Letzte Nachrichten
Sanktionen gegen Unternehmen nach Zwangslandung von Ryanair-Flug in Belarus rechtens
Nach der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugs in Belarus im Mai 2021 hat das Gericht der Europäischen Union die Sanktionen gegen das für die Luftverkehrskontrolle zuständige staatseigene Unternehmen Belaeronavigatsia bestätigt. Es habe wissen müssen, dass seine Handlungen zu Repressionen gegen Zivilgesellschaft und Opposition beitrugen, erklärte das Gericht am Mittwoch in Luxemburg. Das Flugzeug war unter dem Vorwand einer Bombendrohung mit einem Kampfjet zur Landung in Minsk gezwungen worden. (Az. T-536/21)
UNO fordert 5,6 Milliarden Dollar für Ukraine-Hilfe in diesem Jahr
Die Vereinten Nationen haben zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine und von Kriegsflüchtlingen in den Nachbarländern mehr als fünf Milliarden Euro von der internationalen Gemeinschaft gefordert. In diesem Jahr würden 5,6 Milliarden Dollar (5,2 Milliarden Euro) benötigt, um mehr als 15 Millionen notleidenden Menschen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, teilte UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths am Mittwoch mit. 3,9 Milliarden Dollar seien für humanitäre Hilfe in der Ukraine vorgesehen.
Bundesjustizminister Buschmann würde gern einmal ein Orchester dirigieren
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) würde gern einmal ein Orchester dirigieren und Musik für einen Film komponieren. Das sagte der 45-Jährige der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Musik sei seine große Leidenschaft. "Ich bin mit der Musik von Bands wie Kraftwerk und mit Jean-Michel Jarre aufgewachsen - diese elektronische Musik hat mich schon als Kind fasziniert."
Rosa von Praunheim sieht deutliche Fortschritte bei Anerkennung von Homosexuellen
Der Regisseur und Schwulenaktivist Rosa von Praunheim sieht deutliche Fortschritte bei der Anerkennung von homosexuellen und queeren Menschen. "Wir sind sehr viel weiter gekommen - heute ist es doch ein ganz anderes Leben als in meiner Jugendzeit", sagte der 80-Jährige am Mittwoch in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.
Inflation in Großbritannien weiterhin über zehn Prozent
Die Verbraucherpreise in Großbritannien sind im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut sehr stark angestiegen. Die Inflation betrug 10,1 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte. Damit lag die Teuerungsrate etwas unter dem Niveau von Dezember (10,5 Prozent). Finanzminister Jeremy Hunt begrüßte den leichten Rückgang, der "Kampf" gegen die Inflation sei jedoch "längst nicht vorbei".
Sänger Michael Bublé ist nicht häufig bei seiner Familie
Der kanadisch-italienische Sänger Michael Bublé ist nicht häufig bei seiner Familie. Aber im Vergleich zu befreundeten Immobilienmaklern oder Zahnärzten sehe er seine Kinder öfter, sagte der 47-Jährige der Illustrierten "Gala" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Mit dem Magazin sprach er über seine Work-Life-Balance.
Kubicki fordert härtere Gangart der FDP in der Ampel-Koalition
Nach der Wahlschlappe der FDP in Berlin hat Vize-Parteichef Wolfgang Kubicki seine Partei zu einer härteren Gangart gegenüber SPD und Grünen aufgefordert. "Die Ampel ist nicht mein Problem, unsere Rolle in der Ampel ist noch nicht optimal", sagte er dem "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe). Andere FDP-Politiker drohten besonders den Grünen mit einer Blockade ihnen wichtiger Projekte.
Heineken steigert Umsätze wegen höherer Preise deutlich
Der niederländische Brauereikonzern Heineken hat vor allem wegen gestiegener Preise für seine Produkte im vergangenen Jahr ein deutliches Umsatzplus erzielt. Das Unternehmen vermeldete am Mittwoch für 2022 Umsätze in Höhe von 35 Milliarden Euro, das war ein Plus von 30 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Zugleich schrumpfte aber der Nettogewinn um 19 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.
US-Senatorin Feinstein kündigt mit 89 Jahren Rückzug aus der Politik an
Seit mehr als 30 Jahren gehört Dianne Feinstein dem US-Senat an - nun hat die 89-Jährige ihren Rückzug aus der Politik angekündigt. Sie werde sich 2024 nicht wieder zur Wahl stellen, erklärte die Demokratin, die zu den bekanntesten Politikern des Landes gehört, am Dienstag (Ortszeit). Bis zum Ende ihres jetzigen Mandats wolle sie aber weiterhin "so gut wie ich kann" den Bundesstaat Kalifornien vertreten, für den sie im Senat sitzt.
Bei Russen-Rückkehr: Klitschko würde Boykott unterstützen
Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko befürwortet einen Olympia-Boykott der Ukraine für den Fall, dass russischen Sportlern die Teilnahme an den Sommerspielen 2024 in Paris erlaubt werden sollte. "Ich würde einen Boykott unterstützen und hoffe, dass auch andere Nationen in diesem Fall Stellung beziehen würden", sagte der 46-Jährige der Sport Bild rund ein Jahr, nachdem Russlands Staatschef Wladimir Putin seine Truppen in die Ukraine einmarschieren ließ.
Während der WM: Superstar Shiffrin trennt sich von Chefcoach
Ski-Königin Mikaela Shiffrin (USA) hat sich vor ihren wichtigsten Rennen bei der WM in Frankreich überraschend von ihrem langjährigen Cheftrainer Mike Day getrennt. "Ich habe mich entschieden, mit einer neuen Führung in meinem Team in die nächste Phase meiner Karriere zu gehen", teilte die Amerikanerin in einer Stellungnahme mit. Anschließend erklärte auch der US-Ski- und Snowboard-Verband die Zusammenarbeit mit Day für beendet.
NGO kritisiert Großbritannien und USA wegen Vertreibung Indigener von Chagos-Inseln
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Großbritannien und den USA wegen der Vertreibung der indigenen Bevölkerung von den Chagos-Inseln im Indischen Ozean Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Ein am Mittwoch vorgestellter Bericht der NGO kam zu dem Schluss, dass die "rassistische Verfolgung und die fortgesetzte Blockade ihrer Rückkehr in die Heimat" durch Großbritannien mit Unterstützung der USA ein "fortgesetztes koloniales Verbrechen" darstelle.
Junge Liberale: Warten auf Einmalzahlung für Studierende "unwürdiges Schauspiel"
Die geplante Einmalzahlung für Studierende und Fachschüler lässt weiter auf sich warten - das empört die Jungen Liberalen (Julis). "Junge Menschen in diesem Land haben mehr verdient als solch ein unwürdiges Schauspiel", sagte die Juli-Bundesvorsitzende Franziska Brandmann den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch. Gerade Studentinnen und Studenten seien nicht in der Lage, weiter auf die Einmalzahlung von 200 Euro zu warten, weil sie sich nicht auf finanzielle Rücklagen stützen könnten.
Autoindustrie rechnet mit höheren Fahrzeugpreisen durch neue Abgasnorm Euro 7
Die deutsche Automobilindustrie rechnet durch die neue Abgasnorm Euro 7 mit deutlichen Kostensteigerungen bei den Fahrzeugen. "Wir erwarten mehrere Hundert Euro - abhängig von Modell und Fahrzeugtyp", sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, den Funke Zeitungen vom Mittwoch. "Mit 90 Euro ist es definitiv nicht getan."
Riesiges Feuer auf Panamas größter Mülldeponie erzeugt giftige Rauchwolke
Ein riesiges Feuer auf Panamas größter Mülldeponie hat eine giftige Rauchwolke über Wohngebieten am Rand von Panama-Stadt erzeugt. Wie die Feuerwehr des zentralamerikanischen Landes am Dienstag mitteilte, war das Feuer am Montagabend auf der Deponie Cerro Patacón in einem Vorort der Hauptstadt ausgebrochen. Die Löscharbeiten könnten etwa eine Woche dauern, sagte der Feuerwehrmann Eduardo Escobar dem Sender Telemetro.
Schweden und Dänemark schließen sich deutscher "Sky Shield"-Initiative an
Schweden und Dänemark schließen sich der deutschen Initiative für eine gemeinsame europäische Luftverteidigung an. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kündigte am Mittwoch am Rande eines Treffens mit seinen Nato-Kollegen in Brüssel an, er werde dazu im Anschluss eine Erklärung mit dem Nato-Land Dänemark und dem Beitrittskandidaten Schweden unterzeichnen. Dies sei ein "wichtiger Schritt zu mehr kollektiver Sicherheit", betonte Pistorius.
Umfrage: Viele Menschen besorgt wegen deutscher Waffenlieferungen an Kiew
Die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine löst einer Umfrage zufolge bei vielen Deutschen Ängste aus. In einer Erhebung für RTL und ntv stimmten 56 Prozent der Teilnehmenden der Aussage zu, dass Deutschland direkt in den Krieg hineingezogen werden könnte, wenn es der Ukraine noch weitere Waffen liefern sollte. 43 Prozent verneinten dies, wie das Meinungsforschungsunternehmen Forsa am Mittwoch mitteilte.
Zahl der Neugründungen größerer Betriebe 2022 spürbar zurückgegangen
Die Zahl der Neugründungen größerer Betriebe ist im vergangenen Jahr spürbar zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden 2022 gut 115.100 Betriebe mit einer größeren wirtschaftlichen Bedeutung gegründet - 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr, das noch stark von der Corona-Pandemie geprägt war. Verglichen mit dem Vorkrisenjahr 2019 war es ein Minus von 6,1 Prozent.
Ifo: Fachkräftemangel entspannt sich zum Jahresbeginn leicht
Der Mangel an Fachkräften in der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresbeginn leicht entspannt. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts gaben in der jüngsten Umfrage im Januar zu dem Thema 43,6 Prozent der Firmen an, vom Fachkräftemangel betroffen zu sein, in der vorangegangenen Umfrage im Oktober vergangenen Jahres waren es noch 45,7 Prozent.
Bei Russen-Rückkehr: Klitschko würde Olympia-Boykott unterstützen
Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko befürwortet einen Olympia-Boykott der Ukraine für den Fall, dass russischen Sportlern die Teilnahme an den Sommerspielen 2024 in Paris erlaubt werden sollte. "Ich würde einen Boykott unterstützen und hoffe, dass auch andere Nationen in diesem Fall Stellung beziehen würden", sagte der 46-Jährige der Sport Bild rund ein Jahr, nachdem Russlands Staatschef Wladimir Putin seine Truppen in die Ukraine einmarschieren ließ.
Zingler über Unions Erfolg: "Es gibt keine Reibereien"
Für Präsident Dirk Zingler von Fußball-Bundesligist Union Berlin hängt der anhaltende Erfolg der Köpenicker mit der Ruhe im gesamten Umfeld zusammen. "Nebenkriegsschauplätze gibt es bei uns seit Jahren nicht. Es gibt keine Reibereien in der Vereinsführung oder den einzelnen Abteilungen. Niemand neidet dem anderen etwas. Jeder neue Spieler kommt in einen gefestigten Verein. Das ist enorm wichtig, um erfolgreich arbeiten zu können", sagte Zingler der Sport Bild.
NBA: Wagner-Brüder unterliegen in Toronto
Basketball-Nationalspieler Franz Wagner und die Orlando Magic treten in der nordamerikanischen Profiliga NBA weiterhin auf der Stelle. Bei den Toronto Raptors verloren die Magic in der Nacht zum Mittwoch mit 113:123, Wagner kam auf neun Punkte und sechs Assists. Sein Bruder Moritz verzeichnete zwei Zähler. Top-Scorer war Torontos österreichischer Neuzugang Jakob Pöltl mit 30 Punkten.
NHL: Stützle erneut Matchwinner für die Senators
Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle ist in der nordamerikanischen Profiliga NHL momentan nicht zu bremsen. Nur einen Tag nach seiner überragenden Leistung mit vier Scorerpunkten gegen die Calgary Flames (4:3) führte er die Ottawa Senators beim 3:2 nach Penaltyschießen bei den New York Islanders zum sechsten Sieg in den vergangenen sieben Spielen.
Vier Tote durch Tropensturm "Gabrielle" in Neuseeland
In Neuseeland sind durch den Tropensturm "Gabrielle" mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 10.000 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen, wie das Katastrophenschutzministerium am Mittwoch mitteilte. Unter den Opfern waren ein Kind, das an der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel offenbar von den Wassermassen mitgerissen worden war, sowie ein Feuerwehrmann, der bei Rettungsarbeiten in Auckland starb.
Kahn warnt vor "Ausnahmespieler" Mbappe
Oliver Kahn hat die Stars von Bayern München nach dem wichtigen 1:0 (0:0)-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris St. Germain vor Selbstzufriedenheit gewarnt. "Spiele auf diesem Niveau - da entscheiden Hundertstelsekunden, da entscheiden Millimeter und kleinste Fehler über Sieg oder Niederlage. Diese Leistung müssen wir mitnehmen ins Rückspiel", betonte der Vorstandschef bei seiner Bankettrede in der französischen Hauptstadt.
Torheld Coman: Rückspiel "wird noch schwieriger sein"
Torheld Kingsley Coman war zwar leicht angeschlagen, doch die Freude über sein Tor und den Sieg bei Paris St. Germain überlagerten beim Star des FC Bayern die leichten Probleme in der Wade. Wie schon im Champions-League-Finale 2020 führte der Franzose die Münchner auch im Achtelfinal-Hinspiel gegen seinen Ex-Klub zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg.
Überflieger Duplantis will den "perfekten" Sprung
Im dritten Anlauf zur nächsten Bestmarke? Überflieger Armand Duplantis peilt am Mittwoch (19.45 Uhr) beim hochkarätig besetzten Hallenmeeting im französischen Lievin den Weltrekord an. "Um 6,22 m zu überspringen, muss alles wirklich perfekt sein", sagte der schwedische Stabhochsprung-Dominator, der in diesem Winter alles auf die nächste Rekordjagd ausgelegt hat.
Trotz Lauf-Dominanz: Bö plant keinen Abstecher zum Langlauf
Biathlon-Dominator Johannes Thingnes Bö plant trotz seiner läuferischen Überlegenheit keinen Abstecher zum Skilanglauf. "Nein, ich habe kein Interesse, bei den Langläufern zu starten", antwortete der Norweger auf eine entsprechende Frage nach seinem vierten Gold-Coup in Oberhof. Unter anderem hatten zuvor seine Landsleute Ole Einar Björndalen und Lars Berger solche Abstecher gewagt, Berger holte gar dreimal WM-Gold im Langlauf.
VfB-Boss Wehrle: Labbadia "auf einem richtig guten Weg"
Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle hat trotz der bedrohlichen Lage des VfB kein Verständnis für Fragen, "wie lange wir noch mit Bruno Labbadia zusammenarbeiten. Wir haben sehr gute individuelle Spieler. Jetzt gilt es, daraus ein Team zu machen. Da ist Bruno auf einem richtig guten Weg", sagte der VfB-Boss über seinen Trainer bei Sky.
Stark-Watzinger warnt vor "immer dramatischeren Formen" des Lehrermangels
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) warnt vor einem dramatischen Lehrermangel und sieht bei der Bewältigung des Problems die Bundesländer in der Pflicht. "Der Lehrermangel nimmt immer dramatischere Formen an", sagte sie der "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe). "Wir sehen etwa mit Blick auf die Grundkompetenzen von Grundschülerinnen und -schülern schon jetzt alarmierende Defizite, die durch die Corona-Pandemie verschärft wurden."
Airbnb erzielt dank Rückkehr der Reiselust erstmals einen Jahresgewinn
Dank der weltweiten Rückkehr der Reiselust hat Airbnb erstmals einen Jahresgewinn einfahren können. 2022 sei ein Netto-Gewinn von 1,9 Milliarden Dollar (1,77 Milliarden Euro) erzielt worden, teilte die Ferienwohnungs-Plattform am Dienstag in San Francisco mit. Im Jahr zuvor hatte der US-Konzern noch einen Verlust von 352 Millionen Dollar eingefahren.
Kubicki fordert härtere Gangart der FDP gegenüber SPD und Grünen
Nach der Wahlschlappe der FDP in Berlin hat Vize-Parteichef Wolfgang Kubicki seine Partei zu einer härteren Gangart gegenüber SPD und Grünen aufgefordert. "Die Ampel ist nicht mein Problem, unsere Rolle in der Ampel ist noch nicht optimal", sagte er dem "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe). Ein Großteil der Wählerinnen und Wähler sei mit dem Erscheinungsbild der FDP unzufrieden.