Letzte Nachrichten
Erneut positiv auf Coronavirus getesteter US-Präsident hustet auch wieder
Der erneut positiv auf das Coronavirus getestete US-Präsident Joe Biden hustet auch wieder. Biden fühle sich weiterhin gut, habe aber erneut einen "leichten Husten", erklärte sein Arzt Kevin O'Connor am Dienstag. Der Staatschef habe jedoch kein Fieber und sei guter Dinge. "Seine Temperatur, sein Puls, sein Blutdruck, seine Atemfrequenz und die Sauerstoffsättigung sind weiterhin unauffällig. Seine Lunge ist frei", erklärte der Arzt. Biden sei weiter in Isolation.
Pogba bleibt Meniskusoperation erspart
Der französische Fußball-Weltmeister Paul Pogba (29), der nach sechs Jahren bei Manchester United zu Italiens Rekordmeister Juventus Turin zurückgekehrt ist, kommt trotz Meniskusproblemen um eine Operation herum. Nach gründlichen Untersuchungen entschied sich der Mittelfeldspieler für eine konservative Therapie, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Vereinskreise.
Waffenstillstand im Jemen im letzten Moment um zwei Monate verlängert
Die seit vier Monaten geltende Waffenruhe im Jemen ist nach UN-Angaben im letzten Moment um zwei weitere Monate verlängert worden. Die Konfliktparteien seien übereingekommen, die Waffenruhe zu den gleichen Regeln bis Anfang Oktober zu verlängern, sagte der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, am Dienstag. Die Einigung wurde an dem Tag angekündigt, an dem die bisherige Waffenruhe geendet hätte.
Alpine macht Piastri zum Alonso-Nachfolger wider Willen
Beförderung wider Willen: Der französische Formel-1-Rennstall Alpine hat allem Anschein nach ohne Zustimmung von Rennfahrer Oscar Piastri den jungen Australier zum Nachfolger von Fernando Alonso ernannt. Piastri, bislang Alpine-Ersatzfahrer, werde den Franzosen Esteban Ocon (25) "von 2023 an" flankieren, erklärte das Team in einer Pressemitteilung.
Erstes Schiff mit ukrainischem Getreide vor türkischer Küste eingetroffen
Das erste Schiff mit Getreide aus der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges ist in der Türkei eingetroffen. Der Frachter habe die Einfahrt zum Bosporus im Schwarzen Meer erreicht, berichtete am Dienstagabend ein Team der Nachrichtenagentur AFP. Das mit Mais beladene Schiff "Razoni" soll am Mittwoch inspiziert werden. Indes forderten viele Stimmen, dass rasch weitere Getreidelieferungen folgen müssen.
Fast neun Jahre Jugendhaft für Mord an schlafender 14-Jähriger
"Echte Mordlust" soll ein Motiv dafür gewesen sein, weshalb ein 17-Jähriger in München seine schlafende 14 Jahre alte Freundin mit einem gezielten Stich ins Herz getötet haben soll. Wie ein Gerichtssprecher am Dienstagabend mitteilte, bekam Joshua M. deshalb von der Jugendkammer des Landgerichts München I eine Jugendstrafe von acht Jahren und neun Monaten.
Alpine macht Piastri zum Alonso-Nachfolger - der will nicht
Beförderung wider Willen, die Formel 1 hat in der "Silly Season" eine Personalposse: Der französische Rennstall Alpine hat allem Anschein nach ohne Zustimmung von Rennfahrer Oscar Piastri den jungen Australier zum Nachfolger von Fernando Alonso ernannt. Piastri, bislang Alpine-Ersatzfahrer, werde den Franzosen Esteban Ocon (25) "von 2023 an" flankieren, erklärte das Team in einer Pressemitteilung.
Pelosi löst mit umstrittenem Taiwan-Besuch heftige Reaktion Chinas aus
Ungeachtet chinesischer Warnungen ist die US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi nach Taiwan gereist und hat damit die Spannungen zwischen Peking und Washington nochmals verstärkt. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses landete am Dienstagabend in Taipeh; nur wenig später kündigte China "gezielte militärischen Aktionen" als Antwort an. Die USA ließen ihrerseits mehrere Militärschiffe in der Region kreuzen.
UNO verurteilt Hinrichtungen in Singapur und fordert Ende der Vollstreckungen
Die Vereinten Nationen haben die Hinrichtung von zwei wegen Drogenhandels verurteilten Männern sowie zwei weitere für Freitag geplante Hinrichtungen in Singapur scharf verurteilt. "Wir fordern die Behörden im Singapur auf, alle geplanten Hinrichtungen zu stoppen", hieß es in einer Erklärung des UN-Menschenrechtsbüros in Genf.
Sadr-Lager fordert Demonstranten zur Räumung des irakischen Parlaments auf
Das Lager des einflussreichen Schiiten-Führers Moktada Sadr hat seine Anhänger aufgefordert, das irakische Parlament zu räumen und die Proteste draußen weiterzuführen. Mohamed Saleh al-Iraki, ein enger Vertrauter von Sadr, forderte die Demonstranten am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter auf, das Parlament in Bagdad innerhalb von 72 Stunden zu verlassen und stattdessen rund um das Gebäude ein Protestcamp zu errichten.
Erstes Schiff mit ukrainischem Getreide erreicht türkische Küste
Das erste Schiff mit Getreide aus der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges hat die türkische Küste erreicht. Das Schiff sei in türkische Gewässer nahe der Einfahrt zum Bosporus eingefahren, berichtete am Dienstagabend ein Team der Nachrichtenagentur AFP. Das mit Mais beladene Frachtschiff "Razoni" soll am Mittwoch unter anderem von Vertretern der UNO, Russlands und der Ukraine inspiziert werden.
Fast 700 Migranten überqueren binnen eines Tages den Ärmelkanal
Fast 700 Migranten haben am Montag in kleinen Booten den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien überquert. Das ist die höchste Zahl binnen eines Tages seit Jahresbeginn, wie das britische Verteidigungsministerium am Dienstag erklärte. Offiziellen Angaben zufolge wurden 696 Menschen in 14 Booten bei der gefährlichen Überfahrt über die Meerenge aufgegriffen. Die Menschen, darunter kleine Kinder, wurden Berichten zufolge in Ramsgate in der Region Kent im Südosten Englands an Land gebracht.
"Teflon-Mark" Rutte ist nun dienstältester Regierungschef der Niederlande
Mark Rutte ist nun mit 4311 Tagen im Amt der dienstälteste Regierungschef in der Geschichte der Niederlande. "Ich fühle mich, als ob ich fast die Hälfte geschafft hätte", witzelte der 55-Jährige am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Es ist der schönste Job der Welt", fügte er hinzu. Auf EU-Ebene ist derzeit nur noch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban noch länger im Amt.
China droht wegen Pelosi-Besuch in Taiwan mit "gezielten militärischen Aktionen"
Nach der Landung der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi in Taiwan hat China mit "gezielten militärischen Aktionen" gedroht. "Die chinesische Volksbefreiungsarmee ist in hohem Alarmzustand und wird mit einer Serie gezielter militärischer Aktionen antworten", erklärte am Dienstagabend ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Peking nur kurz nach der Ankunft von Pelosi in Taipeh. China betrachtet das demokratisch regierte Taiwan als abtrünnige Provinz.
Uber meldet unerwartet starken Umsatzzuwachs
Der US-Fahrdienstleister Uber hat im zweiten Quartal deutlich mehr Umsatz gemacht als erwartet. Von April bis Juni verdoppelten sich die Einnahmen im Vergleich zum ersten Quartal auf 8,1 Milliarden Dollar (7,9 Milliarden Euro), wie das Unternehmen aus San Francisco am Dienstag mitteilte. Obwohl am Ende unter dem Strich ein Verlust von 2,6 Milliarden Dollar stand, gewann die Uber-Aktie bei Börsenstart um 13 Prozent an Wert.
US-Politikerin Pelosi zu umstrittenem Besuch in Taiwan eingetroffen
Ungeachtet chinesischer Warnungen ist die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, zu einem Besuch in Taiwan eingetroffen. Die US-Spitzenpolitikerin landete am Dienstagabend (Ortszeit) in Taipeh - und löste damit wütende Proteste Pekings aus: Die US-Aktionen in Taiwan seien "extrem gefährlich", hieß es in einer Erklärung des chinesischen Außenministeriums. "Wer mit dem Feuer spielt, wird darin umkommen."
Baerbock plädiert für transatlantisches Verhältnis "auf Augenhöhe"
Bei ihrem Besuch in den USA hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) für eine Stärkung des transatlatischen Bündnisses angesichts der Bedrohung aus Russland geworben. Der russische Überfall "hat uns viele brutale Lektionen gelehrt", sagte Baerbock am Dienstag in einer auf Englisch gehaltenen Rede an Hochschule New School in New York. "Wir leben nun in einer Welt, in der wir uns auf alle Eventualitäten vorbereiten müssen."
Zehn Jahre Jugendstrafe wegen Vergewaltigung und Mord an 17-Jähriger in Ludwigshafen
Ein 19-Jähriger aus Ludwigshafen ist wegen der Vergewaltigung und des Mordes an einem 17-jährigen Mädchen zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Frankenthal sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der damals 17 Jahre alte Angeklagte das Mädchen im März 2020 am Willersinnweiher in Ludwigshafen vergewaltigt und dabei gewürgt hatte. Dabei habe er zumindest billigend in Kauf genommen, dass sie sterben würde.
Pelosi trotz chinesischer Warnungen in Taiwan gelandet
Ungeachtet chinesischer Warnungen besucht die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Taiwan. Auf Live-Fernsehbildern war zu sehen, wie die US-Spitzenpolitikerin am Dienstagabend (Ortszeit) in Taipeh landete. China betrachtet die demokratisch regierte Insel als abtrünnige Provinz und hatte in den vergangenen Tagen mehrfach deutlich gemacht, dass es einen Besuch von Pelosi in Taiwan als Provokation ansehen würde.
Stadt Freiburg darf weiter bis zu 480 Euro im Jahr für Anwohnerparken verlangen
Die Stadt Freiburg im Breisgau darf weiter bis zu 480 Euro im Jahr für das Anwohnerparken verlangen. Die deutliche Erhöhung sei rechtmäßig, erklärte der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim am Dienstag. Der Normenkontrollantrag eines Freiburger Gemeinderats wurde damit zurückgewiesen.
Gleich fünf DFB-Frauen in EM-Turnier-Elf der UEFA
Gleich fünf deutsche Fußballerinnen stehen in der Mannschaft der EM in England. Neben Kapitänin und Torjägerin Alexandra Popp wurden Giulia Gwinn, Marina Hegering, Lena Oberdorf und Klara Bühl aus dem Vize-Europameister-Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg berufen. Das gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) bekannt.
Bericht: Jacht von Jeff Bezos nach Brückenstreit heimlich in andere Werft verlegt
Nach einem Streit über den möglichen Abbau der Koningshaven-Brücke in Rotterdam für die neue Jacht von US-Milliardär Jeff Bezos ist das Schiff laut einem Bericht ohne eine Beeinträchtigung des historischen Bauwerks in eine andere Werft gebracht worden. Das Magazin "Der Spiegel" berichtete am Dienstag, die Jacht "Y721", die Medienberichten zufolge für Bezos gebaut wird, sei im Morgengrauen in eine andere Werft transportiert worden.
Chef von Lebensmittelverband sieht Lebensmittelindustrie in größter Krise seit 70 Jahren
Ernteausfälle, Gaskrise, Inflation: Die Lebensmittelindustrie befindet sich laut dem Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Christoph Minhoff, in der größten Krise seit 70 Jahren. "Alle sind betroffen, die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette, Logistik und Transport, Zulieferbranchen, Verpackungsindustrie", sagte Minhoff der "Heilbronner Stimme".
Mordurteil in Revisionsprozess um tödlichen Messerangriff auf 13-Jährigen in Berlin
Mehr als anderthalb Jahre nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 13-Jährigen in einem Berliner Park hat das Landgericht der Hauptstadt den 42-jährigen Angeklagten in einem Revisionsprozess wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer sprach Gökhan Ü. am Dienstag zudem der gefährlichen Körperverletzung schuldig. In dem Prozess ging es um eine Revision der Mutter von Mohamed A. gegen ein Urteil vom Mai vergangenen Jahres.
Forscher fordern bessere Vorbereitung auf die schlimmsten Klimakrisen-Szenarien
Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität in Cambridge mahnen in einer Studie dazu, sich auf die Folgen eines "Klima-Endspiels" vorzubereiten. "Unumkehrbare und potenziell katastrophale Risiken, die durch den vom Menschen verursachten Klimawandel verursacht werden, müssen in unsere Planung und unser Handeln einfließen", erklärte der an der Studie beteiligte PIK-Direktor Johan Rockström am Dienstag.
Israel sperrt Grenze zu Gaza nach Anti-Terror-Razzia teilweise ab
Aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen hat Israel am Dienstag einige Abschnitte an der Grenze zum Gazastreifen für Zivilisten gesperrt. Die israelische Armee erklärte, sie blockiere den Grenzzugang "aufgrund einer direkten Bedrohung" und wegen "möglicher Angriffe gegen Zivilisten". In der Nacht zuvor waren zwei ranghohe palästinensische Mitglieder der Miliz Islamischer Dschihad bei einer Razzia im Westjordanland-Distrikt Dschenin festgenommen worden.
Wahlberechtigte im Bundesstaat Kansas stimmen über Abtreibungsrecht ab
Die Wahlberechtigten im US-Bundesstaat Kansas entscheiden am Dienstag, ob das Recht auf Abtreibung aus der Verfassung des traditionell konservativen Staates gestrichen werden soll. Das Referendum in dem Bundesstaat im Mittleren Westen ist das erste Votum zu dem Thema, seit der Oberste Gerichtshof der USA am 24. Juni das landesweite Recht auf Abtreibung gekippt hat.
Sachsens Ministerpräsident stellt sich in Fracking-Diskussion hinter Söder
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) stellt sich in der Diskussion um Fracking in Deutschland hinter den bayerischen Landeschef Markus Söder (CSU). Die Frage müsse gestellt werden, ob diese Technologie in Deutschland nicht mehr gefördert werden sollte, vor allem da gleichzeitig Fracking-Gas aus den USA bezogen werde, sagte Kretschmer dem Fernsehsender Welt-TV am Dienstag.
Ganz Frankreich leidet offiziell unter Trockenheit
Frankreich leidet nun offiziell landesweit unter Trockenheit - und bereitet sich auf die dritte Hitzewelle in diesem Sommer vor. Als letztes Gebiet des Landes stuften die Behörden am Dienstag die Hauptstadt Paris und ihr Umland als trocken ein. Der Wetterdienst Météo-France teilte mit, für Mittwoch und Donnerstag sei in Frankreich mit Temperaturen zwischen 34 und 38 Grad zu rechnen, stellenweise sogar mit 40 Grad.
Strafbefehl gegen Ex-Bundestagsabgeordneten in CDU-Spendenaffäre in Cochem-Zell
In der Spendenaffäre um den rheinland-pfälzischen CDU-Kreisverband Cochem-Zell hat das Amtsgericht Cochem einen Strafbefehl gegen den früheren Bundestagsabgeordneten Peter Bleser erlassen. Der Strafbefehl sei mittlerweile rechtskräftig, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mit. Bleser werde darin zur Last gelegt, als Verantwortlicher des CDU-Landesverbands Rheinland-Pfalz sechs Parteispenden von insgesamt 56.000 Euro in den Jahren 2010 bis 2016 nicht an das Bundestagspräsidium abgeführt zu haben.
Förderbank KfW: Geschäftsklima im Mittelstand stürzt ab
Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist im Juli angesichts eines drohenden Gasmangels abgestürzt. Mit einem Rückgang um 9,5 Zähler auf minus 15,3 Punkte verlor das von der staatlichen Förderbank KfW ermittelte Geschäftsklima im Mittelstand das Vierfache einer üblichen Monatsveränderung. Die Stimmung verschlechterte sich branchenübergreifend, wie die KfW am Dienstag mitteilte.
Forderungen nach Aufklärungskampagnen zu Affenpocken
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat sich für bessere Aufklärung über Affenpocken ausgesprochen und vor Stigmatisierung Erkrankter gewarnt. "Wir müssen uns im Klaren sein, dass Aufklärung und Prävention jetzt besonders wichtig sind und früher Zugang zu Diagnose- und Therapiemöglichkeiten essenziell ist", sagte die stellvertretende DKG-Vorsitzende Henriette Neumeyer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Dienstag. Derweil sind erstmals auch Jugendliche in Deutschland infiziert.