Letzte Nachrichten
Medien: Thiaw soll Montag Medizincheck bei Milan absolvieren
Abwehrspieler Malick Thiaw steht unmittelbar vor einem Wechsel vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 zum italienischen Meister AC Mailand. Der 21-Jährige wird am Montag in der lombardischen Metropole erwartet, um den Medizincheck zu absolvieren. Das berichtet die Gazzetta dello Sport.
Wegen Vergewaltigungs-Anklage: Bills entlassen Punter Araiza
Die Verantwortlichen der Buffalo Bills aus der US-Football-Liga NFL haben auf die Vergewaltigungs-Anklage gegen ihren Profi Matt Araiza reagiert und den Punter entlassen. Dem 22-Jährigen wird vorgeworfen, im vergangenen Oktober mit zwei anderen Männern eine 17-Jährige bei einer Party der Sand Diego State University vergewaltigt zu haben.
Medien: Auch British-Open-Sieger Smith soll zu LIV wechseln
Auch British-Open-Sieger Cameron Smith steht offenbar vor einem Wechsel in die lukrative neue Golfserie LIV. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, soll der Australier eine Gruppe von prominenten Profis anführen. Weitere Namen sickerten jedoch während der aktuell laufenden PGA-Tour-Championship in Atlanta noch nicht durch.
Trotz Startplatz 15: Konkurrenz zittert vor Verstappen
Max Verstappen hat noch nie ein Formel-1-Rennen gewonnen, wenn er außerhalb der Top Ten gestartet ist - und doch traut die Konkurrenz dem Weltmeister beim Großen Preis von Belgien wie selbstverständlich den Sieg zu. "Max wird wahrscheinlich ziemlich locker gewinnen", sagte Mercedes-Pilot George Russell, der im Qualifying mehr als zwei Sekunden hinter dem Niederländer lag. Verstappen und Red Bull seien "allen meilenweit voraus".
Baerbock verteidigt Bundeswehr-Einsatz in Mali und warnt vor überstürztem Abzug
Trotz der äußerst kritischen Lage in Mali hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) den Einsatz der Bundeswehr in dem afrikanischen Krisenland verteidigt. Deutschland habe "auch Verantwortung dafür, was passiert, wenn wir überstürzt abziehen", sagte Baerbock der "Bild am Sonntag". Mali dürfe nicht "zum Vasallen Russlands" werden.
Mehr als tausend Tote durch Überschwemmungen in Pakistan
Durch die seit Juni anhaltenden Monsun-Überschwemmungen in Pakistan sind bereits mehr als tausend Menschen getötet worden. Allein innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien 119 Menschen gestorben, teilte am Sonntag das Nationale Katastrophenschutzamt mit. Damit sei die Zahl der Todesopfer insgesamt auf 1033 gestiegen.
US-Kriegsschiffe durchqueren Taiwanstraße
Inmitten der anhaltenden Spannungen um Taiwan haben zwei US-Kriegsschiffe am Sonntag die Taiwanstraße durchquert. Damit sei "das Engagement der Vereinigten Staaten für einen freien und offenen Indopazifik unterstrichen" worden, erklärte die US-Marine. Es war das erste Mal seit tagelangen chinesischen Militärmanövern von historisch beispiellosem Ausmaß in den Gewässern rings um Taiwan, dass US-Kriegsschiffe durch die Meerenge zwischen Festland-China und der Insel fuhren.
Seit Jahresbeginn knapp 300.000 Hektar Land in Bolivien niedergebrannt
In Bolivien sind durch Waldbrände seit Jahresbeginn bereits fast 300.000 Hektar Wald und landwirtschaftliche Flächen niedergebrannt. Bis Samstag seien 299.503 Hektar abgebrannt, teilte der Vize-Minister für Zivilschutz, Juan Carlos Calvimontes, am Samstag in einer Pressekonferenz mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fielen die Waldbrandschäden aber deutlich geringer aus. Im gesamten Jahr 2021 waren in Bolivien nach offiziellen Angaben etwa 3,6 Millionen Hektar Land niedergebrannt.
Intensivmediziner für vermehrte Behandlung von Corona-Patienten mit Paxlovid
Intensivmediziner werben für eine vermehrte Verabreichung des Corona-Medikaments Paxlovid, um schwere Covid-Erkrankungen zu verhindern und damit die Kliniken in Deutschland zu entlasten. "Ich glaube tatsächlich, dass die stärkere Behandlung mit diesem Medikament dazu beitragen könnte, dass weniger Corona-Patienten mit einem schweren Verlauf auf den Intensivstationen behandelt werden müssen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Zusammenstöße bei Protesten gegen drohende Haft für Argentiniens Vize-Präsidentin
Bei Protesten gegen ein drohendes Hafturteil gegen Argentiniens Vizepräsidentin Cristina Kirchner ist es zu Ausschreitungen gekommen. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, versuchten bei einer von mehreren Solidaritätskundgebungen in der Hauptstadt Buenos Aires die Demonstranten am Samstag, eine polizeiliche Absperrung rund um Kirchners Haus im Viertel Recoleta zu durchbrechen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, dennoch gelang es den Demonstranten, nahe an Kirchners Haus heranzukommen.
Verfassungsschutz-Chef rechnet nicht mit Energiekrisen-Unruhen im Herbst
Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, hält Warnungen vor Unruhen im Herbst wegen der hohen Energiepreise für übertrieben. "Ich rechne nicht mit Protesten, die gewaltsamer sind als zu Hochzeiten der Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen", sagte Haldenwang der "Bild am Sonntag". Der oberste Verfassungsschützer widersprach damit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und dem Thüringer Verfassungsschutzchef Stephan Kramer, die vor einer Eskalation gewarnt hatten.
Stoltenberg: Nato will wegen Russland mehr Präsenz in der Arktis zeigen
Die Nato will künftig angesichts möglicher neuer Bedrohungen durch Russland stärker in der Arktis aktiv werden. "Die Nato muss ihre Präsenz in der Arktis erhöhen", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg der "Welt am Sonntag". Das Verteidigungsbündnis sei "bereits dabei, in Seeaufklärer zu investieren, um ein klares Lagebild erhalten zu können, was im hohen Norden vor sich geht. Aber wir werden unsere Anstrengungen weiter verstärken."
Facebook erzielt vorläufige Einigung im Prozess wegen Datenmissbrauchs
Im langwierigen Prozess gegen das Online-Netzwerk Facebook wegen der Weitergabe privater Nutzerdaten an die britische Beratungsfirma Cambridge Analytica und andere ist eine vorläufige Einigung erzielt worden. Wie aus Gerichtsakten hervorgeht, reichte Facebook am Freitag (Ortszeit) bei einem Gericht in San Francisco den Entwurf einer "Grundsatzeinigung" ein und beantragte die Aussetzung des Verfahrens für 60 Tage, um die Vereinbarung schriftlich auszuarbeiten.
Perus Präsident tauscht nach Razzia in seinem Amtssitz Polizeispitzen aus
Gut zwei Wochen nach der aufsehenerregenden Durchsuchung des Präsidentenpalastes in Peru hat Staatschef Pedro Castillo mehrere hochrangige Beamte der nationalen Polizei ausgetauscht. Die Neubesetzungen betreffen das Generalkommando, den Generalstab und die Generalinspektion von Perus Nationaler Polizei (PNP). Es handele sich um eine "natürliche Veränderung" im Rahmen regelmäßiger Personalveränderungen im Innenministerium, versicherte der Vize-Minister für innere Sicherheit, Abel Gamarra, am Samstag.
Mindestens 23 Tote und 140 Verletzte bei erneuten Kämpfen in Libyen
Bei erneuten Kämpfen zwischen Anhängern rivalisierender Regierungen in Libyen sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Laut dem Gesundheitsministerium wurden bei den Kämpfen in der Hauptstadt Tripolis am Samstag zudem 140 Menschen verletzt. Die Kämpfe hatten am Freitagabend begonnen und sich am Samstag auf weitere Stadtviertel ausgebreitet, wie ein AFP-Korrespondent vor Ort berichtete. In der Nacht zum Sonntag kehrte vorerst Ruhe ein.
Ukrainischer Botschafter lädt Sachens Regierungschef Kretschmer aus
Der scheidende ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat wegen Äußerungen von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer über den Ukraine-Krieg eine Einladung des CDU-Politikers in seine Heimat zurückgezogen. "Mit Ihrer absurden Rhetorik über das Einfrieren des Krieges spielen Sie in Putins Hände und befeuern Russlands Aggression", schrieb Melnyk Sonntagfrüh im Onlinedienst Twitter. Daher sei seine Einladung an Kretschmer, die Ukraine zu besuchen, "annulliert".
Landkreistag lehnt Heils Pläne für neues Bürgergeld ab
Der Deutsche Landkreistag warnt vor den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für das neue Bürgergeld. "Leider sollen mit dem Gesetzentwurf zum Bürgergeld systematisch Arbeitsanreize reduziert werden", sagte der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dabei dürfe es im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens nicht bleiben.
Bachelet warnt vor Schaden für Pressefreiheit bei Auslieferung von Assange
Die scheidende UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat vor negativen Auswirkungen auf die Pressefreiheit weltweit gewarnt, sollte Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA ausgeliefert werden. "Die potenzielle Auslieferung und Strafverfolgung von Herrn Assange erregt Besorgnis hinsichtlich der Medienfreiheit und einem möglichen lähmenden Effekt auf investigativen Journalismus und die Aktivitäten von Whistleblowern", erklärte Bachelet am Samstag in Genf.
Frankreich hilft Montenegro im Kampf gegen großangelegten Cyberangriff
Nach dem großangelegten Cyberangriff auf Regierungsbehörden in Montenegro hat Frankreich auf das Hilfeersuchen des kleinen Balkanstaats reagiert. Die französische Regierung komme Montenegros Bitte um Unterstützung nach und entsende eine Mission der französischen Behörde für die Sicherheit von Informationssystemen (ANSSI), die bei der Untersuchung der Cyberattacke und der Wiederherstellung der Cybersicherheit helfe, teilte der beigeordnete Minister für Digitales, Jean-Noël Barrot, am Samstag in Paris mit.
Baerbock sagt der Ukraine noch jahrelange Unterstützung im Krieg mit Russland zu
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat der Ukraine zugesichert, sie im Kampf gegen die russische Invasion wenn nötig noch jahrelang zu unterstützen, etwa mit der Lieferung schwerer Waffen. "Natürlich würde ich mir wünschen, dass der Krieg schnellstmöglich vorbei ist, aber wir müssen leider davon ausgehen, dass die Ukraine auch im nächsten Sommer noch neue schwere Waffen von ihren Freunden braucht", sagte Baerbock der "Bild am Sonntag".
Lindner mahnt wegen steigender Energiekosten schnelle Reform des Strommarkts an
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat wegen der dramatisch steigenden Energiekosten eine schnelle Reform des Strommarktes in Deutschland angemahnt. "Die Bundesregierung muss sich mit größter Dringlichkeit den Strompreisen widmen", sagte Lindner der "Bild am Sonntag". Ansonsten werde "die Inflation immer stärker durch eine Stromkrise angetrieben".
Tschechien und Polen sichern künftig slowakischen Luftraum
Nach der bevorstehenden Ausmusterung sowjetischer Kampfflugzeuge durch die slowakische Luftwaffe werden künftig vorerst Tschechien und Polen den Luftraum der Slowakei sichern. Eine entsprechende Übereinkunft unterzeichneten die Verteidigungsminister der drei Länder, wie das slowakische Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte. Sie tritt am 1. September in Kraft, wenn das Land seine MiG-29-Kampfjets aus sowjetischer Produktion außer Dienst stellt.
Paderborn bleibt Spitzenreiter - HSV siegt in Nürnberg
Der SC Paderborn hat am 6. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga die Tabellenspitze behauptet. Der SCP kam zwar beim FC St. Pauli trotz zweimaliger Führung über ein 2:2 (1:0) nicht hinaus, führt das Klassement aber mit 13 Zählern weiterhin an.
Bayern lässt Punkte gegen Gladbach
Bayern München hat sich von seinem Angstgegner erneut Punkte klauen lassen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister kam gegen Borussia Mönchengladbach im "ewigen" Klassiker trotz drückender Überlegenheit nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.
Hunderte Flüchtlinge in den Niederlanden von überfülltem Aufnahmezentrum verlegt
Hunderte Asylbewerber sind in den Niederlanden von einem völlig überfüllten Aufnahmezentrum nahe der deutschen Grenze in Notunterkünfte gebracht worden. Die Menschen wurden am Freitagabend von der Asylbewerber-Einrichtung in Ter Apel zu Unterkünften in verschiedenen Landesteilen gefahren, wie der Sprecher der Flüchtlingsbehörde COA, Leon Veldt sagte. "Wir hoffen, dass sich die Situation in Ter Apel langsam normalisiert", fügte er hinzu.
Papst Franziskus ernennt 20 neue Kardinäle
Begleitet von Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und einen möglichen Rücktritt hat Papst Franziskus am Samstag 20 neue Kardinäle ernannt. Die meisten der bei der Zeremonie im Petersdom ernannten Kardinäle sind jünger als 80 Jahre alt und könnten damit in einem künftigen Konklave den nächsten Papst wählen.
Mindestens 13 Tote bei erneuten Kämpfen in Libyen
Bei erneuten Kämpfen zwischen Anhängern rivalisierender Regierungen in Libyen sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Laut dem Gesundheitsministerium wurden bei den Kämpfen in der Hauptstadt Tripolis am Samstag zudem mindestens 95 Menschen verletzt. Die Kämpfe hatten am Freitagabend begonnen und breiteten sich am Samstag auf weitere Stadtviertel aus, wie ein AFP-Korrespondent vor Ort berichtete. Mindestens sechs Krankenhäuser wurden beschädigt, Krankenwagen konnten laut Gesundheitsministerium nicht in die umkämpften Stadtteile vordringen.
Serbien und Kosovo schließen Freizügigkeitsabkommen
Serbien und Kosovo haben ihren Streit um gegenseitige Einreiseregelungen in letzter Minute beigelegt. Wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Samstag mitteilte, stimmten beide Seiten einer Vereinbarung über die Freizügigkeit zwischen ihren Ländern zu. Demnach verlangt Serbien von Einreisenden mit kosovarischem Personalausweis keine speziellen Zusatzpapiere mehr. Im Gegenzug erklärte sich Pristina bereit, auf die ursprünglich ab Anfang September geplante Einführung einer ähnlichen Regelung für Inhaber serbischer Ausweise zu verzichten.
US Open: Williams-Schwestern starten im Doppel
Die Tennis-Schwestern Serena und Venus Williams gehen bei den US Open zum wohl letzten Mal im Doppel an den Start. Die Teilnahme bestätigte der Veranstalter am Samstagabend deutscher Zeit. Das US-Duo, zweimaliger Doppelsieger beim letzten Grand Slam des Jahres, akzeptierte eine Wildcard und steht damit zum ersten Mal seit den French Open 2018 wieder gemeinsam auf dem Platz.
Zimmermann überzeugt auf Königsetappe - Yates gewinnt
Radprofi Georg Zimmermann hat auf der Königsetappe der Deutschland Tour einen großen Sieg verpasst - nach einer Energieleistung im Regen machte der Augsburger dennoch einen wichtigen Sprung im Klassement. Der 24-Jährige vom Team Intermarche-Wanty-Gobert kletterte nach 150 km von Freiburg auf den Schauinsland als Fünfter ins Ziel, in der Gesamtwertung ist Zimmermann nun ebenfalls Fünfter - nur eine Sekunde fehlt auf Podestrang drei.
Dortmund siegt dank Modeste - Union vorübergehend Erster
Borussia Dortmund hat dank Anthony Modeste nach einer bitteren Heimpleite in der Fußball-Bundesliga wieder in die Erfolgsspur gefunden. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic setzte sich bei Hertha BSC mit 1:0 (1:0) durch und zeigte nach der Last-Minute-Niederlage gegen Werder Bremen in der vergangenen Woche die geforderte Reaktion.
Präsidenten Frankreichs und Algeriens beschließen verstärkte Zusammenarbeit
Rund 60 Jahre nach dem Ende des Algerien-Krieges haben die Staatschefs von Frankreich und Algerien, Emmanuel Macron und Abdelmadjid Tebboune, eine neue und "unumkehrbare Dynamik" der bilateralen Beziehungen verkündet. In einer am Samstag zum Abschluss von Macrons Besuch in Algier unterzeichneten Erklärung betonten beide Seiten den Beginn einer "neuen Ära". Macron war am Donnerstag nach Algerien gereist, um die schwierigen Beziehungen zu der Ex-Kolonie zu verbessern.