Letzte Nachrichten
Ukraine will von EU vier Mal mehr Munition als angeboten
Die Ukraine verlangt von der Europäischen Union deutlich mehr Munition als Brüssel ihr in Aussicht gestellt hat. Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow sagte am Mittwoch vor Beratungen mit den EU-Verteidigungsministern in der schwedischen Hauptstadt Stockholm, sein Land brauche dringend "eine Million Schuss Munition", um sich gegen Russland zu verteidigen. Das ist vier Mal so viel wie bisher von EU-Seite im Gespräch ist.
Weltweite Kundgebungen am Weltfrauentag - Frauendemo selbst in Kabul
Frauen in aller Welt gehen am Mittwoch zum Internationalen Frauentag auf die Straße, um gegen ihre Unterdrückung und Ungleichbehandlung zu protestieren. Erste Demonstrationen fanden am Morgen in Thailand und Indonesien statt. Selbst in der afghanischen Hauptstadt Kabul versammelten sich rund 20 Frauen, um für ihre Rechte zu demonstrieren.
Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreichten 2021 neuen Rekordwert
Deutschland hat im Jahr 2021 einen neuen Höchststand bei den finanziellen Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreicht. Rund 112,6 Milliarden Euro flossen 2021 in den Bereich - ein Anstieg von etwa 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Damit habe sich der langjährige Trend steigender Ausgaben für Forschung und Entwicklung fortgesetzt.
Warnstreiks an Kitas in ganz Deutschland angelaufen
Nach einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind am Mittwoch Beschäftigte in Kitas und bei Sozialdiensten in ganz Deutschland in den Warnstreik getreten. Es kam an vielen Orten zu Einschränkung des Betriebs bis hin zu Schließungen. Verdi begründete den Streikaufruf zum Weltfrauentag damit, dass das Angebot der Arbeitgeber für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen völlig unzureichend sei.
Neuer Adidas-Chef spricht nach starkem Gewinneinbruch von "Übergangsjahr" 2023
Der neue Vorstandsvorsitzende des Sportartikelherstellers Adidas, Björn Gulden, will das Unternehmen nach einem starken Gewinneinbruch im vergangenen Jahr bis 2024 wieder in die Gewinnzone führen. "2023 wird ein Übergangsjahr sein", erklärte Gulden vor der Jahrespressekonferenz am Mittwoch in Herzogenaurach. "Wir müssen Lagerbestände abbauen und Rabatte reduzieren. Im Jahr 2024 können wir dann wieder mit dem Aufbau eines profitablen Geschäfts beginnen."
Grüne dringen weiter auf Finanzierung der Kindergrundsicherung
Die Grünen dringen weiter auf eine ausreichende Finanzierung der ab 2025 geplanten Kindergrundsicherung in der Haushaltsplanung des Bundes. "Gerechte Chancen für Kinder gibt es nicht zum Nulltarif", sagte der Grünen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler dem Portal t-online. Alle drei Ampel-Koalitionspartner seien daher für die "erfolgreiche Realisierung und die ausreichende Finanzierung der Kindergrundsicherung" im Haushalt gefragt.
Krankenkassen kritisieren Lauterbachs Pflegereform als unzureichend
Die gesetzlichen Krankenkassen haben die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Rahmen einer Pflegereform geplanten Leistungsverbesserungen und die vorgesehenen Schritte zur Stabilisierung der Finanzlage als unzureichend kritisiert. Der Versuch, einen Ausgleich für die gestiegenen Pflegekosten für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen zu schaffen, "muss weitestgehend als zu kurz gegriffen bewertet werden", zitierten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland am Mittwoch aus einer Stellungnahme des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen zum Entwurf des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetzes.
Industrieproduktion im Januar merklich gestiegen
Die Produktion im produzierenden Gewerbe ist im Januar gegenüber Dezember merklich gestiegen. Saison- und kalenderbereinigt legte sie nach vorläufigen Angaben um 3,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Zunahme sei jedoch "im Zusammenhang mit dem deutlichen Rückgang der Produktion im Dezember zu sehen", schränkte das Bundeswirtschaftsministerium ein.
16-Jähriger nach Attacken auf Polizisten in Trier festgenommen
Knapp drei Wochen nach der Attacke von Randalierern auf Polizisten in Trier hat die Polizei einen 16-Jährigen festgenommen. Dem Jugendlichen werde schwerer Landfriedensbruch, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Trierer Polizei am Mittwoch mit. Die Festnahme erfolgte demnach im Zuge einer Razzia gegen insgesamt neun Beschuldigte.
NHL: Grubauer und Seattle weiter auf der Erfolgswelle
Eishockey-Torhüter Philipp Grubauer ist mit den Seattle Kraken in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter nicht zu stoppen. Die Kraken feierten durch das 5:2 gegen die Anaheim Ducks bereits ihren fünften Sieg in Folge und sind weiter klar auf Play-off-Kurs. Grubauer stand die volle Spielzeit auf dem Eis und parierte 20 von 22 Schüssen auf sein Tor.
NBA: Schröder und Lakers gewinnen
Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder hat mit den Los Angeles Lakers im Kampf um die Play-offs in der NBA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Beim 112:103 gegen die Memphis Grizzlies steuerte der Point Guard 17 Zähler und neun Assists zum Erfolg bei, in der Western Conference sprangen die Lakers auf den neunten Tabellenplatz. Den Lakers fehlte weiterhin NBA-Topscorer LeBron James.
Klinsmann bei Ankunft in Südkorea: "Ziel ist der Asienpokal"
Jürgen Klinsmann hat seinen Job als neuer Trainer der südkoreanischen Fußball-Nationalmannschaft angetreten - und dabei klare Ziele formuliert. "Ich denke, das Ziel muss es sein, den Asienpokal zu gewinnen. Zu gewinnen. Das ist das Ziel", sagte der frühere Bundestrainer nach seiner Ankunft am Flughafen Incheon, wo ihn eine Schar von Fans begrüßte.
SID-Regelecke: Strafstoß
Der umstrittene Handelfmeter gegen Borussia Dortmund im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Chelsea (0:2) ist regelgerecht wiederholt worden. Der Text sieht vor, dass sich bei der Ausführung alle Spieler außer dem Schützen und dem Torhüter "mindestens 9,15 m vom Elfmeterpunkt entfernt, hinter dem Elfmeterpunkt, innerhalb des Spielfelds und außerhalb des Strafraums" befinden.
BVB stinksauer: "Ein handfester Skandal"
Der alles entscheidende Handelfmeter machte Borussia Dortmund rasend. "Der Elfmeter und die Wiederholung - das ist ein handfester Skandal. Da braucht mir auch kein Regelhüter kommen", schimpfte BVB-Berater Matthias Sammer als TV-Experte bei Prime Video, und er ging den niederländischen Schiedsrichter Danny Makkelie knallhart an: "Für solche Konstellationen gibt es Persönlichkeiten. Makkelie ist ein sehr, sehr arroganter Mensch."
Schult: "Warte darauf, dass ein Mann Elternzeit einreicht"
Fußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult hat anlässlich des Weltfrauentags fehlende Richtlinien für schwangere Sportlerinnen im Profisport beklagt. "Es ist immer noch so, dass der Sport nicht darauf vorbereitet ist, sondern dass die Mütter darum kämpfen, dass es Normalität wird und sie ihre Rechte erstreiten müssen", sagte die 32-Jährige der Funke Mediengruppe. Schult ist selbst Mutter von Zwillingen und erwartet im Spätsommer erneut Nachwuchs.
Kahn auch ohne Mbappe, Messi oder Neymar glücklich
Kein Kylian Mbappe, kein Lionel Messi, kein Neymar. Klubchef Oliver Kahn stört sich allerdings nicht daran, dass sich der FC Bayern keine Stars wie sein Champions-League-Gegner Paris St. Germain leisten kann. "Bei aller Wertschätzung für diese drei - ich bin ich mit unserem Kader sehr zufrieden", sagte der Vorstandsvorsitzende der Münchner vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen PSG am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in einem Interview mit der französischen Sportzeitung L'Equipe.
Makaay: Bayern muss gegen PSG an seinen Stärken festhalten
Bayern München sollte sich laut Klublegende Roy Makaay im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris St. Germain (21.00 Uhr/DAZN) nicht zu sehr am französischen Starensemble orientieren. "Man muss immer nach den eigenen Stärken spielen, darf die des Gegners aber nicht vergessen", sagte der frühere Weltklassestürmer im Klub-TV des Rekordmeisters.
Australischer Regierungschef reist zu Besuch in die USA
Der australische Regierungschef Anthony Albanese will zu Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden in die USA reisen. Er werde in Kürze Präsident Biden in den USA treffen, um dort Einzelheiten zu einem bilateralen Atom-U-Boot-Abkommen bekannt zu geben, sagte Albanese am Mittwoch in Sydney, ohne nähere Angaben zu Zeitpunkt und Dauer der Reise zu machen. Das Abkommen soll dem verstärkten Einfluss Chinas im Südpazifik entgegenwirken.
Weltfrauentag lenkt Blick auf Unterdrückung von Frauen und Mädchen in aller Welt
Der Internationale Frauentag lenkt am Mittwoch den Blick auf die Unterdrückung und Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen in aller Welt. Die Vereinten Nationen befassen sich mit Frauenrechtsverletzungenin Afghanistan, dem Iran und vielen anderen Ländern in einer zweiwöchigen Sitzung der UN-Frauenrechtskommission. Zum Auftakt hatte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag beklagt, eine echte Gleichstellung von Frauen und Männern sei "noch 300 Jahre entfernt".
EU-Verteidigungsminister beraten über Munition für die Ukraine
Die EU-Verteidigungsminister beraten am Mittwoch in der schwedischen Hauptstadt Stockholm über gemeinsame Munitionslieferungen an die Ukraine. Bei dem Treffen wird laut Diplomaten eine Grundsatzeinigung erwartet, Kiew angesichts des seit gut einem Jahr andauernden russischen Angriffskrieges stärker zu unterstützen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schlägt vor, dass die Mitgliedsländer aus ihren eigenen Beständen Munition im Wert von zunächst einer Milliarde Euro an die Ukraine liefern.
Habeck eröffnet Handwerksmesse in München
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) eröffnet am Mittwoch (15.45 Uhr) die internationale Handwerksmesse in München. Er gibt dabei auch den Startschuss für den branchenübergreifenden Zukunftsdialog "Zukunft Handwerk". Auf der Messe präsentieren sich Ausstellerinnen und Aussteller aus über 60 Gewerken und Branchen.
Schweizer Präsident bekräftigt in New York Neutralität seines Landes
Die Schweiz hat angesichts des Ukraine-Kriegs ihre in der Verfassung verankerte Neutralität bekräftigt und sich hinsichtlich etwaiger Waffenlieferungen in die Ukraine weiterhin unnachgiebig gezeigt. "In Anbetracht unseres rechtlichen Rahmens in der Schweiz sind Waffenexporte nicht möglich", sagte Präsident Alain Berset am Dienstag in New York vor Journalisten. "Für die Regierung und den Bundesrat müssen und wollen wir diesen Rechtsrahmen beibehalten."
Tausende in Georgien demonstrieren gegen Gesetz gegen "ausländische Agenten"
In Georgien haben tausende Menschen gegen ein Gesetzesvorhaben gegen "ausländische Agenten" demonstriert, das aus ihrer Sicht Medien und Nichtregierungsorganisationen einschüchtern soll. Wie auf Bildern des unabhängigen Fernsehsenders Pireli TV zu sehen war, versammelten sich die Demonstranten am Dienstag vor dem Parlament in Tiflis, nachdem dieses dem umstrittenen Gesetz in erster Lesung zugestimmt hatte. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen die Menge ein.
Behörde kündigt nach Entgleisung von Güterzug in Ohio Sonderuntersuchung an
Knapp fünf Wochen nach der Entgleisung eines mit giftigen Chemikalien beladenen Güterzugs im US-Bundesstaat Ohio haben die Behörden eine Sonderuntersuchung zur Sicherheitsbilanz der Bahngesellschaft Norfolk Southern angekündigt. Sie werde "angesichts der Anzahl und der Bedeutung jüngster Unfälle" die Sicherheitskultur der Bahngesellschaft untersuchen, erklärte die Verkehrssicherheitsbehörde NTSB am Dienstag. Die Ankündigung erfolgte unmittelbar, nachdem ein Bahnmitarbeiter bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen war - dem dritten Vorfall dieser Art bei Norfolk Southern seit 2021.
US-Regierung begrüßt parteiübergreifenden Gesetzesvorschlag zu Tiktok-Verbot
Die US-Regierung hat einen parteiübergreifenden Gesetzesvorschlag zum Verbot der umstrittenen Video-App Tiktok begrüßt. Das Weiße Haus begrüße den am Dienstag "von dem demokratischen Senator Mark Warner und seinem republikanischen Kollegen John Thune eingebrachten Gesetzentwurf", sagte der nationale Sicherheitsberater, Jake Sullivan. Er erlaube es den USA, "bestimmte ausländische Staaten daran zu hindern, technologische Dienste (...) in einer Weise zu nutzen, die die vertraulichen Daten der Amerikaner und unsere nationale Sicherheit bedroht".
Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Zugunglück in Ägypten
Bei einem Zugunglück in Ägypten sind zwei Menschen ums Leben gekommen und mehrere weitere verletzt worden. Das ägyptische Gesundheitsministerium erklärte, bei dem Unfall in Kaliub nördlich der Hauptstadt Kairo habe es zwei Tote gegeben. Der Zustand der Verletzten sei stabil. Zuvor hatte das Ministerium von einem Todesopfer und 16 Verletzten gesprochen, von denen sechs nach ihrer Behandlung bereits nach Hause entlassen worden seien.
Bayern siegt in der EuroLeague - Alba verliert
Basketball-Vizemeister Bayern München hat in der EuroLeague den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Drei Tage nach dem Liga-Erfolg gegen Dauerrivale Alba Berlin gewann das Team von Trainer Andrea Trinchieri mit 76:72 (38:36) gegen den französischen Vertreter Lyon-Villeurbanne. Bester Werfer der Münchner war Nationalspieler Andreas Obst mit 15 Punkten.
Ende der Siegesserie: BVB-Aus in der Champions League
Erste Niederlage und gleich das Aus - das Ende der famosen Siegesserie hat Borussia Dortmund aus dem Millionenspiel Champions League gekegelt. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic verlor nach zehn Erfolgen in diesem Jahr das Achtelfinal-Rückspiel bei der "Geldschleuder" FC Chelsea verdient 0:2 (0:1) und tanzt damit nur noch auf zwei Hochzeiten.
Schützenfest: Schmidt mit Benfica im Viertelfinale
Souverän in der nationalen Liga, souverän in der Champions League: Trainer Roger Schmidt hat mit dem portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon nach einem Schützenfest das Viertelfinale der europäischen Königsklasse erreicht. Der Tabellenführer der Primeira Liga, der mit großem Vorsprung auf seinen ersten Titel seit 2019 zusteuert, besiegte den schwächelnden belgischen Meister FC Brügge im Rückspiel des Achtelfinals überzeugend 5:1 (1:0). Das Hinspiel hatte Benfica 2:0 gewonnen.
Sechs Palästinenser bei israelischem Armee-Einsatz im Westjordanland getötet
Bei einem Einsatz der israelischen Armee im besetzten Westjordanland sind am Dienstag nach palästinensischen Angaben sechs Palästinenser getötet worden. Mindestens 26 weitere seien bei dem Einsatz in der Stadt Dschenin verletzt worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Unter den Getöteten ist ein 49-Jähriger, dem die israelische Armee einen tödlichen Angriff auf zwei israelische Siedler Ende Februar im Palästinenserdorf Huwara vorwirft. Nach Angaben der Armee wurden auch zwei Soldaten leicht verletzt.
EuroLeague: Alba verliert knapp - und bleibt Letzter
Basketball-Doublesieger Alba Berlin hat in der EuroLeague die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Drei Tage nach der erst zweiten Saisonpleite in der Liga gegen Dauerrivale Bayern München verloren die Berliner auf der internationalen Bühne gegen den litauischen Serienmeister Zalgiris Kaunas mit 63:66 (27:33). Alba bleibt mit nur sieben Siegen aus 27 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.
Deutscher Lesepreis in Berlin an 16 Projekte verliehen
Für ihren Einsatz für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen sind am Dienstag 16 Projekte mit dem Deutschen Lesepreis ausgezeichnet worden. "Mit inspirierenden Ideen zeigen sie, wie es im Alltag gelingen kann, noch mehr Menschen für den Wert des Lesens zu begeistern", erklärte Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) anlässlich der Preisverleihung. Diese fand am Abend in Berlin statt.