Letzte Nachrichten
Gladbach: Kramer sieht kein Problem mit der Einstellung
Nach den stark schwankenden Leistungen der letzten Wochen sieht Rio-Weltmeister Christoph Kramer beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach kein Problem mit der Einstellung.
Althaus fiebert nach WM dem ersten Fliegen entgegen
Skispringerin Katharina Althaus gehen auch nach ihrer überragenden WM mit drei Goldmedaillen die Ziele nicht aus. "Jetzt freue ich mich riesig, endlich in Vikersund fliegen zu gehen. Irgendwie jagt gerade ein Highlight das nächste", sagte die Oberstdorferin nach ihrem dritten Platz von der Großschanze in Planica zum WM-Abschluss.
Habeck will Waffenexporte künftig deutlich "selektiver" zulassen
Deutschland will Waffenexporte nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) künftig deutlich "selektiver" zulassen. Rüstungsexporte sollten wertegeleitet genehmigt werden, kündigte der Vizekanzler am Donnerstag in der "Wirtschaftswoche" an. Dabei müsse gefragt werden, "wer Täter und wer Opfer" sei.
Massiver Anstieg der Anschläge auf Asylbewerberheime im vergangenen Jahr
Die Zahl der Anschläge auf Asylbewerberheime in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Es habe 121 Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte gegeben, berichtet die "Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf ihr vorliegende Zahlen des Bundesinnenministeriums. Dies sei eine Zunahme von 73 Prozent im Vergleich zu 2021, als es 70 solcher Straftaten gegeben habe. Die Taten seien meist rechts motiviert gewesen.
Bahnhofsvorsteher nach schlimmstem Zugunglück Griechenlands vor Gericht
Nach dem schwersten Zugunglück in der Geschichte Griechenlands mit mindestens 38 Toten soll am Donnerstag ein festgenommener Bahnhofsvorsteher vor Gericht aussagen. Dem 59-Jährigen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. "Alles weist darauf hin, dass das Drama, traurigerweise, hauptsächlich aufgrund eines tragischen menschlichen Fehlers" passiert sei, sagte Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. Nahe des Unglücksortes demonstrierten Menschen am Mittwochabend gegen den schlechten Zustand des griechischen Bahnnetzes.
Scholz empfängt armenischen Regierungschef Paschinjan in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Donnerstag den armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan zu einem Gespräch im Kanzleramt. Bei dem Treffen soll es nach Angaben von Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner um "die bilaterale Zusammenarbeit sowie Fragen zu internationalen und regionalen Sicherheitsthemen" gehen. Eine gemeinsame Pressekonferenz ist für 15.30 Uhr geplant.
Scholz gibt Regierungserklärung zu "Ein Jahr Zeitenwende" ab
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußert sich am Donnerstag (09.00 Uhr) in einer Regierungserklärung zu der von ihm vor einem Jahr konstatierten "Zeitenwende". Drei Tage nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hatte der Kanzler am 27. Februar 2022 in einer Sondersitzung des Bundestags verkündet: "Wir erleben eine Zeitenwende. Das bedeutet: Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor."
US-Senat stimmt in Streit um Rentenfonds gegen Biden
In einem Streit um die Ausgestaltung von Rentenfonds hat der US-Senat gegen Präsident Joe Biden gestimmt - und damit das erste Veto des Staatschefs in seiner Amtszeit wahrscheinlich gemacht. Obwohl das Oberhaus des US-Kongresses eigentlich von Bidens Demokraten kontrolliert wird, konnten die Republikaner am Mittwoch einen Sieg davontragen: Mehrere demokratische Senatoren stimmten mit den Republikanern oder enthielten sich.
Lindner bekräftigt Nein der FDP zu Verbrenner-Aus ab 2035
Bundesfinanzminister Christian Lindner hat das Nein der FDP zu einem EU-weit geplanten Aus für Neuzulassungen von Autos mit Verbrennermotoren ab 2035 bekräftigt. "Es ist unser Ziel, dass in Deutschland auch nach 2035 noch Neuwagen mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden", sagte der FDP-Chef den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Neu zugelassene Verbrennerfahrzeuge würden nach 2035 allerdings eine Ausnahme bleiben und müssten mit Öko-Sprit betrieben werden.
Weißes Haus warnt vor landesweitem Verbot von Abtreibungspillen
Vor einer mit Spannung erwarteten Gerichtsentscheidung über ein mögliches landesweites Verbot von Abtreibungspillen in den USA hat das Weiße Haus vor einem solchen Schritt gewarnt. "Dieser Schritt wäre verheerend für Frauen", sagte am Mittwoch die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre. Die US-Regierung arbeite gerade daran, "auf jeden möglichen Ausgang vorbereitet zu sein".
Neue geheimnisvolle Moai-Steinstatue auf Osterinsel gefunden
Die Osterinsel ist für ihre geheimnisvollen Moai-Steinstatuen weltbekannt - nun ist überraschend ein neuer riesiger Steinkopf gefunden worden. Der Moai sei in einer ausgetrockneten Lagune in einem Vulkankrater entdeckt worden, berichtete die auf der zu Chile gehörenden Pazifikinsel lebende indigene Gemeinschaft. Sie sprach von "einer wirklich einzigartigen Entdeckung".
Erneut Palästinenser bei israelischem Militäreinsatz im Westjordanland getötet
Bei einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland ist nach palästinensischen Angaben erneut ein Palästinenser getötet worden. Der 22-Jährige sei bei einer israelischen Razzia nahe der Stadt Jericho erschossen worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Die israelische Armee bestätigte lediglich einen Militäreinsatz, der infolge der Tötung eines israelischen Autofahrers erfolgt sei.
Özdemir verteidigt geplantes weitreichendes Verbot von Junkfood-Werbung
Angesichts heftiger Kritik aus der Wirtschaft hat Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne) die von ihm geplanten Werbeeinschränkungen für ungesunde Lebensmittel verteidigt. "In der Abwägung zwischen Marktinteressen und dem Schutz der Gesundheit unserer Kinder habe ich eine klare Haltung", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben) "Geld damit zu verdienen, indem man die Gesundheit der Kinder ruiniert, das halte ich für keinen guten Weg."
Kiew lobt Bürger des Landes für Überstehen eines "schwierigen" Winters
Die ukrainische Regierung hat den Bürgern des Landes angesichts systematischer russischer Angriffe für das gemeinsame Überstehen eines "schwierigen" Winters Anerkennung gezollt. "Wir haben diesen Winter überwunden", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch in seiner täglichen Abendansprache. Zuvor hatte bereits Außenminister Dmytro Kuleba vom "schwierigsten Winter unserer Geschichte" gesprochen, den die Ukrainer überlebt hätten. Unterdessen kamen aus Brüssel Signale, dass die Ukraine mit dringend benötigter Munition rechnen kann.
Arsenal baut Vorsprung aus - Klopp holt mit Liverpool auf
Der FC Arsenal hat wieder Kurs auf seinen 14. englischen Fußball-Meistertitel genommen. Zwei Wochen nach der 1:3-Pleite im Spitzenspiel gegen Titelverteidiger Manchester City feierten die Londoner in der Nachholpartie gegen den FC Everton mit 4:0 (2:0) ihren dritten Sieg in Folge und bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf fünf Punkte aus.
US-Geheimdienste: Havanna-Syndrom nicht Folge ausländischer Angriffe
Die als Havanna-Syndrom bekannten mysteriösen Gesundheitsprobleme zahlreicher US-Diplomaten gehen nach Einschätzung der US-Geheimdienste höchstwahrscheinlich nicht auf Angriffe eines feindlichen Landes zurück. US-Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines erklärte am Mittwoch, die Dienste hätten es mehrheitlich als "höchst unwahrscheinlich" eingestuft, dass ein gegnerischer Staat für die Gesundheitsbeschwerden verantwortlich sei. Die Symptome würden vermutlich vielmehr auf "Vorerkrankungen, gewöhnliche Krankheiten und Umweltfaktoren" zurückgehen.
Berliner SPD will Koalitionsverhandlungen mit CDU aufnehmen
Die Berliner SPD will Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufnehmen. Das entschied der SPD-Landesvorstand bei einer außerordentlichen Sitzung am Mittwoch, wie die beiden Landesvorsitzenden Franziska Giffey und Raed Saleh im Anschluss mitteilten. Sie sei "zutiefst überzeugt, dass dieser Weg richtig ist", sagte Giffey.
Polizei in Israel greift mit Wasserwerfern und Blendgranaten gegen Protest durch
Bei Protesten gegen die geplante Justizreform der ultrarechten Regierung in Israel ist es am Mittwoch zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstrierenden gekommen. In der Küstenstadt Tel Aviv blockierten Protestierende nach Angaben eines Journalisten der Nachrichtenagentur AFP mehrere Straßen, die Polizei ging mit Blendgranaten, Wasserwerfern und berittenen Beamten gegen sie vor.
US-Justizminister bezeichnet russischen Wagner-Chef als "Kriegsverbrecher"
US-Justizminister Merrick Garland hat den Chef der russischen Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, als "Kriegsverbrecher" bezeichnet. Das US-Justizministerium helfe Kiew dabei, seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine mutmaßlich begangene Kriegsverbrechen zu untersuchen, sagte Garland am Mittwoch in einer Anhörung des US-Senats - darunter auch Verbrechen, die der Gruppe Wagner zugeschrieben werden.
Mindestens 38 Tote bei schlimmstem Zugunglück der griechischen Geschichte
Nach dem frontalen Zusammenstoß zweier Züge in Griechenland mit mindestens 38 Toten hat Regierungschef Kyriakos Mitsotakis das Unglück auf menschliches Versagen zurückgeführt. "Alles weist darauf hin, dass das Drama, traurigerweise, hauptsächlich aufgrund eines tragischen menschlichen Fehlers" passiert sei, sagte Mitsotakis am Mittwoch in einer Fernsehansprache. Bei dem schlimmsten Zugunglück in der Geschichte Griechenlands wurden dutzende Menschen verletzt, mehrere weitere wurden am Mittwochabend noch vermisst.
Skispringen: Althaus holt WM-Bronze von der Großschanze
Skispringerin Katharina Althaus hat bei der WM in Planica Bronze im Einzel von der Großschanze gewonnen. Die Oberstdorferin musste sich einzig der neuen Weltmeisterin Alexandria Loutitt aus Kanada und Titelverteidigerin Maren Lundby (Norwegen) geschlagen geben. Für Althaus war es in ihrem vierten Wettkampf der Titelkämpfe in Slowenien ihre vierte Medaille.
US-Demokraten fordern Ende von "Wahlverschwörungstheorien" auf Fox News
Die US-Demokraten haben den konservativen Medienmogul Rupert Murdoch aufgefordert, die Verbreitung von Falschinformationen zur Präsidentschaftswahl 2020 im Nachrichtensender Fox News zu unterbinden. Die Fraktionschefs der Demokraten in Senat und Repräsentantenhaus, Chuck Schumer und Hakeem Jeffries, verwiesen am Mittwoch in einem Brief an Murdoch auf dessen Eingeständnis, dass mehrere prominente Fox-News-Moderatoren Falschbehauptungen zu angeblichem Wahlbetrug "unterstützt" hatten.
Baerbock und Blinken hoffen auf Schulterschluss gegen Russland bei G20-Treffen
Deutschland und die USA hoffen auf einen Schulterschluss gegen Russland beim bevorstehenden Treffen der G20-Außenminister in Indien. Die Staatengruppe müsse "dem zynischen Spiel Russlands entgegentreten, das versucht, einen Keil in die Weltgemeinschaft zu treiben", erklärte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Mittwoch. Die USA rechnen mit einer Verurteilung des Krieges durch die Mehrheit der Teilnehmerstaaten. Ein persönliches Treffen von US-Außenminister Antony Blinken mit seinen russischen und chinesischen Kollegen ist nicht geplant.
Doll beendet Spekulationen: "Ich werde noch ein Jahr machen"
Biathlon-Ass Benedikt Doll wird seine Karriere erst nach der kommenden Saison beenden. "Ich werde noch ein Jahr machen. Danach ist es dann aber vorbei", sagte der Sprint-Weltmeister von 2017 im Gespräch mit der Sportschau. Zuletzt war über einen vorzeitigen Rücktritt des 32-Jährigen spekuliert worden.
Ukraine kann mit Munition im Milliardenwert rechnen
Im russischen Angriffskrieg kann die Ukraine mit dringend benötigter Munition rechnen: Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schlägt den Mitgliedstaaten ein "außerordentliches Hilfspaket von einer Milliarde Euro" vor, mit dem Geschütze vom Kaliber 155 Millimeter geliefert werden sollen, wie es in einem Papier heißt, das der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel vorliegt. Die EU-Länder sollen die Geschütze demnach aus ihren eigenen Beständen an die Ukraine abgeben. In einem zweiten Schritt sollen Europas Lager durch eine Gemeinschaftsbestellung wiederaufgefüllt werden.
Studie: Toilettenpapier trägt zur Umweltbelastung mit "ewigen Chemikalien" bei
Forscher haben Toilettenpapier als "potenziell bedeutende Quelle" für den Eintrag sogenannter ewiger Chemikalien in die Umwelt ausgemacht. Bei Analysen von Toilettenpapier in Amerika, Afrika und Westeuropa seien vielfach disubstituierte Polyfluoralkylphosphate (diPAP) festgestellt worden, heißt es in einer am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Environmental Science and Technology Letters" veröffentlichten Studie. Diese Stoffe gehören zur Gruppe der per- und polyfluorierten Chemikalien, kurz PFAS.
China und Belarus üben Schulterschluss bei Staatsbesuch von Lukaschenko
China und Belarus haben bei einem Staatsbesuch des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko am Mittwoch in Peking den Schulterschluss zelebriert. Bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping machte Lukaschenko seine uneingeschränkte Unterstützung für das chinesische Positionspapier zum Ukraine-Krieg deutlich. Belarus "unterstützt die Initiative zur internationalen Sicherheit, die Sie vorgelegt haben, voll", sagte Lukaschenko zu Xi.
Grüne warnen vor "Rückschrittskoalition" aus CDU und SPD in Berlin
Vor der Entscheidung der Berliner SPD über ihr Wunschbündnis nach der Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl hat Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch vor einer schwarz-roten "Rückschrittskoalition" gewarnt. "Davor, dass sich SPD und CDU offenkundig füreinander entscheiden, haben wir gewarnt - Rückschrittskoalition", erklärte Jarasch am Donnerstag. Die Grünen stünden zu ihrer Verantwortung für Berlin und hätten dies in den jeweils ernsthaft geführten Sondierungsgesprächen deutlich gemacht.
Justin Bieber sagt verbleibende Konzerte seiner Welttournee ab
Der unter einer neurologischen Erkrankung leidende Popstar Justin Bieber hat offenbar die letzten Konzerte seiner bereits unterbrochenen Welttournee abgesagt. Auf der Website des Ticketunternehmens Ticketmaster steht hinter allen in den kommenden Monaten geplanten Konzerten des kanadischen Sängers "abgesagt". Betroffen sind demnach unter anderem geplante Auftritte in Großbritannien, Frankreich, Polen, Australien und in den USA.
Jugendstrafe nach gewaltsamem Angriff auf Transfrau in Hamburg
20 Monate nachdem er eine Transfrau auf der Hamburger Reeperbahn ins Gesicht schlug, ist ein damals 20-Jähriger der vorsätzlichen und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Das Amtsgericht erteilte ihm am Mittwoch nach Jugendstrafrecht die Weisung, an einem intensiven Antigewalttraining teilzunehmen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Zudem muss er der Frau 4500 Euro Schmerzensgeld zahlen.
Einsatzkräfte retten wegen Schneechaos festsitzende Menschen auf Mallorca
Nach dem intensiven Schneefall auf der spanischen Ferieninsel Mallorca haben die Behörden Rettungseinsätze für dutzende festsitzende Menschen gestartet. Die Regionalregierung der Baleareninsel teilte am Mittwoch mit, Sicherheitskräfte seien dabei, mit Hilfe von Hubschraubern in einer Bergregion festsitzende Menschen zu retten. Die Betroffenen seien bei "guter Gesundheit".
Neue Spannungen zwischen den USA und China wegen Labor-These zur Corona-Pandemie
Die Frage des Ursprungs der Corona-Pandemie und eines möglichen Laborunfalls sorgt für neue Spannungen zwischen China und den USA. Das chinesische Außenministerium wies am Mittwoch Äußerungen des Chefs der US-Bundespolizei FBI zurück, wonach eine Laborpanne in der chinesischen Stadt Wuhan "höchstwahrscheinlich" für die Pandemie verantwortlich sei.