Letzte Nachrichten
"Torhüterin" Schüller: Vorne eiskalt, hinten felsenfest
Da stand Lea Schüller also tatsächlich im Tor, dabei war der Ernstfall gar nicht eingetreten. "Wir haben im Bus noch darüber gesprochen, welche Spielerin ins Tor gehen würde, wenn die Torhüterin ausfällt und wir nicht mehr wechseln können. Und ich wäre ins Tor gegangen", berichtete die Matchwinnerin schmunzelnd bei DAZN: "Ganz witziger Zufall."
Proteste gegen Rentenreform in Frankreich halten an
In Frankreich ist es erneut zu Protesten gegen die umstrittene Rentenreform gekommen. Wie die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, wurden dabei bei Ausschreitungen in Paris 46 Menschen festgenommen. Rund 3500 Menschen hätten am Dienstagabend zunächst friedlich im Zentrum der Hauptstadt demonstriert. Später sei es dann zu Auseinandersetzungen zwischen einigen hundert Demonstranten und der Polizei gekommen.
Verletzter Haaland "frustriert und verzweifelt"
Seine Leistenverletzung und der damit verbundene Ausfall für den Auftakt in der EM-Qualifikation mit Norwegen hat Stürmerstar Erling Haaland schwer getroffen. Nationalcoach Staale Solbakken berichtete von einem Treffen mit dem "niedergeschlagenen" Angreifer auf seinem Hotelzimmer um Mitternacht. Haaland sei "zutiefst frustriert und verzweifelt" gewesen, sagte der norwegische Trainer.
Wolfsburg fiebert Pariser Prinzenpark entgegen
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg fiebern dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Paris St. Germain (21.00 Uhr/DAZN) entgegen. "Es ist etwas ganz Besonderes. Wir erwarten eine große Kulisse mit großartiger Stimmung", sagte Nationaltorhüterin Merle Frohms vor dem Duell im Prinzenpark: "Für uns als Spielerinnen ist das eine Wertschätzung."
Dietz über Ex-Klub Duisburg: "Müssen raus aus der 3. Liga"
Ex-Nationalspieler Bernard Dietz wünscht seinem ehemaligen Verein MSV Duisburg die schnelle Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga. "Ich habe immer gesagt, wir müssen so schnell wie möglich aus der 3. Liga raus. Jetzt spielen wir da schon vier Jahre. Das geht nicht", sagte der ehemalige Nationalspieler, der am Mittwoch 75 Jahre alt wird, dem SID.
Trotz Flick-Anruf: Talent Samardzic spielt für Serbien
Lazar Samardzic wurde in Deutschland geboren und ausgebildet, spielte für die deutsche U21 - aber läuft künftig für Serbien auf. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler begründete seinen Korb für Bundestrainer Hansi Flick mit familiären Erwägungen und der sportlichen Perspektive.
Nationalspieler Can sieht BVB als Vorbild für DFB-Auswahl
Fußball-Nationalspieler Emre Can sieht seinen Klub Borussia Dortmund beim Neustart der DFB-Auswahl als Vorbild. "Wir sind ein gutes Team. Wir haben zwar nicht immer top gespielt, aber Mentalität gezeigt und uns füreinander reingehauen. Ich glaube schon, dass wir ein Beispiel sein können", sagte der defensive Mittelfeldspieler.
Was machen die Leichtathleten mit Russland?
Wird die Doping-Sperre gegen Russlands Leichtathleten aufgehoben? Oder bleibt der Weltverband World Athletics (WA) auch nach über sieben Jahren weiter hart? Wenn es nach Jürgen Kessing geht, können WA-Präsident Sebastian Coe und seine Council-Kollegen bei ihrer Sitzung diese Woche nur eine Antwort auf diese Frage finden.
Historische Chance für Geschlechter-Gleichberechtigung
Die deutsche Fußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult sieht eine historische Chance zur Gleichberechtigung der Geschlechter im Sport. "Wir haben jetzt das Momentum. Man kann tatsächlich Respekt bekommen, den es lange Zeit nicht gab", sagte die Olympiasiegerin von 2016, die beim Angel City FC in den USA spielt: "Nicht nur in unserer Sportart, sondern in allen Frauensportarten."
Kommunen geben sich angesichts möglicher Verschärfung von Arbeitskampf gelassen
Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst haben sich die Kommunen angesichts einer möglichen Verschärfung des Arbeitskampfes durch die Gewerkschaften gelassen gegeben. "Im Augenblick läuft das Spiel, wer zuerst weiche Knie bekommt", sagte die Verhandlungsführerin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Karin Welge, dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Aber ich bin schon lange genug dabei, um mit Druck umgehen zu können."
Angespannte Ruhe in den USA vor möglicher Anklageerhebung gegen Trump
Angespannte Ruhe in den USA vor einer möglichen Anklageerhebung gegen Ex-Präsident Donald Trump: Während das ganze Land am Dienstag (Ortszeit) weiter auf die Entscheidung der Grand Jury wartete, verstärkte die Polizei in New York wegen möglicher Demonstrationen von Trump-Anhängern ihre Präsenz auf den Straßen. Das Team des früheren Präsidenten beteuerte derweil erneut dessen Unschuld.
Gedenkfeier nach gewaltsamem Tod von zwölfjähriger Luise in Freudenberg
Im nordrhein-westfälischen Freudenberg wird am Mittwoch (18.00 Uhr) der vor eineinhalb Wochen getöteten zwölfjährigen Luise gedacht. Angehörige und enge Wegbegleiter der Gestorbenen versammeln sich in der örtlichen evangelischen Kirche. Die Trauerfeier wird über einen Audiostream in die Aula der Esther-Bejarano-Gesamtschule übertragen. Dort werden mehrere hundert Trauergäste erwartet - vor allem Mitschülerinnen und Mitschüler der Getöteten.
Wirtschaftsweise stellen Konjunkturprognose für 2023 und 2024 vor
Das wirtschaftliche Beratungsgremium der Bundesregierung, die sogenannten Wirtschaftsweisen, stellt am Mittwoch (10.00 Uhr) seine aktualisierte Konjunkturprognose für die Jahre 2023 und 2024 vor. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung will darin nach eigenen Angaben die konjunkturelle Lage sowie deren "Entwicklung vor dem Hintergrund hoher Inflation diskutieren".
Habeck lädt zum Windkraftgipfel
Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) hat am Mittwoch zum ersten Windkraftgipfel eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter der Branche, aus den Ländern und weiteren Ministerien wollen beraten, wie der Ausbau der Windenergie in Deutschland beschleunigt werden kann. Nach dem Treffen im Ministerium ist eine Pressekonferenz geplant (16.30 Uhr).
Fed trifft inmitten von Bankenkrise neue Leitzinsentscheidung
Inmitten der derzeitigen Bankenkrise trifft die US-Notenbank Fed am Mittwoch (14.00 Uhr Ortszeit; 19.00 Uhr MEZ) eine neue Leitzinsentscheidung. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die Notenbank den Leitzins im Kampf gegen die hohe Inflation erneut um 0,25 Prozentpunkte anheben wird. Einige Experten rechnen dagegen wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten infolge der Pleite der Silicon Valley Bank (SVB) mit einer Pause bei den Zinserhöhungen.
Macron will sich in TV-Interview zur umstrittenen Rentenreform äußern
Zwei Tage nach der Verabschiedung der umstrittenen Rentenreform in Frankreich will Präsident Emmanuel Macron sich am Mittwoch an die Bevölkerung wenden. Er werde sich eine halbe Stunde lang live in den Mittagsnachrichten interviewen lassen, teilte der Elysée-Palast mit. Trotz anhaltender Proteste gegen die Rentenreform wolle Macron weder die Regierungsmannschaft auswechseln noch das Parlament auflösen, hieß es in seinem Umfeld.
Schwedisches Parlament stimmt über Nato-Beitritt ab
Das schwedische Parlament stimmt am Mittwoch über einen Nato-Beitritt des Landes ab. Die Zustimmung der Abgeordneten zum Regierungsvorschlag über den Beitritt zur westlichen Militärallianz gilt als sicher. Allerdings steht das Ja der Nato-Mitglieder Türkei und Ungarn noch aus. Die Türkei blockiert eine Mitgliedschaft Schwedens bisher und fordert von der Regierung in Stockholm ein härteres Vorgehen gegen kurdische Aktivisten im Land, die Ankara als "Terroristen" betrachtet.
Ex-Premier Johnson sagt vor "Partygate"-Parlamentsausschuss aus
Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson stellt sich am Mittwoch den Fragen des Unterhaus-Ausschusses zur "Partygate"-Affäre. Der Ausschuss soll klären, ob Johnson bei seinen Aussagen im Parlament im Dezember 2021 zu dem Thema die Abgeordneten bewusst belogen hat. Der damalige konservative Regierungschef hatte im Unterhaus mehrfach versichert, dass am Regierungssitz in der Downing Street die Lockdown-Richtlinien während der Corona-Pandemie befolgt worden seien.
UNO prangert "vampirhaften" Umgang mit Wasserreserven in der Welt an
Unmittelbar vor ihrer dreitägigen Wasserkonferenz hat die UNO den "vampirhaften" Umgang mit Wasserreserven in der Welt angeprangert. Wasser sei die "Lebensgrundlage" der Menschheit, heißt es in einem für die Konferenz erstellten Bericht. Diese sei aber durch "vampirhaften Überkonsum" bedroht. Dem Bericht zufolge leben rund zehn Prozent der Weltbevölkerung in einem Land, in dem die Wasserversorgung schwierig ist.
Union fordert umfassende Überprüfung von Erweiterungsbau fürs Kanzleramt
In der Debatte um den rund 800 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau des Kanzleramts dringt die Union auf eine umfassende Überprüfung der Pläne. "Angesichts der schwierigen Haushaltslage ist ein Abbruch der Planungen für die Erweiterung des Bundeskanzleramtes eine Option, die überlegt werden muss", sagte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian Haase (CDU), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochsausgaben). "Alternativlos ist in diesen schwierigen Zeiten ein Wort, das man nicht mehr in den Mund nehmen darf."
Bericht: Grundversorger bekommen vom Staat voraussichtlich 3,3 Milliarden Euro
Energie-Grundversorger in Deutschland erhalten einem Bericht zufolge in diesem Jahr wegen der Preisbremsen bei Strom und Gas voraussichtlich 3,3 Milliarden Euro. Dies seien Prognosen des Vergleichsportals Verivox und des Verbraucherzentrale Bundesverbands, berichtete die "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe).
Trumps Team beteuert vor möglicher Anklageerhebung Unschuld des Ex-Präsidenten
Vor einer möglichen Anklageerhebung gegen Donald Trump hat sein Team erneut die Unschuld des früheren US-Präsidenten beteuert. Zu einem Foto von Polizei-Vorbereitungen auf mögliche Ausschreitungen in New York erklärte Trumps Wahlkampfteam am Dienstag: "Barrikaden werden vor dem Gerichtsgebäude in Manhattan errichtet in einem Moment, da unsere Nation auf eine Ankündigung wartet, ob Präsident Donald Trump angeklagt wird - obwohl er kein einziges Verbrechen begangen hat."
Wahl in Griechenland soll nach Zugkatastrophe mit 57 Toten im Mai stattfinden
Nach der Zugkatastrophe mit 57 Toten und den dadurch ausgelösten Protesten gegen die Regierung soll in Griechenland im Mai ein neues Parlament und damit auch eine neue Regierung gewählt werden. Dies kündigte am Dienstagabend Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis im Fernsehsender Alpha an. Laut übereinstimmenden Medienberichten war der Urnengang eigentlich bereits im April geplant - er wurde demzufolge von der Regierung nun um einen Monat nach hinten verschoben.
Uganda verabschiedet strenges Gesetz zur Bestrafung von Homosexualität
Das Parlament im ostafrikanischen Uganda hat am Dienstag ein Gesetz verabschiedet, das harte Strafen bei gleichgeschlechtlichen Beziehungen vorsieht. Parlamentspräsidentin Annet Anita Among sagte nach der Schlussabstimmung, "das Gesetz wurde in Rekordzeit verabschiedet". Es muss nun Präsident Yoweri Museveni vorgelegt werden, der es entweder absegnen oder sein Veto einlegen kann.
Habeck kritisiert Leistungsbilanz der Bundesregierung
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die momentane Leistung der Bundesregierung scharf kritisiert. "Wir haben einen Auftrag für die Menschen, für Deutschland, was zu leisten und im Moment kommen wir dem nicht ausreichend genug nach", sagte Habeck in den ARD-"Tagesthemen" am Dienstag. Er hoffe, "dass wir jetzt in dieser Woche viele Knoten lösen und viele Blockaden überwinden können. Und dann wieder richtig eine gute Leistungsbilanz bekommen. Aber im Moment ist das sicherlich nicht der Fall."
Israelisches Parlament erlaubt Siedlern Rückkehr in Siedlung im Westjordanland
Das israelische Parlament hat ein seit Jahren bestehendes Gesetz zugunsten jüdischer Siedler geändert. Die Knesset-Abgeordneten ebneten mit der Gesetzesänderung in der Nacht zum Dienstag den Weg für die Rückkehr von Siedlern in eine Siedlung im Norden des von Israel besetzten Westjordanlandes, die im Jahr 2005 von den Behörden geräumt worden war. Ein bisher geltendes Gesetz, das Israelis den Aufenthalt dort seitdem verbot, wurde damit außer Kraft gesetzt. Die USA zeigten sich beunruhigt.
Gwyneth Paltrow wegen Skiunfalls in Rocky Mountains vor Gericht
Wegen eines Skiunfalls vor sieben Jahren steht Hollywood-Schauspielerin Gwyneth Paltrow vor Gericht. Bei dem am Dienstag gestarteten Zivilprozess in Park City im Bundesstaat Ohio wirft ein pensionierter Optiker der Oscar-Gewinnerin ("Shakespeare in Love") vor, sie 2016 beim Skifahren in den Rocky Mountains gerammt und schwer verletzt zu haben.
USA wollen Abrams-Kampfpanzer im Herbst an Ukraine liefern
Die USA wollen der Ukraine die versprochenen Abrams-Kampfpanzer im Herbst liefern und damit schneller als erwartet. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Pat Ryder, sagte am Dienstag, in Absprache mit Kiew würden die USA der Ukraine Modelle vom Typ M1A1 schicken und nicht wie ursprünglich geplant vom Typ M1A2. Das würde es den USA erlauben, die Auslieferung deutlich zu beschleunigen "und der Ukraine diese wichtige Fähigkeit bis zum Herbst dieses Jahres auszuliefern".
Schüller trifft und rettet: Bayern-Frauen schlagen Arsenal
Die Fußballerinnen von Bayern München haben dank Lea Schüller das Tor zum Halbfinale der Champions League aufgestoßen. Das Team von Trainer Alexander Straus bezwang vor 20.000 Zuschauern in der Allianz Arena den FC Arsenal mit etwas Glück 1:0 (1:0) und hat im Viertelfinal-Rückspiel am Mittwoch kommender Woche in England gute Chancen auf das Weiterkommen.
Edogan sichert dürregeplagtem Irak mehr Wasser im Tigris zu
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat dem von Dürre geplagten Nachbarland Irak zugesichert, mehr Wasser in den Fluss Tigris einzuleiten. "Wir haben beschlossen, einen Monat lang die Wassermenge im Tigris zu erhöhen, um die Not des Irak zu lindern", sagte Erdogan am Dienstag während eines Besuchs des irakischen Ministerpräsidenten Mohammed Schia al-Sudani in Ankara.
Ex-Freundin verklagt Sänger Bad Bunny wegen Aufnahme auf 40 Millionen Dollar
Reggaeton-Star Bad Bunny ist von einer Ex-Freundin auf 40 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) verklagt worden, weil er ohne Erlaubnis eine Aufnahme ihrer Stimme verwendet haben soll. Bei der in einem Gericht in Puerto Ricos Hauptstadt San Juan eingereichten Klage heißt es, Carliz De La Cruz Hernandez habe 2015 den Satz "Bad Bunny, baby" aufgenommen.
Rund 50.000 Menschen gehen in Mailand zu Ehren von Mafia-Opfern auf die Straße
Gut zwei Monate nach der Verhaftung des meistgesuchten Mafia-Bosses Italiens sind in der zweitgrößten italienischen Stadt Mailand nach Polizeiangaben rund 50.000 Menschen gegen die organisierte Kriminalität auf die Straße gegangen. Vor dem Mailänder Dom wurde am Dienstag ein weißes Laken mit den Namen von 1069 Mafia-Opfern ausgebreitet.