenem Eis ihren ersten Matchball haben.
NBA: Theis und Celtics schaffen erneuten Ausgleich
Der deutsche Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics dürfen in der nordamerikanischen Profiliga NBA weiter vom Einzug ins Finale träumen. Der Rekordmeister glich im Halbfinale gegen Miami Heat durch einen deutlichen 102:82-Heimerfolg im vierten Spiel erneut aus. Das fünfte Duell der Best-of-seven-Serie findet am Mittwoch in Miami statt.
"Sind noch nicht am Ende": HSV kündigt nächsten Anlauf an
Der tiefe Frust und die maßlose Enttäuschung stand Tim Walter ins Gesicht geschrieben. "Momentan empfinden wir nur Leere", sagte der Trainer des Hamburger SV nach dem Relegations-K.o. gegen Hertha BSC. Die durch die 0:2 (0:1)-Heimniederlage erneut verpasste Bundesliga-Rückkehr nagte an Walter, doch noch vor Mitternacht kündigte er den nächsten Angriff der Norddeutschen auf das Oberhaus an.
Otte beklagt Hassnachrichten im Tennis: "Gibt keine Ausnahmen"
Für Tennisprofi Oscar Otte gehören Hassnachrichten und sogar Morddrohungen in den Sozialen Medien zum Alltag. "Wenn es im Fernsehen heißt, dass Bayern-Trainer Julian Nagelsmann Morddrohungen bekommt, muss ich daran denken, dass das bei Tennisspielern täglich vorkommt", sagte der 28 Jahre alte Kölner bei Spox. Das betreffe jeden, "da gibt es keine Ausnahmen".
Boateng würdigt Magath: "Er hat mir freie Hand gegeben"
Als das Gespräch auf Felix Magath kam, geriet Kevin-Prince Boateng ins Schwärmen. "Er ist ein spezieller Typ, ich bin ein spezieller Typ. Das kann voll aufeinander prallen oder wir verstehen uns überragend. Und wir verstehen uns überragend", sagte der Berliner Offensivspieler nach dem 2:0 (1:0) im Relegationsrückspiel beim Hamburger SV und zollte seinem scheidenden Trainer nach der geglückten Rettung von Hertha BSC größten Respekt.
Keine Weltranglistenpunkte: Djokovic will nach Wimbledon
Der Tennis-Weltranglistenerste Novak Djokovic will in Wimbledon an den Start gehen, auch wenn es beim Rasenklassiker keine ATP-Punkte gibt. "Ja, ich habe die Absicht, nach Wimbledon zu fahren", sagte der 35 Jahre alte Serbe nach seinem souveränem Einzug in die zweite Runde bei den French Open in Paris am Montag.
Flick plant Rotation in der Nations League
Bundestrainer Hansi Flick plant bei den anstehenden vier Nations-League-Spielen der deutschen Nationalmannschaft eine Rotation - auch mit Blick auf die Fußball-WM in Katar. "Wir wollen auch die Breite das Kaders ausnutzen und allen Spielern Vertrauen schenken. Bei einer WM muss das auch sein", sagte Flick beim Familien-Trainingslager in Marbella.
Biden sagt neuem Regierungschef Australiens Hallo und Gute Nacht
Hallo und Gute Nacht: US-Präsident Joe Biden hat den neuen Regierungschef Australiens, Anthony Albanese, zu Beginn eines Gipfeltreffens in Tokio auf spezielle Weise begrüßt. "Ich heiße Sie zu Ihrem ersten Quad-Treffen willkommen", sagte Biden zu Albanese am Dienstag und betonte, dass dieser gerade erst vereidigt und direkt in ein Flugzeug gestiegen sei. "Wenn Sie also einschlafen, während Sie hier sind, ist das in Ordnung."
Viele reiche Länder bieten Kindern laut Unicef keine gesunde Umgebung
Viele reiche Länder scheitern dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge daran, Kindern eine gesunde Umgebung zu bieten. "Wir leben in vielen Bereichen auf Kosten der heutigen Kinder und zukünftiger Generationen", erklärte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland,Christian Schneider, am Dienstag. Ein Unicef-Bericht zeige, "dass auch in wohlhabenden Ländern Kinder unter Bedingungen aufwachsen, die krank machen, ihre Entwicklung beeinträchtigen und ihre Lebenschancen einschränken".
Airbnb stellt Geschäft in China weitgehend ein
Die Ferienwohnungsplattform Airbnb stellt ihr Geschäft in China weitgehend ein. Das Unternehmen wird für Besucher in China keine Unterkünfte oder "Erlebnisse" mehr anbieten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus informierten Kreisen erfuhr. Nutzer aus China sollen jedoch weiterhin Unterkünfte im Ausland buchen können. Offiziell wollte sich das Unternehmen nicht äußern.
Uiguren im Ausland hoffen von Bachelet auf Informationen über Angehörige in China
Vertreter der Volksgruppe der Uiguren haben die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet aufgefordert, bei ihrer Reise nach Xinjiang am Dienstag nicht zum Propagandawerkzeug der chinesischen Regierung zu werden. "Ich fordere sie auf, Opfer wie meine Familienmitglieder zu besuchen und nicht die von der chinesischen Regierung vorbereiteten Schauplätze", sagte Nursimangul Abdureschid der Nachrichtenagentur AFP in der Türkei.
Nach Rettung: Magath verkündet Abschied von Hertha
Trainer Felix Magath hat nach der Rettung von Hertha BSC seinen Abschied vom Fußball-Bundesligisten bekannt gegeben. "Jetzt war es das. Mein Job ist jetzt beendet. Ich bin froh und glücklich, dass wir in der Liga geblieben sind", sagte der 68-Jährige nach dem 2:0 (1:0) im Relegationsrückspiel beim Hamburger SV am späten Montagabend.
Habeck: Öl-Embargo gegen Russland "in greifbarer Nähe"
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erwartet, dass die EU bald ein Öl-Embargo gegen Russland verhängen wird. Ein Öl-Embargo sei "in greifbarer Nähe", sagte Habeck am Montagabend im ZDF-"heute journal". In den laufenden Gesprächen hätten zuletzt nur noch wenige Staaten "Probleme angemeldet", vor allem Ungarn. Er rechne daher mit einem Durchbruch "innerhalb von wenigen Tagen", sagte Habeck.
Magath macht den Partycrasher: Hertha bleibt erstklassig
Relegation gedreht, Liga gerettet: Hertha BSC hat den Hamburger SV aus allen Bundesliga-Träumen gerissen und bleibt erstklassig. Der Hauptstadt-Klub um seinen schillernden Trainer Felix Magath siegte im Relegationsrückspiel beim HSV verdient mit 2:0 (1:0) und verlängert damit die Leidenszeit der Norddeutschen in der 2. Liga.
Berichte: Kate Moss soll bei Prozess zwischen Depp und Heard aussagen
Im Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard könnte jetzt auch Supermodel Kate Moss aussagen. Die Boulevardzeitung "New York Post" berichtete am Montag, Depps Anwälte wollten die in den 90er Jahren mit dem Schauspieler liierte Britin am Mittwoch als Zeugin befragen. Auch der Nachrichtensender CNN berichtete, die 48-Jährige solle als Zeugin aufgerufen werden.