Letzte Nachrichten
Sachsen will alle Schulklassen mit CO2-Ampeln ausstatten
Zum Schutz von Lehrkräften und Schülern vor einer Corona-Ansteckung und Atemwegsinfektionen sollen in Sachsen alle Klassenräume mit sogenannten CO2-Ampeln ausgestattet werden. Um alle öffentlichen und freien Schulen zu versorgen, sind etwa 45.000 Lüftungsampeln notwendig, wie das Landeskultusministerium nach einer Kabinettsitzung am Dienstag in Dresden mitteilte. Die Anschaffungskosten belaufen sich demnach auf etwa zehn Millionen Euro.
Londoner Gericht prüft erneut Immunität von Spaniens Ex-König Juan Carlos
Spaniens ehemaliger König Juan Carlos hat im Zusammenhang mit einer Belästigungsklage seiner früheren Geliebten einen juristischen Teilerfolg erzielt. Zwei Richter ließen am Montag die Berufung des 84-Jährigen gegen die Entscheidung eines Londoner Gerichts zu, wonach er keine Immunität mehr genieße.
Bundesweiter Warntag findet am 8. Dezember statt
Der diesjährige bundesweite Warntag zur Erprobung verschiedener Wege zur Gefahren-Information wird am 8. Dezember stattfinden. Darauf verständigten sich die Innenminister von Bund und Ländern, wie das Bundesinnenministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Bundesweit auf Handys verschickt wird dabei über das sogenannte Cell Broadcast erstmals eine Testwarnmeldung der höchsten Warnstufe.
Bundeszentrale rät von Alkohol an Hitzetagen ab
Auch wenn Bier, Wein oder Cocktails für viele zu einem Sommerabend dazugehören - die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät an Hitzetagen von Alkohol ab. Sowohl alkoholische Getränke als auch hohe Temperaturen erweitern die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt, und zudem verliert der Körper Flüssigkeit, wie die Bundeszentrale am Dienstag in Bonn erklärte. Das könne zu Kreislaufproblemen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen.
Proteste in Panama gehen trotz Einigung mit Regierung weiter
Trotz einer Einigung zwischen Gewerkschaften und der Regierung haben in Panama am Montag erneut Demonstranten wichtige Straßen blockiert. Nach Rücksprache mit der Basis sei entschieden worden, die Proteste weiterzuführen, sagte Luis Sánchez von der Bürgervereinigung Anadepo dem Fernsehsender TVN-2. Das Abkommen mit der Regierung sei "unter Druck unterschrieben" worden, fügte er hinzu.
Hartnäckige Erkältung: Kämna steigt aus der Tour aus
Lennard Kämna ist bei der 109. Tour de France wegen einer Erkältung als erster deutscher Radprofi ausgestiegen. Das teilte sein Team Bora-hansgrohe am Dienstag mit. Kämna war seit Tagen verschnupft gefahren. Am letzten Ruhetag am Montag hatte er versucht, die Erkältung auf dem Hotelzimmer auszukurieren.
Bericht: Bei Großveranstaltungen könnte Corona-Test für alle Pflicht werden
Beim Besuch von Großveranstaltungen könnte einem Bericht zufolge bald ein Test für alle zur Pflicht werden - unabhängig davon, ob jemand geimpft ist oder nicht. Die Einführung einer entsprechenden 1G-Regel erwägt der Bund laut "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Beraten wurde dies demnach auf einer Schaltkonferenz zwischen Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt (SPD) und den Chefs der Staatskanzleien der Länder am vergangenen Donnerstag.
Nach Haller-Schock: BVB um Normalität bemüht
Borussia Dortmund hat sich beim öffentlichen Training am Dienstag um etwas Normalität bemüht. Trainer Edin Terzic bat seine Spieler in Bad Ragaz in den Schweizer Bergen zum Auslaufen nach dem Testspiel gegen den FC Valencia am Montagabend (1:3). Die Stimmung war getrübt.
Baerbock lehnt nach Petersberg-Gesprächen Abstriche bei Klimazielen ab
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Abstriche bei den internationalen Zielen zum Kampf gegen den Klimawandel abgelehnt. Es sei trotz der schwierigen Lage weltweit "nicht richtig", den Schwerpunkt zunächst auf die Anpassung an den Klimawandel zu legen und CO2-Minderungsziele zu verschieben, sagte Baerbock zum Abschluss des Petersberger Klimadialogs am Dienstag in Berlin. Denn dann würden auch die Kosten für die Anpassung "ins Unermessliche wachsen".
Drei Kandidaten treten bei Präsidentschaftswahl in Sri Lanka an
Nach dem Rücktritt von Sri Lankas Staatschef Gotabaya Rajapaksa bewerben sich drei Kandidaten um seine Nachfolge. Übergangspräsident Ranil Wickremesinghe konkurriert bei der Wahl am Mittwoch im Parlament mit dem früheren Bildungsminister Dullas Alahapperuma und dem Chef der linken Oppositionspartei JVP, Anura Dissanayake, wie das Parlament am Dienstag mitteilte. Die drei Kandidaten wurden von den Abgeordneten in einer knapp zehnminütigen Sitzung nominiert.
Siemens eröffnet Unterkunft für ukrainische Geflüchtete in Polen
Der Industriekonzern Siemens hat auf seinem Unternehmensgelände in der polnischen Hauptstadt Warschau eine Unterkunft für bis zu 160 Geflüchtete aus der Ukraine eröffnet. Neben sanitären Einrichtungen stünden auch Familienzimmer und Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung zur Verfügung, wie Siemens am Dienstag erklärte. Die rund 2600 Quadratmeter Fläche werden der Stadtverwaltung von Warschau demnach kostenlos zur Verfügung gestellt.
Australiens Pflanzen- und Tierwelt durch Brände und Klimawandel zunehmend bedroht
Australiens Wildtiere sind durch Brände, Dürren und Erderwärmung zunehmend vom Aussterben bedroht. In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der australischen Regierung wurden drastische Maßnahmen gegen den "schlechten und sich verschlechternden" Zustand der Tiere und Pflanzen an Land sowie unter Wasser gefordert. Der Schaden werde durch klimabedingt gestiegene Durchschnittstemperaturen um 1,4 Grad seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschleunigt.
Bundesverband der Verbraucherzentralen verklagt US-Elektroautobauer Tesla
Der Bundesverband der deutschen Verbraucherzentralen hat den US-Elektroautobauer Tesla verklagt: Der Verband begründete die Klagen am Dienstag mit "irreführenden Aussagen" des Autokonzerns zur CO2-Ersparnis durch den Kauf seiner Autos und mit Datenschutzbedenken bei der Nutzung eines so genannten Wächtermodus zur Umgebungsüberwachung. Die Klagen seien beim Landgericht in Berlin eingereicht worden, teilte der Verband in der Hauptstadt mit.
Justiz: Iranischer Filmemacher Panahi muss sechsjährige Haftstrafe antreten
Der iranische Filmemacher und Berlinale-Gewinner Jafar Panahi muss eine sechsjährige Haftstrafe antreten. Der 62-Jährige werde die Strafe im Teheraner Ewin-Gefängnis verbüßen, teilte die iranische Justizbehörde am Dienstag mit.
EU eröffnet Beitrittsverfahren mit Nordmazedonien und Albanien
Nach jahrelangen Verzögerungen hat die Europäische Union das eigentliche Beitrittsverfahren mit Nordmazedonien und Albanien eröffnet. "Die Menschen von Albanien und Nordmazedonien haben es verdient", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel bei einem gemeinsamen Auftritt mit den Regierungschefs beider Länder, Edi Rama und Dimitar Kovacevski.
Auftragsbücher im Verarbeitenden Gewerbe so voll wie nie seit Beginn der Datenerhebung
Die Auftragsbücher im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland sind prall gefüllt: Im Mai war der reale Auftragsbestand 0,5 Prozent höher als im Vormonat, im Vorjahresvergleich betrug das Plus deutliche 16,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag erklärte. Der Auftragsbestand erreichte somit einen neuen Höchstwert seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 2015. Schwierigkeiten bereiteten den Unternehmen jedoch weiterhin die gestörten Lieferketten.
Flasbarth räumt angesichts Hungerkrise Versäumnisse bei Entwicklungspolitik ein
Vor dem Hintergrund einer auf dem afrikanischen Kontinent drohenden Hungerkrise infolge des Ukraine-Kriegs hat der Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, Jochen Flasbarth (SPD), Versäumnisse eingeräumt. "Da hat Entwicklungspolitik möglicherweise nicht die richtigen Akzente gesetzt auf nachhaltige Ernährungssicherung in diesen Ländern", sagte Flasbarth am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin".
Morgan führt US-Fußballerinnen zum Olympia-Ticket
Superstar Alex Morgan hat die US-Fußballerinnen zur Qualifikation für die Olympischen Spielen 2024 in Paris geschossen. Im Finale um die CONCACAF-Meisterschaft gegen Olympiasieger Kanada in Monterrey/Mexiko verwandelte die Torjägerin einen Foulelfmeter (78.) zum 1:0 (0:0)-Sieg der Weltmeisterinnen.
Bauministerium will Städte mit Förderprogramm besser vor Erderwärmung schützen
Die Bundesregierung will die Lebensräume in den Städten besser gegen die Folgen der Klimaerwärmung wappnen. Der Bund werde dieses Jahr 790 Millionen Euro bereitstellen, um neben der sozialen Entwicklung der Städte gezielt auch ihre Klimaresilienz zu fördern, teilte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) in der Nacht zu Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.
EU-Parlamentsvize Beer zu Besuch in Taiwan eingetroffen
Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Nicola Beer (FDP), hat zum Auftakt ihres Besuchs in Taiwan dazu aufgerufen, den Inselstaat angesichts chinesischer Drohungen zu unterstützen. "Jetzt ist der Moment, fest an der Seite Taiwans zu stehen", sagte die Europapolitikerin am Dienstag nach ihrer Ankunft am internationalen Flughafen von Taoyuan nahe der Hauptstadt Taipeh. "Es gibt keinen Raum für chinesische Aggression im demokratischen Taiwan. Derzeit werden wir Zeugen eines Krieges in Europa. Wir wollen nicht Zeugen eines Krieges in Asien werden."
Gericht in Mexiko blockiert sofortige Auslieferung eines Drogenbosses an die USA
Ein Gericht in Mexiko hat die Auslieferung des Drogenbosses Rafael Caro Quintero an die USA vorerst blockiert. Ein Bundesrichter im westlichen Bundesstaat Jalisco entschied am Montag (Ortszeit), dass der 69-Jährige ohne ein ordnungsgemäßes Auslieferungsverfahren nicht an die Vereinigten Staaten überstellt werden darf.
Brandt traut jüngerem Bruder Profi-Karriere zu
Fußball-Nationalspieler Julian Brandt von Borussia Dortmund traut seinem jüngeren Bruder Jascha eine Bundesliga-Karriere bei Werder Bremen zu. "Er ist ein guter Typ, klar, aber vor allem ein guter Kicker. Er ist ein bisschen ein anderer Typ als ich, als Spieler und von den Charakterzügen", sagte Julian Brandt dem SID im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz/Schweiz.
EM-Viertelfinale: Österreich will DFB-Frauen "ärgern"
Die österreichischen Fußballerinnen sehen die Rollen vor dem EM-Viertelfinale gegen Deutschland klar verteilt, peilen aber dennoch eine Überraschung an. "Wir wollen selbstbewusst auftreten, versuchen, sie zu ärgern - und unseren Lauf bei diesem Turnier fortsetzen", sagte Mittelfeldspielerin Sarah Zadrazil dem SID vor dem Nachbarschaftsduell am Donnerstag (21.00 Uhr/ARD und DAZN) in London-Brentford.
BVB unter Schock: Bangen mit Sebastien Haller
Borussia Dortmund steht mitten in der Saisonvorbereitung unter Schock und bangt mit Sebastien Haller. Beim neuen Torjäger des Fußball-Bundesligisten wurde ein Tumor im Hoden entdeckt. Das gab der BVB am späten Montagabend nach dem 1:3 im Testspiel gegen den FC Valencia im österreichischen Altach bekannt.
Kipyegon stürmt zum WM-Titel über 1500 m
Die zweimalige Olympiasiegerin Faith Kipyegon aus Kenia hat ihren zweiten WM-Titel über 1500 m gewonnen. Im Finale von Eugene setzte sich die 28-Jährige in hochklassigen 3:52,96 Minuten vor der Äthiopierin Gudaf Tsegay (Äthiopien/3:54,52) und der Britin Laura Muir (3:55,28) durch.
Przybylko im WM-Finale chancenlos - drittes WM-Gold für Barshim
Europameister Mateusz Przybylko ist bei der Leichtathletik-WM in Eugene früh im Hochsprung-Finale ausgeschieden. Der 30-Jährige aus Leverkusen übersprang im dritten Versuch 2,24 m und scheiterte danach dreimal an 2,27. Przybylko wurde damit Zwölfter unter 13 Startern.
Fahimi fordert drittes Entlastungspaket
Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hat sich angesichts der stark gestiegenen Preise für ein drittes Entlastungspaket ausgesprochen. Dieses solle aber nur Beziehern kleinerer Einkommen zugute kommen, sagte Fahimi den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft vom Dienstag. Für sie könnten die kalte Progression ausgesetzt oder direkte Zahlungen eingeführt werden, insbesondere ein Heizkostenzuschuss. "Aber bitte zielgenau und nicht nach dem Gießkannenprinzip, wie wir das beim Tankrabatt erlebt haben", betonte die DGB-Chefin.
Drittes Gold in Folge - Rojas dominiert den Dreisprung
Weltrekordhalterin Yulimar Rojas aus Venezuela hat zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille im Dreisprung geholt. Im Finale der Leichtathletik-WM in Eugene dominierte die große Favoritin die Konkurrenz und sprang mit 15,47 Metern über einen halben Meter weiter als die Silbermedaillen-Gewinnerin Shanieka Ricketts aus Jamaika (14,89 m). Bronze ging an Tori Franklin aus den USA (14,72 m).
Weißenberg steigt aus - Thiam Siebenkampf-Weltmeisterin
Für Siebenkämpferin Sophie Weißenberg (Leverkusen) sind alle Hoffnungen auf einen Spitzenplatzierung bei ihrem WM-Debüt jäh geplatzt. In Eugene blieb die 24-Jährige zum Auftakt des zweiten Wettkampftages im Weitsprung ohne gültigen Versuch. Während sich die Belgier Nafissatou Thiam nach zwei Olympiasiegen auch ihren zweiten WM-Titel sicherte, beendete Weißenberg den Wettkampf vorzeitig.
Pilotenstreik bei skandinavischer Fluggesellschaft SAS nach zwei Wochen beendet
Der seit zwei Wochen andauernde Pilotenstreik bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS ist nach einer Einigung zwischen Unternehmensführung und Gewerkschaften beendet. "Nach 15 Tagen des Streiks haben SAS und die Pilotengewerkschaften von SAS Scandinavia ihre Mediation abgeschlossen", erklärte die Fluggesellschaft am frühen Dienstagmorgen. "Der Pilotenstreik ist beendet." Die Flüge sollten nun "so bald wie möglich" gemäß dem regulären Flugplan wieder aufgenommen werden.
Deutsches Trio um Olympiazweite Pudenz im Diskus-Finale
Kristin Pudenz ist insgesamt souverän ins Diskus-Finale der Leichtathletik-WM in Eugene eingezogen und darf auf eine Medaille hoffen. Die Olympiazweite aus Potsdam warf am Montag in der Qualifikation im zweiten Versuch 64,39 m und übertraf damit die geforderten 64,00 m für den Einzug in die Medaillenentscheidung am Mittwoch (18.30 Uhr OZ/3.30 Uhr MESZ am Donnerstag).
Bolsonaro sät erneut Zweifel an brasilianischem Wahlsystem
Weniger als drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat Staatschef Jair Bolsonaro erneut Zweifel am Wahlsystem des Landes gesät. "Wir wollen Mängel korrigieren, wir wollen Transparenz, echte Demokratie", sagte der Rechtsaußen-Politiker am Montag bei einem Vortrag vor dutzenden ausländischen Botschaftern in seiner Residenz in der Hauptstadt Brasília.