Letzte Nachrichten
Andrea Nahles tritt Amt als Chefin der Bundesagentur für Arbeit an
Andrea Nahles, ehemalige Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin, tritt am Montag ihr Amt als Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA) an. Die 52-Jährige folgt auf Detlef Scheele, der sie in den vergangenen Wochen bereits eingearbeitet hat. Nahles war von 2013 bis 2017 Arbeitsministerin und kennt daher die Strukturen der Behörde mit 101.000 Beschäftigten. Erfahrungen in der Leitung einer Bundesbehörde sammelte Nahles als Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation.
Frankreich schafft Corona-Regeln ab - Österreich lockert
In Frankreich werden am Montag sämtliche Corona-Maßnahmen aufgehoben. Nur die Möglichkeit obligatorischer Corona-Tests an den Landesgrenzen bleibt noch bestehen. In Österreich fällt ab Montag die Quarantäne-Pflicht weg. Wer positiv auf das Coronavirus getestet ist, sich aber nicht krank fühlt, darf damit künftig das Haus verlassen.
Tory-Mitglieder beginnen mit Wahl für Johnson-Nachfolge
Rund drei Wochen nachdem der britische Premierminister Boris Johnson seinen Rücktritt angekündigt hat, beginnen die Mitglieder der konservativen Tory-Partei am Montag mit der Wahl eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin. Die rund 200.000 Parteimitglieder können zwischen Außenministerin Liz Truss und Ex-Finanzminister Rishi Sunak wählen. Die Stimmabgabe endet am 2. September, das endgültige Ergebnis soll am 5. September bekannt gegeben werden.
EuGH entscheidet über Festhalten von Sea-Watch-Schiffen in Italien
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entscheidet am Montag (09.30 Uhr) über Klagen der deutschen Seerettungsorganisation Sea Watch. Zwei ihrer unter deutschen Flagge fahrenden Schiffe wurden in sizilianischen Häfen festgehalten. Die italienischen Behörden begründeten dies damit, dass diese Schiffe nicht dafür ausgerüstet seien, hunderte Menschen an Bord zu haben. (Az. C-14/21 und C-15/21)
EuGH entscheidet über Asylzuständigkeit bei Familien
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entscheidet am Montag (09.30 Uhr) über die Asylzuständigkeit bei Familien. Es geht um Menschen aus Russland. Eltern und Kinder wurden in Polen als Flüchtlinge anerkannt, dann bekam die Frau in Deutschland ein weiteres Kind. Den Asylantrag für dieses Kind stellte die Familie in Deutschland. (Az. C-720/20)
EuGH entscheidet über Familiennachzug nach Erwachsenwerden
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entscheidet am Montag (09.30 Uhr) in mehreren Fällen über Familiennachzug nach Deutschland. In einigen Fällen geht es um den Nachzug von Eltern inzwischen volljähriger Kinder, die als unbegleitete Minderjährige in Deutschland ankamen und als Flüchtlinge anerkannt wurden. In einem anderen Fall will das Kind eines als Flüchtling anerkannten Syrers nach Deutschland kommen. (Az. C-273/20 u.a.)
Bericht: Bundesregierung stellt 880 Millionen Euro im Kampf gegen Hunger bereit
Die Bundesregierung stellt laut einem Medienbericht 880 Millionen Euro im Kampf gegen den weltweiten Hunger zur Verfügung. Damit verdopple Deutschland eine erste Zusage von 430 Millionen Euro, die Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im März als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gemacht hatte, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben) unter Berufung auf ein Papier des Bundesentwicklungsministeriums.
Frankreich und Portugal kämpfen erneut mit Waldbränden
In Frankreich und Portugal sind erneut mehrere Waldbrände ausgebrochen. Bei einem Feuer im südostfranzösischen Département Gard wurden am Sonntag nach Angaben der Feuerwehr vier Einsatzkräfte verletzt, einer von ihnen schwer. Der Feuerwehrmann sei mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden. In Portugal waren bei einem Brand nördlich von Lissabon rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz.
Besetzung des irakischen Parlaments durch Sadr-Anhänger dauert an
Hunderte Anhänger des einflussreichen Schiiten-Führers Moktada Sadr haben am Sonntag weiter im irakischen Parlament in der Hauptstadt Bagdad ausgeharrt. Am Nachmittag rief Sadr zu einer Ausweitung der Proteste auf, was von seinen Gegnern als "Aufruf zum Staatsstreich" gewertet wurde. Die UNO und die Europäische Union äußerten sich angesichts der Lage besorgt.
Queen gratuliert englischer Frauen-Nationalmannschaft zum EM-Sieg
Die britische Königin Elizabeth II. hat den englischen Fußballerinnen zu ihrem ersten Sieg bei einer Europameisterschaft gratuliert. Das 2:1 nach Verlängerung im Finale gegen Deutschland im Londoner Wembley-Stadion sei eine "Inspiration für Mädchen und Frauen heute und für zukünftige Generationen", erklärte die 96-jährige Monarchin am Sonntagabend.
Messi, Neymar und Ramos schießen PSG zum ersten Saisontitel
Der französische Meister Paris St. Germain hat den ersten Titel der Saison eingefahren. Beim 4:0 (2:0) im Super-Cup-Finale gegen Pokalsieger FC Nantes trafen die Superstars Lionel Messi (22.), Neymar (45.+5/81. Foulelfmeter) und Sergio Ramos (57.) für das Team von Trainer Christophe Galtier.
Sadr-Anhänger halten irakisches Parlament besetzt
Hunderte Anhänger des einflussreichen Schiiten-Führers Moktada Sadr haben am Sonntag weiter im irakischen Parlament in der Hauptstadt Bagdad ausgeharrt. Freiwillige verteilten am Morgen Suppe, gekochte Eier, Brot und Wasser an die Besetzer, die in der Volksvertretung ein religiöses Fest feierten. Am Nachmittag rief Sadr zu einer Ausweitung der Proteste auf. Die UNO und die Europäische Union äußerten sich angesichts der Lage besorgt.
2:0-Führung reicht nicht: Hertha-Pokalpleite in Braunschweig
Übler Fehlstart für Sandro Schwarz und Hertha BSC: Schon nach dem Debüt des neuen Trainers ist für den Bundesligisten der DFB-Pokal nach der ersten Runde überraschend beendet. Trotz einer 2:0-Pausenführung verloren die Berliner beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 6:5 im Elfmeterschießen. Nach 120 spektakulären Minuten hatte es 4:4 gestanden. Damit ist sechs Tage vor dem Lokalderby bei Union Berlin Unruhe programmiert.
Blauhelmsoldaten töten zwei Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo
Im seit Jahren von Gewalt erschütterten Osten der Demokratischen Republik Kongo haben UN-Blauhelme mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Am Sonntag hätten einige der im Friedenseinsatz befindlichen Soldaten aus "ungeklärter Ursache" das Feuer eröffnet, erklärte die UN-Mission Monusco. Es habe bereits Festnahmen gegeben.
Ohne Anführerin Popp: DFB-Frauen verlieren Final-Kampf von Wembley
Tränen statt Triumph: Ohne ihre Anführerin Alexandra Popp haben die deutschen Fußballerinnen den ersehnten neunten EM-Titel nach einem Kampf auf Biegen und Brechen knapp verpasst. Der Rekordeuropameister verlor das Finale von Wembley 1:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung gegen Gastgeber England und kassierte damit seine erste EURO-Endspielniederlage.
NBA-Legende Russell mit 88 Jahren gestorben
Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA trauert um eine ihrer größten Legenden: Bill Russell, erfolgreichster Spieler der Geschichte, ist am Sonntag im Alter von 88 Jahren verstorben. Dies teilten die Angehörigen Russells über dessen Twitter-Account mit.
Europäischer Gerichtshof entscheidet über Sperrfristregelung bei Kindergeld
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entscheidet am Montag (09.30 Uhr) über eine deutsche Kindergeldregelung. Es geht um die dreimonatige Sperrfrist für neu zugezogene EU-Bürger, die in Deutschland keine Einkünfte erzielen. Das Finanzgericht Bremen fragt den EuGH nach der Vereinbarkeit einer Regel mit EU-Recht. (Az. C-411/20)
Bei Parlamentswahlen im Senegal zeichnet sich niedrige Beteiligung ab
Bei den Parlamentswahlen im Senegal hat sich am Sonntag eine niedrige Wahlbeteiligung abgezeichnet. Am frühen Nachmittag hatten Kreisen des Innenministeriums zufolge 22 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben. Sieben Millionen Senegalesen waren aufgerufen, die 165 Abgeordneten des Parlaments für die kommenden fünf Jahre zu wählen. Die Wahl gilt als wichtiger Test für die Präsidentschaftswahlen 2024.
Silos im Hafen von Beirut zwei Jahre nach Katastrophe teilweise eingestürzt
Im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Sonntag fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der verheerenden Explosion dort die damals schwer beschädigten Getreidesilos teilweise eingestürzt. Örtliche Medien berichteten von zwei kollabierten Türmen im nördlichen Bereich der Silos, AFP-Journalisten beobachteten eine Staubwolke über dem Hafengebiet. Der Einsturz war erwartet worden, rund um das betroffene Gebiet hatten seit über zwei Wochen Brände gewütet.
Zahl der Todesopfer nach Überschwemmungen in Kentucky steigt auf mindestens 26
Nach den starken Überschwemmungen im US-Bundesstaat Kentucky ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 26 gestiegen. Gouverneur Andy Beshear sagte am Sonntag im Fernsehsender NBC, dass die Rettungskräfte "noch wochenlang Leichen finden werden". Die US-Wetterbehörde National Weather Service warnte indes vor weiteren Überschwemmungen in weiten Teilen der USA.
Van Vleuten fliegt zum Tour-Sieg - trotz drei Radwechseln
Die niederländische Olympiasiegerin Annemiek van Vleuten hat Radsport-Geschichte geschrieben und die Premiere der Tour de France Femmes gewonnen. Trotz großen Materialpechs siegte die 39-Jährige vom Team Movistar bei der der spektakulären Bergankunft auf der Planche des Belles Filles nach einer gewaltigen Energieleistung und behauptete das am Vortag übernommene Gelbe Trikot.
Russland nimmt südukrainische Stadt Mykolajiw unter heftigen Beschuss
Die russische Armee hat die südukrainische Stadt Mykolajiw am Wochenende unter heftigen Beschuss genommen. Die Stadt sei am Sonntagmorgen "massiv" und "wahrscheinlich so stark wie nie" beschossen worden, erklärte der Bürgermeister Oleksandr Senkewytsch im Online-Dienst Telegram. Unter den Toten in Mykolajiw ist ein bekannter ukrainischer Getreidehändler. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte indes die Einwohner der östlichen Region Donezk auf, ihre Heimat aufgrund der russischen Angriffe zu verlassen.
Formel 1: Verstappen gewinnt in Ungarn
Weltmeister Max Verstappen (Niederlande/Red Bull) hat den Großen Preis von Ungarn gewonnen und seine Führung in der WM-Wertung weiter ausgebaut. Für Verstappen, vom zehnten Startplatz aus ins Rennen gegangen, war es der achte Sieg im 13. Saisonrennen. Die Plätze zwei und drei belegte das britische Mercedes-Duo Lewis Hamilton und George Russell. Es ist das zweite Mercedes-Doppelpodium in diesem Jahr nach Frankreich in der vergangenen Woche.
SPD und Grüne drängen FDP zu Zugeständnissen bei Übergewinnsteuer
SPD und Grüne drängen den Koalitionspartner FDP, den Widerstand gegen eine Übergewinnsteuer aufzugeben. "Die SPD wird einen neuen Anlauf nehmen, eine Übergewinnsteuer für Konzerne einzuführen, die sich an der Krise bereichern", sagte Parteichefin Saskia Esken der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Grünen-Chefin Ricarda Lang sagte am Sonntag im ZDF, mit einer solchen Steuer könnten im Herbst weitere Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger finanziert werden.
Ex-Präsident der Philippinen Fidel Ramos stirbt mit 94 Jahren
Der frühere Präsident der Philippinen, Fidel Ramos, ist tot. Ramos, der das Land von 1992 bis 1998 regiert hatte, starb nach Angaben seiner Familie und offizieller Stellen am Sonntag im Alter von 94 Jahren. Zur Todesursache gab es zunächst keine Angaben. Unter Ramos' Regierung erlebten die Philippinen eine Phase des Friedens und des wirtschaftlichen Wachstums.
DIHK fordert radikales politisches Umsteuern für Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit
Präsident und Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) haben am Wochenende in einem internen Brief an die DIHK-Gremien ein radikales politisches Umsteuern in vielen Bereichen gefordert. Dies sei nötig, um im Wettbewerb mithalten zu können, heißt es in dem Schreiben von Präsident Peter Adrian und Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Deutschland müsse nicht nur beim Ausbau der regenerativen Energien und bei Infrastrukturprojekten schneller werden, auch schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren seien notwendig.
Türkei: Erstes Schiff mit ukrainischem Getreide startet wohl am Montag
Das erste Schiff seit Monaten mit ukrainischem Getreide für den Weltmarkt dürfte nach Einschätzung der türkischen Führung am Montag den Hafen von Odessa verlassen. Es gebe "eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das erste Schiff morgen früh losfahren kann", sofern bis Sonntagabend alles geklärt sei, sagte Ibrahim Kalin, der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Sonntag im privaten Fernsehsender Kanal 7.
Senegal wählt Parlament - Test für Präsident Macky Sall
Im Senegal haben die Bürger am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Sieben Millionen Senegalesen waren aufgerufen, die 165 Abgeordneten des Parlaments für die kommenden fünf Jahre zu wählen. Die Wahl gilt als wichtiger Test für die Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren. Die Partei mit den meisten Sitzen im Parlament stellt den Regierungschef.
Tausende Sadr-Anhänger halten irakisches Parlament besetzt
Hunderte Anhänger des einflussreichen Schiiten-Führers Moktada Sadr haben am Sonntag weiter im irakischen Parlament in der Hauptstadt Bagdad ausgeharrt. Freiwillige verteilten am Morgen Suppe, gekochte Eier, Brot und Wasser an die Besetzer, die in der Volksvertretung ein religiöses Fest feierten. Die UNO und die Europäische Union äußerten sich angesichts der Eskalation besorgt.
Kampf gegen Waldbrände in Sachsen geht weiter
Knapp eine Woche nach Beginn der Feuer haben in Sachsen am Sonntag noch immer großflächig Waldgebiete gebrannt. "Das Feuer wandert bis in die Humusschicht des Waldbodens", sagte der Sprecher des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz. Im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster hat sich die Lage dagegen entspannt.
Russland sieht USA und Nato als "größte Bedrohungen" für nationale Sicherheit
Russland sieht die USA und die Nato als "größte Bedrohungen" für seine nationale Sicherheit. Die neue Marine-Doktrin, die Präsident Wladimir Putin am Sonntag im Rahmen einer feierlichen Marineparade in St. Petersburg unterzeichnete, benennt konkret Washingtons "strategisches Ziel, die Weltmeere zu dominieren," und die "Annäherung der militärischen Infrastruktur der Nato an die russischen Grenzen" als Gefahren. Außerdem will Moskau demnach seine Position in der Arktis stärken.
Lufthansa-Piloten stimmen mit großer Mehrheit für möglichen Arbeitskampf
Die Mitglieder der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben mit großer Mehrheit für einen möglichen Arbeitskampf gestimmt, um ihren Tarifforderungen gegenüber der Lufthansa Nachdruck zu verleihen. Das Ergebnis führe aber "noch nicht zwangsläufig zu Streikmaßnahmen", erklärte Cockpit bei Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses am Sonntag. Die Vereinigung wolle nun zunächst "mit gestärktem Rücken in weitere Gespräche" mit der Lufthansa gehen, sagte ein Sprecher zur Nachrichtenagentur AFP.