Letzte Nachrichten
Flaschenwürfe auf Unterkunft für ukrainische Geflüchtete in Berliner Kirche
In Berlin haben Unbekannte Flaschen auf die Fenster einer als Unterkunft für ukrainische Geflüchtete dienenden Kirche geworfen. Sie beschädigten damit am Dienstag drei Fensterscheiben der russisch-orthodoxen Kirche im Stadtteil Charlottenburg, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Menschen wurden demnach nicht verletzt.
Erhebung: Elektroautos tanken derzeit deutlich günstiger als Verbrenner
Fahrer von Elektroautos müssen laut einer aktuellen Erhebung des Vergleichsportals Verivox beim Tanken derzeit deutlich weniger zahlen als die Besitzer von Verbrennern. "Angesichts der hohen Preise für Benzin und Diesel sparen alle, die ein E-Auto fahren, momentan richtig viel Geld", erklärte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck am Mittwoch. Die Ersparnisse beim Tanken belaufen sich demnach auf bis zu knapp 60 Prozent.
Polens Vorschlag für Nato-"Friedensmission" stößt auf Skepsis
Der polnische Vorstoß für eine Nato-"Friedensmission" in der Ukraine stößt im Bündnis auf Skepsis. Mehrere Mitgliedsländer äußerten sich am Mittwoch bei einem Sondertreffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel zurückhaltend zu dem Vorschlag, der einen einstimmigen Beschluss erfordern würde. Ungeachtet der russischen Drohungen wollen die USA und andere Nato-Länder ihre Waffenlieferungen an die Ukraine aber fortsetzen.
Ski: Odermatt gewinnt Gesamtweltcup - Kilde holt Abfahrts-Kugel
Skirennläufer Marco Odermatt hat sich mit einer weiteren Glanzleistung vorzeitig die große Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg gesichert. Der 24-jährige Schweizer fuhr am Mittwoch in der letzten Abfahrt des Winters beim Weltcup-Finale im französischen Courchevel/Meribel beim Sieg des Österreichers Vincent Kriechmayr auf den zweiten Platz und kann damit drei Rennen vor Saisonende nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.
Neue Rote Liste: Mehr als ein Viertel der Insektenarten bestandsgefährdet
Mehr als ein Viertel der Insektenarten in Deutschland ist in ihrem Bestand gefährdet. Von insgesamt knapp 6750 neu bewerteten Arten sind 26,2 Prozent gefährdet, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten neuen Roten Liste des Bundesamts für Naturschutz (BfN) hervorgeht. Bei einigen wenigen Insektenarten nahmen die Bestände demnach zu, die Rückgänge bei vielen Arten überwogen aber deutlich.
Keine Anzeichen für vorsätzliche Brandstiftung bei Großbrand in Essen
Bei den Ermittlungen zu einem verheerenden Großbrand mit drei Verletzten in einem Wohnkomplex in Essen haben sich keine Anzeichen für eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Es besteht jedoch weiterhin der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung, wie die Polizei in der Ruhrgebietsstadt am Mittwoch mitteilte. Demnach wurden die Ermittlungen am Brandort abgeschlossen, und die Staatsanwaltschaft gab das Gebäude für den Eigentümer frei.
Ermittler verdächtigen unbekannten Paketbomber einer weiteren Tat
Nach dem Fund von insgesamt vier Sprengsätzen in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen fahnden die Ermittler öffentlich nach einem Paketbomber und Erpresser von Lebensmittelfirmen. Neue Ermittlungen zu einer Explosion in Frankfurt am Main im Dezember hätten Zusammenhänge zu den früheren Taten ergeben, teilten die Staatsanwaltschaften Frankfurt und Heidelberg und das baden-württembergische Landeskriminalamt in Stuttgart am Mittwoch mit. Im November war ein Angeklagter freigesprochen worden.
Nordkorea scheitert offenbar mit Test von "Monster-Rakete"
Nordkorea hat vermutlich eine interkontinentale "Monster-Rakete" abgefeuert, die allerdings nach Angaben aus Seoul nach dem Start explodierte. Das südkoreanische und das japanische Militär gingen am Mittwoch von einem fehlgeschlagenen Test eines neuen Interkontinentalraketen-Systems aus. Experten erwarten nun, dass Pjöngjang in den kommenden Wochen weitere Tests durchführen wird.
Neue russische Angriffe auf Kiew und andere Städte
Ungeachtet aller Verhandlungsbemühungen setzt die russische Armee ihren heftigen Beschuss ukrainischer Städte fort: In Kiew waren am Mittwochmorgen erneut mehrere starke Explosionen zu hören, auch aus anderen Regionen wurden neue Angriffe gemeldet. Aus dem seit zwei Wochen belagerten Mariupol konnten tausende Menschen fliehen, doch angekommen im vermeintlich sicheren Saporischschja schlugen auch dort Raketen ein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht dennoch Bewegung in den Verhandlungen mit Russland.
Bundesregierung sieht "substanzielle Risiken" für Konjunktur durch Ukraine-Krieg
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine birgt nach Angaben der Bundesregierung "substanzielle Risiken" für die deutsche Konjunktur - das genaue Ausmaß lässt sich aber noch nicht abschätzen. "Die Auswirkungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös beziffern", teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Diese hingen "stark von der Dauer und der Intensität des Konflikts ab".
Krankenkasse zählt in Pandemiejahr 2021 weniger Behandlungsfehler
Im Pandemiejahr 2021 hat die Techniker Krankenkasse (TK) bei ihren Versicherten einen leichten Rückgang bei Beschwerden über Behandlungsfehlern verzeichnet. Insgesamt vermuteten 5981 Versicherte eine ärztliche Fehlbehandlung bei sich, wie die TK in Hamburg am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr seien es noch 40 Versicherte mehr gewesen. Verglichen mit dem Vorpandemiejahr 2019 liege der Rückgang bei knapp fünf Prozent.
Hans kurz vor Landtagswahl im Saarland mit Coronavirus infiziert
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich kurz vor der Landtagswahl mit dem Coronavirus infiziert. "Ein positiver PCR-Test hat meine Befürchtung bestätigt", schrieb Hans am Mittwoch auf Twitter. Corona sei "leider nicht vorbei". Er habe sich in Selbstisolation begeben, um seine Familie nicht anzustecken.
Berliner Sozialsenatorin: Bund unterschätzte Flüchtlingsstrom stark
Die Berliner Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) hat die Bundesregierung kritisiert, den Zustrom von Flüchtenden aus der Ukraine stark unterschätzt zu haben. "Die Schnelligkeit der Flüchtlingsbewegung wurde auf Bundesebene komplett unterschätzt", sagte Kipping dem "Tagesspiegel" vom Mittwoch. Sie habe den Eindruck, dass die Brisanz der Zahlen in den Bundesministerien "nicht in dem Maß" angekommen sei.
Verfassungsbeschwerde von Hotelkette wegen Corona-Maßnahmen scheitert in Karlsruhe
Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde einer Hotelkette gegen Einschränkungen in der Corona-Pandemie nicht zur Entscheidung angenommen. Die Beschwerde sei aus mehreren Gründen unzulässig, teilte das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe mit. Die Hotelkette sah wegen der Corona-Schutzmaßnahmen ihre Grundrechte verletzt, unter anderem die Berufsfreiheit. (Az. 1 BvR 1073/21)
Mann rettet Kleinkind nach Sturz in Ententeich in Recklinghausen
In Recklinghausen hat ein Mann ein Kleinkind aus einem Ententeich gerettet. Der 59-Jährige war am Dienstag im Südpark der Stadt unterwegs, um Tiere zu fotografieren, als er das 17 Monate alte Mädchen "in einiger Entfernung" in den Teich stürzen sah, wie die Polizei am Abend mitteilte. Das Mädchen sei ohne Fremdeinwirkung in den Teich gefallen und mit dem Gesicht nach unten im Wasser getrieben.
Sechs Festnahmen bei Drogenrazzia in Nordrhein-Westfalen
Bei einem Großeinsatz wegen illegalen Drogenhandels sind in Nordrhein-Westfalen sechs Männer vorläufig festgenommen worden. In Mönchengladbach, Düsseldorf und im Kreis Viersen durchsuchte die Polizei außerdem zahlreiche Wohnungen und gewerblich genutzte Räume, wie die Viersener Kreispolizei am Mittwoch mitteilte. Hintergrund des Einsatzes sind demnach Ermittlungen gegen eine mutmaßliche Drogenbande, die Cannabis anbauen und verkaufen soll.
Ukraine-Krieg belastet 2022 Produktion und Gewinn von Autobauer BMW
Nach einem Rekordgewinn im Jahr 2021 rechnet der deutsche Autobauer BMW 2022 mit einer Belastung seiner Geschäfte durch den Ukraine-Krieg. Die geopolitische Lage in Osteuropa führe zu "Einschränkungen im Produktionsnetzwerk", erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Die Zahl der ausgelieferten Autos hätte 2022 demnach zunehmen können, wird aufgrund des Krieges nun aber voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau verbleiben.
Kabinett beschließt Haushalt 2022 - Entwurf mit kurzer Haltbarkeit
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für den Haushalt 2022 gebilligt. Vorgesehen ist, wie es bereits die vorherige Bundesregierung beschlossen hatte, eine Neuverschuldung von 99,7 Milliarden Euro. Allerdings dürfte dieser Betrag noch deutlich steigen, denn Lindner plant schon nachträgliche Ergänzungen des Budgets, um die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs abzubilden - etwa weitere Entlastungen der Bürger bei den hohen Energiepreisen.
Flüchtlings-Stadt Saporischschja von russischen Truppen angegriffen
Russische Truppen haben nach ukrainischen Angaben die im Süden des Landes gelegene Stadt Saporischschja angegriffen, in der sich neben den Einwohnern auch tausende Flüchtlinge aus dem belagerten Mariupol aufhalten. "Erstmals sind zivile Objekte in Saporischschja angegriffen worden", schrieb am Mittwoch Gouverneur Alexander Staruch im Online-Dienst Telegram. Die Raketen seien unter anderem auf einem Bahnhofsgelände eingeschlagen, es sei niemand getötet worden.
Durchsuchungen und Festnahme in Hessen wegen Verdachts gewerbsmäßiger Geldwäsche
Ermittler haben unter anderem wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Geldwäsche insgesamt 13 Objekte in Hessen und der schwedischen Hauptstadt Stockholm durchsucht. Dabei wurde am Mittwoch in Hessen ein 43-Jähriger festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main, der Zoll und das Landeskriminalamt gemeinsam mitteilten. Die Ermittlungen richteten sich insgesamt gegen acht Beschuldigte eritreischer und äthiopischer Herkunft im Alter von 30 bis 62 Jahren.
Aktienmärkte in China wieder im Aufwind
Nach dem Einbruch der Börsenkurse in China haben sich die Aktienmärkte in der Volksrepublik am Mittwoch deutlich erholt. In Hongkong legte der Hang-Seng-Index am Nachmittag (Ortszeit) um mehr als acht Prozent zu, in Shanghai stiegen die Kurse um mehr als drei Prozent. Zuvor hatten die chinesischen Behörden Unterstützung für die Wirtschaft zugesagt.
Entwurf: Bundeswehr-Investitionen werden von Schuldenbremse ausgenommen
Die Bundesregierung will die geplante Kreditaufnahme in Höhe von 100 Milliarden Euro für Investitionen in die Bundeswehr ausdrücklich von der Schuldenbremse ausnehmen. Dies will sie in einem neuen Absatz 1a für Artikel 87a des Grundgesetzes festschreiben - mit einem entsprechenden Referentenentwurf, der AFP vorliegt, wollte sich am Mittwoch das Bundeskabinett befassen.
FDP-Fraktionschef begründet Ende der Coronamaßnahmen mit europäischen Vorbildern
FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat das Auslaufen der ersten Corona-Schutzmaßnahmen zum 19. März mit dem Vorbild anderer europäischer Länder begründet. "Wir gehen einen Weg wie alle anderen europäischen Länder", sagte Dürr am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Er denke zum Beispiel an die Niederlande, die eine fast doppelt so hohe Inzidenz hätten und auch alle Maßnahmen zurücknähmen.
IMK-Chef Herrmann: Teil der Ukraine-Flüchtlinge wird dauerhaft bleiben
Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Bayerns Ressortchef Joachim Herrmann (CSU), geht davon aus, dass ein Teil der ukrainischen Kriegsflüchtlinge auf Dauer in Deutschland bleiben wird. "Auch wenn wir die weitere Entwicklung des Kriegs nicht absehen können und gemeinsam hoffen, dass der Konflikt schnell endet und die Menschen in ihre Heimat zurückkehren können, müssen wir uns auf eine dauerhafte Unterbringung einstellen", sagte Herrmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch.
United-Ikone Scholes kritisiert Rangnick: "Einen richtigen Trainer finden"
Teammanager Ralf Rangnick von Manchester United ist nach dem Champions-League-Aus in die Kritik geraten. "Das Allererste, was dieser Verein tun muss, um auch nur in die Nähe einer erneuten Meisterschaft zu kommen, ist, einen richtigen Trainer zu finden", sagte TV-Experte und Manchester-Ikone Paul Scholes bei BT Sport nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen Atletico Madrid im Achtelfinal-Rückspiel am Dienstag.
Starke Explosionen und Rauchsäulen in Kiew
In Kiew sind am Mittwochmorgen laut Berichten von AFP-Korrespondenten erneut mehrere starke Explosionen zu hören gewesen. So habe es am frühen Morgen im Westen der ukrainischen Hauptstadt drei Detonationen gegeben. Wie bereits am Vortag, als die russischen Streitkräfte mehrere Wohnhäuser unter Beschuss genommen hatten, stiegen anschließend schwarze Rauchsäulen auf. Weitere Explosionen folgten später am Morgen.
Umstrittenes schärferes Abtreibungsrecht in Guatemala gestoppt
Das umstrittene neue Abtreibungsrecht in Guatemala, das unter anderem drastische Strafen bei Schwangerschaftsabbrüchen vorsah, ist gestoppt. Das Parlament gab am Dienstag (Ortszeit) bekannt, dass das Gesetzgebungsverfahren ausgesetzt werde. Zuvor hatte Präsident Alejandro Giammattei mit seinem Veto gegen das vom Parlament bereits verabschiedete Gesetz gedroht, das auch ein Verbot der Homo-Ehe vorsah.
Medien: Haaland muss Ausstiegsklausel bis 30. April ziehen
Ein Wechsel von Fußball-Superstar Erling Haaland muss rein formal bis Ende April feststehen. Nach einem Bericht der Sport Bild läuft die Ausstiegsklausel, nach der der Stürmer von Borussia Dortmund vorzeitig seinen bis 2024 laufenden Vertrag kündigen kann, am 30. April für diese Saison ab.
60 Punkte: Umstrittener NBA-Star Irving mit Karrierehöchstwert
Basketball-Superstar Kyrie Irving hat mit einer rekordträchtigen Gala-Vorstellung in der nordamerikanischen Profiliga NBA aufhorchen lassen. Der 29-Jährige legte beim 150:108-Sieg seiner Brooklyn Nets bei den Orlando Magic um Franz und Moritz Wagner stolze 60 Punkte auf. Damit übertraf der Impfskeptiker seinen Karrierehöchstwert von 57 Zählern aus dem Jahr 2015.
NHL: Draisaitl gewinnt Duell gegen Seider und Greiss
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl kommt mit den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL immer besser in Fahrt. Die Oilers holten durch das 7:5 gegen die Detroit Red Wings mit den deutschen Profis Moritz Seider und Thomas Greiss ihren dritten Sieg in Folge. Draisaitl steuerte zwei Torvorlagen bei, mit nun 83 Punkten ist der gebürtige Kölner drittbester Scorer dieser Saison.
Jede vierte Pflegekraft sucht laut Umfrage eine neue Stelle
Wegen der hohen Arbeitsbelastung sucht aktuell mehr als jede vierte Pflegekraft einer Umfrage zufolge aktiv nach einem anderen Job. Zwölf Prozent wollen in eine andere Tätigkeit im Gesundheitswesen wechseln, 16 Prozent ganz raus aus der Branche, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov für das Jobportal "Indeed", über die die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ, Mittwochausgabe) berichtete.
Hochstaplerin Sorokin weiterhin in den USA im Behördengewahrsam
Die deutsch-russische Hochstaplerin Anna Sorokin ist entgegen anderslautender Medienberichte noch nicht nach Deutschland abgeschoben worden. Die 31-Jährige befand sich nach Angaben der US-Einwanderungsbehörde am Dienstag weiterhin in den USA in Gewahrsam. Aus der Abschiebehaft heraus nahm sie sogar einen Podcast auf.