Letzte Nachrichten
Nach WM: Amnesty prangert erneut Missstände in Katar an
Ein halbes Jahr nach dem Ende der Fußball-WM in Katar prangert Amnesty International (AI) erneut schwere Menschenrechtsverletzungen im Land des umstrittenen Endrunden-Gastgebers an. Laut der jüngsten AI-Untersuchung gab es "systematische Arbeitsrechtsverstöße, die bis heute nicht angemessen adressiert worden sind". Konkret geht es bei den Vorwürfen der Menschenrechtsorganisation um offenbar geschädigtes WM-Sicherheitspersonal.
Bild: Flick plant mit Neuer und Müller
Hansi Flick plant in Richtung Heim-EM 2024 offenbar weiter mit den Routiniers Manuel Neuer und Thomas Müller. Der Bundestrainer habe den beiden Profis von Bayern München "signalisiert", sich für die Länderspiele gegen Japan und Vize-Weltmeister Frankreich am 9. und 12. September "bereitzuhalten", berichtete die Bild-Zeitung.
"Überall Probleme": Magath kritisiert Flicks Experimente
Der frühere Bundesliga-Coach Felix Magath sieht in den Experimenten von Bundestrainer Hansi Flick den falschen Ansatz. "Es braucht erstmal eine funktionierende Mannschaft – ein funktionierendes Team. Dann kann man testen. Aber man kann nicht testen, wenn vorher schon nichts funktioniert hat", sagte Magath über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei Sky.
Olympia: Faeser hofft auf Rückenwind durch Special Olympics
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erhofft sich durch die Special Olympic World Games in Berlin Rückenwind für eine zukünftige deutsche Olympia-Bewerbung. "Jedes Sportgroßereignis, was zu einem Erfolg geführt wird, trägt dazu bei, dass wir ein positives Image für eine Olympia-Bewerbung bekommen", sagte Faeser am Rande der Einweihung der ersten "Sportbox" im Berliner Olympiapark.
Frauen-WM: Erleichterung nach Einigung im TV-Poker
Martina Voss-Tecklenburg war "einfach nur erleichtert", DFB-Präsident Bernd Neuendorf sieht ein Ergebnis "im Sinne des Sports" und auch Gianni Infantino freut sich über "größtmögliche Präsenz": Die Einigung im zähen TV-Poker um die Übertragungsrechte der Frauenfußball-WM hat bei den Beteiligten für kollektives Aufatmen gesorgt.
BM Pro Krypto-Miner dominiert den Krypto-Mining-Raum
NEW YORK, June 15, 2023 (GLOBE NEWSWIRE) -- BM Pro, ein außergewöhnlich leistungsstarkes Mining-Rig von Bitmanu, steht jetzt auf der Wunschliste vieler erfahrener und angehender Krypto-Miner. Dieser ASIC-Miner ist in Bezug auf seine Mining-Effizienz, seine Benutzerfreundlichkeit und seine Rentabilität jedem anderen bestehenden Produkt weit überlegen.
Bundestag diskutiert nach langem Koalitionsstreit erstmals über Heizungsgesetz
Nach der Beilegung des wochenlangen Koalitionsstreits über das Gebäudeenergiegesetz (GEG) diskutiert am Donnerstag erstmals der Bundestag über die darin enthaltenen Vorgaben für Heizungen. Angestrebt wird eine Verabschiedung noch vor der parlamentarischen Sommerpause. Auf letzte Details hatten sich SPD, Grüne und FDP erst am Dienstag geeinigt.
Unterstützer der Ukraine beraten über Militärhilfe für Offensive
Um westliche Waffen für die ukrainische Offensive gegen Russland geht es am Donnerstag bei einem Verteidigungsminister-Treffen im Brüsseler Nato-Hauptquartier (10.00 Uhr). Dafür kommen rund 50 Länder unter Leitung von Pentagonchef Lloyd Austin zusammen. Auch der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow wird erwartet.
Ministerpräsidentenkonferenz berät mit Scholz über Migration und Energie
Die Regierungschefinnen und -chefs der Länder kommen am Donnerstag (12.00 Uhr) in Berlin zur Sommer-Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zusammen. Erwartet werden Gespräche unter anderem über die Versorgung von Flüchtlingen, über Energiethemen und die Digitalisierung der Verwaltung. Anschließend (14.15 Uhr) äußern sich der MPK-Vorsitzende, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), und der Koordinator der unionsgeführten Bundesländer, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU).
Scholz empfängt Kolumbiens Präsidenten Petro in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Donnerstag (16.30 Uhr) den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro im Bundeskanzleramt in Berlin. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen nach Angaben der Bundesregierung die bilateralen und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Kolumbien sowie Klima-Themen. Nach ihrem Gespräch treten Scholz und Petro gegen 17.30 Uhr gemeinsam vor die Presse.
EuGH befasst sich mit Medienzugang zu Informationen über Abschuss von Flug MH17
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg befasst sich am Donnerstag (09.30 Uhr) mit dem Zugang von Medien zu Informationen über den Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugs MH17. Der richterliche Rechtsgutachter Anthony Michael Collins will hierzu seine sogenannten Schlussanträge vorlegen. Diese gelten als wegweisend für das spätere Urteil. (Az: C-451/22)
Europäischer Gerichtshof urteilt über Klagebefugnis von Briten gegen Brexit
Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entscheidet am Donnerstag (09.30 Uhr), ob Briten vor den EU-Gerichten gegen den Brexit klagen können. Mehrere Bürger des Vereinigten Königreichs machen geltend, dass ihnen durch den Brexit Rechte entzogen wurden, die sie als EU-Bürger ausgeübt und erworben hatten. Die Kläger leben teils in verschiedenen EU-Staaten, in denen sie früher als EU-Bürger automatisch arbeiten und dann auch wohnen durften. (Az: C‑499/21 und weitere)
Zehntausende Schweizerinnen beteiligen sich an Frauenstreik
Unter dem Motto "Respekt, Zeit, Geld" haben sich in der Schweiz am Montag zehntausende Frauen an einem feministischen Streik beteiligt. Nach Angaben des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) gingen landesweit mehr als 300.000 Frauen auf die Straße. Sie demonstrierten vor allem für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, aber auch gegen Diskriminierung, Belästigung und sexuelle Gewalt.
Bericht: CDU streitet vor kleinem Parteitag über richtigen Kurs
Vor einem kleinen Parteitag der CDU am Freitag zeichnet sich laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" Streit über den richtigen Kurs ab. Dabei geht es vor allem um den Umgang mit der Ampelkoalition und um die Frage, wie das Umfragehoch der AfD wieder eingedämmt werden kann. Eine Umfrage unter Parteivertretern zeige, dass die von Parteichef Friedrich Merz gewählte Tonalität in der CDU von vielen nicht geteilt werde, berichtete die Zeitung am Donnerstag.
Städtetag fordert vom Bund mehr Unterstützung bei Flüchtlingskosten
Vor dem Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer hat der Deutsche Städtetag dazu aufgerufen, eine verbindliche und dauerhafte Finanzierung der Flüchtlingskosten zu vereinbaren. Die Beteiligung des Bundes müsse sich automatisch an die Entwicklung der Flüchtlingszahlen anpassen, sagte Städtetags-Präsident Markus Lewe dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe).
Tausende protestieren in Polen gegen strenge Abtreibungsgesetze
In der polnischen Hauptstadt Warschau haben mehrere tausend Menschen am Mittwoch gegen das fast vollständige Abtreibungsverbot des Landes protestiert, das sie für den Tod einer schwangeren 33-Jährigen verantwortlich machen. Frauenrechtsorganisationen organisierten Kundgebungen in mehr als 50 polnischen Städten und Dörfern, bei denen die Demonstranten etwa "Schande" riefen und Fotos der verstorbenen Dorota Lalik trugen.
Bürgermeister von Miami bewirbt sich um Präsidentschaftskandidatur
Der Bürgermeister von Miami im US-Bundesstaat Florida, Francis Suarez, bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Dies geht aus am Mittwoch von der Bundeswahlbehörde veröffentlichten Dokumenten hervor. Der 45-Jährige wird voraussichtlich am Donnerstag in einer Rede vor Unterstützern offiziell seine Bewerbung verkünden.
Durch Kramaric-Elfmeter: Kroatien im Nations-League-Finale
Auch dank eines Elfmetertors des Hoffenheimers Andrej Kramaric hat sich Kroatien in der Nations League für das Finale qualifiziert und darf vom ersten großen internationalen Titel träumen. Der Torjäger traf am Mittwoch in der 55. Minute vom Punkt und leitete in Rotterdam damit einen 4:2 (2:2, 0:1)-Sieg nach Verlängerung gegen die Niederlande ein.
BBL-Finale: Starkes Ulm sichert sich Matchball gegen Bonn
Nach einer Galavorstellung ist Favoritenschreck ratiopharm Ulm nur noch einen Sieg vom sensationellen ersten Meistertitel in der Basketball Bundesliga (BBL) entfernt. Im dritten Finalspiel gewannen die Spatzen am Mittwoch gegen Champions-League-Sieger Telekom Baskets Bonn mit 112:84 (53:30) und stellten in der Best-of-five-Serie auf 2:1. Am Freitag (20.30 Uhr/Sport1 und MagentaSport) kann Ulm vor heimischer Kulisse nun die Überraschung perfekt machen.
Weißes Haus reagiert mit Seitenhieb auf "Möchtegern-Diktator"-Satz von Fox News
Das Weiße Haus hat mit beißendem Humor auf eine Einblendung des rechten Nachrichtensenders Fox News reagiert, in der US-Präsident Joe Biden wegen der Anklage gegen seinen Vorgänger Donald Trump als "Möchtegern-Diktator" bezeichnet wurde. "Es gibt wahrscheinlich etwa 787 Millionen Dinge, die ich darüber sagen kann", sagte Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Mittwoch zu Journalisten. Sie wolle aber nicht weiter auf das Thema eingehen.
Fed legt nach zehn Erhöhungen Pause bei Leitzinsanhebungen ein
Die US-Notenbank Fed legt nach zehn Leitzinserhöhungen in Folge eine Pause bei der Verschärfung ihrer Geldpolitik ein. Die Federal Reserve ließ den Leitzins am Mittwoch erstmals seit Beginn der Erhöhungen im März 2022 unverändert und hielt an der derzeitigen Zinsspanne von zwischen 5,0 und 5,25 Prozent fest. Zugleich stellte sie im Kampf gegen die hohe Inflation künftige Leitzinserhöhungen in Aussicht. Die Wall Street reagierte zunächst mit Kursverlusten.
Mindestens 79 Tote bei Schiffsunglück vor Küste Griechenlands
Bei einem schweren Schiffsunglück vor der Küste Griechenlands sind am Mittwoch mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen. Wie die griechischen Behörden mitteilten, kenterte am Mittwochmorgen ein völlig überladenes Fischerboot in internationalen Gewässern vor der Küste der Halbinsel Peloponnes. 104 Menschen konnten gerettet werden, nach Angaben von Überlebenden waren bis zu 750 Menschen an Bord. Die griechische Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus.
Klimaaktivistinnen kleben sich in Stockholm an Monet-Gemälde fest
In einem Museum in Schweden haben Klimaaktivistinnen das Schutzglas eines Gemäldes von Claude Monet mit roter Farbe beschmiert und sich an dem Glas festgeklebt. Ob das berühmte Gemälde "Der Garten des Künstlers in Giverny" selbst beschädigt wurde, sei "noch nicht bekannt", teilte das Stockholmer Nationalmuseum am Mittwoch mit. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Frauen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren festgenommen.
Fed lässt Leitzins nach zehn Erhöhungen in Folge erstmals unverändert
Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins nach zehn Erhöhungen in Folge erstmals wieder unverändert gelassen. Die Federal Reserve gab am Mittwoch eine Pause bei ihren seit März 2022 laufenden Zinsanhebungen im Kampf gegen die hohe Inflation bekannt und beließ die Zinsspanne zwischen 5,0 und 5,25 Prozent. Die Entscheidung war von den meisten Analysten erwartet worden.
Britische Anwälte bereiten Vergewaltigungsklage gegen Andrew Tate vor
In Großbritannien bereiten Anwälte von vier Frauen eine Klage gegen den umstrittenen Influencer Andrew Tate wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe vor. Dem ehemaligen Kickboxer Tate, der in Rumänien wegen Vorwürfen des Menschenhandels und der Vergewaltigung unter Hausarrest steht, wurden am Mittwoch entsprechende juristische Dokumente zugestellt, wie die britische Anwaltskanzlei McCue Jury and Partners mitteilte.
Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Rammstein-Frontmann Till Lindemann eingeleitet. Die Behörde bestätigte am Mittwochabend, dass wegen "Tatvorwürfen aus dem Bereich der Sexualdelikte und der Abgabe von Betäubungsmitteln" gegen Lindemann ermittelt werde. Zuerst hatte der "Tagesspiegel" über die Ermittlungen berichtet.
Kein TV-Blackout: ARD und ZDF zeigen Frauen-WM
Der TV-Blackout ist abgewendet: ARD und ZDF werden die anstehende Frauenfußball-WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) übertragen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) einigte sich nach einem monatelangen Rechtepoker nun doch mit dem Weltverband FIFA um Präsident Gianni Infantino, wie die ARD am Mittwoch mitteilte.
Blinken will bei China-Besuch für "offene Kommunikationskanäle" werben
US-Außenminister Antony Blinken will bei seiner nachgeholten China-Reise für "offene Kommunikationskanäle" und einen "verantwortungsvollen" Umgang zwischen den beiden Staaten werben. Das US-Außenministerium bestätigte am Mittwoch offiziell die am Freitag beginnende Reise Blinkens, dessen ursprünglich für Februar geplanter Peking-Besuch wegen des Streits um einen mutmaßlichen chinesischen Spionageballon gestrichen worden war.
Generalsekretärin Samoura verlässt FIFA zum Jahresende
Nach sieben Jahren als Generalsekretärin wird Fatma Samoura den Fußball-Weltverband FIFA zum Jahresende verlassen. Dies gab die 60 Jahre alte Senegalesin am Mittwoch bekannt.
Klimaaktivisten kleben sich an Schutzglas eines Monet-Gemäldes in Stockholm
In Schweden haben Klimaaktivistinnen das Schutzglas eines Gemäldes von Claude Monet mit roter Farbe beschmiert und sich an das Glas geklebt. Wie die Polizei mitteilte, wurden zwei Frauen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren am Mittwoch im Stockholmer Nationalmuseum festgenommen. Ob das Gemälde "Der Garten des Künstlers in Giverny" selbst beschädigt wurde, sei "noch nicht bekannt". Das impressionistische Meisterwerk aus dem Jahr 1900 werde nun "von den Kuratoren auf Schäden untersucht", teilte das Museum mit.
Stoltenberg: Verbündete müssen Ukraine für Offensive aufrüsten
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Bündnisländer aufgerufen, die ukrainische Offensive gegen Russland mit Waffen zu unterstützen. Stoltenberg sagte am Mittwoch vor einem Verteidigungsministertreffen in Brüssel, die Ukraine brauche weitere "Waffen, Nachschub und Wartung, um ihre Offensive fortzuführen". Zudem kündigte er einen "Aktionsplan für die Rüstungsproduktion" an, um Kiew die nötige Munition liefern zu können.
Tausende Menschen nehmen bei Staatsbegräbnis in Mailand Abschied von Berlusconi
Tausende Menschen haben in Mailand dem verstorbenen ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bei einem Staatsbegräbnis die letzte Ehre erwiesen. Der mit weißen, roten und grünen Blumen geschmückte Sarg wurde am Mittwoch von Berlusconis Villa in Arcore aus durch die ganze Stadt gefahren und in den Mailänder Dom gebracht. Die Trauerfeier fand im Beisein vieler hochrangiger Politiker statt.