Letzte Nachrichten
DFB-Team will verlorenen Kredit zurückgewinnen
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will verlorenen gegangenen Kredit bei den Fans neun Monate vor Beginn der Heim-EM zurückgewinnen. "Wir haben zweimal die Möglichkeit, die Fans wieder ins Boot zu holen. Wir haben die Möglichkeit, ein paar Sachen gutzumachen", sagte der angeschlagene Stürmer Niclas Füllkrug vor den beiden Länderspielen gegen Japan am Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Wolfsburg und drei Tage später gegen Vize-Weltmeister Frankreich (21.00 Uhr/ARD) in Dortmund.
US Open: Sabalenka von Sprung an die Spitze beflügelt
Aryna Sabalenka fühlt sich bei den US Open von ihrem bevorstehenden Sprung an die Spitze der Weltrangliste beflügelt. "Ich habe mich das ganze Jahr über gepusht, um dieses Ziel zu erreichen", sagte die 25-Jährige aus Belarus nach ihrem sicheren Viertelfinaleinzug mit einem 6:1, 6:3-Erfolg gegen die Russin Darja Kassatkina: "Es ist unglaublich, verrückt, ich kann es immer noch nicht fassen."
Bundestag berät über Haushaltsentwurf für 2024
Der Bundestag beginnt am Dienstag (10.00 Uhr) in erster Lesung mit der Beratung über den Haushaltsentwurf für 2024 und die Finanzplanung des Bundes. Mit einer Neuverschuldung von 16,6 Milliarden Euro will Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) nach Jahren krisenbedingter Ausnahmen die Schuldenbremse das zweite Jahr in Folge einhalten.
Scholz eröffnet offiziell die diesjährige IAA in München
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eröffnet am Dienstag offiziell die diesjährige Internationale Automobilausstellung (IAA) in München für das Publikum (14.30 Uhr). Themenschwerpunkte der diesjährigen IAA sind Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und nachhaltige Antriebe sowie die Digitalisierung, wie die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, ankündigte. Erwartet werden bis Sonntag rund 700.000 Besucher und Besucherinnen.
Kinderpornographie-Prozess gegen Florian Teichtmeister beginnt
In Wien beginnt am Dienstag (09.45 Uhr) der Prozess gegen den österreichischen Schauspieler Florian Teichtmeister, der sich wegen des Besitzes und der Herstellung von kinderpornographischem Material verantworten muss. Dem 43-Jährigen drohen bis zu drei Jahre Haft. Teichtmeister ist unter anderem durch den Film "Corsage" über die österreichische Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn - kurz Sisi - bekannt geworden, in dem er Kaiser Franz Josef spielt.
Europäischer Gerichtshof entscheidet über Visumsfreiheit für US-Bürger
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilt am Dienstag (09.30 Uhr) in Luxemburg über Visa für US-Bürger. Konkret geht es um die Frage, ob die EU-Kommission von US-Staatsangehörigen vorübergehend ein Visum verlangen muss, wenn diese in die Europäische Union einreisen. Das Europäische Parlament fordert dies, weil die USA Menschen aus Bulgarien, Rumänien und Zypern nicht ohne Visum einreisen lassen. (Az. C-137/21)
Bundesverfassungsgericht entscheidet über Verwendung von Encrochat-Daten
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe veröffentlicht am Dienstag (09.30 Uhr) eine Entscheidung über Daten von Encrochat-Handys. Der Bundesgerichtshof entschied im vergangenen Jahr, dass die Daten der von Kriminellen genutzten Software als Beweismittel verwertbar sind. Ein wegen Drogenhandels Verurteilter legte Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe ein. Er findet, dass der Europäische Gerichtshof die Rechtmäßigkeit der Datenerhebung und -weitergabe hätte prüfen müssen. (Az. 2 BvR 558/22)
Alcaraz marschiert ins Viertelfinale - Medwedew bleibt cool
Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist bei den US Open in New York ins Viertelfinale marschiert und hat mühelos sein elftes Match in Folge in Flushing Meadows gewonnen. Der Wimbledon-Sieger aus Spanien bezwang in der Runde der letzten 16 den Italiener Matteo Arnaldi 6:3, 6:3, 6:4 und zeigte sich bestens gerüstet für ein mögliches Duell mit Alexander Zverev.
US Open: Pegula scheitert klar - auch Jabeur raus
Mitfavoritin Jessica Pegula ist bei den US Open überraschend klar im Achtelfinale gescheitert. Im reinen US-Duell gegen die frühere Finalistin Madison Keys unterlag die Weltranglistendritte am Montag 1:6, 3:6, einen Tag nach dem Aus der weltweiten Nummer eins Iga Swiatek (Polen) ist damit die nächste Titelkandidatin aus dem Rennen. Auch Vorjahresfinalistin Ons Jabeur muss ihre Hoffnungen aufgeben.
Knapp jeder vierte Studierende hat Energiepreispauschale noch nicht beantragt
Hunderttausende Studierende haben weniger als einen Monat vor Fristende noch keinen Antrag zum Erhalt der Energiepreispauschale gestellt. 76,9 Prozent der Antragsberechtigten reichten bislang erfolgreich einen Antrag ein, wie eine Sprecherin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe) sagte. Demnach dürften rund 800.000 Berechtigte bislang keinen Antrag gestellt haben.
Besucher von Burning-Man-Festival in Nevada dürfen abreisen
Zehntausende tagelang im Schlamm festsitzende Besucher des Burning-Man-Festivals im US-Bundesstaat Nevada dürfen nach Hause fahren. "Das Fahrverbot ist aufgehoben", erklärten die Veranstalter auf der Website des Festivals. Am Montagnachmittag Ortszeit wurden die Straßen freigegeben. Die Veranstalter riefen die Besucher jedoch auf, möglichst noch bis Dienstag zu warten, um zu heftige Staus zu verhindern.
Habeck fordert von Autoherstellern hohe Investitionen in Zukunftstechnologien
Zum Beginn der Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Fahrzeughersteller in die Pflicht genommen, ihren Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts zu leisten. Für den Industriestandort Deutschland sei es "wichtig, im globalen Wettbewerb vorne mitzuspielen", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Es gehe darum, "dass hier die innovativsten, qualitativ besten und klimafreundlichsten Fahrzeuge gebaut werden".
Schwimmen: Weltverband lässt Russen und Belarussen wieder zu
Der Schwimm-Weltverband World Aquatics ermöglicht russischen und belarussischen Athletinnen sowie Athleten die Rückkehr auf die Weltbühne. Der Verband teilte am Montagabend mit, dass Wassersportler aus den betroffenen Ländern unter strikten Auflagen als neutrale Athleten wieder zugelassen würden.
USA: Kim will Putin zu Gesprächen über Waffenlieferungen in Russland treffen
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will nach US-Angaben bei einem Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin in Russland über Waffenlieferungen an Moskau verhandeln. "Wie wir öffentlich gewarnt haben, schreiten die Verhandlungen über Waffenlieferungen zwischen Russland und Nordkorea voran", sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der USA, Adrienne Watson, am Montag in Washington. Kim strebe an, dass "diese Gespräche fortgesetzt werden und einen diplomatischen Austausch auf höchster Ebene in Russland beinhalten".
Naturschutzorganisation kauft weltgrößte Nashornfarm in Südafrika
Die weltgrößte Nashornfarm hat einen neuen Besitzer: Die Naturschutzorganisation African Parks hat die in Südafrika ansässige Einrichtung Platinum Rhino, die Heimat von rund 2000 Tieren ist, nach eigenen Angaben vom Montag gekauft. Die 7800 Hektar große Anlage beherbergt der NGO zufolge derzeit 15 Prozent der weltweit verbliebenen Wildpopulation des südlichen Breitmaulnashorns.
US Open: Alcaraz marschiert ins Viertelfinale
Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist bei den US Open in New York ins Viertelfinale marschiert und hat mühelos sein elftes Match in Folge in Flushing Meadows gewonnen. Der Wimbledon-Sieger aus Spanien bezwang in der Runde der letzten 16 den Italiener Matteo Arnaldi 6:3, 6:3, 6:4 und zeigte sich bestens gerüstet für ein mögliches Duell mit Alexander Zverev.
Spaniens Fußballer solidarisieren sich mit Weltmeisterinnen
Spaniens Fußballer haben sich geschlossen hinter die Weltmeisterinnen aus dem eigenen Land gestellt und den umstrittenen Verbandspräsidenten Luis Rubiales nach dessen Zwangskuss nach dem Finale der Frauen-WM kritisiert. In einer von Nationalspieler Alvaro Morata vorgetragenen Erklärung des Teams hieß es: "Wir möchten das inakzeptable Verhalten von Herrn Rubiales anprangern, der der Institution, die er vertritt, nicht gerecht geworden ist."
Ukrainischer Verteidigungsminister Resnikow macht seinen Rücktritt offiziell
Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow hat nach seiner Entlassung durch Präsident Wolodymyr Selenskyj seinen Rücktritt im Parlament in Kiew eingereicht. Er habe sein Rücktrittsschreiben an den Präsidenten des ukrainischen Parlaments, Ruslan Stefantschuk, übergeben, schrieb Resnikow am Montag in Online-Netzwerken. Resnikows Nachfolger soll der bisherige Chef des Fonds für Staatsvermögen, der Krim-Tatare Rustem Umerow, werden. Auf dem Schlachtfeld vermeldete Kiew kleinere Fortschritte.
US Open: Weltranglistendritte Pegula scheitert klar
Mitfavoritin Jessica Pegula ist bei den US Open überraschend klar im Achtelfinale gescheitert. Im reinen US-Duell gegen die frühere Finalistin Madison Keys unterlag die Weltranglistendritte am Montag 1:6, 3:6, einen Tag nach dem Aus der weltweiten Nummer eins Iga Swiatek (Polen) ist damit die nächsten Titelkandidatin aus dem Rennen.
Papst: Äußerung über "großes Russland" bezog sich auf Kultur
Papst Franziskus hat sich mit seiner umstrittenen Äußerung über ein "großes Russland" nach eigenen Angaben auf die kulturelle Tradition des Landes bezogen. "Ich habe nicht an Imperialismus gedacht, als ich das gesagt habe, ich habe über Kultur gesprochen", sagte Franziskus am Montag vor Reportern während seines Rückflugs von einem Besuch in der Mongolei. Seine Botschaft sei gewesen, dass die jungen Russen "ihr Erbe annehmen" sollten.
Erdogan spricht sich in Sotschi gegen Alternativen zu Getreideabkommen aus
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich nach einem Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin gegen Alternativen zum Abkommen über ukrainische Getreideexporte ausgesprochen. Die alternativen Vorschläge "können kein nachhaltiges, sicheres und beständiges Modell bieten, das wie die Schwarzmeerinitiative auf der Zusammenarbeit zwischen den Parteien beruht", sagte Erdogan am Montag bei einer Pressekonferenz mit Putin in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi. Putin gab seinerseits an, dass Moskau kurz vor Abschluss einer Vereinbarung über kostenlose Getreideexporte aus Russland in sechs afrikanische Länder stehe.
Verbot langer Gewänder an französischen Schulen löst zunächst keine Konflikte aus
Das Verbot langer Gewänder an französischen Schulen hat zu Beginn des neuen Schuljahres nach Angaben der Regierung nicht zu Konflikten geführt. "Es hat keine Zwischenfälle gegeben", sagte Premierministerin Elisabeth Borne am Montag. Sie besuchte gemeinsam mit Bildungsminister Gabriel Attal eine Schule in der Nähe von Rennes. Das Verbot von Abajas, langen Mänteln, die von manchen Musliminnen getragen werden, hatte eine heftige Debatte ausgelöst.
Füllkrug angeschlagen: Flick nominiert Müller nach
Überraschendes DFB-Comeback für Thomas Müller: Der Stürmer von Bayern München wurde von Bundestrainer Hansi Flick für die beiden Länderspiele gegen Japan am Samstag (20.45 Uhr/RTL) und am 12. September gegen Frankreich (21.00 Uhr/ARD) nachnominiert. Grund ist nach DFB-Angaben, dass Angreifer Niclas Füllkrug angeschlagen ist.
Polizeianwärter soll in Berlin Unbekannten rassistisch beschimpft haben
Der polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts ermittelt gegen einen Polizeianwärter, der in seiner Freizeit einen bislang unbekannten anderen Mann rassistisch beschimpft haben soll. Der 29-Jährige sei dabei alkoholisiert gewesen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er macht demnach eine Ausbildung an der Polizeiakademie.
Erdogan spricht sich in Russland gegen Alternative zu Getreideabkommen aus
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich nach seinem Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin gegen Alternativen zum Abkommen über ukrainische Getreideexporte ausgesprochen. "Die alternativen Vorschläge, die auf die Tagesordnung gesetzt wurden, können kein nachhaltiges, sicheres und beständiges Modell bieten, das wie die Schwarzmeerinitiative auf der Zusammenarbeit zwischen den Parteien beruht", sagte Erdogan bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Putin am Montag in der Schwarzmeerstadt Sotschi.
Anstehen für Kaffee mit Schnaps
Eine chinesische Kaffeehauskette hat einen Café Latte mit Schnaps in limitierter Auflage kreiert und damit einen wahren Hype ausgelöst. Den Maotai-Kaffee gab es am Montag bei Luckin Coffee, einem Rivalen der US-Kette Starbucks. Maotai, auch Moutai genannt, ist ein beliebter chinesischer Schnaps aus Hirse mit einem Alkoholgehalt von 53 Prozent - ein halber Liter davon kostet umgerechnet rund 320 Euro.
Israel und Bahrain einigen sich auf Ausbau ihrer Handelsbeziehungen
Die Außenminister von Israel und Bahrain wollen die Handelsbeziehungen ihrer beiden Länder ausbauen. "Der Außenminister und ich sind übereingekommen, dass wir zusammen daran arbeiten sollten, die Anzahl der Direktflüge, den Tourismus, das Handelsvolumen und die Investitionen zu steigern", sagte der israelische Außenminister Eli Cohen am Montag bei der Eröffnungsfeier der neuen israelischen Botschaft in der bahrainischen Hauptstadt Manama.
30 Jahre nach Überfall auf Optiker in Frankfurt ist Schuldspruch rechtskräftig
Fast 30 Jahre nach einem Raubüberfall auf einen Optiker in Frankfurt am Main ist das Urteil gegen einen der Täter überwiegend rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) fand im Schuldspruch keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten, wie er am Montag in Karlsruhe mitteilte. Über die Strafe muss das Frankfurter Landgericht noch einmal entscheiden. (Az. 2 StR 112/23)
Baerbock bekräftigt Unterstützung für raschen Schengen-Beitritt Rumäniens
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Unterstützung Deutschlands für einen raschen Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengen-Raum bekräftigt. Es sei "überfällig, dass wir dieses gegebene Versprechen endlich einlösen", sagte Baerbock am Montag nach einem Treffen mit ihrer rumänischen Kollegin Luminita Odobescu vor Journalisten in Berlin.
Haftbefehl gegen 85-Jährigen wegen Totschlags an Ehefrau in Sachsen
Gegen einen 85-Jährigen in Sachsen ist Haftbefehl wegen Totschlags an seiner Ehefrau erlassen worden. Die Hintergründe waren zunächst unklar, wie die Polizei am Montag in Chemnitz mitteilte. Der Mann aus Flöha rief am Freitag per Notruf die Polizei, weil er mehrere Schnittverletzungen am Körper hatte. Zudem erklärte er, dass seine 71-jährige Ehefrau gestorben sei.
Debatte über höheren Spitzensteuersatz geht weiter
In der von CDU-Chef Friedrich Merz angestoßenen Debatte über einen höheren Spitzensteuersatz stellt sich der Parteinachwuchs gegen die Pläne. Nach Ansicht des JU-Vorsitzenden Johannes Winkel müsse die Politik "im Höchststeuerland Deutschland - gerade im Bereich der Einkommenssteuer - eher über Steuersenkungen nachdenken". FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai nannte den Merz-Vorstoß "irritierend". Linken-Chef Martin Schirdewan kritisierte dagegen, Teile der Regierung wiesen "reflexhaft" jegliche Vorschläge in diese Richtung zurück.
Bundesnetzagentur schaltete dieses Jahr bereits fast 8000 Rufnummern ab
Die Bundesnetzagentur hat in diesem Jahr bereits fast 8000 Rufnummern abgeschaltet - die allermeisten wegen Fällen im Zusammenhang mit dem sogenannten Enkeltrick. Wie die Bonner Behörde am Montag mitteilte, ging sie in genau 7799 Fällen gegen Rufnummernmissbrauch vor. In über zwei Dritteln der Fälle (5898 Abschaltungen) ging es um Enkeltrick-Fälle, bei denen die Kontaktaufnahme häufig per SMS oder Messengerdienste erfolgt.