Letzte Nachrichten
Strafmaß gegen früheren Trump-Berater Steve Bannon wird verkündet
In Washington wird am Freitag (09.00 Uhr Ortszeit; 15.00 Uhr MESZ) das Strafmaß gegen den der Missachtung des US-Kongresses schuldig gesprochenen früheren Chefstrategen von Ex-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, verkündet. Die Staatsanwaltschaft hat sechs Monate Gefängnis sowie eine Geldstrafe von 200.000 Dollar (rund 204.000 Euro) gegen den bekannten Rechtspopulisten gefordert. Die Verteidigung hat für eine Bewährungsstrafe plädiert.
EU-Gipfel einigt sich auf "Fahrplan" im Energiestreit
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich im Energiestreit auf einen Fahrplan geeinigt, viele Fragen bleiben aber offen. EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte am Freitagmorgen auf Twitter, die EU-Länder seien auf ihrem Brüsseler Gipfel überein gekommen, "Maßnahmen zur Eindämmung der Energiepreise für Haushalte und Unternehmen auszuarbeiten". Die EU habe nun "einen sehr guten Fahrplan", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
EU-Gipfel erzielt Grundsatzeinigung im Energiestreit
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben im Energiestreit eine Grundsatzeinigung erzielt. EU-Ratspräsident Charles Michel schrieb am Freitagmorgen auf Twitter, sie seien auf ihrem Brüsseler Gipfeltreffen überein gekommen, "Maßnahmen zur Eindämmung der Energiepreise für Haushalte und Unternehmen auszuarbeiten". Nach Angaben von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verständigten sich die Länder auf gemeinsame Gaseinkäufe, die auf Vorschlag der EU-Kommission teils verpflichtend sein sollen.
Erzeugerverband: Weihnachtsbäume in diesem Jahr voraussichtlich nicht teurer
Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr voraussichtlich nicht teurer. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger, Eberhard Hennecke, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag: "Die Preisspanne wird in etwa so ausfallen wie 2021." Der Grund sei eine "außergewöhnlich gute Ernte". "Die Bäume sind schön dunkelgrün und fast ohne Trockenschäden", berichtete er.
US-Schachspieler Niemann verklagt Weltmeister Carlsen wegen Betrugsvorwürfen
Nach Betrugsvorwürfen des fünffachen Schach-Weltmeisters Magnus Carlsen hat der junge US-Spieler Hans Niemann den Norweger verklagt. Niemann verlangt in der am Donnerstag bei einem Gericht im US-Bundesstaat Missouri eingereichten Klage 100 Millionen Dollar (102 Millionen Euro) Schadenersatz von Carlsen sowie von Carlsens Firma Play Magnus und den beiden US-Schachspielern Danny Rensch und Hikaru Nakamura. Niemann wirft ihnen Verleumdung und üble Nachrede sowie geheime Absprachen vor, um seinen Ruf und seine Existenz zu zerstören.
Zähe EU-Debatte über Gaspreise in Brüssel
Auf dem Brüsseler EU-Gipfel halten die Debatten um einen Gaspreisdeckel an. Frankreich, Italien und andere Länder riefen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag auf, seinen Widerstand gegen einen europaweiten Höchstpreis aufzugeben. Rückendeckung erhielt Scholz unter anderem von Dänemark und den Niederlanden.
Lewandowski führt Barca wieder in die Erfolgsspur
Weltfußballer Robert Lewandowski hat den FC Barcelona nach der Pleite im Clasico zurück in die Erfolgsspur geführt. Der Pole erzielte am Donnerstag beim 3:0 (3:0) in La Liga gegen den FC Villarreal nach zwei herausragenden Einzelaktionen die ersten beiden Treffer. Nach zehn Spielen liegt Barca mit 25 Punkten drei Zähler hinter dem Erzrivalen Real Madrid auf Rang zwei.
Kevin Spacey in Zivilprozess um sexuelle Belästigung freigesprochen
Hollywood-Schauspieler Kevin Spacey ist in einem Zivilprozess vom Vorwurf der sexuellen Belästigung freigesprochen worden. Ein Geschworenengericht in New York urteilte am Donnerstag nach kurzen Beratungen, der Schauspieler Anthony Rapp ("Star Trek: Discovery") habe nicht nachweisen können, dass Spacey ihn vor mehr als 35 Jahren als 14-Jährigen an einem "sexuellen oder intimen Körperteil" berührt habe. Damit wurde Rapps Forderung von 40 Millionen Dollar (knapp 41 Millionen Euro) Schadenersatz gegen den zweifachen Oscar-Preisträger zurückgewiesen.
Selenskyj: Russland macht ukrainisches Energienetz zum "Schlachtfeld"
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, die Energie-Infrastruktur seines Landes zu einem "Schlachtfeld" gemacht zu haben. "Die russische Führung hat den Befehl gegeben, das Energiesystem selbst in ein Schlachtfeld zu verwandeln", sagte Selenskyj am Donnerstag in einer Rede vor dem Europäischen Rat.
Frankreichs Premierministerin will erneut Gesetz ohne Abstimmung verabschieden
Die französische Regierung hat zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen einen Joker gezogen, um ein Gesetz ohne Abstimmung durchzusetzen. Nach dem Haushalt für das kommende Jahr will die Regierung auch die Finanzierung der Sozialversicherung mit Hilfe des Artikels 49.3 verabschieden. "Wir können nicht das Risiko eingehen, dass der Gesetzentwurf erneut abgelehnt wird", sagte Premierministerin Elisabeth Borne am Donnerstag in der Nationalversammlung.
Rund 50 Tote und 300 Verletzte bei gewaltsamen Zusammenstößen im Tschad
Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstrierenden im Tschad sind Regierungsangaben zufolge am Donnerstag landesweit "etwa 50" Menschen getötet und weitere 300 verletzt worden. Unter den Toten waren demnach auch mehrere Sicherheitskräfte.
Nur drei Kandidaten können für Nachfolge von Truss antreten
Für die Nachfolge der scheidenden britischen Premierministerin Liz Truss können höchstens drei Kandidaten antreten. Die potentiellen Nachfolger müssen von mindestens 100 Abgeordneten unterstützt werden, erklärte der Tory-Abgeordnete Graham Brady die Nachfolgeregelung am Donnerstag vor der Presse.
USA: Iranische Militärs halfen Russland auf der Krim bei Drohneneinsätzen
Iranische Militärs haben Russland nach Angaben der USA von der Krim aus bei Drohneneinsätzen gegen die Ukraine unterstützt. "Unserer Einschätzung nach waren iranische Militärs auf der Krim vor Ort und haben Russland bei diesen Operationen unterstützt", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, am Donnerstag mit Blick auf die jüngsten Drohnenangriffe gegen die Ukraine. Die Iraner würden die Russen ausbilden und technisch unterstützen, während Russen die Drohnen steuerten.
Österreichischer Bundespräsident fordert nach Korruptionsskandalen Reformen
Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat nach den jüngsten Enthüllungen in der Korruptionsaffäre um Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz eine Reform der politischen Kultur des Landes gefordert. "Wir brauchen eine Generalsanierung", sagte er am Donnerstag in einer Fernsehansprache mit Blick auf die Korruptionsskandale in der Politik. "Es braucht eine transparente, nachvollziehbare und vor allem für alle wahrnehmbare Generalsanierung des Vertrauens."
Nach Abgang: Ronaldo aus United-Kader gestrichen
Nach seinem frühzeitigen Abgang ist Superstar Cristiano Ronaldo aus dem Kader von Manchester United für das Duell am kommenden Samstag beim FC Chelsea (18.30 Uhr/Sky) gestrichen worden. Dies gab der englische Topklub am Donnerstagabend in einem Statement bekannt. "Der Rest der Mannschaft konzentriert sich voll und ganz auf die Vorbereitung auf dieses Spiel", hieß es weiter.
Buschmann spricht sich klar gegen Teilverkauf des Hamburger Hafens an China aus
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat sich klar gegen einen Teilverkauf des Hamburger Hafens an einen chinesischen Staatskonzern ausgesprochen. "Keine kritische Infrastruktur in Deutschland soll unter die Kontrolle der chinesischen Regierung kommen", sagte Buschmann am Donnerstag bei einem Besuch in der US-Hauptstadt Washington auf Englisch. "Das ist eine Frage der Unabhängigkeit."
Frankreich, Spanien und Portugal wollen neue Pipeline von Barcelona nach Marseille
Frankreich, Spanien und Portugal haben sich auf den Bau einer neuen Unterwasser-Pipeline zwischen Barcelona und Marseille geeinigt. Sie solle die bislang geplante Pipeline durch die Pyrenäen namens MidCat ersetzen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung am Donnerstag in Brüssel. Die neue Pipeline sei Teil eines "Grünen Energiekorridors" und solle zunächst Gas und später Wasserstoff transportieren.
Macron empfängt Scholz kommenden Mittwoch in Paris
Der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am kommenden Mittwoch in Paris. Das teilte das französische Präsidialbüro am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel mit. Bei dem Spitzentreffen dürfte es darum gehen, Differenzen unter anderem im Energie- und Rüstungsbereich auszuräumen.
Kreutzer übernimmt Schalke gegen Hertha
Nach der Freistellung von Frank Kramer wird Assistent Matthias Kreutzer den Fußball-Bundesligisten Schalke 04 am Sonntag im wichtigen Spiel bei Hertha BSC (17.30 Uhr/DAZN) als Interimstrainer betreuen. Dies teilte der Aufsteiger am Donnerstag mit.
Geldstrafe: 1. FC Köln scheitert mit Einspruch
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln ist mit seinem Einspruch gegen die Geldstrafe wegen des Platzsturms beim letzten Heimspiel in der Vorsaison gescheitert. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Antrag der Kölner am Donnerstag nach einem mündlichen Verfahren als unbegründet ab.
Bundestag beschließt Gesetz für stabilere Finanzen der Krankenversicherung
Die gesetzlichen Krankenkassen werden wegen ihres Rekorddefizits mit Milliardenzuschüssen und einem höheren Zusatzbeitrag finanziell gestützt. Der Bundestag beschloss am Donnerstag das Gesetz zur Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), mit dem der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,3 Prozentpunkte steigen soll. Der Zuschuss des Bundes erhöht sich um zwei Milliarden Euro. Die Union warf der Bundesregierung vor, die Probleme der GKV nur zu verschieben.
Amazon droht Sammelklage in Großbritannien wegen Wettbewerbsverzerrung
Dem US-Versandhändler Amazon droht in Großbritannien eine Sammelklage wegen wettbewerbschädlichen Verhaltens. Eine Londoner Anwaltskanzlei kündigte am Donnerstag an, die 900 Millionen Pfund (1035 Millionen Euro) schwere Klage bis Ende Oktober beim zuständigen Gericht der britischen Hauptstadt einzureichen. Die Juristen werfen Amazon vor, seine marktbeherrschende Stellung ausgenutzt und Verbrauchern geschadet zu haben.
Polizei fängt in Wiesbaden Königspython auf Bootssteg ein
Beamte der Wasserschutzpolizei haben in Wiesbaden eine Königspython auf einem Bootssteg am Rhein eingefangen. Die Würgeschlange wurde vom Betreiber einer Bootswerft entdeckt, teilte die Hessische Bereitschaftspolizei am Donnerstag mit. Bei der Ankunft der Polizisten am Mittwochnachmittag versuchte das Reptil zu flüchten.
Polizei greift Mann mit über fünf Promille auf
Mit mehr als fünf Promille wurde ein 37 Jahre alter Mann von der Polizei in Baden-Württemberg aufgegriffen. Er habe nicht mehr verkehrsfähig und orientierungslos gewirkt, wie das Polizeipräsidium in Ravensburg am Donnerstag mitteilte.
Bundestag beschließt Gesetz zu Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung
Die gesetzlichen Krankenkassen werden wegen ihres Rekorddefizits mit Milliardenzuschüssen und einem höheren Zusatzbeitrag der Versicherten finanziell gestützt. Der Bundestag beschloss am Donnerstag das Gesetz zur Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), mit dem der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,3 Prozentpunkte steigen soll. Der Zuschuss des Bundes erhöht sich um zwei Milliarden Euro.
In kommendem Jahr fehlen laut Berechnung bis zu 383.600 Kitaplätze
Im kommenden Jahr werden Berechnungen zufolge deutschlandweit bis zu 383.600 Kitaplätze fehlen. Vor allem westdeutsche Länder könnten den Betreuungsbedarf noch nicht decken, teilte die Bertelsmann-Stiftung in einer am Donnerstag veröffentlichten Berechnung für das sogenannte Ländermonitoring frühkindliche Bildungssysteme mit. Demnach fehlen im Westen 362.400 Plätze, im Osten 21.200. Um den Betreuungsbedarf zu decken, müssten im Westen zusätzliche 93.700 Fachkräfte eingestellt werden, im Osten 4900.
Britische Premierministerin tritt nach kürzester Amtszeit der Geschichte zurück
Nach nur sechs chaotischen Wochen im Amt hat die britische Premierministerin Liz Truss das Handtuch geworfen. Die Regierungschefin verkündete am Donnerstag ihren Rücktritt und geht damit als Premierminister mit der kürzesten Amtszeit in die britische Geschichte ein. Ihr Nachfolger an der Spitze der Partei - und damit der nächste Premierminister - soll bis kommende Woche feststehen.
Türkei senkt trotz weiterhin sehr hoher Inflation erneut die Leitzinsen
In der Türkei sollen trotz der anhaltend sehr hohen Inflation im Land die Zinsen für Haushalte und Unternehmen weiter sinken. Die Zentralbank senkte den Leitzins am Donnerstag den dritten Monat in Folge ab. Mit einer Absenkung um 1,5 Prozentpunkte auf nunmehr 10,5 Prozent fiel die Zinsentscheidung sogar noch stärker aus, als von Beobachtern erwartet.
EU sucht bei Brüsseler Gipfel Lösung im Gaspreis-Streit
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben in Brüssel ihre Beratungen über ein gemeinsames Vorgehen gegen die hohen Gaspreise aufgenommen. Nach monatelangen ergebnislosen Debatten sprach EU-Ratspräsident Charles Michel von einem "Moment der Wahrheit". Er zeigte sich zugleich überzeugt, dass eine Einigung möglich sei.
Polizist schießt bewaffnetem Mann in Niedersachsen ins Bein
Ein mit einem nicht näher bezeichneten gefährlichen Gegenstand bewaffneter Mann ist in Braunschweig von einem Polizisten durch einen Schuss ins Bein gestoppt worden. Wie die Gifhorner Polizei am Donnerstag berichtete, bedrohte der Mann die Beamten am Morgen bei einem Einsatz in Helmstedt. Der Mann kam nach dem Schuss in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.
Macron: Es ist "nicht gut für Europa", wenn Deutschland "sich isoliert"
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat davor gewarnt, dass sich Deutschland in Europa "isoliert". "Es ist weder für Deutschland noch für Europa gut, wenn Deutschland sich isoliert", sagte Macron bei seiner Ankunft beim EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. Es müsse alles getan werden, dass die europäische Einheit erhalten bleibe, "und dass Deutschland dazugehört", sagte Macron.
Selenskyj beschwört auf Frankfurter Buchmesse Bedeutung von Wissen und Information
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bedeutung von Wissen und Information im Kampf für die Freiheit beschworen. "Wissen ist die Antwort", sagte Selenskyj in einer am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse ausgestrahlten Videobotschaft. Denn Unwissende seien "leichter zu manipulieren".