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EU einigt sich auf verschärfte Regeln für CO2-Preise
Die EU hat sich nach langen Verhandlungen auf einen zentralen Teil ihrer Klimaschutzagenda geeinigt: Parlament und Mitgliedstaaten beschlossen in der Nacht zum Sonntag eine Verschärfung des europäischen Emissionshandels, mit der unter anderem kostenlose Verschmutzungsrechte für die Industrie schrittweise abgeschafft und Emissionen aus der Beheizung von Gebäuden und aus dem Straßenverkehr bepreist werden. Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnete die Einigung als "historischen Durchbruch für den Klimaschutz".
Sonderbeauftragter Stamp erwartet keine schnellen Erfolge bei Migrationsproblemen
Der neue Sonderbeauftragte der Bundesregierung für Migration, Joachim Stamp (FDP), erwartet bei seiner Arbeit keine schnellen Erfolge. Es gehöre zur Ehrlichkeit dazu, "dass wir ganz dicke Bretter zu bohren haben und die Erfolge sicherlich nicht von heute auf morgen zu sehen sein werden", sagte Stamp Samstagabend in den ARD-"Tagesthemen". Der neue Junge-Union-Vorsitzende Johannes Winkel zeigte sich derweil im Gegensatz zur Unionsfraktion offen für die Zuwanderung von Arbeitskräften ohne Fachqualifikationen.
Eishockey: DEL-Rekordscorer Reimer beendet Karriere
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verliert eine ihrer größten Persönlichkeiten: Patrick Reimer, DEL-Rekordscorer und einer von nur acht Spielern mit über 1000 Einsätzen, beendet am Ende der laufenden Saison seine Karriere. Das teilte Reimers Klub Nürnberg Ice Tigers am Sonntag mit.
Southgate bleibt englischer Teammanager
Trotz des Scheiterns im WM-Viertelfinale bleibt Gareth Southgate Teammanager der englischen Fußball-Nationalmannschaft. Das bestätigte der Verband FA. Demnach peilt der 52-Jährige den Titel bei der EM 2024 in Deutschland an. Southgates Vertrag läuft ohnehin noch zwei Jahre.
Weihnachtsgeschäft verliert offenbar vor Schlussphase an Schwung
Das Weihnachtsgeschäft verliert offensichtlich vor der Schlussphase an Schwung. Das geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) hervor. Nur gut ein Viertel der befragten Händlerinnen und Händler äußerte sich demnach mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts zufrieden.
Iranische Schauspielerin Taraneh Alidoosti nach Solidarisierung mit Protesten festgenommen
Nach ihrer Solidarisierung mit der Protestbewegung im Iran ist die international bekannte Schauspielerin Taraneh Alidoosti festgenommen worden. Die 38-Jährige habe "falsche und verzerrte" Informationen verbreitet sowie "zum Chaos angestiftet", meldete die regierungsnahe Nachrichtenagentur Tasnim am Samstag. Prominente und Menschenrechtsaktivisten forderten den Iran auf, Alidoosti freizulassen.
Weniger als ein Zehntel der Tunesier nimmt an Parlamentswahl teil
Eine überwältigende Mehrheit der Tunesier ist der von Präsident Kais Saïed gewollten Parlamentswahl ferngeblieben. Die Beteiligung lag nach Boykottaufrufen der Oppositionsparteien bei nur etwa 8,8 Prozent, wie die Wahlbehörde nach Schließung der Wahllokale am Samstag mitteilte. Dies ist die niedrigste Wahlbeteiligung seit der friedlichen und pro-demokratischen Revolution des Jahres 2011 in Tunesien, die den sogenannten Arabischen Frühling eingeläutet hatte. Das Oppositionsbündnis Nationale Heilsfront forderte Saïeds Rücktritt.
Habeck erwartet Durchbruch für Ökostrom in der EU
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erhofft von den Beratungen der EU-Energieminister am Montag in Brüssel einen "Durchbruch" für den Ökostrom-Ausbau. "Die Genehmigungsfristen für Wind- und Photovoltaikanlagen, für Wärmepumpen und Verstärkungen der Netzinfrastruktur sollen deutlich kürzer werden", sagte Habeck den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auch weitere Hürden für den Ausbau sollten beseitigt werden.
Bundeswehr hat offensichtlich massive Probleme mit Schützenpanzer Puma
Die Bundeswehr hat offensichtlich massive Probleme mit dem Schützenpanzer Puma. Nach einer Schießübung von 18 der hochmodernen Fahrzeuge sei kein einziges mehr einsatzbereit, berichtete der "Spiegel" am Samstag unter Berufung auf eine Mail des Kommandeurs der 10. Panzerdivision, Generalmajor Ruprecht von Butler, an den Inspekteur des Heeres. Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn kündigte am Sonntag eine rasche Schadensaufnahme an.
Präsident der Bundesärztekammer für "Flohmärkte für Medikamente"
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat "Flohmärkte für Medikamente" vorgeschlagen. Angesichts der aktuellen Infektionswelle und wachsender Arzneimittelknappheit helfe nur Solidarität, sagte Reinhardt dem Berliner "Tagesspiegel" am Sonntag. "Wer gesund ist, muss vorrätige Arznei an Kranke abgeben", sagte Reinhardt. "Wir brauchen so was wie Flohmärkte für Medikamente in der Nachbarschaft."
Infantino beleidigt? Hakimi spielt Vorfall herunter
Der marokkanische Fußball-Nationalspieler Achraf Hakimi hat seine Auseinandersetzung mit FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem Spiel um Platz drei heruntergespielt. "Es ist nichts passiert", sagte der frühere Dortmunder, "ich war ein bisschen verärgert nach dem Spiel wegen der ein oder anderen Entscheidung, nichts weiter."
EU einigt sich auf Verschärfung des CO2-Emissionshandels
Das EU-Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten haben sich auf eine weitgehende Verschärfung des europäischen Emissionshandels zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes geeinigt. Wie das EU-Parlament in der Nacht auf Sonntag mitteilte, sieht die Einigung unter anderem vor, dass bisher kostenlose Verschmutzungsrechte für die Industrie schrittweise abgeschafft und Emissionen aus der Beheizung von Gebäuden und aus dem Straßenverkehr bepreist werden. Gleichzeitig sollen zusätzliche Belastungen für private Haushalte begrenzt werden.
Flick beklagt fehlende Unterstützung der Politik
Bundestrainer Hansi Flick hat in der Debatte um die "One Love"-Binde bei der Fußball-WM in Katar fehlende Unterstützung der Politik beklagt. "Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat sinngemäß gesagt: 'Der Fußball wird zu stark politisiert, unsere Spieler sollen sich auf den Fußball konzentrieren, Politik mache ich.' Das wäre auch ein gutes Zeichen für uns gewesen", sagte Flick im SID-Interview und fügte an: "Für die Politik sind andere ausgebildet."
Keine klare Mehrheit nach Wahlen in Pazifik-Staat Fidschi
Im Pazifik-Inselstaat Fidschi zeichnet sich nach turbulenten Parlamentswahlen keine klare politische Mehrheit ab. Sowohl die Partei "Fiji First" des amtierenden Regierungschefs Frank Bainimarama als auch die von Oppositionsführer Sitiveni Rabuka geführte Koalition kommen laut der im Internet veröffentlichten Auszählung des fidschianischen Wahlbüros auf je 26 der 55 Parlamentssitze. Die Wahlen haben über Fidschi hinaus politische Bedeutung: Amtsinhaber Bainimarama steht China nahe - während sein Herausforderer Rabuka eine größere Distanz zu Peking anstrebt.
Seoul: Nordkorea feuert zwei ballistische Raketen ab
Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs erneut zwei ballistische Raketen abgefeuert. Die Geschosse seien aus dem Gebiet Tongchang-ri in der Provinz Nord-Pyongan abgeschossen worden und am Sonntag im Japanischen Meer niedergegangen, teilte der südkoreanische Generalstab mit. "Unser Militär hat die Überwachung verstärkt, während es eng mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeitet und in Bereitschaft bleibt", erklärte der Generalstab.
Jakobs: "Das Haus der Oma wurde gestürmt"
Der deutsche U21-Europameister Ismail Jakobs (23) hat die Fußball-Begeisterung in Senegal am eigenen Leib zu spüren bekommen. "Am ersten Tag waren wir spontan meine Oma in Dakar besuchen und schon da hat es uns komplett überrollt. Ich hatte einen Security-Mann dabei, aber das war viel zu wenig. In fünf Minuten war die ganze Umgebung voller Menschen. Die kletterten über Zäune, haben das Haus gestürmt", berichtete der Ex-Kölner, der für den Afrika-Champion an der WM teilgenommen hatte, im Express.
NBA: Mavericks verlieren ohne Doncic und Kleber
Die Dallas Mavericks haben ohne die verletzten Luka Doncic und Maximilian Kleber eine Niederlage in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einstecken müssen. Die Texaner verloren bei den Cleveland Cavaliers mit 99:100 nach Verlängerung. Der slowenische Star Doncic laborierte an einer Muskelverletzung, Kleber fehlte wegen einer Oberschenkelblessur.
NHL: Zwei Vorlagen von Draisaitl reichen Oilers nicht
Zwei Torvorlagen von Leon Draisaitl haben den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL nicht zum Sieg gereicht. Die Kanadier verloren zu Hause gegen die Anaheim Ducks mit 3:4. Es war die dritte Niederlage für die Oilers in den letzten vier Spielen.
Rodeln: Eitberger holt ersten Frauen-Saisonsieg
Dajana Eitberger hat den deutschen Rodlerinnen den ersten Sieg des Winters beschert und zugleich ihre eigene Durststrecke beendet. Die Olympia-Zweite von 2018 gewann am Samstag den Weltcup auf der US-Bahn in Park City, Eitberger stand damit erstmals seit zwei Jahren wieder ganz oben auf dem Podest. Emily Sweeney aus den USA holte Rang zwei, Weltmeisterin Julia Taubitz wurde auf der Olympiabahn von 2002 Dritte.
Weltcup: Teamsprint-Frauen laufen deutschen Rekord
Am zweiten Tag des Eisschnelllauf-Weltcups in der kanadischen Olympiastadt Calgary haben die deutschen Frauen im Teamsprint einen deutschen Rekord in 1:29,31 Minuten aufgestellt. Katja Franzen (Inzell), Lea Sophie Scholz und Michelle Uhrig (beide Berlin) unterboten die am 7. Januar 2022 in Heerenveen erzielte alte Bestzeit (1:32,29) von Franzen, Scholz und Sophie Warmuth (Erfurt) um gute drei Sekunden.
18-Jährige aus Guadeloupe zur Miss France gewählt
Indira Ampiot ist die schönste Frau Frankreichs: Die 18-jährige Kommunikationsstudentin wurde am Samstagabend in Châteauroux zur Miss France gewählt. Eine siebenköpfige Jury und die Zuschauer des Fernsehsenders TF1 kürten Ampiot, die bereits den Titel Miss Guadeloupe innehat und von der Karibikinsel stammt, zur Siegerin. "Ich lebe wirklich einen Traum", sagte die neue Miss France.
Die Sport-Höhepunkte am Sonntag, 18. Dezember
Messi gegen Mbappe - im WM-Finale von Katar treffen um 16.00 Uhr die zweimaligen Weltmeister Argentinien und Frankreich aufeinander. Bei den Südamerikanern will Lionel Messi seine Karriere vergolden, bei Titelverteidiger Frankreich ragt bislang Kylian Mbappe heraus.
Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA besuchen den Iran
Ein Team der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA reist am Sonntag in den Iran. Die Experten wollen sich dort um Informationen über Spuren von angereichertem Uran bemühen, die an drei nicht gemeldeten Standorten im Land gefunden worden waren. Diese Funde haben den Verdacht geschürt, dass der Iran Teile seine Atomprogramms möglicherweise geheim hält.
Baerbock reist für Rückgabe von Benin-Bronzen nach Nigeria
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) reist am Sonntag nach Nigeria, um dem westafrikanischen Staat 20 in der Kolonialzeit entwendete Benin-Bronzen zurückzugeben. Die Rückgabe noch in diesem Jahr zeige, "wie ernst Deutschland es mit der Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit meint", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts.
Teilnehmer der Weltnaturkonferenz optimistisch hinsichtlich einer Einigung
Kurz vor dem Ende der Weltnaturkonferenz haben führende Vertreter der Mitgliedstaaten sich optimistisch hinsichtlich einer Einigung gezeigt. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unsere Ambitionen aufrechterhalten und einen Konsens erzielen können", sagte Chinas Umweltminister Huang Runqiu im kanadischen Montréal am Samstag. Ziel der Weltnaturkonferenz ist ein Abkommen zur Biodiversität, das ähnlich bedeutend ist wie das 2015 abgeschlossene Pariser Klimaabkommen.
Äußerst geringe Beteiligung an Parlamentswahl in Tunesien
Der von der Opposition boykottierten Parlamentswahl in Tunesien ist die große Mehrheit der Stimmberechtigten ferngeblieben. Die Beteiligung lag bei nur etwa 8,8 Prozent, wie die Wahlbehörde nach Schließung der Wahllokale am Samstag um 18.00 Uhr MEZ mitteilte. Dies ist die niedrigste Wahlbeteiligung seit der friedlichen und pro-demokratischen Revolution des Jahres 2011 in Tunesien, die den sogenannten Arabischen Frühling eingeläutet hatte.
Rodeln: Eitberger holt ersten Saisonsieg für deutsche Frauen
Dajana Eitberger hat den deutschen Rodlerinnen den ersten Sieg des Winters beschert und zugleich ihre eigene Durststrecke beendet. Die Olympia-Zweite von 2018 gewann am Samstag den Weltcup auf der US-Bahn in Park City, Eitberger stand damit erstmals seit zwei Jahren wieder ganz oben auf dem Podest. Emily Sweeney aus den USA holte Rang zwei, Weltmeisterin Julia Taubitz wurde auf der Olympiabahn von 2002 Dritte.
Musk verkündet nach Woge der Kritik Reaktivierung von Journalisten-Konten
Kehrtwende von Twitter-Chef Elon Musk beim Umgang mit Konten von Journalisten: Nach heftiger Kritik hat der Multimilliardär die Entsperrung der betroffenen Konten verkündet. "Die Sperre der Konten, die meinen Standort verraten haben, wird aufgehoben", schrieb er am Freitagabend (Ortszeit an der US-Westküste) in dem Kurzbotschaftendienst.
Geringe Beteiligung an Parlamentswahl in Tunesien
Begleitet von Boykottaufrufen der Opposition ist am Samstag in Tunesien ein neues Parlament gewählt worden. Dabei zeichnete sich eine sehr niedrige Beteiligung ab: Bis 15.00 Uhr MEZ - drei Stunden vor Schließung der Wahllokale - hatten nach Angaben der Wahlbehörde nur etwas mehr als sieben Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.
Modric will mindestens bis 2023 für Nationalelf spielen
Der frühere Weltfußballer Luka Modric möchte seine Nationalmannschaftskarriere mindestens noch bis zum Finalturnier der Nations League im Sommer 2023 fortsetzen. Dies erklärte der 37-Jährige von Real Madrid nach Kroatiens 2:1-Sieg über Marokko im Spiel um Platz drei bei der Weltmeisterschaft.
Schauspielerin Taraneh Alidoosti im Iran festgenommen
Vor dem Hintergrund der Proteste im Iran ist die international bekannte Schauspielerin Taraneh Alidoosti festgenommen worden. Die 38-Jährige sei am Samstag in Gewahrsam genommen worden, weil sie "falsche und verzerrte" Informationen verbreitet und "zum Chaos angestiftet" habe, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.
Selenskyj dringt angesichts neuer russischer Angriffe auf Luftabwehrsysteme
Angesichts der nicht nachlassenden russischen Angriffe auf die Infrastruktur seines Landes hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Forderung nach Lieferung von Luftabwehrsystemen bekräftigt. Der Westen müsse gegenüber Russland "den Druck erhöhen", sagte der Staatschef in der Nacht zum Samstag in seiner Videoansprache. Sein Land benötige dringend Luftabwehrraketen. Nach dem massivem Beschuss vom Vortag arbeiteten am Samstag viele Orte daran, die Strom- und Wasserversorgung wiederherzustellen.