Letzte Nachrichten
Neuer Strafprozess gegen inhaftierten Kreml-Kritiker Nawalny begonnen
Gegen den inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat am Dienstag ein neuer Strafprozess begonnen. Wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, begann das Verfahren in der Strafkolonie in Pokrow, in der Nawalny seit rund einem Jahr inhaftiert ist. Gegen den prominentesten russischen Oppositionspolitiker werden weitere Betrugsvorwürfe erhoben. Ihm drohen bis zu zehn zusätzliche Jahre Haft.
ADAC im Jahr 2021 wieder zu mehr Pannenhilfen ausgerückt
Nach einem coronabedingten Rückgang 2020 ist der ADAC im vergangenen Jahr wieder zu mehr Pannenhilfen ausgerückt. 2021 seien die "Gelben Engel" zu insgesamt 3,49 Millionen Pannen gerufen worden, teilte der Automobilclub am Dienstag in München mit. Damit wurden rund 3,1 Prozent mehr Pannen als 2020 verzeichnet. Das Verkehrsaufkommen lag laut ADAC im Vergleich zum Vorjahr auf leicht höherem Niveau, aber immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Jahr 2019.
Biathlon: Männer-Staffel verpasst Medaille knapp
Die deutschen Biathlon-Männer haben bei den Olympischen Winterspielen die erhoffte Medaille in der Staffel in einem dramatischen Finale knapp verpasst. Startläufer Erik Lesser in seinem letzten Olympia-Rennen, Roman Rees, Benedikt Doll und Philipp Nawrath mussten sich über 4x7,5 km mit Rang vier begnügen.
Forderungen nach Kinder-Sofortzuschlag wegen teurerer Energie und Lebensmittel
Angesichts der Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln mahnen die großen Verbände der Sozial- und Jugendhilfe sowie die Jugendorganisationen von SPD, Grünen und Linken sofortige Entlastungen für arme Familien an. Der im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellte Sofortzuschlag für von Armut betroffene Kinder müsse zügig ausgezahlt werden, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an die Bundesregierung. Nötig seien Hilfen in "substanzieller Höhe".
Im Konflikt mit Russland hilft laut Röttgen "nur Härte"
CDU-Außenexperte Norbert Röttgen glaubt, dass im Konflikt mit Russland "nur Härte" hilft. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin müsse klar sein, dass er Deutschland "nicht abspalten" könne, sagte Röttgen am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". "Sie werden, Präsident, auch Deutschland verlieren, wenn es zu Gewalt und Krieg kommt", betonte er. Später am Tag wird Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Moskau erwartet.
Medaillentraum geplatzt: Eishockey-Team verpasst Olympia-Viertelfinale
Vier Jahre nach der Silbersensation von Pyeongchang ist das deutsche Eishockey-Team in Peking schon früh gescheitert. Mit dem 0:4 gegen die Slowakei verpasst die DEB-Auswahl das Viertelfinale.
Morgan Zehnte im Big-Air-Finale - Su holt erstes Snowboard-Gold für China
Snowboarderin Annika Morgan hat in ihrem zweiten Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen in Peking eine weitere Top-Acht-Platzierung knapp verpasst. Drei Tage nach ihrem 20. Geburtstag kam sie im Finale des Big-Air-Wettbewerbs in Shougang nach zwei Stürzen auf den zehnten Rang. Im Slopestyle war Morgan Achte geworden.
Frühes Olympia-Aus: DEB-Team verpasst Viertelfinale
Der Traum von einer erneuten Olympia-Medaille ist für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schon früh geplatzt. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm unterlag im Play-off der Winterspiele in Peking der Slowakei mit 0:4 (0:1, 0:2, 0:1) und verpasste damit das Viertelfinale. Nach der Silbersensation 2018 in Pyeongchang fliegt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) diesmal mit leeren Händen nach Hause.
NBA: Misslungenes Debüt für Schröder - Wagner stark
Basketballstar Dennis Schröder hat bei seinem Debüt für die Houston Rockets ein Debakel erlebt. Die Texaner gingen in der NBA mit 101:135 bei Utah Jazz unter und kassierten die neunte Niederlage in den letzten zehn Spielen. Schröder, der vor vier Tagen von Rekordmeister Boston Celtics nach Houston getradet worden war, kam in 18 Minuten Spielzeit nur auf vier Punkte.
Ukrainischer Botschafter: Scholz muss Putin bei Moskau-Besuch Ultimatum stellen
Bei seinem Besuch in Moskau am Dienstag muss Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aus Sicht des ukrainischen Botschafters in Deutschland den Druck auf Russlands Staatschef Wladimir Putin deutlich erhöhen. "Nur ein klipp und klares Ultimatum an Herrn Putin mit einer Deadline, seine bis zu den Zähnen bewaffneten Horden nicht später als am 16. Februar zurückzubeordern, kann noch den Weltfrieden retten", sagte der Botschafter Andrij Melnyk den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).
Zahl der Verletzten durch tödliches Bahnunglück bei München auf 18 gestiegen
Die Zahl der Verletzten durch den tödlichen Zusammenstoß zweier S-Bahnen bei München hat sich auf 18 erhöht. 18 Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, fünf davon seien schwer verletzt, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Bei dem Unglück am Montag war ein Mensch getötet worden. Die Zahl der Verletzten hatte die Polizei zunächst mit 14 angegeben.
Olympia-Abfahrt: Weidle Vierte beim Sieg von Suter
Kira Weidle hat im Abfahrtsrennen der Olympischen Spiele die angestrebte Medaille verpasst. Während Corinne Suter aus der Schweiz ein Jahr nach ihrem Sieg bei der WM auch in Peking zu Gold fuhr, belegte die Vizeweltmeisterin wie zuvor Lena Dürr im Slalom den undankbaren vierten Platz. Ihr Rückstand auf die drittplatzierte Italienerin Nadia Delgado betrug 0,14 Sekunden.
Trumps Wirtschaftsprüfer trennen sich von dessen Unternehmen
Donald Trumps langjährige Wirtschaftsprüfer haben sich von dem ehemaligen US-Präsidenten als Kunden getrennt. Sie erklärten, dass die Jahresabschlüsse der Trump Organization über fast ein gesamtes Jahrzehnt unzuverlässig sind, wie aus Gerichtsdokumenten vom Montag hervorgeht. Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James, hatte das Schreiben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars vor Gericht enthüllt, um die Richter dazu zu bringen, Trump zu einer Aussage in dem Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung zu zwingen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 1437,5 gesunken
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist den dritten Tag in Folge gesunken. Sie lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Dienstagmorgen bundesweit bei 1437,5. Am Montag hatte sie bei 1459,8 gelegen, am Dienstag vergangener Woche noch bei 1441,0. Die Inzidenz beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Kein zweites Gold: Gu wird Zweite im Slopestyle
Ski-Freestyle-Star Eileen Gu hat nach ihrem Olympiasieg im Big-Air-Wettbewerb einen weiteren Triumph bei den Winterspielen in Peking knapp verpasst. Die favorisierte 18 Jahre alte Doppelweltmeisterin, die gebürtig aus Kalifornien stammt, aber für China startet, gewann im Slopestyle-Wettbewerb mit 86,23 Silber.
Geiger wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe: "Anzug nicht zu groß"
Skispringer Karl Geiger hat sich gegen Schummel-Vorwürfe wegen eines angeblich zu großen Sprunganzugs gewehrt. "Ich war in jedem Wettkampf in der Kontrolle, heute sogar zweimal. Der Anzug war an keiner einzigen Stelle zu groß, an einer Stelle sogar zu klein. Mein Anzug ist nicht zu groß. Punkt", sagte der Oberstdorfer nach dem Gewinn der Bronze-Medaille im Teamspringen.
Snowboard: Morgan Zehnte im Big-Air-Finale - Gasser holt Gold
Snowboarderin Annika Morgan hat in ihrem zweiten Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen in Peking eine weitere Top-Acht-Platzierung knapp verpasst. Drei Tage nach ihrem 20. Geburtstag kam sie im Finale des Big-Air-Wettbewerbs in Shougang nach zwei Stürzen auf den zehnten Rang. Im Slopestyle war Morgan Achte geworden.
US-Richter will Verleumdungsklage Sarah Palins gegen "New York Times" abweisen
Ein US-Richter hat die Abweisung einer Verleumdungsklage der ehemaligen republikanischen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin gegen die Zeitung "New York Times" angekündigt. Der New Yorker Bezirksrichter Jed Rakoff sagte Medienberichten zufolge am Montag, er werde einem Antrag der Zeitung zustimmen, die argumentiert hatte, Palins Anwälte hätten nicht bewiesen, dass die "Times" böswillig gehandelt habe. Der Fall ist ungewöhnlich, da Geschworene gerade über ein Urteil beraten.
Ukrainischer Botschafter fordert Scholz zu hartem Ultimatum an Putin auf
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor seinem Moskau-Besuch am Dienstag ein Ultimatum an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gefordert. "Nur ein klipp und klares Ultimatum an Herrn Putin mit einer Deadline, seine bis zu den Zähnen bewaffneten Horden nicht später als am 16. Februar zurückzubeordern, kann noch den Weltfrieden retten", sagte Melnyk den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).
Mediziner kritisieren vorgeschlagenen Corona-Öffnungsplan der Bund-Länder-Runde
Der Virologe Klaus Stöhr hat die Politik zu schnellen Lockerungen aufgerufen. "Man muss überall dort lockern, wo es nachweislich nicht zu Corona-Ausbrüchen kommt", sagte Stöhr den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). "Eine Aufhebung aller G-Regeln in Einzelhandel und in Gastronomie ist zwingend notwendig, da beides nie Hotspots waren."
FDP will Entlastung der Mieter bei CO2-Kosten um halbes Jahr verschieben
Die FDP dringt darauf, die geplante Entlastung der Mieter von CO2-Kosten auf das kommende Jahr zu verschieben. Der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Föst, sagte der "Bild" (Dienstagsausgabe", das entsprechende Gesetz "muss bis zum 31. Mai verabschiedet werden und dann zum 1. Januar 2023 in Kraft treten."
Isabelle Huppert wird bei Berlinale mit Ehrenbär für Lebenswerk ausgezeichnet
Die französische Film- und Theaterschauspielerin Isabelle Huppert wird am Dienstag (21.45 Uhr) bei der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Wegen eines positiven Corona-Tests wird Huppert nicht wie geplant persönlich anwesend sein, sondern per Video aus Paris zugeschaltet. Die Laudatio bei der Zeremonie im Berlinale Palast hält der Schauspieler Lars Eidinger. Im Anschluss wird der Film "À propos de Joan", in dem Huppert eine Hauptrolle spielt, gezeigt.
Kanada will Blockaden von Corona-Maßnahmen-Gegnern per Notstandsgesetz beenden
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat angekündigt, die Blockaden von Gegnern der Corona-Maßnahmen per Notstandsgesetz zu beenden. "Die Bundesregierung hat sich auf das Notstandsgesetz berufen, um die Kapazitäten der Provinzen und Territorien zur Bewältigung der Blockaden und Besetzungen zu ergänzen", sagte Trudeau am Montag vor Journalisten. Mit sogenannten "Freiheits"-Konvois blockieren Lkw-Fahrer derzeit nicht nur Grenzübergänge, sondern auch die Hauptstadt Ottawa.
Biden und Johnson sehen noch "Zeitfenster für die Diplomatie" in Ukraine-Konflikt
Trotz der Warnungen vor einem bevorstehenden russischen Einmarsch in die Ukraine halten die USA und Großbritannien eine diplomatische Lösung des Konflikts weiterhin für möglich. Der britische Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Joe Biden seien sich einig gewesen, "dass es noch ein entscheidendes Zeitfenster für die Diplomatie gebe", sagte ein britischer Regierungssprecher nach einem Telefonat Johnsons mit Biden.
US-Sender NBC strahlt ab März achtwöchigen American Song Contest aus
Die USA gehen im März mit einem eigenen Musikwettbewerb nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest (ESC) an den Start. Der vom Sender NBC ausgestrahlte American Song Contest soll acht Wochen bis zum Finale am 9. Mai dauern. Moderatoren sind der Rapper Snoop Dogg und die Sängerin Kelly Clarkson.
"Glücklich, aber emotional müde": Walijewa weint nach CAS-Urteil
Russlands Eiskunstlauf-Wunderkind Kamila Walijewa hat sich im Gefühlschaos erstmals zum Schiedsspruch des Internationalen Sportgerichtshofes CAS bei den Olympischen Winterspielen von Peking geäußert. "Diese Tage waren sehr schwierig für mich. Ich bin glücklich, aber gleichzeitig emotional müde", sagte sie dem russischen Staatsfernsehen und weinte dabei.
Ein Toter und 14 Verletzte bei Zusammenstoß zweier S-Bahnen bei München
Beim Zusammenstoß zweier S-Bahnen in der Nähe von München ist am Montag ein Mensch getötet worden. 14 Menschen seien verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Abend der Nachrichtenagentur AFP. Ein Verletzter war den Angaben zufolge zunächst eingeklemmt gewesen, konnte aber befreit werden. Die Bergungsarbeiten dauerten am Abend an.
USA verlegen Botschaft in der Ukraine von Kiew nach Lwiw
Angesichts der Furcht vor einem bevorstehenden russischen Einmarsch in die Ukraine schließen die USA vorläufig ihre Botschaft in der Hauptstadt Kiew. Die Botschaftsaktivitäten würden "vorübergehend" in die westukrainische Stadt Lwiw verlegt, die rund 70 Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt liegt, erklärte US-Außenminister Antony Blinken am Montag. Er begründete den Schritt mit der "dramatischen Beschleunigung" des russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine.
Bolsonaro genehmigt Ausweitung der Gold-Gewinnung im Amazonas-Gebiet
Der rechtsradikale brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat am Montag einen Plan zur Ausweitung der Gold-Gewinnung im Amazonas-Gebiet genehmigt. Bolsonaro unterzeichnete ein Dekret, mit dem der Kleinbergbau gefördert werden soll, der in Brasilien als "garimpo" bekannt ist. Seit langem gibt es Kritik von Umweltverbänden, die eine Waldrodung und Übergriffe auf die einheimische Bevölkerung beklagen.
Israels Regierungschef Bennett zu erstem offiziellen Besuch in Bahrain
Als erster Regierungschef Israels ist Naftali Bennett zu einem offiziellen Besuch nach Bahrain gereist. Bennett traf am Montagabend in der Hauptstadt Manama ein. Für Dienstag sind unter anderem Treffen mit König Hamid bin Isa al-Chalifa und Kronprinz Salman bin Hamad al-Chalifa geplant.
US-Milliardär Isaacman plant drei weitere Weltraumflüge mit SpaceX
Der US-Milliardär Jared Isaacman plant nach seiner Teilnahme am ersten Weltraumtourismus-Flug des Raumfahrtunternehmens SpaceX drei weitere Flüge. Der 39-jährige Gründer des Bezahldienstes Shift4 kündigte am Montag an, bei der ersten Mission mit dem Namen "Polaris Dawn" sei auch ein Weltraumspaziergang geplant. Es wäre der erste Weltraumspaziergang bei einer privatwirtschaftlich organisierten Raumfahrtmission. Der Start soll frühestens Ende des Jahres erfolgen.
Ein Toter und viele Verletzte bei Zusammenstoß zweier S-Bahnen bei München
Beim Zusammenstoß zweier S-Bahnen in der Nähe von München ist am Montag ein Mensch getötet worden. Es habe zudem zahlreiche Verletzte gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Ihre Zahl bewege sich im zweistelligen Bereich. Ein Verletzter sei zunächst eingeklemmt gewesen, habe aber befreit werden können.