Letzte Nachrichten
Linken-Chefin Wissler kritisiert Wagenknecht für Demonstrationsaufruf
Die Parteichefin der Linken, Janine Wissler, hat den Aufruf ihrer Parteikollegin Sahra Wagenknecht zu einer "Friedenskundgebung" am Samstag in Berlin mit Blick auf den Krieg in der Ukraine kritisiert. "Ich bedauere, dass die Partei weder angefragt noch informiert war über diesen Aufruf", sagte Wissler den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie selbst werde an der Demonstration nicht teilnehmen.
Bericht: Material für Nord-Stream-2-Pipeline soll für LNG-Anlage genutzt werden
Ungenutztes Material für die nicht in Betrieb genommene deutsch-russische Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 soll einem Medienbericht zufolge für die Anbindung eines neuen Importterminals für Flüssiggas vor der Insel Rügen genutzt werden. Die Bundesregierung verhandelt mit der in der Schweiz ansässigen Nord-Stream-2-Gesellschaft über die Nutzung von 3000 Röhren, wie die "Welt am Sonntag" laut Vorabmeldung vom Samstag berichtet.
Lukaschenko reist am Dienstag zu Staatsbesuch nach China
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko wird chinesischen Angaben zufolge am Dienstag zu einem Staatsbesuch nach China reisen. "Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wird auf Einladung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping vom 28. Februar bis zum 2. März auf Staatsbesuch in China sein", sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying.
Hartenstein mit Knicks erfolgreich - Antetokounmpo verletzt
Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein bleibt mit den New York Knicks in der Profiliga NBA in der Erfolgsspur. Durch ein 115:109 bei den Washington Wizards holten die Knicks den vierten Sieg nacheinander und liegen nach dem 34. Erfolg der Saison im Kampf um die Play-off-Plätze im Osten auf dem sechsten Rang.
Niederlage für Stützle - Peterka mit wichtigem Sieg
Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators in der nordamerikanischen Profiliga NHL die zweite Niederlage in Folge kassiert. Bei den Carolina Hurricanes verloren die Kanadier 0:4, mit 58 Punkten liegen die Play-off-Plätze weiter außer Reichweite für Stützle und Co.
Biden plant erneute Kandidatur - will sie aber noch nicht verkünden
US-Präsident Joe Biden plant nach eigenen Angaben eine erneute Bewerbung für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr - will diese aber noch nicht verkünden. "Meine Absicht ist ..., war es von Anfang an, anzutreten", sagte der 80-Jährige am Freitag im Fernsehsender ABC auf die Frage, ob er sich nochmals um sein Amt bewerben wolle. "Ich habe aber erst andere Dinge zu erledigen, bevor ich voll in den Wahlkampf gehe."
Horngacher setzt auf Wellinger und den "Punkt X"
Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher hat für die erste WM-Entscheidung am Samstag weiter Andreas Wellinger auf dem Zettel. Der zweimalige Saisonsieger kam in der Qualifikation am Freitagabend zwar "nur" auf Rang neun, doch für Horngacher ändert das nichts an der Ausgangslage für den Wettkampf von der Normalschanze in Planica (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport).
Steiner über Hülkenberg: "Muss nichts mehr dazulernen"
Haas-Teamchef Günther Steiner verspricht sich von der Verpflichtung von Nico Hülkenberg einen Sprung nach vorne. "Er muss nichts mehr dazulernen, sondern einfach in den Rhythmus kommen, denn er ist ein sehr guter Formel-1-Fahrer", sagte Steiner dem Portal watson.
Gladbacher in der Kritik: "Das regt mich so dermaßen auf"
Nach dem Debakel in Mainz hat Sportdirektor Roland Virkus die Profis des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach scharf kritisiert. "Wir machen solche dummen Fehler, und das geht mir gegen den Strich. Das regt mich so dermaßen auf", sagte der 56-Jährige nach dem 0:4 (0:1) beim FSV Mainz 05. Er könne "jeden Frust der Fans verstehen. Wir müssen uns alle an die eigene Nase packen."
Basketballer "sehr gallig" aufs Gruppenfinale
Die deutschen Basketballer haben in der WM-Qualifikation trotz der sportlichen Irrelevanz große Lust auf den Gruppensieg. Das Team sei für das "Endspiel" um Platz eins in Finnland "sehr gallig", kündigte Leon Kratzer an: "Wir haben Bock dahin zu fahren, ein gutes Spiel zu machen und Deutschland zu vertreten." Der Sieger des Duells am Montag (17.30 Uhr/MagentaSport) geht letztlich als Erster aus Gruppe J hervor.
Richterbund beklagt zu lange Gerichtsverfahren
Der Deutsche Richterbund (DRB) klagt über zu lange Gerichtsverfahren und Personalmangel in der Justiz. "Die unbefriedigende Dauer von Gerichtsverfahren ist das Ergebnis einer seit Jahren unterbesetzten Justiz", sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn der Nachrichtenagentur AFP. Bundesweit fehlen demnach in der Strafjustiz mehr als tausend Richter und Staatsanwälte.
145 Straftaten gegen Sinti und Roma im vergangenen Jahr
Im vergangenen Jahr haben die deutschen Behörden insgesamt 145 Straftaten gegen Sinti und Roma registriert - der höchste Stand seit sechs Jahren. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Samstag vorlag. "Der ungebrochene Anstieg von Straf- und Gewalttaten gegen Sinti und Roma ist bedrückend", sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Petra Pau zu AFP.
Scholz zu Besuch in Indien eingetroffen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Samstag zu seinem ersten Besuch seit Amtsantritt in Indien eingetroffen. Er wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet - Indien ist inzwischen die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt und ein begehrter Handels- und Investitionspartner.
VdK: Lauterbachs Pläne für häusliche Pflege sind unzureichend
Der Sozialverband VdK fordert mit Blick auf die Pflegeversicherungspläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) höhere Entlastungen für Pflegehaushalte. "Vier von fünf Millionen Pflegebedürftige leben zu Hause. Sie brauchen dringend mehr Unterstützung", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgabe). "Die Anpassung des Pflegegeldes um fünf Prozent reicht bei den gegenwärtigen Preissteigerungen vorne und hinten nicht."
EU einigt sich nach langen Verhandlungen auf neues Sanktionspaket gegen Russland
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf neue Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffskrieges in der Ukraine geeinigt. Dies gab am Freitagabend die schwedische EU-Ratspräsidentschaft bekannt. Die G7-Staaten sicherten derweil der Ukraine am Jahrestag des russischen Angriffs ihre unbefristete Unterstützung zu. Im UN-Sicherheitsrat in New York lieferten sich westliche Staaten und der Vertreter Moskaus wegen des Krieges heftige Wortgefechte.
Berlinale-Preise werden verliehen
Im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz werden am Samstag (18.30 Uhr) die Preise der diesjährigen 73. Internationalen Filmfestspiele verliehen. Eine siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz der US-Schauspielerin Kristen Stewart vergibt die begehrten Bären. Für den besten Film gibt es einen Goldenen Bären. Für unter anderem Regie, Drehbuch und schauspielerische Leistungen werden Silberne Bären verliehen.
Nigeria wählt neuen Präsidenten und neues Parlament
In Nigeria werden am Samstag (ab 8.30 Uhr MEZ) ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt. Zum ersten Mal gibt es drei Favoriten für das höchste Staatsamt in der bevölkerungsreichsten Demokratie Afrikas, der Ausgang ist völlig offen. Insgesamt bewerben sich 17 Männer und eine Frau um die Nachfolge von Präsident Muhammadu Buhari, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten darf.
Tausende Menschen zu Ukraine-Kundgebung von Wagenknecht und Schwarzer erwartet
Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und die die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer rufen für Samstag (14.00 Uhr) in Berlin zu einer Großkundgebung für Frieden in der Ukraine auf. Angemeldet sind zehntausend Teilnehmer, die Polizei erwartet jedoch mehr. Die geplante Kundgebung sowie eine hunderttausendfach unterschriebene Petition von Wagenknecht und Schwarzer sind stark umstritten.
Film- und Musikstars senden Ukraine zum Jahrestag des Überfalls ihre "Liebe"
Mehr als 30 Film- und Musikstars haben der Ukraine zum Jahrestag des russischen Überfalls ihre "Liebe" und Unterstützung gesandt. In einem unter anderem von Julia Roberts, Barbra Streisand und Matt Damon aufgenommenen Video versichern die Künstler am Freitag, dass sie fest an der Seite der Ukraine stehen und mit der leidenden Bevölkerung mitfühlen.
Ungewöhnlicher Wintersturm bringt Schnee nach Südkalifornien
Der schlimmste Wintersturm seit Jahrzehnten hat am Freitag völlig ungewöhnlichen Schnee nach Kalifornien gebracht. Der Süden des eigentlich für viel Sonne bekannten US-Bundesstaates lag teilweise unter einer dicken weißen Decke. Die Küstenmetropole Los Angeles wurde ihrerseits den ganzen Tag von ungewöhnlich heftigen Regenfällen heimgesucht.
Femizid-Film "In der Nacht des 12." triumphiert bei César-Verleihung in Paris
Der Femizid-Film "In der Nacht des 12." hat bei der Verleihung der französischen Filmpreise triumphiert. Der auf einer wahren Geschichte beruhende Streifen über die Ermittlungen im Fall eines brutalen Frauenmordes errang am Freitagabend den César in sechs Kategorien, darunter die Auszeichnung als bester Film. Die Zeremonie in Paris wurde überschattet von heftigen Diskussionen über die Nominierten-Listen, auf denen Frauen deutlich in der Minderheit waren.
Bericht: Deutschland importierte im vergangenen Jahr mehr Kohle
Deutschland hat einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr acht Prozent mehr Kohle importiert als noch 2021. Insgesamt seien 44,4 Millionen Tonnen Kohle aus dem Ausland nach Deutschland geliefert worden, berichtete die "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe) unter Berufung auf eine vorläufige Auswertung des Vereins der Kohleimporteure (VDKI). Der größte Lieferant war - trotz eines deutlichen Rückgangs wegen der gegen Moskau verhängten Sanktionen - Russland.
Ukraine gibt zum Jahrestag des russischen Überfalls Banksy-Briefmarke heraus
Die Ukraine hat zum ersten Jahrestag des russischen Überfalls eine Banksy-Briefmarke herausgegeben. Auf ihr ist ein Motiv zu sehen, das der weltberühmte britische Street-Art-Künstler auf einer Mauer in der schwer zerstörten ukrainischen Ortschaft Borodjanka bei Kiew hinterlassen hatte. Es zeigt ein Kind, das einen großen und übermächtig erscheinenden Judoka besiegt.
15 europäische Staaten fordern stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen
15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) haben am Freitag eine stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen gefordert. Sie sprachen sich zudem dafür aus, Vereinbarungen mit Drittstaaten zur Aufnahme von Flüchtlingen abzuschließen, wie es nach einer zweitägigen Konferenz in Athen hieß. Neben Griechenland nahmen unter anderem Österreich, Tschechien, Polen und Dänemark an der Konferenz teil.
Neue Verbalgefechte in UN-Sicherheitsrat an Ukraine-Jahrestag
Am ersten Jahrestag des Ukraine-Kriegs haben sich westliche Staaten und Russland im UN-Sicherheitsrat neue Verbalgefechte geliefert. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) verurteilte den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine bei einer Sitzung des mächtigsten UN-Gremiums am Freitag scharf, verteidigte westliche Hilfen für Kiew gegen Kritik und äußerste Skepsis zum chinesischen Zwölf-Punkte-Plan zu dem Konflikt. Russland dagegen attackierte die Ukraine und den Westen und wies die Verantwortung für den Krieg von sich.
Bayern-Besieger Gladbach enttäuscht in Mainz
Die Suche nach Konstanz geht weiter: Die Bayern-Besieger von Borussia Mönchengladbach sind eine Woche nach ihrem Überraschungscoup schmerzhaft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Die Mannschaft von Trainer Daniel Farke kassierte durch das 0:4 (0:1) beim FSV Mainz 05 den nächsten bitteren Rückschlag in der Fremde und stolpert weiter durch das Niemandsland der Fußball-Bundesliga.
Erdogan ruft bei Telefonat mit Putin zu "gerechtem Frieden" in der Ukraine auf
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin zu einem "gerechten Frieden" in der Ukraine aufgerufen. Damit sollten weitere Verluste an Menschenleben und Zerstörung verhindert werden, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung der türkischen Präsidentschaft.
Fortuna siegt - Regensburger Sorgen immer größer
Fortuna Düsseldorf ist zumindest vorerst etwas näher an die Aufstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga herangerückt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune gewann nach einem Blitzstart 3:1 (2:0) gegen Eintracht Braunschweig und verkürzte den Rückstand auf den Tabellendritten 1. FC Heidenheim auf fünf Zähler. Die Top 4 der Liga ist allerdings erst am Wochenende im Einsatz.
Baerbock weist Kritik an westlicher Unterstützung für Ukraine zurück
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat am ersten Jahrestag des russischen Angriffs gegen die Ukraine Kritik an der westlichen Hilfe für Kiew entschieden zurückgewiesen. "Wir können nicht tatenlos zusehen", sagte Baerbock am Freitag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York.
Scholz: G7-Gruppe sagt Ukraine unbefristete Unterstützung zu
Die Gruppe der sieben großen westlichen Industriestaaten hat der Ukraine zum Jahrestag des russischen Angriffs weitere unbefristete Unterstützung zugesagt. Bei einem Video-Gipfel hätten die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "versichert, dass wir die Ukraine unterstützen werden, solange das nötig ist", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Freitag nach den Beratungen.
Bundeskanzler Scholz beginnt Besuch in Indien
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) trifft am Samstag zu seinem ersten Besuch seit Amtsantritt in Indien ein. Er wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation in die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt begleitet. In der Hauptstadt Neu Delhi ist am Mittag (Ortszeit, 07.15 Uhr MEZ) ein Treffen mit Premierminister Narendra Modi geplant, nach dem beide vor die Presse treten. Am Sonntag reist Scholz in das südindische Bangalore, wo unter anderem der Besuch einer Niederlassung des deutschen Softwareherstellers SAP auf dem Programm steht.
Ärzte ohne Grenzen: Behörden in Italien setzen Rettungsschiff "Geo Barents" fest
Die italienischen Behörden haben laut Ärzte ohne Grenzen ein von der Hilfsorganisation betriebenes Rettungsschiff für Flüchtlinge festgesetzt. Aus Sicht der Behörden habe das Schiff gegen neue staatliche Vorschriften für Rettungseinsätze im Mittelmeer verstoßen, teilte die Organisation am Freitag mit. Die "Geo Barents" sei am Donnerstag für 20 Tage in einem sizilianischen Hafen festgesetzt worden, sagte Sprecher Maurizio Debanne. Die Organisation müsse zudem eine Geldstrafe zwischen 2000 und 10.000 Euro zahlen.