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"Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars
Das Science-Fiction-Abenteuer "Everything Everywhere All at Once" und das deutsche Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" sind die großen Sieger bei den diesjährigen Oscars. "Everything Everywhere" räumte bei der Oscar-Gala in Hollywood am Sonntagabend (Ortszeit) sieben Oscars ab, darunter den Hauptpreis für den besten Film. "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger schrieb mit vier Oscars deutsche Kinogeschichte und gewann unter anderem den Preis für den besten internationalen Film.
"Everything Everywhere All at Once" gewinnt Oscar als bester Film
Das Science-Fiction-Abenteuer "Everything Everywhere All at Once" hat den Oscar als bester Film des Jahres gewonnen. Der Film der Regisseure Daniel Kwan und Daniel Scheinert setzte sich bei der Oscar-Verleihung am Sonntagabend (Ortszeit) in Hollywood unter anderem gegen das deutsche Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" durch. "Everything Everywhere" gewann insgesamt sieben Oscars und war damit der große Sieger des Abends.
Erstmals Regierungschef des Königreichs Bhutan zu Gast in Berlin
Der Ministerpräsident des Königreichs Bhutan, Lotay Tshering, besucht am Montag Berlin. Der Regierungschef des ostasiatischen Landes wird von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt empfangen. Es handelt sich um den ersten offiziellen Besuch eines Regierungschefs aus Bhutan in Deutschland. Bei seinem Gespräch mit Scholz soll es nach Angaben der Bundesregierung um die bilateralen Beziehungen sowie um geopolitische und globale Fragen gehen.
Plenarsitzung des Weltklimarats zu neuem Bericht über Erderwärmung
Der Weltklimarat IPCC beginnt am Montag seine Plenarsitzung zur Verabschiedung einer Zusammenfassung der drei Teile seines Sechsten Sachstandsberichts zur Erderwärmung. In den drei seit August 2021 veröffentlichten Berichtsteilen wurden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Erderwärmung zusammengetragen, die angesichts zunehmender Wetterextreme in aller Welt dringenden Handlungsbedarf aufzeigen. Nach dem für Freitag geplanten Ende der IPCC-Plenarsitzung im schweizerischen Interlaken wird der Synthesebericht des Sechsten Sachstandsberichts am 20. März vorgestellt.
Urteil in Rostocker Prozess um dreifachen Mord an Eltern und Schwester erwartet
Im Prozess um den dreifachen Mord an seinen Eltern und seiner Schwester will das Landgericht Rostock am Montag (18.00 Uhr) das Urteil gegen einen 27-Jährigen verkünden. Der Mann soll am 7. Februar 2022 in seinem Elternhaus in Rövershagen bei Rostock zunächst seinen schlafenden 52 Jahre alten Vater mit einer Armbrust und einer Gartenmachete getötet haben.
Wissing bei "Auto-Gipfel" der EU in Straßburg erwartet
Im Streit um strengere Umweltauflagen für Autos treffen sich am Montag Vertreter mehrerer EU-Staaten mit der Europäischen Kommission in Straßburg. Auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) reist nach Angaben eines Sprechers zu dem Treffen. Bei den Gesprächen geht es demnach um die umstrittenen Brüsseler Pläne für die neue Abgasnorm Euro 7 sowie um Flottengrenzwerte.
Südkorea und die USA starten große gemeinsame Militärübungen
Südkorea und die USA starten am Montag ihre größten gemeinsamen Militärübungen seit fünf Jahren. Mit dem mehrtägigen Manöver "Freedom Shield" (Freiheitsschild") reagieren Seoul und Washington nach eigenen Angaben auf das "veränderte Sicherheitsumfeld" in der Region aufgrund der verstärkten Aggressionen Nordkoreas. Nordkorea wirft Südkorea und den USA vor, mit derartigen Militärübungen eine Invasion vorzubereiten.
Krankenhausgipfel befasst sich mit Reformplänen Lauterbachs
Bei einem Krankenhausgipfel will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Montag mit Vertretern der Länder, des Bundestags und des Gesundheitswesens über seine Reformpläne für die Kliniken beraten (Beginn 13.00 Uhr, Rede Lauterbach 13.15 Uhr). Grundlage der Beratungen sind die im Dezember vorgelegten Vorschläge einer Regierungskommission zu einer grundlegenden Neuordnung der Krankenhausfinanzierung.
Finanzminister der Euro-Länder beraten über Schuldenregeln
Die Finanzminister der Euro-Länder beraten am Montag in Brüssel über die geplante Reform der Schuldenregeln (ab 15.00 Uhr). Die EU-Kommission hatte vergangenen Mittwoch angekündigt, ab dem kommenden Jahr wieder Defizitverfahren gegen Länder einzuleiten, die eine Neuverschuldung von mehr als drei Prozent der Wirtschaftsleistung haben. Die EU hatte die Vorschriften wegen der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzt.
"Im Westen nichts Neues" gewinnt auch Oscars für Filmmusik und Szenenbild
Das deutsche Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" setzt seinen Siegeszug bei den Oscars fort: Nach dem Oscar für den besten internationalen Film gewann die Netflix-Produktion am Sonntagabend (Ortszeit) in Hollywood auch die Oscars für das beste Szenenbild und die beste Filmmusik.
"Im Westen nichts Neues" gewinnt Oscar als bester internationaler Film
Das deutsche Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" hat den Oscar als bester internationaler Film gewonnen. Die Netflix-Produktion von Regisseur Edward Berger setzte sich bei der Oscar-Gala in Hollywood am Sonntagabend (Ortszeit) gegen "Argentinien, 1985" aus Argentinien, "Close" aus Belgien, "EO" aus Polen und "Das stille Mädchen" aus Irland durch.
"Im Westen nichts Neues" gewinnt Oscar für die beste Kamera
Das deutsche Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" hat den Oscar für die beste Kamera gewonnen. Die Auszeichnung ging am Sonntagabend (Ortszeit) an den britischen Kameramann James Friend. Dieser dankte in seiner Rede unter anderem Regisseur Edward Berger.
Jamie Lee Curtis und Ke Huy Quan gewinnen Oscar als beste Nebendarsteller
Die Schauspielerin Jamie Lee Curtis und der Schauspieler Ke Huy Quan sind für ihre Rollen in dem Film "Everything Everywhere All At Once" mit den Oscars als beste Nebendarsteller ausgezeichnet worden. Die 64-jährige Curtis gewann am Sonntag (Ortszeit) im Dolby Theatre in Hollywood den ersten Oscar ihrer langen Filmkarriere.
Ke Huy Quan gewinnt Oscar als bester Nebendarsteller
Der Schauspieler Ke Huy Quan ist mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet worden. Der aus Vietnam stammende 51-Jährige gewann den begehrten Filmpreis am Sonntag (Ortszeit) für seine Rolle in dem Science-Fiction-Abenteuer "Everything Everywhere All At Once".
Oscars werden bei großer Gala in Los Angeles vergeben
In Los Angeles hat die diesjährige Oscar-Verleihung begonnen. Bei den 95. Academy Awards im Dolby Theatre im Stadtteil Hollywood ist das in neun Kategorien nominierte deutsche Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" am Sonntag (Ortszeit) einer der Favoriten. Die Netflix-Produktion von Regisseur Edward Berger ist nicht nur für den Oscar für den besten internationalen Film nominiert, sondern als erster deutscher Beitrag überhaupt in der Königskategorie bester Film.
Indian Wells: Zverev müht sich ins Achtelfinale
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat sich mit einer durchwachsenen Leistung in das Achtelfinale beim ATP-Masters in Indian Wells gemüht. Der Hamburger bezwang in Kalifornien den Finnen Emil Ruusuvuori nach 162 Spielminuten 7:5, 1:6, 7:5 und steht zum erst dritten Mal in seiner Karriere in der Runde der letzten 16 beim ersten Teil des "Sunshine Double". Zverev, der einzig verbliebene deutsche Profi im Hauptfeld, trifft nun auf den russischen Topspieler Daniil Medwedew oder Ilja Iwaschka aus Belarus.
Waffenimporte in Europa infolge des Ukraine-Kriegs verdoppelt
Die Rüstungsimporte in Europa haben sich 2022 infolge des Ukraine-Kriegs nahezu verdoppelt. Wie aus dem am Montag veröffentlichten jährlichen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hervorgeht, wuchsen die Importe von Waffen im Vergleich zum Vorjahr um 93 Prozent. Demnach stieg die Ukraine im vergangenen Jahr zum drittgrößten Waffenimporteur weltweit auf.
Nordkorea meldet Test von zwei strategischen Marschflugkörpern
Wenige Stunden vor dem geplanten Beginn eines großangelegten Militärmanövers der USA und Südkoreas hat Nordkorea nach eigenen Angaben zwei strategische Marschflugkörper getestet. Ein U-Boot habe die Marschflugkörper am Sonntagmorgen aus dem Meer vor der Küstenstadt Sinpo im Osten des Landes abgefeuert, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA in der Nacht zum Montag (Ortszeit).
Nicaragua erwägt Abbruch der Beziehungen zum Vatikan
Nach kritischen Äußerungen von Papst Franziskus zum Zustand der Demokratie in Nicaragua erwägt das zentralamerikanische Land den Abbruch seiner diplomatischen Beziehungen zum Vatikan. Auf der Grundlage von "in mit der katholischen Kirche verbundenen Quellen verbreiteten Informationen" ziehe die Regierung die Suspendierung ihrer diplomatischen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl in Betracht, erklärte das Außenministerium in Managua am Sonntag.
1:1 in Wolfsburg: Viertes Spiel ohne Sieg für Union
Union Berlin hat einen Sieg beim Angstgegner VfL Wolfsburg verspielt, ist aber wieder auf Champions-League-Platz vier vorgerückt. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer erkämpfte mit einem 1:1 (0:0) im vierten Anlauf erstmals einen Punkt in der Volkswagen-Arena und zog wieder am SC Freiburg vorbei. Die Gastgeber nehmen weiterhin den achten Tabellenrang ein.
Offenbar erneut dutzende Tote bei Flüchtlingsunglück im Mittelmeer
Im Mittelmeer hat sich offenbar erneut ein Flüchtlingsunglück mit Dutzenden Toten ereignet. Wie die italienische Küstenwache am Sonntag mitteilte, werden nach dem Kentern eines Flüchtlingsboots vor der Küste Libyens etwa 30 Menschen vermisst. Demnach kenterte das Boot während des Rettungseinsatzes eines Frachtschiffs, 17 Menschen konnten laut Küstenwache gerettet werden.
Lindner ruft Kabinettskollegen im Haushaltsstreit zum Maßhalten auf
Vor dem Hintergrund des Haushaltsstreits in der Ampel-Koalition hat Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner seine Kabinettskollegen erneut zu Ausgabendisziplin gemahnt. "Wir müssen konsolidieren", sagte Lindner am Sonntag im "Bericht aus Berlin" der ARD. Die Bundesregierung sei "in einer schwierigen Lage", er werde das Problem lösen, indem "wir an die Ausgaben herangehen".
Jordanische Prinzessin heiratet Finanzmann
In einer im Fernsehen übertragenen Zeremonie hat die älteste Tochter des jordanischen Königspaars am Sonntag einen Finanzmann mit griechischen Wurzeln geheiratet. Königin Rania und König Abdallah sowie weitere Mitglieder des Königshauses und die Familie des Bräutigams waren dabei, als Prinzessin Iman ihrem Verlobten Jameel Alexander Thermiotis das Jawort gab.
Pro-russisches Netzwerk in von Protesten erschütterter Republik Moldau enttarnt
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bleibt die politische Lage in der Republik Moldau angespannt. Wie die moldauische Polizei am Sonntag mitteilte, enttarnten Ermittler ein von Russland gesteuertes Netzwerk, dessen Ziel die Destabilisierung des an die Ukraine grenzenden Staates gewesen sei. Nach Razzien am Samstagabend seien 25 Männer befragt und sieben festgenommen worden, erklärte Polizeichef Viorel Cernauteanu. In der Hauptstadt Chisinau demonstrierten am Sonntag erneut Tausende Menschen gegen die pro-westliche Regierung des Landes.
Bereit für Bayern: Leverkusen gewinnt auch ohne Wirtz
Bayer Leverkusen setzt auch ohne Jungstar Florian Wirtz seine Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga fort und scheint bereit zu sein für Bayern München. Die Werkself gewann am 24. Spieltag verdient mit 3:2 (1:1) bei Werder Bremen und ist damit in der Fußball-Bundesliga seit drei Spielen ungeschlagen.
Bericht: Katar hörte Geheimtreffen von Schweizer Bundesanwalt mit Fifa-Chef ab
Das Golfemirat Katar hat einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) zufolge ein geheimes Treffen des damaligen Schweizer Bundesanwalts mit Fifa-Chef Gianni Infantino abgehört. Wie die NZZ am Sonntag unter Berufung auf geheime Dokumente berichtete, ließ Katar ein Hotelzimmer verwanzen, in dem der damalige Bundesanwalt Michael Lauber sich im Juni 2017 heimlich mit Infantino traf. Ziel sei gewesen, Lauber zu erpressen. Dieser leitete damals Ermittlungen zu Korruption im Weltfußballverband und unter anderem zur umstrittenen Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar.
Flick sortiert Müller aus - Chancen für Musiala und Wirtz
Bundestrainer Hansi Flick verzichtet bei der Neuausrichtung der Fußball-Nationalmannschaft vorerst auf Thomas Müller. "Das ist mit ihm besprochen, ich möchte jüngeren Spielern bei der Nationalmannschaft eine Chance geben. Das bedeutet aber nicht, dass er für die EM kein Thema ist", sagte Flick dem kicker. Müller, Weltmeister von 2014 und unter Flick 2020 Triplesieger mit Bayern München, steht aktuell bei 121 Länderspielen.
Hilfsorganisation meldet dutzende Tote bei Flüchtlingsunglück vor Libyen
Vor der libyschen Küste sind nach Angaben der Flüchtlings-Hilfsorganisation Alarm Phone dutzende Menschen bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen. Die Hilfsorganisation erklärte am Sonntag, sie habe die italienischen Behörden bereits am frühen Samstagmorgen alarmiert, weil ein Flüchtlingsboot mit 47 Menschen an Bord nordwestlich der libyschen Küstenstadt Bengasi in Seenot geraten sei. Verschiedenen Quellen zufolge seien inzwischen dutzende Insassen des Bootes ertrunken.
Siebte Pleite in Folge: Hoffenheim nun Tabellenletzter
Die Talfahrt geht weiter: Die TSG Hoffenheim ist nach der siebten Pleite in Folge ans Tabellenende der Fußball-Bundesliga gestürzt. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo verlor das Baden-Derby beim SC Freiburg am Sonntag mit 1:2 (0:1) und steht erstmals seit über sieben Jahren am Ende eines Spieltags wieder auf dem 18. Platz. Freiburg setzt sich mit nun 45 Zählern in der Spitzengruppe fest.
US-Finanzministerin Yellen schließt Rettung der insolventen Bank SVB aus
Zwei Tage nach der Schließung der insolventen Silicon Valley Bank (SVB) hat US-Finanzministerin Janet Yellen eine staatliche Rettung des Kreditinstituts ausgeschlossen. In einem Interview mit dem TV-Sender CBS sagte Yellen am Sonntag, die Regierung wolle zwar "sicherstellen, dass die Probleme einer Bank nicht zu einer Ansteckung anderer, gesunder Banken führen". Aufgrund der Gesetzesänderungen infolge der Finanzkrise im Jahr 2008 werde Washington aber keine in Schwierigkeiten geratene Großbanken mehr retten.
Verkehrsminister Wissing bei EU-Auto-Treffen erwartet
Im Streit um strengere Umweltauflagen für Autos treffen sich am Montag Vertreter mehrerer EU-Staaten mit der Europäischen Kommission in Straßburg. Auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) reist dazu in die elsässische Hauptstadt, wie das Berliner Ministerium auf Anfrage mitteilte.
Schweizer Präsident verteidigt Ausfuhrverbot für Schweizer Waffen an die Ukraine
Der Schweizer Bundespräsident Alain Berset hat das Verbot der Lieferung von Schweizer Waffen an die Ukraine verteidigt. "Schweizer Waffen dürfen nicht in Kriegen zum Einsatz kommen", sagte Berset der Wochenzeitung "NZZ am Sonntag". Die Position der Schweizer Regierung hierzu sei "klar" und entspreche auch seiner persönlichen Haltung.