Letzte Nachrichten
2. Liga: Darmstadt siegt spät, Lautern stolpert
Zweitliga-Tabellenführer Darmstadt 98 stürmt nach einem furiosen Last-Minute-Finish weiter Richtung Fußball-Bundesliga, der 1. FC Kaiserslautern stolpert im Aufstiegsrennen: Während die Lilien am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig mit 2:1 (0:0) gewannen, verloren die Roten Teufel beim FC St. Pauli mit 0:1 (0:0). Parallel besiegte Fortuna Düsseldorf den SV Sandhausen mit 2:0 (0:0).
Sprecherin: Nato-Generalsekretär Stoltenberg will im Herbst aufhören
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine seine Amtszeit noch einmal um ein Jahr verlängert hatte, will sein Mandat im Herbst endgültig abgeben. Das teilte seine Sprecherin Oana Lungesco am Sonntag in Brüssel mit. Stoltenbergs Mandat wurde seit 2014 dreimal verlängert, zuletzt im März 2022. Knapp zwei Wochen vor dem Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine meldete die Söldnergruppe Wagner indes Fortschritte bei der Belagerung der ostukrainischen Stadt Bachmut.
Regionalwahlen in bevölkerungsreichsten Regionen Italiens begonnen
In den beiden bevölkerungsreichsten Regionen Italiens, der Lombardei und Latium, haben am Sonntag zweitägige Regionalwahlen begonnen. Bis Montag sind 13 Millionen Bürger aufgerufen, das Regionalparlament und den Regionalpräsidenten zu wählen.
Bericht: Maaßen will Verwarnung akzeptieren - aber keinen CDU-Ausschluss
Der vor einem möglichen CDU-Parteiausschluss stehende Hans-Georg Maaßen hat eine Verwarnung anstelle eines Ausschlussverfahrens ins Spiel gebracht. Er schlage vor, das CDU-Präsidium möge keinen Parteiausschluss betreiben, sondern sich etwa für eine Verwarnung aussprechen, berichtete der Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) aus einer Stellungnahme Maaßens. Diese wäre er "grundsätzlich zu akzeptieren bereit". Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein sagte derweil, er habe anders als von Maaßen dargestellt keine Anfrage für ein Gespräch erhalten.
Bei Wiederholungswahl in Berlin zeichnet sich niedrigere Wahlbeteiligung ab
Bei der Wiederholungswahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hat sich am Sonntag eine geringere Wahlbeteiligung abgezeichnet. Bis Sonntagmittag gaben 23,4 Prozent der gut 2,4 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab, das waren weniger als bei den vorherigen Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Die Wahl in den 2257 Wahllokalen verlaufe bisher ruhig, teilte das Büro des Landeswahlleiters mit.
Arbeitgeber legen Plan zur Verbesserung der Schulqualität vor
Nach den schlechten Ergebnissen der jüngsten Schulleistungsstudien hat die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) ein Zehn-Punkte-Papier zur Verbesserung der Schulqualität vorgelegt. "Die Wirtschaft braucht junge Nachwuchskräfte mit einer soliden Grundbildung", sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter der "Welt am Sonntag". "Alle Studien zur Schulqualität sind aber alarmierend." Die BDA empfiehlt daher ein systematisches Monitoring der Schulleistungen, wie die Zeitung berichtete.
Korruptionsskandal um das EU-Parlament zieht weitere Kreise
Der Korruptionsskandal um das EU-Parlament zieht weitere Kreise: Seit Samstag sitzt der Abgeordnete Marc Tarabella in Belgien in Untersuchungshaft, in Italien wurde der Abgeordnete Andrea Cozzolino unter Hausarrest gestellt. Die beiden Sozialdemokraten sollen in den Skandal um eine mögliche Einflussnahme Katars und Marokkos auf das EU-Parlament verwickelt sein. Drei weitere Beschuldigte sitzen bereits in Untersuchungshaft, unter ihnen die frühere Vizeparlamentspräsidentin Eva Kaili.
Niedrigere Wahlbeteiligung in Berlin als 2021 und 2016
Bei der Wiederholungswahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben bis Sonntagmittag 23,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Wahl in den 2257 Wahllokalen verlaufe bisher ruhig, teilte das Büro des Landeswahlleiters mit.
Verfolgung: Herrmann-Wick holt WM-Silber hinter Simon
Biathletin Denise Herrmann-Wick hat in der Verfolgung bei der Heim-WM ihre zweite Medaille geholt. Die 34-Jährige, die im Sprint triumphiert hatte, musste sich im Nebel von Oberhof über die 10 km nur Julia Simon geschlagen geben. Herrmann-Wick leistete sich vier Schießfehler und lag 27 Sekunden hinter der Gesamtweltcup-Führenden aus Frankreich (1 Schießfehler).
Vermisste Zwölfjährige in Berlin unversehrt aufgefunden
Ein seit Freitag in Berlin vermisstes zwölfjähriges Mädchen ist wieder aufgetaucht. Mitarbeiter des Ankunftszentrums Tegel hätten das Kind am Sonntag wiedererkannt und die Polizei alarmiert, teilte die Berliner Polizei mit. Eine Streife der Kriminalpolizei habe das Kind unversehrt in Empfang genommen.
Bericht: 195.000 Rentner fallen 2023 aus der Steuerbelastung
Rund 195.000 Rentnerinnen und Rentner werden in diesem Jahr einem Bericht zufolge keine Steuern mehr zahlen müssen. Sie kommen in den Genuss der Erhöhung des Grundfreibetrags um 6,3 Prozent von 10.347 Euro im Jahr 2022 auf 10.908 Euro in diesem Jahr, wie die RND-Zeitungen am Sonntag aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Linken-Anfrage berichteten.
Odermatt holt Abfahrtsgold - Dreßen Zehnter
Die deutschen Abfahrer haben die Medaillenränge bei der sensationellen Goldfahrt des Schweizers Marco Odermatt verpasst. Thomas Dreßen lag bei der WM in Courchevel als bester DSV-Athlet nur 0,26 Sekunden hinter dem Bronzerang zurück und klagte nach seinem zehnten Platz erneut über Schmerzen am geprellten Knie.
IOC-Präsident Bach: "Steht den Regierungen nicht zu"
IOC-Präsident Thomas Bach hat die Einmischung mehrerer westlicher Politiker in den Sport und konkret in die "Russland-Frage" kritisiert. "Es steht den Regierungen nicht zu, zu entscheiden, wer an welchen Sportwettbewerben teilnehmen darf, denn das wäre das Ende der internationalen Sportwettbewerbe, der Weltmeisterschaften und der Olympischen Spiele, wie wir sie kennen", sagte der 69-Jährige am Sonntag am Rande der alpinen Ski-WM im französischen Courchevel.
Medienbericht: Iranischer Präsident Raisi reist zu Xi nach China
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi wird zu einem dreitägigen Besuch nach China reisen. Er werde am Montagabend auf eine Einladung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping nach Peking aufbrechen, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag. Ziel der Reise sei es, die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder zu stärken.
Einsatzkräfte retten fast eine Woche nach Erdbeben in Türkei und Syrien Überlebende
Fast eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien ist es den Einsatzkräften gelungen, noch weitere Überlebende zu retten. Die Helfern schafften es türkischen Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag, ein Kleinkind und eine Jugendliche aus den Trümmern zu befreien. Die Zahl der bei dem Beben getöteten Menschen stieg derweil auf mehr als 28.000 an. Die Bundesregierung beschloss, überlebenden Erdbebenopfern mit Angehörigen in Deutschland unbürokratisch die Einreise zu ermöglichen.
Zweite Runde der Präsidentschaftswahl in Zypern begonnen
In Zypern hat am Sonntag die entscheidende Stichwahl für das Präsidentenamt begonnen. Die Wahllokale auf der geteilten Insel öffneten um 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 MEZ), noch bis 18.00 Uhr Ortszeit können die Bürger ihre Stimme abgeben. Es wird ein knappes Rennen um die Nachfolge des 76-jährigen Nicos Anastasiades erwartet. Der Präsident ist in Zypern Staatsoberhaupt und Regierungschef in einem.
Nach Fund von toter 42-Jähriger in Rendsburg Angehöriger festgenommen
Nach dem Fund der Leiche einer vermissten 42 Jahre alten Frau in Rendsburg hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 60 Jahre alten Familienangehörigen der Toten, teilten die Polizei Rendsburg und Staatsanwaltschaft Kiel am Sonntag mit. Der Mann sollte noch im Tagesverlauf dem Haftrichter vorgeführt werden.
TUI-Konzern gibt sich Reduktionsziele bis 2030 für Airlines, Hotels und Kreuzer
Europas größter Reisekonzern TUI will seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren und gibt sich bis 2030 verbindliche Reduktionsziele. Sie sollen für die Bereiche Airlines, Hotels und Kreuzfahrtschiffe gelten, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Dazu listet Tui eine Reihe von Maßnahmen auf, etwa Investitionen in moderne Flugzeuge und nachhaltigen Treibstoff, optimierte Flugrouten, Energieeinsparungen sowie lokale Einkäufe für Hotels.
Mehrere Verletzte nach Überfall auf Juwelier in Berliner Einkaufszentrum
Bei einem Überfall auf einen Juwelier in einem Berliner Einkaufszentrum hat es am Samstag mehrere Verletzte gegeben. Das Täter-Trio habe nach dem Verlassen des Tatorts Reizgas versprüht, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Dadurch hätten die zwei Verkäuferinnen und mehrere weitere Menschen in dem Einkaufszentrum Verletzungen erlitten.
Berliner Polizei sucht weiter nach vermisster Zwölfjähriger
Die Polizei in Berlin hat auch am Sonntag ihre Suche nach einem vermissten zwölf Jahre alten Mädchen fortgesetzt. Es kämen Suchhunde zum Einsatz, außerdem werde mit Hinweisen auf die Vermisste gesucht, sagte eine Polizeisprecherin. Hinweise auf eine Straftat gebe es nicht.
Ost-Beauftragter sieht Windkraft als "großen Standortvorteil" für den Osten
Der Ost-Beauftragte Carsten Schneider (SPD) rechnet wegen der großen Unterschiede zwischen den Bundesländern im Windkraftausbau mit Verschiebungen in der "wirtschaftlichen Landkarte" zugunsten Ostdeutschlands. "Die Unternehmen sitzen in Zukunft dort, wo der Strom produziert wird. Grüner Strom kann damit zu einem großen Standortvorteil für den Osten werden", sagte Schneider der "Bild am Sonntag".
Griechischer Außenminister besucht vom Erdbeben betroffene Regionen in der Türkei
Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist der griechische Außenminister Nikos Dendias am Sonntag in die Türkei gereist. Wie der staatliche griechische TV-Sender ERT berichtete, wurde Dendias zunächst von seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu empfangen, daraufhin seien beide in vom Erdbeben betroffene Regionen geflogen. Die Chefdiplomaten wollten nach Antakya reisen, wo griechische Rettungskräfte im Einsatz sind. Es ist der erste Besuch eines europäischen Ministers in der Türkei seit dem Erdbeben am vergangenen Montag.
Einzelsieger Wellinger verpasst Podium im Super-Team knapp
Wenige Stunden nach seinem Triumph im Einzelskispringen beim Weltcup in Lake Placid hat Andreas Wellinger ein mögliches zweites Podium nur knapp verpasst. Bei der Männer-Premiere im sogenannten Super-Team-Wettbewerb kam der zweimalige Olympiasieger an der Seite von Geburtstagskind Karl Geiger auf den vierten Platz. Die drittplatzierten Japaner lagen mit 776,7 Punkten lediglich 2,5 Zähler vor dem deutschen Duo (774,2). Der Sieg ging an Polen vor Österreich.
Millrose Games: Coleman gewinnt 60-m-Duell gegen Lyles
Weltrekordler Christian Coleman aus den USA hat das mit Spannung erwartete 60-m-Duell bei den traditionellen Millrose Games der Leichtathleten in New York gegen 200-m-Weltmeister Noah Lyles (USA) klar für sich entschieden. Coleman, Doppel-Weltmeister 2019 in Doha, setzte sich in der Jahres-Weltbestzeit von 6,47 Sekunden durch und lag damit 13 Hundertstel über seiner Bestmarke von 6,34 aus dem Jahr 2018.
Drama "As Bestas" räumt neun Goyas ab
Das Drama "As Bestas" ist der große Gewinner der Goyas: Der Film von Rodrigo Sorogoyen räumte am Samstag in Sevilla gleich neun der spanischen Filmpreise ab. Sorogoyens Arbeit wurde als bester Film ausgezeichnet, erhielt aber auch Preise unter anderem in den Kategorien Regie und Drehbuch. Der Goya für den besten Schauspieler ging an den Hauptdarsteller des Films, den Franzosen Denis Ménochet. Als beste Schauspielerin wurde Laia Costa für ihre Rolle in dem Film "Cinco Lobitos" ausgezeichnet.
Schröder glänzt bei Lakers-Sieg - Dallas verliert mit Topduo
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat sich beim 109:103-Erfolg seiner Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Profiliga NBA bei den Golden State Warriors als bester Werfer seines Teams ausgezeichnet. Der Braunschweiger kam auf 26 Punkte und trug damit maßgeblich zum ersten Erfolg der Lakers nach zuletzt drei Niederlagen bei. Erneut nicht auf dem Parkett stand Schröders Mannschaftskollege und Superstar LeBron James, der an einer Verletzung am linken Knöchel laboriert.
UNO: Zahl der Toten in der Türkei und Syrien könnte auf mehr als 50.000 steigen
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien wird die Zahl der Todesopfer nach Schätzungen der UNO möglicherweise noch auf mehr als 50.000 ansteigen. UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths sagte am Samstag bei einem Besuch im Erdbebengebiet in der Türkei im Sender Sky News, eine genaue Schätzung sei nach wie vor schwierig, die Opferzahl werde sich aber sicherlich noch "verdoppeln oder mehr".
Neuendorf will EM 2024 nachhaltig gestalten
Die Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr in Deutschland soll auch ein Stück weit im Zeichen des Klimaschutzes stehen. Wie DFB-Präsident Bernd Neuendorf im ZDF-Sportstudio erklärte, wolle der Verband ein "nachhaltiges Turnier" ausrichten. "Wir haben ganz viele Ideen mit der UEFA, wie man das Turnier nachhaltig gestalten kann", sagte der 61-Jährige am Samstag.
Völler will Nationalmannschaft wieder näher an Fans bringen
DFB-Sportdirektor Rudi Völler will die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wieder näher an ihre Fans bringen und hat konkrete Pläne dazu für die Europameisterschaft 2024. "Der letzte Stand ist, dass wir nach Herzogenaurach gehen, und ich kann versprechen, dass wir die ein oder andere Einheit auch öffentlich machen werden", sagte Völler im ZDF-Sportstudio in Bezug auf das Mannschaftsquartier bei der Heim-EM.
US-Kampfflugzeug schießt weiteres Flugobjekt über Kanada ab
Einen Tag nach dem Abschuss eines Flugobjekts über dem US-Bundesstaat Alaska hat ein US-Kampfjet ein weiteres unbekanntes Objekt im kanadischen Luftraum abgeschossen. Wie Kanadas Premierminister Justin Trudeau mitteilte, wurde das "nicht identifizierte Objekt" am Samstag bei einem Einsatz von kanadischen und US-Kampfflugzeugen von einer F-22 der USA über dem Nordwesten Kanadas abgeschossen. Vor einer Woche hatte ein US-Kampfjet einen mutmaßlichen chinesischen Spionageballon an der US-Ostküste abgeschossen.
Faeser fordert gerechtere Verteilung von Flüchtlingen aus der Ukraine in der EU
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge aus der Ukraine innerhalb der EU angemahnt. "Sollte es eine weitere große Fluchtbewegung aus der Ukraine geben, müssen die Flüchtlinge in Europa besser verteilt werden", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". "Dabei sollten besonders unsere osteuropäischen Nachbarn entlastet werden" Polen habe bislang mehr als 1,5 Millionen ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, Spanien 160.000. "Das kann nicht so bleiben", sagte Faeser.
Bevölkerungsreichste Regionen Italiens wählen ihre Parlamente und Präsidenten
In Italiens bevölkerungsreichsten Regionen Lombardei und Latium finden am Sonntag (ab 7.00 Uhr) und Montag (bis 15.00 Uhr) Wahlen für die Regionalparlamente und Regionalpräsidenten statt. Sie gelten als wichtiger Stimmungstest für die seit Oktober amtierende rechte Regierungskoalition unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Interessant dürfte vor allem sein, wie hoch der Stimmenzuwachs für Melonis ultrarechte Partei Fratelli d'Italia (FdI) zulasten ihrer Bündnispartner Lega und Forza Italia ausfallen wird.