Letzte Nachrichten
Wegweisende Parlamentswahl in Schweden
Die Entscheidung zwischen linkem und rechtem Wahlbündnis hat die Menschen in Schweden am Sonntag vor eine wegweisende Parlamentswahl gestellt. In dem skandinavischen Land waren rund 7,5 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen. Umfragen sagten ein enges Rennen zwischen linkem und rechtem Bündnis voraus. Das Rechtslager aus Moderaten, Christdemokraten und Liberalen verbündete sich erstmals mit den rechtsradikalen Schwedendemokraten (SD).
Linken-Chefin Wissler warnt im Streit um Wagenknecht vor Parteispaltung
Linken-Chefin Janine Wissler hat angesichts der andauernden Auseinandersetzungen um die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht vor einer Spaltung der Partei gewarnt. Gerade angesichts der dramatischen sozialen Verwerfungen in Deutschland finde sie es "verantwortungslos, wenn Mitglieder dieser Partei davon sprechen, irgendwie etwas Neues machen zu wollen, die Partei verlassen zu wollen", sagte Wissler am Sonntag nach einer Vorstandsklausur der Linken im brandenburgischen Rathenow. Es gebe eine Verantwortung ihrer Partei für Millionen von Menschen.
Verstorbene Queen Elizabeth II. hat ihre letzte Reise angetreten
Die verstorbene Queen Elizabeth II. hat am Sonntag von Schloss Balmoral in Schottland aus ihre letzte Reise angetreten. Ein Leichenwagen mit ihren sterblichen Überresten passierte in einer Kolonne aus insgesamt sieben Fahrzeugen kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) vor zahlreichen Trauergästen das Tor des Landsitzes der königlichen Familie in Richtung der schottischen Hauptstadt Edinburgh.
Noch keine Entwarnung: Basketballer zittern weiter um Wagner
Die deutschen Basketballer müssen weiter um einen Einsatz des angeschlagenen Shootingstars Franz Wagner im EM-Viertelfinale zittern. Wie der Deutsche Basketball Bund (DBB) am Sonntag mitteilte, habe sich der 21-Jährige nach dem 85:79 (48:24)-Sieg im Achtelfinale gegen Montenegro am Samstag ins Berliner Unfallkrankenhaus begeben. Dort habe er sich "einer ausführlichen bildgebenden Diagnostik" unterzogen und werde nun von den Medizinern des DBB weiter behandelt. Der weitere Verlauf bleibe abzuwarten.
Sterbliche Überreste von Queen Elizabeth II. werden nach Edinburgh überführt
Der Sarg mit den sterblichen Überresten der am Donnerstag verstorbenen Queen Elizabeth II. hat am Sonntag Schloss Balmoral in Schottland verlassen. Eine Kolonne aus sieben Fahrzeugen passierte um kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) das Tor des Landsitzes der königlichen Familie. In einem der Wagen befand sich der in die königliche Standarte Schottlands gehüllte Sarg aus Eichenholz.
Schweiz schlägt nukleares Endlager unweit der deutschen Grenze vor
Nach fast 50-jähriger Suche haben sich die Schweizer Behörden für den Standort eines Atommüll-Endlagers entschieden. Das geologische Tiefenlager für verbrauchte Brennelemente soll demnach im Gebiet Nördlich Lägern entstehen - unweit der deutschen Grenze. Das Bundesumweltministerium, das auch für nukleare Sicherheit verantwortlich ist, will den Schweizer Vorschlag nun genau prüfen und bewerten.
Steiner über Schumacher: "Ihm fehlt die Konstanz"
Teamchef Günther Steiner (57) hat erneut die Zukunft von Mick Schumacher (23) beim Formel-1-Rennstall Haas offen gelassen. "Wir sind am überlegen, was das Beste für die Entwicklung des Teams ist. Schauen wir nur auf die Technik oder auch das fahrerische Element? Ich sage ehrlich, wir wissen nicht, ob Mick bleiben wird oder nicht", sagte Steiner im Speedweek-Interview.
7er-Rugby: Deutschland bei WM-Premiere auf Platz 18
Die deutsche 7er-Rugby-Nationalmannschaft hat ihre erste Weltmeisterschaft auf dem 18. Platz abgeschlossen. Das Team des Trainerduos Clemens von Grumbkow und Philip Snyman verlor am Sonntag in Kapstadt im Finale der Verliererrunde mit 12:19 (7:7) gegen Uganda.
IW: Ausbildungen im Tiefbau und bei der Dachdeckerei immer beliebter
Auf viele offene Lehrstellen kommen wenige Bewerberinnen und Bewerber - doch abseits dieses Trends gibt es auch Berufe, die Jahr für Jahr immer beliebter werden. Wie eine am Sonntag vorgestellte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, entschieden sich 2021 etwa rund 23 Prozent mehr Jugendliche für eine Ausbildung im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik als 2016 - Corona habe diesen Trend "nicht stoppen" können.
Ukraine: Akw Saporischschja vollständig abgeschaltet
Das seit Wochen von kriegerischen Handlungen betroffene Atomkraftwerk Saporischschja ist am frühen Sonntagmorgen nach ukrainischen Angaben vollständig abgeschaltet worden. Gegen 3.40 Uhr Ortszeit (2.40 Uhr MESZ) sei der letzte am Netz verbliebene Reaktor sechs "vom Stromnetz getrennt" worden und produziere keinen Strom mehr, erklärte der staatliche ukrainische Akw-Betreiber Energoatom. Die "Vorbereitung zur Abkühlung" laufe derzeit. Angriffe rund um das größte Akw Europas ließen zuletzt Befürchtungen über ein nukleares Desaster aufkommen.
Mintzlaff: Gespräche über Eberl "in den nächsten Tagen"
In die Verhandlungen über eine Verpflichtung von Max Eberl als Sportdirektor beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig kommt Bewegung. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff kündigte zeitnahe Gespräche mit Geschäftsführer Stephan Schippers vom Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach an.
Parlamentswahl in Schweden hat begonnen
In Schweden hat die Wahl zu einem neuen Parlament begonnen. Um 8 Uhr eröffneten die Wahllokale, rund 7,5 Millionen Bürger des skandinavischen Landes sind zur Stimmenabgabe aufgerufen. Umfragen sagen ein enges Rennen zwischen einem Links- und einem Rechtsbündnis voraus. Die Moderaten, Christdemokraten und Liberalen haben sich dabei erstmals mit den rechtsradikalen Schwedendemokraten verbündet.
Özdemir plant Exportverbot für gesundheitsschädliche Pestizide
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) plant nach eigenen Angaben ein Ausfuhrverbot für in Deutschland hergestellte gesundheitsschädliche Pflanzenschutzmittel. "Es geht nicht an, dass wir nach wie vor Pestizide produzieren und exportieren, die wir bei uns mit Blick auf die Gesundheit der Menschen zurecht verboten haben", sagte Özdemir den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgabe). Das Verbot soll im kommenden Frühjahr in Kraft treten.
Schröder nach Viertelfinaleinzug selbstkritisch
Dennis Schröder gab sich selbstkritisch. "Im Endeffekt haben wir den Sieg geholt. Das freut mich natürlich. Aber wir haben echt nicht diszipliniert gespielt", sagte der Kapitän der deutschen Basketballer am Samstag nach dem mühevollen Einzug ins Viertelfinale der Heim-EM: "Wir schauen uns natürlich die Videos an und gucken, wie wir besser werden können in den Situationen."
Gwinn zum DFB-Pokal: "Es wäre mal wieder Zeit"
Die Fußballerinnen des FC Bayern wollen Seriensieger VfL Wolfsburg im DFB-Pokal endlich vom Thron stoßen. Der Wettbewerb habe einen "sehr hohen" Stellenwert, "denn wir haben den Pokal zuletzt 2012 gewonnen – es wäre also mal wieder höchste Zeit", sagte Nationalspielerin Giulia Gwinn dem Donaukurier vor dem Zweitrunden-Duell der Münchnerinnen beim Zweitligisten FC Ingolstadt am Montag (18.30 Uhr/Sky).
Die Sport-Höhepunkte am Sonntag, 11. September
Überraschungs-Tabellenführer SC Freiburg kann zum Abschluss des 6. Bundesliga-Spieltags den ersten Platz aus eigener Kraft behaupten. Die Breisgauer empfangen um 17.30 Uhr Borussia Mönchengladbach. Zwei Stunden zuvor kommt es zum Duell der ebenfalls gut gestarteten Europacup-Teilnehmer 1. FC Köln und Union Berlin.
Bundestagspräsidentin bemängelt Entlastungspakete der Bundesregierung
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat die Entlastungspakete der Bundesregierung in der Energiekrise als nicht ausreichend für Geringverdiener kritisiert. Der "Bild am Sonntag" sagte Bas zur 300-Euro-Energiepauschale: "Die ganz oben, und dazu zähle ich, brauchen dieses Geld nicht. Ich hätte mir mehr Differenzierung gewünscht, um gezielt den Schwächsten zu helfen." Das Ziel müsse sein, dass niemandem Strom oder Heizung abgestellt oder die Wohnung gekündigt werde, mahnte Bas.
Tropensturm "Kay" bringt Entspannung bei Kampf gegen Feuer in Kalifornien
Nach einem Tropensturm mit Regen und kühleren Temperaturen hat die kalifornische Feuerwehr einen großen Waldbrand zurückdrängen können. Wie die Feuerwehr mitteilte, war das "Fairview"-Feuer außerhalb Los Angeles am Samstagabend (Ortszeit) zu 40 Prozent unter Kontrolle.
Sterbliche Überreste der Queen werden nach Edinburgh überführt
Die sterblichen Überreste der verstorbenen britischen Königin Elizabeth II. werden am Sonntag von ihrem schottischen Sommerschloss Balmoral in ihre offizielle schottische Residenz Holyroodhouse nach Edinburgh überführt. Am Montag wird der Sarg in einer Prozession durch die schottische Hauptstadt in die St. Giles-Kathedrale gebracht, wo ein Trauergottesdienst mit der königlichen Familie stattfindet.
Schweden wählen neues Parlament
Schweden wählt am Sonntag ein neues Parlament. Umfragen sagen ein enges Rennen zwischen einem Links- und einem Rechtsbündnis voraus. Das linke Wahlbündnis um Ministerpräsidentin Magdalena Andersson kann demnach mit 49,1 bis 50,1 Prozent der Stimmen rechnen. Die konservativen Herausforderer liegen aktuell bei 49,2 bis 49,9 Prozent. Die Moderaten, Christdemokraten und Liberalen haben sich dabei erstmals mit den rechtsradikalen Schwedendemokraten verbündet.
Heftige Rauchentwicklung bei Großbrand im Berliner Stadtteil Wedding
Wegen eines Großbrands in einem Abrissgebäude mit heftiger Rauchentwicklung hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz für Teile Berlins eine Warnmeldung herausgegeben. Das Feuer bringe eine starke Rauchentwicklung mit sich, hieß es in der Sonntagfrüh veröffentlichten Warnung. Anwohner in den betroffenen Gebieten im Norden und im Zentrum der Hauptstadt sollten Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen abschalten.
Ukrainischer Regierungschef wirft IWF mangelnde Unterstützung seines Landes vor
Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal hat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mangelnde Unterstützung seines im Krieg befindlichen Landes vorgeworfen. Im Unterschied zu den USA und der Europäischen Union, die bei der Unterstützung der Ukraine führend seien, "beobachten wir beim IWF eine ziemlich passive Haltung", sagte Schmyhal am Samstag beim internationalen Forum Yalta European Strategy (YES) in Kiew.
Grünen-Chefin Lang dringt trotz Energiekrise auf Vorziehen des Kohleausstiegs
Trotz der Energiekrise dringt Grünen-Chefin Ricarda Lang weiter auf ein Vorziehen des Kohleausstiegs. "Es ist notwendig, dass wir 2030 aus der Kohle aussteigen – allein schon, um unsere Klimaziele zu erreichen", sagte Lang den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das wollen wir auf unserem Parteitag bekräftigen", fügte sie mit Blick auf das für Oktober geplante Treffen hinzu.
Dokumentarfilm über US-Opioidkrise gewinnt in Venedig den Goldenen Löwen
Beim Filmfestival von Venedig ist der Dokumentarfilm "All the Beauty and the Bloodshed" über die Opioidkrise in den USA mit dem Goldenen Löwen als bester Film ausgezeichnet worden. Als bester Regisseur wurde am Samstagabend der Italiener Luca Guadagnino für den Kannibalen-Roadtrip "Bones and All" geehrt. Die Trophäen als beste Hauptdarsteller bekamen Cate Blanchett und Colin Farrell. Der Sonderpreis der Jury ging an den im Iran inhaftierten Regisseur Jafar Panahi.
Bas will rasche Bundestagsverkleinerung auch gegen Widerstand der Union
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) will die Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Bundestags trotz Widerstands der Unionsparteien rasch durchsetzen. "Wir brauchen den Deckel nach oben", sagte Bas der "Bild am Sonntag". Sie wünsche sich zwar eine möglichst breite parlamentarische Mehrheit. "Nur zur Ehrlichkeit gehört dazu: Wenn wir darauf warten, kriegen wir vielleicht wieder keine Wahlrechtsreform", fügte Bas hinzu.
Triumph in New York: Swiatek gewinnt dritten Grand-Slam-Titel
Iga Swiatek hat sich mit einem ungefährdeten Finalsieg bei den US Open zur dreimaligen Grand-Slam-Siegerin gekürt. Die 21 Jahre alte Polin gewann das Duell mit der sieben Jahre älteren Tunesierin Ons Jabeur am Samstag mit 6:2, 7:6 (7:5) und triumphierte erstmals in New York.
Mädchen in Afghanistan protestieren gegen erneute Schulschließungen
Dutzende Mädchen haben in der ostafghanischen Stadt Gardes gegen die erneute Schließung ihrer weiterführenden Schulen durch die Taliban-Regierung protestiert. Einwohner der Stadt bestätigten der Nachrichtenagentur AFP den Protest der Schülerinnen, über den örtliche Journalisten nicht berichten durften. Demnach protestierten die Mädchen am Samstag in der Hauptstadt der Provinz Paktia in ihren Schuluniformen, bevor sie von den Behörden aufgefordert wurden, nach Hause zu gehen.
Paderborn erobert Spitze zurück - Siegesserie von Hannover reißt
Der Hamburger SV legte vor, der SC Paderborn zog nach: Die Ostwestfalen haben durch ein 3:0 (1:0) gegen Jahr Regensburg die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga zurückerobert. Diese hatte der HSV am Freitagabend durch einen Erfolg im Nordderby bei Holstein Kiel (3:2) übernommen.
Handball: Berlin an der Spitze, auch Flensburg im Flow
Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga zumindest vorerst die Tabellenführung übernommen. Bei der Rückkehr von Trainer Jaron Siewert nach einem leichten Schlaganfall gewann der Hauptstadtklub gegen den TVB Stuttgart klar mit 31:21 (17:10) und setzte sich mit dem dritten Sieg im dritten Spiel dank der besseren Tordifferenz an die Spitze vor die SG Flensburg-Handewitt.
Sieg gegen Rostock: Düsseldorf klettert auf Platz vier
Fortuna Düsseldorf hat in der 2. Fußball-Bundesliga Anschluss an die Spitzengruppe gehalten. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune bezwang Hansa Rostock verdient mit 3:1 (2:0) und kletterte durch den vierten Saisonsieg auf Platz vier. Rostock bleibt nach der dritten Niederlage in Folge Zwölfter.
Nach Viertelfinaleinzug: DBB-Team bangt um Wagner
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft bangt nach dem Einzug ins Viertelfinale der Heim-EM um Shootingstar Franz Wagner. Der 21 Jahre alte NBA-Profi von Orlando Magic landete am Samstag beim 85:79 (48:24)-Sieg im Achtelfinale gegen Montenegro nach einem Wurf im dritten Viertel unglücklich und verfolgte das Schlussviertel mit einem Eisbeutel am Fuß. Zuvor hatte der Berliner 14 Punkte erzielt.
William, Kate, Harry und Meghan gemeinsam vor Schloss Windsor
In der Trauer um ihre Großmutter wieder vereint: Nach monatelanger öffentlicher Funkstille haben sich die beiden zerstrittenen britischen Prinzen William und Harry erstmals wieder gemeinsam in der Öffentlichkeit gezeigt. Gemeinsam mit ihren Frauen Kate und Meghan kamen der britische Thronfolger und sein jüngerer Bruder am Samstag überraschend vor das Schloss Windsor und betrachteten gemeinsam das dortige Blumenmeer zum Gedenken an die verstorbene Queen.