Letzte Nachrichten
Uniper erwartet "außergewöhnlich" gutes Ergebnis im Jahr 2023
Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper rechnet im laufenden Jahr mit einem "außergewöhnlich" guten Ergebnis. Nach vorläufigen Zahlen habe das erste Halbjahr bereits einen Nettogewinn von knapp 2,5 Milliarden Euro ergeben, erklärte der Konzern am Dienstagabend. Für das Gesamtjahr sei nun ein "mittlerer einstelliger Milliardenbetrag" zu erwarten.
Kolumbiens Torhüterin Perez warnt vor Popp
Kolumbiens Torhüterin Catalina Perez hat vor dem WM-Duell mit der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag (11.30 Uhr/ARD) vor Torjägerin Alexander Popp gewarnt. "Wir studieren ihr Spiel jeden Tag. Es ist eines der größten WM-Ziele, dass wir verhindern, dass sie gegen uns trifft", sagte Perez der Sport Bild: "Aber auch alle anderen dürfen kein Tor gegen uns erzielen."
NFL: Rekordvertrag für Quarterback Herbert
Justin Herbert von den Los Angeles Chargers steigt zum bestbezahlten Quarterback der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL auf. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, erhält der 25-Jährige einen neuen Fünfjahresvertrag für umgerechnet 237,6 Millionen Euro (262,5 Millionen US-Dollar). Die Chargers bestätigten in einem Statement eine mehrjährige Vertragsverlängerung, nannten jedoch keine Details.
Tottenham-Besitzer Lewis wegen Insiderhandels angeklagt
Joe Lewis, milliardenschwerer Besitzer des Premier-League-Klubs Tottenham Hotspur, ist wegen Insiderhandels angeklagt worden. Dies erklärte die US-Bundesanwaltschaft in New York. Laut Damian Williams, Staatsanwalt für den südlichen Bezirk von New York, habe der 86-Jährige, der auf den Bahamas lebt, jahrelang Angestellte und Liebhaber mit Insider-Informationen versorgt, die Millionen von Dollar einbrachten.
Hainer: "Kane würde der Bundesliga guttun"
Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat die Bedeutung eines Transfers von Superstar Harry Kane für die gesamte Liga hervorgehoben. "Harry Kane ist definitiv ein hoch attraktiver Spieler, der Kapitän der englischen Nationalmannschaft, Torschützenkönig. Insofern würde er uns und der Bundesliga guttun. Keine Frage", sagte Hainer am Rande der Asienreise des deutschen Fußball-Rekordmeisters.
Paris 2024: Olympische Fackel aus recyceltem Stahl
Die Organisatoren der Sommerspiele 2024 setzen bei der olympischen Fackel auf Nachhaltigkeit: Der schillernde Träger der olympischen Flamme wird aus recyceltem Stahl bestehen und in den französischen Werken eines Olympia-Sponsors hergestellt werden. Dies wurde am Dienstag bei der Präsentation des Designs in Paris vor den Augen von prominenten Gästen wie IOC-Präsident Thomas Bach und Sprintlegende Usain Bolt bekannt gegeben.
Schwimm-WM: Mixed-Staffel auch ohne Elendt im Finale
Auch ohne Brustschwimmerin Anna Elendt hat die deutsche Mixed-Lagenstaffel bei der WM in Fukuoka das Finale erreicht. Das Quartett mit Ole Braunschweig (Berlin), Lucas Matzerath (Frankfurt/Main), Angelina Köhler und Lisa-Marie Finger (beide Berlin) schwamm in 3:45,34 Minuten auf Rang acht in den Vorläufen.
Skirennläufer Luitz macht weiter: "Feuer brennt noch"
Skirennläufer Stefan Luitz wird seine Karriere fortsetzen. "Wie nach dem letzten Rennen in Kranjska Gora im März angekündigt, habe ich die letzten Monate extrem viel gegrübelt, ob es für mich überhaupt noch eine Folgesaison im Skiweltcup geben wird. Trotz der schwierigen Saison mit erneuten Rückschlägen habe ich aber gemerkt: Das Feuer für's Skirennfahren brennt noch", schrieb der 31-Jährige bei Instagram.
"Gleicher Lohn": Auch Hummels witzelt über Mbappe-Angebot
Ex-Weltmeister Mats Hummels hat humorvoll auf das spektakuläre 300-Millionen-Euro-Angebot aus Saudi-Arabien für Kylian Mbappe reagiert. "Gleicher Lohn für die Jungs, die tackeln und getackelt werden", schrieb der BVB-Innenverteidiger bei Twitter. Dazu postete er ein Video seiner erfolgreichen Grätsche gegen den französischen Fußballstar im EM-Vorrundenduell vor zwei Jahren.
DOSB rechnet mit 420 bis 450-köpfigem Team für Paris
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) rechnet für die Sommerspiele in einem Jahr in Paris (26. Juli bis 11. August) mit einem 420- bis 450-köpfigen Team. Dies sagte Olaf Tabor, DOSB-Vorstand für Leistungssport, in der "SID MixedZone" in Köln. Bei den vergangenen Sommerspielen 2021 in Tokio war der DOSB mit einem 434-köpfigen Aufgebot vertreten.
"Keine Großen mehr": WM-Qualität hinterlässt Eindruck
Die Auftritte einiger vermeintlich schwächerer Teams bei der Frauen-WM haben auch im deutschen Lager Eindruck hinterlassen. "Das ist in diesem Jahr schon nochmal ein Step, den einige Nationen gemacht haben", sagte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), mit Blick auf die Qualität des Turniers: "Egal ob im Männer- oder im Frauenfußball, es gibt keine Großen mehr."
Schwimm-Weltverband verschiebt Russland-Entscheidung
Der Schwimm-Weltverband World Aquatics hat bei seinem Kongress am Rande der WM in Fukuoka noch keine Entscheidung über eine Rückkehr russischer und belarussischer Athleten getroffen. Die im April eingesetzte Task Force legte anders als erwartet keine Empfehlung vor. Zunächst soll eine Umfrage unter den Sportlern durchgeführt und ausgewertet werden, "später in diesem Jahr" werde die Task Force "ihre Schlussfolgerungen ziehen", kündigte der wiedergewählte Präsident Husain Al-Musallam aus Kuwait an.
Schwimm-WM: Elendt verzichtet auf Start über 200 m Brust
Brustschwimmerin Anna Elendt streicht nach ihrem Fehlstart ihr Programm bei der WM in Fukuoka zusammen. Die letztjährige WM-Zweite über 100 m, die auf ihrer Paradestrecke schon im Vorlauf gescheitert war, verzichtet nicht nur auf den Start mit der gemischten Lagenstaffel, sondern tritt auch über 200 m nicht an. "Sie will Kräfte sparen", erklärte Leistungssportdirektor Christian Hansmann vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) am Mittwoch.
US-Notenbank Fed verkündet Leitzinsentscheidung
Die US-Notenbank Fed verkündet am Mittwoch (20.00 Uhr MESZ) eine neue Leitzinsentscheidung im Kampf gegen die Inflation. Analysten zufolge könnte die Federal Reserve den Leitzins nach einer Pause im Juni nun wieder anheben. Aktuell liegt die Zinsspanne bei 5,0 bis 5,25 Prozent - die Fed könnte sie um 0,25 Punkte auf 5,25 bis 5,5 Prozent erhöhen.
Bundeskabinett befasst sich mit Nationaler Wasserstoffstrategie
Das Bundeskabinett befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch (11.00 Uhr) mit Gesetzentwürfen unter anderem zur Nutzung von Wasserstoff, zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundeswehr und zum Kampf gegen Geldwäsche. Die Runde der Ministerinnen und Minister soll in Berlin eine von mehreren Ministerien ausgearbeitete Aktualisierung der Nationalen Wasserstoffstrategie verabschieden, welche die Förderung von grünem Wasserstoff zum Inhalt hat.
DFB-Frauen von TV-Quote begeistert: "Ein Statement"
Die starke TV-Quote am Vormittag beim WM-Auftaktsieg gegen Marokko hat die deutschen Fußballerinnen in Australien beeindruckt. "Das ist ein schönes Zeichen. Ich weiß gar nicht, ob sich unsere Spielerinnen mehr über das 6:0 oder über die Einschaltquote gefreut haben", sagte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalteams beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), auf der Pressekonferenz in Wyong.
CDU-Politiker Frei fordert Ende der Debatte über Äußerungen von Merz
Der Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), hat die CDU aufgefordert, die Debatte über ihren Vorsitzenden Friedrich Merz und dessen Äußerungen zur AfD zu beenden. "Friedrich Merz steht persönlich für eine glasklare Abgrenzung zur AfD, zu dieser Debatte ist alles gesagt", sagte Frei der Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Auch die Frage der Kanzlerkandidatur stehe derzeit nicht an. "Diese Frage wird im Spätsommer 2024 entschieden", sagte Frei.
2022 in Russland freigelassener Ex-US-Soldat bei Kämpfen in Ukraine verletzt
Der 2022 in einem Gefangenenaustausch aus russischer Haft entlassene Ex-US-Marineinfanteriesoldat Trevor Reed ist bei Kämpfen in der Ukraine verletzt worden. Reed habe an der Seite der Ukraine gekämpft und sei nun zur Behandlung seiner Verletzungen nach Deutschland geschickt worden, erklärte Vedant Patel, Sprecher des US-Außenministeriums, am Dienstag in Washington. Zu Art und Schwere der Verletzungen machte er keine Angaben.
Coe hofft auf erfolgreiche deutsche Olympia-Bewerbung
Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes und Organisationschef der Sommerspiele 2012 in London, hat sich für eine deutsche Olympia-Bewerbung ausgesprochen. "Ich hoffe sehr, dass eine der großen deutschen Städte in der Lage und bereit ist, Olympische Spiele auszurichten", sagte Coe im Interview mit ran: "Wir hatten wundervolle European Games im vergangenen Jahr in München und einige Jahre vorher in Berlin. Also, ich würde es mir wirklich wünschen."
Hund von US-Präsident Biden soll Personal gebissen haben
US-Präsident Joe Biden hat offenbar erneut tierische Probleme im Weißen Haus: Bidens Hund Commander soll unter anderem Personal im Weißen Haus gebissen haben. Das Haustier muss sich US-Medienberichten zufolge nach mindestens zehn Beißattacken einer neuen Trainingsrunde unterziehen. In einem Fall musste ein Opfer sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden. Commander ist seit Bidens Einzug ins Weiße Haus im Januar 2021 bereits der zweite offenbar verhaltensauffällige Hund der Familie des Präsidenten.
Gegner der Justizreform in Israel setzen Proteste fort
Nach der Verabschiedung eines Kernelements der umstrittenen Justizreform in Israel hat es am Dienstag weiter Proteste gegeben. Die Ärztekammer rief einen Streik aus, von dem nur die Notdienste ausgenommen blieben. Ein Gericht untersagte die Arbeitsniederlegungen allerdings. Der Gewerkschaftsverband Histadrut hatte zuvor mit einem erneuten Generalstreik gedroht. Auch von internationalen Verbündeten kam Kritik an der Verabschiedung der Reformklausel.
Medien: Rekordvertrag für Celtics-Star Brown
Basketball-Superstar Jaylen Brown wird seinen Vertrag bei den Boston Celtics offenbar für eine Rekordsumme um fünf Jahre verlängern. Wie mehrere US-Medien am Dienstag berichteten, soll der 26-Jährige rund 304 Millionen Dollar kassieren. Sollte sich das Angebot bestätigen, wäre es der teuerste Vertrag in der NBA-Geschichte.
Abdeslam und Abrini wegen Brüsseler Terroranschlägen von 2016 schuldig gesprochen
Im Mammutprozess um die Brüsseler Terror-Anschläge mit 32 Todesopfern vom Frühjahr 2016 sind zwei Hauptverdächtige schuldig gesprochen worden. Das Schwurgericht in der belgischen Hauptstadt verurteilte am Dienstag den 38-jährigen Mohamed Abrini und den 33-jährigen Franzosen Salah Abdeslam wegen "terroristischen Mords". Das Strafmaß für die insgesamt acht Verurteilten in dem Mammut-Prozess wird ab September erwartet, Abrini und Abdeslam müssen mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen.
US-Präsident verkündet Errichtung von Denkmal für schwarzes Lynchmord-Opfer
US-Präsident Joe Biden hat die Errichtung eines neuen Nationaldenkmals zum Gedenken an den schwarzen Teenager Emmett Till verkündet, der in den 50er-Jahren Opfer eines brutalen Lynchmords geworden war. Das Weiße Haus bezeichnete den symbolischen Akt am Dienstag als Teil des Kampfes gegen wiederauflebenden Rassismus. "Wir sollten über unser Land Bescheid wissen. Wir sollten alles wissen", sagte Biden bei der Unterzeichnung des Dokuments zur Errichtung des Denkmals.
Festival-Leiter in Venedig: Auswirkungen von Schauspieler-Streik überschaubar
Auf dem roten Teppich beim Filmfestival in Venedig im kommenden Monat könnte es leerer als sonst werden: Trotz möglicher Absagen bekannter Hollywood-Stars wegen eines branchenweiten Streiks in den USA seien die Auswirkungen auf das Filmfestival vom 30. August bis 9. September aber bisher "sehr bescheiden", versicherte der künstlerische Leiter des Festivals, Alberto Barbera, am Dienstag vor Journalisten. Nur ein Film sei ganz abgesagt worden.
Schuldsprüche gegen Abdeslam und Abrini im Brüsseler Terrorprozess
Im Mammutprozess um die Brüsseler Terror-Anschläge mit 32 Todesopfern vom Frühjahr 2016 hat es die ersten Schuldsprüche gegeben. Das Schwurgericht in der belgischen Hauptstadt sprach am Dienstag den 38-jährigen Mohamed Abrini und den 33-jährigen Franzosen Salah Abdeslam wegen "terroristischen Mords" schuldig. Beide müssen mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen. Das Strafmaß für die insgesamt zehn Angeklagten wird ab September erwartet.
Extreme Hitze, Waldbrände und Unwetter plagen Länder rund um das Mittelmeer
Extreme Hitze, tödliche Waldbrände und Unwetter plagen weiter mehrere Länder rund um das Mittelmeer. In Griechenland kamen am Dienstag zwei Piloten beim Absturz eines Löschflugzeugs ums Leben. In Italien wurden bei einem Unwetter eine 17-Jährige und eine Frau von umstürzenden Bäumen erschlagen. Algerien meldete insgesamt 36 Tote seit Sonntag in Folge der anhaltenden Brände. Im Mittelmeer wurde ein neuer Temperaturrekord gemessen.
Ältester Sohn von NBA-Star LeBron James erleidet Herzstillstand beim Training
Der 18-jährige Sohn des Basketball-Superstars LeBron James hat nach Angaben seiner Familie einen Herzstillstand erlitten und überlebt. "Gestern erlitt Bronny James während eines Trainings einen Herzstillstand", teilte seine Familie am Dienstag mit. "Das medizinische Personal konnte Bronny versorgen und ins Krankenhaus bringen. Er ist jetzt in stabilem Zustand und liegt nicht mehr auf der Intensivstation."
Meeresinstitut ICM: Höchste Tagestemperatur im Mittelmeer seit Aufzeichnungsbeginn
Im Mittelmeer ist ein neuer Temperaturrekord gemessen worden. Am Montag habe die durchschnittliche Temperatur an der Wasseroberfläche 28,71 Grad betragen, teilte das in Barcelona ansässige Institut für Meereswissenschaften (ICM) am Dienstagabend unter Berufung auf Daten des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit. Dies sei die höchste jemals im Mittelmeer gemessene Tagestemperatur. Der bisherige Rekord hatte demnach bei 28,25 Grad gelegen und war während der extremen Hitzewelle im Sommer 2003 erreicht worden.
Brasilianischer Präsident Lula lässt sich an der Hüfte operieren
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will sich bald einer Hüftoperation unterziehen. Der Eingriff werde "in den kommenden Monaten" erfolgen und "sehr einfach" sein, teilte der 77-jährige am Dienstag über den Online-Dienst Twitter mit, der in "X" umbenannt wurde.
Anwohner: 16 Tote nach Luftangriffen auf Wohngebiet in Khartum
Durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss sind in der sudanesischen Hauptstadt Khartum nach Angaben von Einwohnern mindestens 16 Menschen in einem Wohngebiet getötet worden. "16 Bürger starben heute in diesem sinnlosen Krieg", teilte eine Nachbarschaftsgruppe aus dem Viertel Ombada im Nordwesten der Hauptstadt am Dienstag mit.
Kreml: Putin will im Oktober nach China reisen
Russlands Staatschef Wladimir Putin will nach Angaben des Kremls im Oktober nach China reisen. "Es ist bekannt, dass wir eine Einladung erhalten haben und dass wir planen, nach China zu reisen, wenn im Oktober der Seidenstraßengipfel stattfindet", sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen am Dienstag in Moskau.