Letzte Nachrichten
Nadal: "Kann und will so nicht weitermachen"
Rafael Nadal hat nach seinem überlegenen Triumph bei den French Open angekündigt, eine Lösung für seinen schwer angeschlagenen linken Fuß finden zu müssen. "Es ist offensichtlich, dass ich so nicht weitermachen kann und auch nicht weitermachen will", sagte der 36 Jahre alte 22-malige Grand-Slam-Champion.
Queen zeigt sich zum Abschluss der Jubiläumsfeiern nochmals in der Öffentlichkeit
Am Ende der Feierlichkeiten zu ihrem 70. Thronjubiläum hat sich die britische Königin Elizabeth II. nochmals in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach einer riesigen Parade mit Soldaten, Tänzern, Puppenspielern und Künstlern trat die gebrechliche 96-Jährige am Sonntagnachmittag unter dem Jubel der Massen auf den Balkon des Buckingham-Palastes in London. In einer Dankesbotschaft versprach sie, ihrem Volk weiter zu dienen.
Drei Tote bei weiterem Gewaltakt auf offener Straße in den USA
Bei einem erneuten gewalttätigen Vorfall auf offener Straße in den USA sind im Bundesstaat Tennessee mindestens drei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) wurden zwei Menschen nahe eines Nachtclubs im Zentrum der Stadt Chattanooga durch Schüsse getötet, wie die örtliche Polizeichefin Celeste Murphy mitteilte. Ein weiterer Mensch starb, nachdem er von einem flüchtenden Fahrzeug umgefahren worden war.
Ukraine verpasst dramatisch das WM-Ticket
Das kleine Fußballmärchen in düsteren Zeiten ist ausgeblieben: Die Nationalmannschaft der vom Krieg gebeutelten Ukraine hat das letzte europäische Ticket für die WM-Endrunde in Katar dramatisch verpasst. Im Play-off-Endspiel in Cardiff unterlag die Mannschaft von Trainer Oleksandr Petrakow gegen Gastgeber Wales durch ein Eigentor des früheren Dortmunders Andrij Jarmolenko (34.) mit 0:1 (0:1).
Referendum in Kasachstan über Verfassungsreform beendet
In Kasachstan haben die Bürger am Sonntag über eine Verfassungsreform abgestimmt, welche die immer noch große Machtstellung des früheren Staatschefs Nursultan Nasarbajew schwächen würde. Die letzten Wahllokale schlossen um 17.00 Uhr (MESZ). Eine Stunde zuvor hatte die Wahlkommission die Beteiligung mit knapp 68 Prozent angegeben. Vorläufige Ergebnisse des Referendums wurden noch für Sonntagabend erwartet. Die Abstimmung fand unter dem Eindruck der blutigen Massenproteste vom Januar statt.
Queen zeigt sich zum Ende der Jubiläumsfeiern nochmals in der Öffentlichkeit
Zum Abschluss der Feierlichkeiten zu ihrem 70. Thronjubiläum hat sich die britische Königin Elizabeth II. noch einmal in der Öffentlichkeit gezeigt. Unter dem Jubel der Massen trat die gebrechliche 96-Jährige am Sonntagnachmittag auf den Balkon des Buckingham-Palastes in London. Sie wurde dabei von ihren Thronfolgern Prinz Charles, Prinz William und dessen Sohn George begleitet.
Nadal zum 14. Mal French-Open-Sieger - Finalsieg gegen Ruud
Rafael Nadal hat zum 14. Mal die French Open gewonnen. Der 36 Jahre alte Grand-Slam-Rekordsieger aus Spanien setzte sich am Sonntag im Finale von Paris mit 6:3, 6:3, 6:0 gegen den Norweger Casper Ruud (23) durch und gewann damit seinen 22. Grand-Slam-Titel.
Säugling und älterer Mann bei schwerem Verkehrsunfall gestorben
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 9 bei Eich in Rheinland-Pfalz sind am Sonntag ein Säugling und ein älterer Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei prallten am Vormittag aus zunächst noch ungeklärter Ursache zwei Autos aufeinander - in einem saß ein älteres Paar, in dem anderen waren zwei Erwachsene, ein Kind und ein Säugling.
Triathlon-Star Blummenfelt knackt Sieben-Stunden-Marke
Norwegens Olympiasieger Kristian Blummenfelt hat bei seinem "Labor-Versuch" in der Niederlausitz Triathlon-Geschichte geschrieben und die Sieben-Stunden-Grenze deutlich geknackt, bei der Ironman-EM in Hamburg kratzte Laura Philipp bei ihrem erneuten Titelgewinn an der regulären Weltbestmarke. Blummenfelt legte die klassische Distanz von 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in 6:44:26 Stunden zurück. Philipp triumphierte in ganz starken 8:18:20 Stunden.
Keine Vermissten mehr nach schwerem Zugunglück in Bayern
Nach dem schweren Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit mindestens fünf Toten wird laut Polizei niemand mehr vermisst. Wie die Beamten am Sonntag außerdem mitteilten, wurde die Identifizierung der Toten "weitestgehend abgeschlossen" - demnach sind auch ein Teenager sowie Medienberichten zufolge zwei Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine unter den Opfern. Die komplizierten Bergungsarbeiten dauerten weiter an.
Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum der Queen gehen mit Parade und Straßenfesten zuende
Mit einer riesigen Parade in London, Straßenfesten und landesweiten Picknicks sind die Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum der britischen Königin Elizabeth II. zuende gegangen. Trotz eher trüben Wetters nahmen zehntausende Bürger am Sonntag an Mittagessen mit Nachbarn teil und feierten fröhlich die historische Regentschaft der 96-jährigen Monarchin, die aus gesundheitlichen Gründen bei den viertägigen Feierlichkeiten nur selten anwesend war. Unklar blieb bis zuletzt, ob die Queen wenigstens noch einmal zum Abschluss der großen Parade auftreten würde, die am Nachmittag in der Hauptstadt begann.
Bericht: Bremens Bürgermeister will im Bundesrat über Übergewinnsteuer abstimmen
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hält eine Steuer auf übermäßige Unternehmensgewinne für nötig. "Die Mineralölkonzerne verdienen sich derzeit schlicht und ergreifend eine goldene Nase", sagte er der "Welt" laut Vorabmeldung vom Sonntag. Die in den vergangenen Wochen massiv gestiegenen Spritpreise ließen sich "ganz sicher nicht" mit der Entwicklung der Ölpreise erklären.
WHO: Weltweit 780 Fälle von Affenpocken außerhalb von üblichem Verbreitungsgebiet
Seit dem jüngsten Auftreten von Affenpocken außerhalb ihres üblichen Verbreitungsgebietes sind 780 Fälle der Virus-Erkrankung gemeldet worden. Diese traten in 27 sogenannten nicht-endemischen Ländern auf, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Sonntag mit. Aus Deutschland seien 57 Fälle gemeldet worden. Nach Einschätzung der WHO ist das Risiko für die menschliche Gesundheit derzeit "moderat".
Drei Tote und elf Verletzte bei Schießerei in Philadelphia
In der US-Ostküstenmetropole Philadelphia sind bei einer Schießerei auf offener Straße drei Menschen getötet worden. Elf weitere Menschen seien bei dem Vorfall am Samstagabend (Ortszeit) verletzt worden, teilte die Polizei mit. Es habe mehrere Schützen gegeben, die in die Menge auf der belebten South Street geschossen hätten. Die Straße ist für ihr reges Nachtleben bekannt.
Motorrad: Bradl stürzt in der ersten Runde - Schrötter Fünfter
Ein missratener Grand Prix endete für Stefan Bradl mit einem Sturz und dem frühen Aus in der ersten Runde: Beim Großen Preis von Spanien kam der Zahlinger im Rennen der MotoGP nur bis zur zehnten Kurve. Bereits im Qualifying am Samstag hatte nichts zusammengepasst, die Honda erwies sich auf Platz 21 als kaum wettbewerbsfähig. Bradl ersetzte in Barcelona den erneut am Arm operierten Stammfahrer Marc Marquez (Spanien).
Kommunen fordern nach Ende des Neun-Euro-Tickets dauerhaft günstiges Angebot
Die deutschen Kommunen fordern nach dem Ende des befristeten Neun-Euro-Tickets eine dauerhaft günstige Lösung für den Nahverkehr. "Wir brauchen keinen kurzen ÖPNV-Sommer, sondern ein flächendeckendes ÖPNV-Land", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, dem "Handelsblatt". Die SPD forderte hingegen grundsätzlich mehr Geld für den Nahverkehr.
Papst ruft zu "echten Verhandlungen" in Ukraine-Konflikt auf
Angesichts der seit hundert Tagen anhaltenden Kämpfe in der Ukraine hat Papst Franziskus erneut zu "echten Verhandlungen" aufgerufen. "Bitte stürzen Sie die Menschheit nicht ins Verderben", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag vor 25.000 Gläubigen in Rom. Er appelliere "an die Verantwortlichen der Nationen", in dem Konflikt "echte Verhandlungen über einen Waffenstillstand und eine nachhaltige Lösung" aufzunehmen".
Rallye-WM: Tänak gewinnt auf Sardinien
Hyundai-Pilot Ott Tänak (Estland) hat den fünften Lauf zur Rallye-WM auf Sardinien gewonnen. Der Weltmeister von 2019 hatte das Rennen seit dem Ausfall des bis dahin führenden Finnen Esapekka Lappi (Toyota) am Samstagmorgen dominiert. Hinter Tänak belegte Craig Breen (Irland/Ford) Platz zwei.
Kritik an Vonovia wegen möglicher Mieterhöhungen hält an
Die Kritik an den Überlegungen des Wohnungskonzerns Vonovia zur Erhöhung der Mieten hält an. "Vermieter müssen Zurückhaltung üben", sagte der Chef der Gewerkschaft IG BAU, Robert Feiger, den Funke Zeitungen laut Vorabmeldung vom Sonntag. Gerade auch diese Konzerne "müssen dazu beitragen, den sozialen Frieden zu wahren", fuhr er fort. Die soziale Lage sei angespannt, viele Haushalte hätten mit sinkenden Realeinkommen zu kämpfen.
Dutzende Tote und hunderte Verletzte bei Großbrand mit Explosion in Bangladesch
Bei einem Großbrand in einem Container-Depot in Bangladesch und einer anschließenden Explosion sind dutzende Menschen getötet und hunderte verletzt worden. Die Behörden sprachen am Sonntag von mindestens 49 Toten und mehr 300 Verletzten, darunter viele Einsatzkräfte, in einem Binnencontainerlager der südlichen Stadt Sitakunda. Wegen zahlreicher schwerer Verletzungen und nicht abgeschlossener Lösch- und Bergungsarbeiten dürfte die Opferzahl noch steigen.
Thüringens grüne Umweltministerin geht im Streit um Windräder auf CDU zu
In Thüringer Streit über einen Antrag für feste Windrad-Abstände hat Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) der CDU-Fraktion einen "Windfrieden" angeboten. Die Ressortchefin sagte MDR Thüringen, wenn die Union ihren umstrittenen Gesetzentwurf zum Mindestabstand von Windrädern zu Siedlungen auf Eis lege, könne diskutiert werden.
Farke sieht sich in Gladbach nicht als "1B-Lösung"
Der neue Trainer Daniel Farke sieht sich bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach nicht als "1B-Lösung". "Das sind Kategorien, die mich gar nicht interessieren. 1A, 1B, 1C? Vielleicht werde ich ja die 1D-Lösung - D wie Dauerlösung", sagte der 45-Jährige bei seiner Vorstellung am Sonntag im Borussia-Park. Gladbach hatte sich nach der Trennung von Adi Hütter auch intensiv um Ex-Trainer Lucien Favre bemüht.
Erste Angriffe auf Kiew seit Ende April
Erstmals seit mehr als einem Monat haben russische Truppen wieder die ukrainische Hauptstadt Kiew beschossen. Während die ukrainische Seite von beschädigter Infrastruktur der Bahn sprach, meldete Moskau die gezielte Zerstörung von frisch aus dem Ausland gelieferten Panzern. Russlands Präsident Wladimir Putin warnte die westlichen Staaten zugleich davor, der Ukraine Langstreckenraketen zu liefern. Die Gefechte in der schwer umkämpften ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk hielten derweil an.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen 16-Jährigen nach schwerem Unfall
Nach einem schweren Verkehrsunfall in Völklingen im Saarland hat die Polizei Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den erst 16 Jahre alten Autofahrer eingeleitet. Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, ereignete sich das Unglück am Samstagmorgen, dabei kollidierten ein Auto und ein Lkw frontal miteinander. Der Pkw kam demnach wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, geriet ins Schleudern und kam dann auf die Gegenseite.
Bergungsarbeiten nach schwerem Zugunglück in Bayern fortgesetzt
Nach dem schweren Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit mindestens fünf Toten sind am Sonntag die Bergungsarbeiten am Unfallort wieder aufgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, soll zunächst einer der entgleisten Waggons von der Unglücksstelle abtransportiert werden. Danach sollen die beiden weiteren umgestürzten Wagen nacheinander auf die Fahrbahn gehoben und ebenfalls abtransportiert werden. Die beiden restlichen Waggons und die Lok sollen "nach Möglichkeit auf den Gleisen" weggebracht werden.
"Bin großer Fan": Matthäus verteidigt Werner
Lothar Matthäus hat den formschwachen Fußball-Nationalspieler Timo Werner verteidigt. "Ich bin großer Fan von ihm. Er hat eine große Geschwindigkeit, zeigt Einsatz für das Team, macht Tore und bereitet auch vor", sagte der deutsche Rekordnationalspieler bei Bild-TV.
Kommunen fordern nach Ende des Neun-Euro-Tickets dauerhafte Billiglösung
Die deutschen Kommunen fordern nach dem Ende des befristeten Neun-Euro-Tickets eine dauerhafte Billiglösung für den Nahverkehr. "Wir brauchen keinen kurzen ÖPNV-Sommer, sondern ein flächendeckendes ÖPNV-Land", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, dem "Handelsblatt" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Deshalb müssen wir darüber nachdenken, perspektivisch ein bundesweit gültiges, einheitliches und vergünstigtes Ticket folgen zu lassen."
Nach 1:1: Mancini sehr zufrieden nach "Debütantenball"
Gelungener "Debütantenball" der Azzurri: Hoch zufrieden war Italiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Mancini nach dem 1:1 (0:0) gegen Deutschland zum Auftakt in der Nations League in Bologna. "Mir hat besonders gut gefallen, wie die jungen Talente aufgetreten sind - mutig gegen Deutschland, eine der besten Mannschaften der Welt. Nach dem zögerlichen Beginn haben sie die nötige Lockerheit gefunden", resümierte der Coach, der nach dem 0:3 gegen Argentinien zuletzt heftig kritisiert worden war.
Eine Tote bei heftigen Stürmen in Frankreich
Bei schweren Stürmen in weiten Teilen Frankreichs sind am Wochenende eine Frau getötet und 15 weitere Menschen teils schwer verletzt worden. Das Todesopfer sei im nordfranzösischen Rouen "von einer Schlammlawine mitgerissen" worden und ertrunken, sagte Innenminister Gérald Darmanin am Sonntag. Unter den Schwerverletzten sei unter anderem ein 13-jähriges Mädchen. Etwa 15.000 Menschen waren am Sonntag weiterhin ohne Strom.
Entenfamilie verursacht Verkehrschaos mit vier Verletzten auf A7
Eine Entenfamilie hat die A7 überquert und damit ein Verkehrschaos mit vier Verletzten verursacht. Wie die Polizei in Ulm am Sonntag mitteilte, liefen die Tiere am Samstagvormittag in Höhe Heidenheim über die Fahrbahn. Ein heranfahrender Opel auf der linken und ein Skoda auf der rechten Seite sahen die Tiere rechtzeitig und hielten an.
Southgate zeigt kein Verständnis für Buhrufe in Budapest
Mit Unverständnis hat Englands Teammanager Gareth Southgate auf die Buhrufe und Pfiffe des Publikums beim Niederknien seiner Spieler vor dem Anstoß des Nations-League-Spiel in Budapest gegen Ungarn (0:1) reagiert. "Ich habe keine Ahnung, warum die Leute eine solche Geste ausbuhen", sagte der Coach bei Channel 4.
Spahn kündigt Buch über Erfahrungen mit Corona-Pandemie an
Der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat ein Buch über seine Erfahrungen mit der Corona-Pandemie angekündigt. "Die Frage, was die Pandemie mit dem Land gemacht hat und was das für die 20er Jahre bedeutet, beschäftigt mich seit zwei Jahren", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". Er werde sich in einem Buch mit dieser Frage auseinandersetzen.