Letzte Nachrichten
Assad bittet um Hilfe für Erdbebenopfer und sagt Öffnung von Grenzübergängen zu
Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat um internationale Unterstützung für die Erdbebenopfer in seinem Land gebeten und zugleich nach UN-Angaben zugesagt, zwei weitere Grenzübergange für Hilfsgüter zu öffnen. Dadurch werde es möglich, dass "mehr Hilfe reingeht" und diese auch "schneller" erfolgt, erklärte am Montag UN-Generalsekretär António Guterres. Seit dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet vor gut einer Woche ist nur sehr wenig Hilfe in Syrien angekommen, es gab bisher nur einen offenen Grenzübergang.
Bericht: Verdi plant Warnstreiks an Flughäfen
Die Gewerkschaft Verdi plant laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung Warnstreiks an deutschen Flughäfen. Bereits in der laufenden Woche könnte Verdi zu eintägigen Arbeitsniederlegungen aufrufen, berichtet das Blatt am Dienstag. Im Gespräch seien Warnstreiks des Bodenpersonals unter anderem an den Flughäfen in Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg.
Neuseeland ruft nach Tropensturm den Nationalen Notstand aus
Angesichts massiver Schäden durch einen Tropensturm hat die Regierung von Neuseeland den Nationalen Notstand ausgerufen. "Dies ist ein außergewöhnliches Wetterereignis, das vor allem auf die Nordinsel große Auswirkungen hat", erklärte am Dienstag Katastrophenschutzminister Kieran McAnulty. "Wir sind überall mit schweren Überflutungen, Erdrutschen, beschädigten Straßen und beschädigter Infrastruktur konfrontiert."
Klopp atmet auf: Liverpool gewinnt dank Salah und Gakpo
Jürgen Klopp hat mit dem kriselnden FC Liverpool im fünften Versuch den ersten Premier-League-Sieg des Jahres gefeiert. Im Merseyside-Derby gegen den FC Everton gewannen die Reds an der heimischen Anfield Road verdient mit 2:0 (1:0), zogen durch den Befreiungsschlag in der Tabelle am FC Chelsea vorbei und sind nun Neunter. Everton bleibt als 18. auf einem Abstiegsplatz.
Serie A: Inter mit Nullnummer beim Tabellenvorletzten
Inter Mailand hat in der italienischen Serie A einen herben Dämpfer kassiert. Beim Tabellenvorletzten Sampdoria Genua kam der Ex-Meister um den deutschen Nationalspieler Robin Gosens in einem schwachen Spiel nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Meisterträume schwinden damit immer mehr dahin.
Untersuchung: UEFA für Final-Chaos in Paris verantwortlich
Die UEFA trägt die "Hauptverantwortung" für das Chaos rund um das Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool (1:0) im vergangenen Mai. Zu diesem Ergebnis kommt eine unabhängige Untersuchung, die der europäische Fußball-Verband selbst in Auftrag gegeben hatte. Als Ausrichter des Events sei die UEFA für die Fehler verantwortlich, die "fast zu seiner Katastrophe geführt haben", heißt es in dem Bericht.
Tausende erinnern zum Jahrestag an Zerstörung Dresdens im Jahr 1945
In Dresden haben am Montagabend Tausende der Zerstörung der Stadt vor 78 Jahren gedacht. Die Menschen bildeten eine Menschenkette in der sächsischen Landeshauptstadt und erinnerten schweigend an die Opfer der Luftangriffe der alliierten Bomber, bei denen zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 13. und 14. Februar 1945 etwa 25.000 Menschen getötet wurden.
Weißes Haus sieht bei mysteriösen Flugobjekten keine Außerirdischen involviert
Nach dem Abschuss von drei mysteriösen Flugobjekten durch das US-Militär hat das Weiße Haus klargestellt, dass es keine Außerirdischen am Werk sieht. "Ich weiß, dass es Fragen und Sorgen darüber gab, aber es gibt keinen Hinweis auf Außerirdische oder außerirdische Aktivitäten bei den kürzlich erfolgten Abschüssen", sagte die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Karine Jean-Pierre, am Montag im Weißen Haus. "Ich wollte sicherstellen, dass die Amerikaner das wissen."
Nagelsmann: Champions League "wichtig für den Klub und mich"
Julian Nagelsmann hat vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Paris St. Germain noch einmal den hohen Stellenwert der Königsklasse für den deutschen Fußball-Rekordmeister hervorgehoben. "Es ist für mich persönlich natürlich ein wichtiges Spiel, keine Frage", sagte der Trainer am Montagabend nach der Ankunft in Paris.
Assad bittet UNO um Hilfe beim Wiederaufbau nach Erdbeben
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hofft nach dem verheerenden Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion auf internationale Hilfe beim Wiederaufbau des Landes. Assad habe in einem Gespräch mit dem UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths am Montag "die Bedeutung internationaler Bemühungen" hinsichtlich der Hilfe bei der "Wiederherstellung der Infrastruktur in Syrien" betont, hieß es in einer von der syrischen Präsidentschaft veröffentlichten Erklärung.
Baerbock fordert Nato-Aufnahme von Finnland und Schweden "ohne weitere Verzögerung"
Bei ihrem Besuch in Finnland hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) einen schnellen Beitritt Finnlands und Schwedens in die Nato angemahnt. Nach Gesprächen mit ihrem Kollegen Pekka Haavisto in Helsinki sagte Baerbock am Montag, dies müsse nun "ohne weitere Verzögerung" umgesetzt werden.
Lotse und Schiffsführer wegen Blackouts nach Unfall in Hamburger Hafen verurteilt
Vor drei Jahre kappte ein durch den Hamburger Hafen transportierter Bagger eine Starkstromleitung und löste einen größeren Stromausfall aus - nun hat das Hamburger Amtsgericht den damals verantwortlichen Lotsen und den Schiffsführer zu Geldstrafen verurteilt. Der 56-jährige Lotse soll nach Gerichtsangaben vom Montag wegen fahrlässiger Gefährdung des Schiffsverkehrs 27.000 Euro zahlen. Der bereits 79-jährige Schiffsführer wurde zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt.
Neuneinhalb Jahre Haft für Vater nach Tod von Baby in Oberammergau
Knapp ein Jahr nach dem Tod eines Babys in einer Asylbewerberunterkunft in Oberammergau hat das Landgericht München II den Vater zu einer Haftstrafe von neuneinhalb Jahren verurteilt. Es sprach den 26 Jahre alten Roman P. des Totschlags schuldig. Laut Urteilsfeststellungen hatte er das damals fünf Wochen alte Mädchen im Februar 2022 kräftig und mehrmals geschüttelt, wobei es mit dem Kopf gegen einen harten Gegenstand geschlagen sein soll.
Dortmund: Moukoko fällt mit Syndesmoseanriss länger aus
Fußball-Nationalspieler Youssoufa Moukoko von Bundesligist Borussia Dortmund hat beim Sieg am Samstag bei Werder Bremen (2:0) einen Syndesmoseanriss erlitten. Der 18-Jährige, der bereits nach knapp einer halben Stunde Spielzeit ausgewechselt werden musste, fällt längere Zeit aus. "Wir rechnen aktuell mit sechs Wochen", sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, der kurz zuvor die Diagnose erfahren hatte, am Montag.
Ballettchef der Staatsoper Hannover nach Attacke mit Kot auf Kritikerin suspendiert
Nach einer Attacke mit Hundekot auf eine Zeitungskritikerin ist der Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, Marco Goecke, am Montag mit sofortiger Wirkung suspendiert worden und sieht sich außerdem mit strafrechtlichen Ermittlungen konfrontiert. Goecke habe gegen "alle Verhaltensgrundsätze" verstoßen und seinem Ballett "massiv geschadet", erklärte die Staatsoper in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Montag. Für ihn gelte außerdem Hausverbot.
Nato-Generalsekretär schließt Kampfjets für die Ukraine nicht aus
Anders als die Bundesregierung schließt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Kampfjets für die Ukraine nicht aus. "Die Unterstützung für die Ukraine hat sich ebenso entwickelt wie der Krieg selbst", sagte Stoltenberg am Montag in Brüssel. "Jetzt wird auch über Flugzeuge diskutiert." Er erwartet dazu nach eigenen Worten am Dienstag und Mittwoch eine Debatte beim Verteidigungsministertreffen im Brüsseler Hauptquartier. Dazu wird auch der deutsche Ressortchef Boris Pistorius (SPD) erwartet.
Frankreichs Regierung wirft Opposition in der Rentendebatte taktische Spielchen vor
Angesichts von mehr als 15.000 Änderungsanträgen zur umstrittenen Rentenreform hat Frankreichs Regierung der Opposition taktische Spielchen vorgeworfen. "Es handelt sich um die Verhinderung der demokratischen Debatte", sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag dem Sender RTL. Zu Beginn der zweiten und letzten Debattenwoche in der Nationalversammlung standen noch etwa 15.800 Änderungsanträge an, die meisten davon von der linken Opposition.
Künftige Regierungskonstellation bleibt in Berlin zunächst offen
Am Tag nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl ist die Frage der künftigen Regierungskonstellation zunächst offen geblieben. Der erfolgreiche CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner kündigte Gespräche mit SPD und Grünen über die Bildung einer Zweierkoalition an. Die Spitzenkandidatinnen von SPD und Grünen, Franziska Giffey und Bettina Jarasch, erklärten sich zu Sondierungsgesprächen mit der Union bereit, wollen aber auch untereinander und mit der Linkspartei über die Fortführung des rot-grün-roten Regierungsbündnisses sprechen.
Zehntausende Menschen demonstrieren vor Israels Parlament gegen Justizreform
Vor der Parlamentsdebatte über eine tiefgreifende Justizreform in Israel haben zehntausende Menschen gegen das umstrittene Vorhaben der rechts-religiösen Regierung demonstriert. In Jerusalem gingen am Montag nach Medienangaben etwa 60.000 Gegner der Reform auf die Straße. Kritiker verurteilen das geplante Gesetz als Angriff auf die Unabhängigkeit der Justiz. Sie befürchten eine Aushöhlung der Demokratie, da das Parlament die Befugnis bekommen soll, Entscheidungen des Obersten Gerichts außer Kraft zu setzen.
Tschechischer Nationalspieler Jankto outet sich
Der tschechische Fußball-Nationalspieler Jakub Jankto hat sich geoutet. "Ich bin homosexuell und ich will mich nicht länger verstecken", sagte der Mittelfeldspieler in einem Video, dass er am Montag auf Twitter veröffentlichte.
Jarasch will bei Neuauflage der Berliner Koalition stärkere Rolle für Grüne
Vor dem Beginn von Sondierungsgesprächen nach der Wahl in Berlin hat die Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch ihre klare Präferenz für eine Fortsetzung des Regierungsbündnisses mit SPD und Linken bekräftigt - dabei aber eine stärkere Rolle für ihre Partei gefordert. Ihrer Meinung nach wäre dies "die richtige Koalition für Berlin", sagte Jarasch am Montag in Berlin nach Beratungen mit der Bundesspitze ihrer Partei. "Wir möchten gerne die Koalition mit der SPD und der Linken fortsetzen."
Ausbildung ukrainischer Soldaten an Leopard-Panzern beginnt
Die Bundeswehr bildet seit Montag Soldatinnen und Soldaten aus der Ukraine an ihrem modernen Kampfpanzer Leopard 2A6 aus. Die Ausbildung auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen solle Ende des Quartals abgeschlossen sein, sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin. In Munster werden ukrainische Einheiten seit Ende Januar bereits am Schützenpanzer Marder ausgebildet.
Esken sieht Zusammenarbeit in "Ampel" durch Berliner Wahl nicht belastet
SPD-Chefin Saskia Esken sieht durch die Ergebnisse der Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl die Zusammenarbeit in der Ampel-Koalition im Bund nicht belastet. "Wir arbeiten in der Koalition einvernehmlich zusammen", sagte Esken am Montag in Berlin. Allerdings bedauerte sie das Scheitern der FDP in Berlin. "Ich hätte mir gewünscht, dass die FDP den Einzug ins Abgeordnetenhaus schafft", sagte sie nach Beratungen des SPD-Bundesvorstands.
Vor Bayern-Kracher: Messi und Mbappe im Kader
Paris St. Germain kann im Achtelfinal-Kracher der Champions League gegen Bayern München auf seine Superstars Lionel Messi und Kylian Mbappe hoffen. Sowohl der zuletzt wegen einer Knieblessur geschonte Weltmeister Messi, als auch Stürmer Mbappe (Oberschenkel) nahmen am Montagvormittag am Abschlusstraining des französischen Fußball-Meisters teil. Beide stehen im 22-köpfigen Kader für das Hinspiel in der Königsklasse am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) im Pariser Prinzenpark, den PSG am Nachmittag veröffentlichte.
Merz: Wähler in Berlin wollen einen Wechsel
CDU-Chef Friedrich Merz sieht in der Berlin-Wahl ein klares Votum für eine Landesregierung unter Führung seiner Partei. "Die Wählerinnen und Wähler in Berlin wollten und wollen einen Wechsel", sagte Merz am Montag in Berlin. Die jetzige Senat unter SPD, Grünen und Linkspartei verfüge zwar noch über eine rechnerische Mehrheit, aber "politisch hat er die Mehrheit gestern verspielt".
USA schießen weiteres Flugobjekt über See nahe Grenze zu Kanada ab
Inmitten der Spannungen zwischen den USA und China nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons haben die USA ein weiteres unbekanntes Flugobjekt vom Himmel geholt. US-Präsident Joe Biden habe den Abschuss im Grenzgebiet zu Kanada als Vorsichtsmaßnahme angeordnet, sagte ein Regierungsvertreter am Sonntag (Ortszeit). Peking erklärte am Montag, US-Ballons seien allein seit Januar 2022 "mehr als zehn Mal illegal" in Chinas Luftraum eingedrungen. Washington wies dies zurück.
Zahl der Erdbebenopfer auf mehr als 35.000 gestiegen
Eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf mehr als 35.000 gestiegen. Während die Rettungsarbeiten in einigen türkischen Landkreisen nach Behördenangaben bereits eingestellt wurden, bargen Helfer laut Medienberichten bis Montagfrüh noch sieben weitere Menschen lebend aus den Trümmern, darunter ein dreijähriges Kind. Deutsche Rettungsteams wurden am Montagmorgen wieder in Deutschland zurück erwartet.
Studie: Frauenrechte werden weltweit immer weiter beschnitten
Die Rechte der Frauen werden in zahlreichen Ländern immer weiter beschnitten. "Dabei verfolgen höchst unterschiedliche Gruppen dasselbe Ziel", erklärt Lucie Daniel von der Organisation Equipop und Autorin eines am Montag von der Fondation Jean Jaurès vorgestellten Berichtes. Rechtsextreme Organisationen, fundamentalistische religiöse Bewegungen und konservative Gruppen zählten zu den Kräften, die etwa das Recht auf Abtreibung oder Schulbesuch einschränkten, heißt es in dem Bericht.
Lufthansa bietet Sondertarif für "nachhaltigeres Reisen" an
Die Lufthansa bietet ab Mittwoch einen neuen Sondertarif für umweltschonenderes Reisen an. Die sogenannten Green Fares ermöglichten "nachhaltigeres Fliegen mit nur einem Klick", denn die neuen Tarife enthielten bereits den Ausgleich der flugbezogenen CO2- Emissionen, erklärte Lufthansa am Montag. Der Ausgleich erfolge zu 20 Prozent über den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe und zu 80 Prozent über Beiträge zu "hochwertigen Klimaschutzprojekten".
Wissler will Ergebnis von Berlin als "Auftakt für erfolgreiches Wahljahr" nutzen
Nach einer Serie von Niederlagen bei Landtagswahlen sieht sich die Linkspartei durch ihr Ergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin gestärkt. Die Linke wolle die Wahl in Berlin als "Auftakt für ein erfolgreiches Wahljahr" nutzen, sagte Parteichefin Janine Wissler am Montag in Berlin.
Prozess gegen Pfarrer wegen sexueller Nötigung von Jugendlichem begonnen
Weil er einen 14-jährigen Jungen intim angefasst haben soll, muss sich ein ehemaliger Priester aus dem Bistum Trier seit Montag vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen. Dem heute 69-Jährigen wird darin sexuelle Nötigung vorgeworfen. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.
Immer mehr Pubs in Großbritannien machen dicht
Das Pub-Sterben in Großbritannien hält an - und beschleunigt sich sogar noch. Im vergangenen Jahr mussten 512 Pubs im Königreich schließen, fast doppelt so viele wie 2021 mit 280 Kneipenpleiten, wie die Beratungsfirma UHY Hacker Young am Montag mitteilte. Nach der schwierigen Zeit während der Corona-Pandemie hätten viele Pubs und Bars keine Rücklagen mehr und Schwierigkeiten, Kredit zu bekommen.