Letzte Nachrichten
Streiks bei US-Autohersteller GM nun auch in Kanada
Der US-Autohersteller General Motors (GM) ist nun auch im Nachbarland Kanada von Streiks betroffen. Rund 4300 Angestellte an drei Standorten in der Provinz Ontario traten in der Nacht zum Dienstag in den Arbeitsausstand, wie die kanadische Gewerkschaft Unifor mitteilte. Demnach waren die Tarifverhandlungen mit dem Konzern zuvor gescheitert.
Edeka-Umfrage: Teilen von Lebensmitteln in der Nachbarschaft liegt im Trend
Zu viel eingekauft, zu viel zubereitet: Über ein Viertel der Verbraucherinnen und Verbraucher teilt Lebensmittel in der Nachbarschaft. Das ergab eine Umfrage der Kette Edeka unter 1000 Menschen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Demnach gaben 28 Prozent der Befragten an, Lebensmittel mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu teilen, Jüngere (16 bis 29 Jahre) tun das mit 36 Prozent häufiger als Ältere.
SPD-Außenpolitiker Schmid warnt vor Einstellung von Hilfe für Palästinenser
Der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid hat davor gewarnt, die humanitäre Hilfe für die Palästinensergebiete einzustellen. Im Westjordanland und Gazastreifen lebten "ganz viele Menschen in sehr prekären Verhältnissen", sagte er am Dienstag dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). "Wir wollen ja nicht, dass die weiter in die Arme von Terrororganisationen getrieben werden." Deshalb wäre es ein Fehler, jetzt diese humanitäre Hilfe einfach so einzustellen.
Fünf weitere Festnahmen in Zusammenhang mit mutmaßlich geplanter Lauterbach-Entführung
Im Zusammenhang mit der Gruppe mutmaßlicher Reichsbürger, die Sprengstoffanschläge auf die Stromversorgung und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben soll, sind am Dienstag weitere Menschen festgenommen worden. Generalstaatsanwaltschaften in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg berichteten über gleichzeitige Razzien. In Koblenz stehen bereits seit Mai fünf mutmaßliche Mitglieder der Gruppe vor dem rheinland-pfälzischen Oberlandesgericht.
ADAC behebt im Sommer fast 2000 Fahrradpannen monatlich
Der Automobilclub ADAC hat im vergangenen Sommer nach eigenen Angeben fast 2000 Fahrradpannen pro Monat behoben. Seit dem Start des Angebots für Fahrräder und E-Bikes im Juni 2022 registrierte der Club insgesamt knapp 19.000 Einsätze, wie er am Dienstag in München mitteilte. In 69 Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe wegen Schäden am Reifen aus.
Trotz Ausscheidens aus Landtag: Hagen bleibt bayerischer FDP-Chef
Trotz des Ausscheidens der FDP aus dem bayerischen Landtag bleibt Martin Hagen Landeschef der Partei. Er habe dem Landesvorstand am Montagabend seinen Rücktritt angeboten, was dieser jedoch einmütig zurückgewiesen habe, sagte Hagen am Dienstag in München. Bei der Wahl am Sonntag hatte die FDP mit 3,0 Prozent klar den Wiedereinzug in den bayerischen Landtag verpasst.
Städte- und Gemeindebund fordert "Neustart" in der Migrationspolitik
Der Deutsche Städte und Gemeindebund hat einen "Neustart" in der Migrationspolitik gefordert. "Da braucht es ein echtes Signal in die Bevölkerung", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Dienstag dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Hessen und Bayern zeigten, wie gefrustet die Menschen gerade von der Migrationspolitik seien und dann extreme Parteien wählten.
Foodwatch beklagt "massiven" Pestizideinsatz in Getreideproduktion
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat den "massiven Pestizideinsatz" bei der Getreideproduktion in Deutschland und der EU beklagt. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller europäischen Getreideprodukte sei mit Pestiziden belastet, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Foodwatch forderte die deutschen Lebensmittelhändler auf, nur noch auf Produkte ohne Pestizide zu setzen.
Foodwatch beklagt "massiven" Pestizideinsatz in Getreideprodukion
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat den "massiven Pestizideinsatz" bei der Getreideproduktion in Deutschland und der EU beklagt. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller europäischen Getreideprodukte sei mit Pestiziden belastet, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Foodwatch forderte die deutschen Lebensmittelhändler auf, nur noch auf Produkte ohne Pestizide zu setzen.
Mehrere Festnahmen in Umfeld mutmaßlicher Lauterbach-Verschwörer
Im Zusammenhang mit der Gruppe mutmaßlicher Reichsbürger, die Sprengstoffanschläge auf die Stromversorgung und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben soll, sind am Dienstag mehrere Menschen festgenommen worden. Landeskriminalämter und Generalstaatsanwaltschaften in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg berichteten über Razzien. In Koblenz stehen bereits seit Mai fünf mutmaßliche Mitglieder der Gruppe vor dem rheinland-pfälzischen Oberlandesgericht.
Chinas Immobilienkrise: Country Garden nähert sich der Zahlungsunfähigkeit
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Country Garden nähert sich weiter der Zahlungsunfähigkeit. Der Branchenriese erklärte am Dienstag, seinen Zahlungsverpflichtungen im Ausland voraussichtlich nicht rechtzeitig nachkommen zu können. Dies könne dazu führen, dass Gläubiger die vorzeitige Begleichung ihrer Kredite einfordern oder Vollstreckungsmaßnahmen ergreifen könnten.
SPD-Chefin Esken: "Ampel" muss bei Migration und Inflation "nachschärfen"
Nach den Wahlverlusten der Ampel-Parteien in Bayern und Hessen hat SPD-Chefin Saskia Esken eine Überprüfung des Koalitionskurses bei Themen wie Migration und Inflationsbekämpfung angekündigt. Die bisherige Politik der Ampel-Regierung werde nicht so wahrgenommen wie erhofft, sagte Esken den Sendern RTL und ntv am Dienstag. Deswegen sei ganz klar, dass die Koalitionspartner "noch mal auch nachschärfen, was wir dort tun".
Rekord-Regenfälle lösen schwere Überschwemmungen in Myanmar aus
Rekord-Regenfälle haben in Myanmar schwere Überschwemmungen ausgelöst. Mehr als 14.000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen, teilten die Behörden in der besonders schwer betroffenen Region um die Stadt Bago im Osten des Landes am Dienstag mit. Am Sonntag war in der Region soviel Regen gefallen, wie nie zuvor an einem Oktobertag. Auch danach hielten die Regenfälle weiter an.
SPD-Außenpolitiker Roth: Alle Hilfen für Palästinenser müssen auf Prüfstand
Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth hat die Bundesregierung aufgefordert, alle Hilfen für die Palästinenser auf den Prüfstand zu stellen. "Alles, was auch nur im Verdacht steht, in irgendeiner Weise einer Terrororganisation behilflich zu sein, muss gestoppt werden", sagte Roth am Dienstag im Deutschlandfunk. Dabei gehe es aber nicht um die Infragestellung von humanitärer Hilfe im engsten Sinne, also zum Beispiel die Versorgung mit Medikamenten und sauberem Wasser.
IWF sieht Deutschland 2023 noch tiefer in der Rezession
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat für Deutschland einen stärkeren Wirtschaftsabschwung prognostiziert als noch im Juli. Im laufenden Jahr ist nun mit einer um 0,5 Prozent geringeren Wirtschaftsleistung zu rechnen als im Vorjahr, wie die Organisation am Dienstag bei ihrer Jahrestagung mit der Weltbank im marokkanischen Marrakesch mitteilte. Im Sommer war noch ein Minus von 0,3 Prozent erwartet worden.
Juso-Vizevorsitzender Türmer fordert nach SPD-Wahlschlappe in Hessen Konsequenzen
Nach der Schlappe für die SPD bei der Landtagswahl in Hessen am Sonntag hat der Vizevorsitzende der Jusos, Philipp Türmer, Konsequenzen gefordert. Bundesinnenministerin und Spitzenkandidatin Nancy Faeser sei es nicht gelungen, von ihrer Doppelrolle zu profitieren, sagte Türmer dem Magazin "Spiegel" laut Mitteilung vom Montagabend.
Zahl von Teenagergeburten geht weltweit und in Deutschland stark zurück
Weltweit und in Deutschland ist die Zahl der Geburten von Teenagermüttern in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. 2022 wurden in Deutschland durchschnittlich sechs Kinder je 1000 junge Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren geboren, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden vor dem Weltmädchentag am Mittwoch mitteilte. Im Jahr 2000 waren es noch 13 Kinder gewesen.
Baupreise für neue Wohngebäude im August um 6,4 Prozent gestiegen
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden sind im August im Jahresvergleich um 6,4 Prozent gestiegen. Gegenüber der vorangegangenen Erhebung im Mai dieses Jahres ergibt sich ein Anstieg um 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Damals waren die Preise im Jahresvergleich um 8,8 Prozent gestiegen.
Deutsch-Israelische Gesellschaft fordert mehr Kontrolle bei Palästinenser-Hilfen
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Volker Beck, hat gefordert, die Verwendung von Hilfsgeldern für die Palästinensergebiete künftig gründlicher zu prüfen. "Man muss sich mehr Mühe machen und schauen, was passiert mit dem konkreten Geld", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Darunter falle etwa auch die Förderung von Schulen in den Palästinensergebieten, die "Terrorismus und Hass auf Israel lehren".
Amazon Prime Day: Verdi ruft Beschäftigte des Versandhändlers zum Streik auf
Anlässlich des Prime Day bei Amazon hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten an fünf Verteilzentren des Versandhändlers zum Streik aufgerufen. Zu dem ganztägigen Ausstand aufgefordert wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Beginn der Nachtschicht zum Dienstag, wie die Gewerkschaft mitteilte. Betroffen sind demnach unter anderem die Standorte Bad Hersfeld, Leipzig, Koblenz, Rheinberg und Werne.
FDP-Fraktionschef: "Ampel" muss Inhalte und Prioritäten auf den Prüfstand stellen
Nach den Wahlverlusten der "Ampel"-Parteien in Hessen und Bayern hat FDP-Fraktionschef Christian Dürr gefordert, Inhalte und Prioritäten der Koalition auf den Prüfstand zu stellen. "Die Koalition muss ihre Regierungsarbeit nun gemeinsam kritisch reflektieren", sagte Dürr der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Dienstag. "Wir müssen uns fragen, wo wir als Koalition nicht den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger entsprechen."
Israelische Armee: Leichen von "rund 1500" Hamas-Kämpfern in Israel entdeckt
Die israelische Armee hat nach dem Großangriff der Hamas den Fund von rund 1500 getöteten Kämpfern der radikalislamischen Palästinenserorganisation in Israel gemeldet. "Etwa 1500 Leichen von Hamas-Kämpfern wurden in Israel und rund um den Gazastreifen gefunden", sagte Armeesprecher Richard Hecht am Dienstag.
Ifo: Materialengpässe in der Industrie gehen leicht zurück
Die Lieferschwierigkeiten in der deutschen Industrie sind im September leicht zurückgegangen. Wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte, berichteten im vergangenen Monat noch 24 Prozent der befragten Unternehmen von Materialengpässen, nach 24,4 Prozent im August. Damit entspannte sich die Situation weiter, wie die Forscher mitteilten.
Ukraine meldet Abschuss von 27 russischen Drohnen im Süden des Landes
Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zu Dienstag im Süden des Landes zahlreiche russische Drohnenangriffe abgewehrt. 27 Angriffsdrohnen seien in den Regionen Odessa, Mykolajiw und Cherson abgeschossen worden, teilte die ukrainische Luftwaffe im Onlinedienst Telegram mit. Insgesamt habe Russland von der annektierten Halbinsel Krim aus 36 Drohnen abgefeuert.
NFL: Johnson und Las Vegas gewinnen wieder
Jakob Johnson und die Las Vegas Raiders haben in der US-Football-Liga NFL ihre kleine Niederlagenserie beendet. Gegen die Green Bay Packers gelang am Montagabend ein 17:13 und damit der zweite Sieg im fünften Spiel der Saison. Zuletzt hatten die Raiders dreimal in Folge verloren.
NBA-Vorbereitung: Wembanyama überzeugt für die Spurs
Basketball-Supertalent Victor Wembanyama hat bei seinem ersten Auftritt in der NBA-Vorbereitung für die San Antonio Spurs überzeugt. Der Franzose erzielte bei der knappen 121:122-Niederlage bei Oklahoma City Thunder 20 Punkte, traf starke acht seiner 13 Würfe aus dem Feld - und das, obwohl er nur knapp 20 Minuten auf dem Spielfeld stand.
Deutschland und weitere Staaten sichern Israel ihre volle Unterstützung zu
Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA haben Israel angesichts des Großangriffs der radikalislamischen Hamas ihre volle Solidarität zugesichert. In einer am Montagabend veröffentlichten gemeinsamen Erklärung sagten sie dem Land ihre "unerschütterliche und vereinte" Unterstützung zu. Zugleich verurteilten sie die "entsetzlichen Terrorakte" der Islamisten. Unter den Geiseln der Hamas sind nach Angaben von US-Präsident Joe Biden auch US-Bürger.
Endlich wieder DFB! Hummels voller Vorfreude
Mats Hummels kasperte auf dem Acht-Stunden-Flug nach Boston mit seinem alten Kumpel Thomas Müller herum. Seite an Seite saßen die beiden Weltmeister von 2014, die zwischendurch schon aufs Abstellgleis geschoben worden waren. Der Beginn der elftägigen Amerika-Reise bekam somit einen Hauch von Schulausflug.
Beachvolleyball-WM: Alle Deutschen direkt weiter
Alle vier deutschen Teams haben bei der Beachvolleyball-WM in Mexiko direkt die Runde der besten 32 erreicht. Am frühen Dienstagmorgen deutscher Zeit gewannen die WM-Dritten Svenja Müller/Cinja Tillmann das entscheidende letzte Gruppenspiel gegen Taina Silva/Victoria Lopes aus Brasilien mit 2:1 (21:15, 22:24, 15:12). Damit sicherten sie sich Gruppenplatz eins.
Nagelsmann zurück im Hamsterrad: "Ich freue mich extrem"
Julian Nagelsmann steigt gerne wieder ins Hamsterrad. Der "Zwangsurlaub" nach der Entlassung bei Bayern München habe durchaus gutgetan, versicherte der neue Bundestrainer zwar zum Auftakt der elftägigen Amerika-Reise mit der deutschen Nationalmannschaft. Aber wieder in sportlicher Verantwortung zu stehen - das sei auch schön.
Weidel und Chrupalla stellen sich zur Wiederwahl als AfD-Fraktionsvorsitzende
Die AfD-Bundestagsfraktion wählt am Dienstag (Sitzungsbeginn 15.00 Uhr) ihren Fraktionsvorstand neu. Die beiden Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla, die seit 2021 gemeinsam die Fraktion führen, kandidieren für weitere zwei Jahre. Weidel sagte, die Doppelspitze habe sich "bewährt" und solle bis Ende der Legislaturperiode fortgeführt werden. Die AfD stellt im Bundestag 78 Abgeordnete. Weidel und Chrupalla sind auch Parteivorsitzende der AfD.
IWF stellt Bericht zum globalen Wirtschaftsausblick vor
Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt am Dienstag in Marrakesch (9.00 Uhr Ortszeit, 10.00 Uhr MESZ) seinen aktualisierten Bericht zum globalen Wirtschaftsausblick vor. In seiner Prognose im Juli war Deutschland das einzige Land der G7-Staaten, dem die Experten eine negative wirtschaftliche Entwicklung prognostizierten. Für das laufende Jahr lag die Erwartung demnach bei einem Minus von 0,3 Prozent.