Letzte Nachrichten
Céline Dion veröffentlicht erstmals seit Bekanntwerden ihrer Krankheit neues Album
Die kanadische Sängerin Céline Dion hat erstmals seit Bekanntwerden ihrer neurologischen Erkrankung neue Lieder aufgenommen. Das Album "Love Again" enthält fünf neue Lieder sowie ältere Hits und ist der Soundtrack zu dem gleichnamigen Film, in der die Musikerin zudem in ihrer ersten Leinwandrolle zu sehen ist. Das Album wird am 12. Mai zeitgleich zum Kinostart der romantischen Komödie veröffentlicht.
DEB-Team verliert bei Kreis-Debüt als Bundestrainer
Harold Kreis hat bei seinem Debüt als Eishockey-Bundestrainer eine Niederlage erlitten. Zum Auftakt der WM-Vorbereitung unterlag die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) Tschechien mit 2:6 (1:0, 0:2, 1:4). Am Samstag (17.00 Uhr/MagentaSport) treffen beide Teams in Frankfurt erneut aufeinander.
Studie: Windparks verdrängen Seetaucher in der Nordsee
Offshore-Windparks in der Nordsee verdrängen laut einer Studie deutscher Forscher die dort lebenden Seetaucher. Die Population der entenähnlichen Wasservögel ist seit dem Bau von Windkraftanlagen in der Nordsee um fast ein Drittel geschrumpft, wie aus einer am Donnerstag in der Zeitschrift "Scientific Reports" veröffentlichten Untersuchung eines Teams um den Biologen Stefan Garthe vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel hervorgeht.
Filmstar Jamie Foxx wegen "medizinischer Komplikationen" in Klinik eingeliefert
Der Oscar-gekrönte Hollywoodstar Jamie Foxx ist wegen nicht näher genannter "medizinischer Komplikationen" in eine Klinik eingeliefert worden. Dank eines raschen medizinischen Eingreifens und guter Behandlung gehe es dem 55-Jährigen "glücklicherweise" bereits wieder besser, schrieb seine Tochter Corinne Foxx im Onlinedienst Instagram. Laut dem Nachrichtensender CNN stand der Schauspieler am Donnerstag in einer medizinischen Einrichtung im Bundesstaat Georgia weiterhin unter Beobachtung.
Djokovic verliert überraschend in Monte Carlo
Novak Djokovic hat zum Auftakt seiner Sandplatzsaison eine überraschende Niederlage kassiert. Der Tennis-Weltranglistenerste aus Serbien unterlag beim ATP-Masters in seiner Wahlheimat Monte Carlo dem 21 Jahre alten Italiener Lorenzo Musetti 6:4, 5:7, 4:6. Dabei verspielte Djokovic im zweiten Satz eine 4:2-Führung. Nach einer Regenunterbrechung zu Beginn des dritten Durchgangs triumphierte Musetti nach 2:54 Stunden.
US-Regierung will wegen Abtreibungspille vor Obersten Gerichtshof ziehen
Die US-Regierung will für die uneingeschränkte Nutzung der Abtreibungspille Mifepriston vor den Obersten Gerichtshof in Washington ziehen. Die Regierung werde das Oberste Gericht "um Soforthilfe" ersuchen, um den Zugang der Bürger zu einer "sicheren und wirksamen reproduktiven Versorgung" zu schützen, sagte Justizminister Merrick Garland am Donnerstag. "Wir glauben, das Recht ist auf unserer Seite, und wir werden uns durchsetzen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre.
Geschworenenauswahl für Verleumdungsprozess gegen US-Sender Fox News begonnen
Im Verfahren um die milliardenschwere Verleumdungsklage des Wahlmaschinen-Unternehmens Dominion gegen den konservativen US-Nachrichtensender Fox News wegen Betrugsvorwürfen bei der Präsidentschaftswahl 2020 hat am Donnerstag die Auswahl der Geschworenen begonnen. Nach Berichten des TV-Senders CNN sollen bis Ende der Woche aus 300 Kandidaten zwölf Geschworene und zwölf Vertreter ausgewählt werden. Der Prozess, in dem Dominion von Fox News 1,6 Milliarden Dollar (rund 1,4 Milliarden Euro) Schadenersatz fordert, soll am Montag beginnen.
Bauer in Indien fordert Freilassung von gefiedertem Freund
Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Bauern und einem von ihm geretteten Kranich hat in Indien eine Welle der Sympathie ausgelöst: Fast 4000 Menschen forderten in einer Onlinepetition die Freilassung des von den Behörden eingefangenen und nun in einem Zoo untergebrachten Vogels. "Ist es ein Verbrechen, sich mit Menschen anzufreunden?", hieß es in dem Text.
Trump sagt in New York in Betrugsverfahren gegen seine Familie aus
Erneut ist der frühere US-Präsident Donald Trump zu einem Gerichtstermin in New York erschienen. Trump sollte am Donnerstag in einem Zivilverfahren aussagen, in dem ihm und drei seiner Kinder Betrug in geschäftlichen Angelegenheiten vorgeworfen wird. Staatsanwältin Letitia James fordert von Trump eine Geldbuße in Höhe von mindestens 250 Millionen Dollar (rund 226 Millionen Euro). Außerdem solle Trump und seinen Kindern Donald Junior, Ivanka und Eric für immer verboten werden, Geschäfte im Bundesstaat New York zu machen.
Junger Waffennarr soll hinter Verbreitung geheimer US-Dokumente stecken
Hinter der Veröffentlichung zahlreicher US-Geheimdokumente vor allem zum Krieg in der Ukraine soll einer Recherche der "Washington Post" zufolge ein waffenvernarrter junger Mitarbeiter eines US-Militärstützpunkts stecken. Einem Bericht der US-Zeitung zufolge erhielt die Redaktion entsprechende Hinweise von zwei Mitgliedern einer Gruppe auf der Online-Plattform Discord. US-Präsident Joe Biden äußerte sich am Donnerstag besorgt über die Veröffentlichung - sieht aber nach eigenen Worten derzeit keine "schwerwiegenden Folgen" des Durchsickerns.
Deutschland billigt Lieferung von fünf polnischen MiG-29-Kampfjets an Ukraine
Die Bundesregierung hat die Lieferung von fünf MiG-29-Kampfjets durch Polen an die Ukraine genehmigt. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte, wurde ein entsprechender Wiederexportantrag Warschaus gebilligt. Nötig war die Genehmigung, weil die Flugzeuge ursprünglich aus Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR stammen.
Möglicherweise drei tote Kinder bei Hausbrand in Baden-Württemberg
Bei einem Gebäudebrand im baden-württembergischen Gernsbach sind möglicherweise drei Kinder ums Leben gekommen. Wie das Polizeipräsidium Offenburg am Donnerstag erklärte, fanden Höhenretter der Feuerwehr in dem als Wohnhaus genutzten ehemaligen Hotel drei Leichen. Ob es sich um die bislang vermissten Kinder im Alter von vier, acht und 14 Jahren handelt, wird derzeit mit Hilfe von Rechtsmedizinern untersucht.
Mann schickt in drei Tagen 3000 Anzeigen an Polizei in Berlin
In Berlin ist am Donnerstag die Wohnung eines Manns durchsucht worden, der innerhalb von drei Tagen mehr als 3000 E-Mails an die Internetwache der Polizei geschrieben haben soll. Teilweise habe der 30-Jährige im Abstand von nur wenigen Sekunden Anzeigen erstattet, teilte die Polizei mit. Er habe mehrere Menschen unterschiedlicher Straftaten beschuldigt.
Propalästinensische Demonstrationen in Berlin am Wochenende verboten
Die Berliner Polizei hat zwei für das Wochenende geplante propalästinensische Demonstrationen verboten. Es habe die Gefahr bestanden, dass es zu antisemitischen Ausrufen komme, erklärten die Beamten am Donnerstag in der Hauptstadt. Auch mit volksverhetzenden Rufen, Gewaltverherrlichung, Einschüchterungen und Gewalttaten sei zu rechnen gewesen.
Biden äußert sich "besorgt" über Durchsickern von US-Geheimdokumenten
US-Präsident Joe Biden hat sich besorgt über die Veröffentlichung zahlreicher Geheimdokumente vor allem zum Krieg in der Ukraine gezeigt. "Ich bin besorgt, dass es passiert ist", sagte Biden am Donnerstag nach einem Treffen mit dem irischen Präsidenten Michael Higgins in Dublin. Derzeit laufe eine "umfassende Untersuchung", die kurz vor einem Abschluss stehe.
Moskau verkündet Einkesselung ukrainischer Truppen in Bachmut
Die russische Truppen sollen nach Angaben der Regierung in Moskau inzwischen die Stadt Bachmut im Osten der Ukraine vollständig eingekesselt haben. Sie blockierten die Entsendung weiterer ukrainischer Soldaten und einen Rückzug der "feindlichen Einheiten" aus Bachmut, teilte am Donnerstag das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Regierung in Kiew dementierte diese Angaben und nannte sie "unrealistisch".
Verdächtiger nach Angriff auf Brandenburger Landesrabbiner in Berlin ermittelt
In Berlin haben Ermittler sieben Monate nach dem Angriff auf den Brandenburger Landesrabbiner Ariel Kirzon einen Tatverdächtigen ausfindig machen können. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, führten Hinweise aus der Bevölkerung zur Identifizierung des Manns. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten weiter an.
FC Bayern suspendiert Mane für Hoffenheim-Spiel
Superstar Sadio Mane ist vom FC Bayern nach seinem tätlichen Angriff gegen Teamkollege Leroy Sane für ein Spiel suspendiert worden. Der 31-Jährige werde am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Hoffenheim "nicht im Kader des FC Bayern stehen. Grund ist ein Fehlverhalten Manes nach dem Champions League-Spiel bei Manchester City. Zusätzlich wird Mane eine Geldstrafe erhalten", teilte der Rekordmeister am Donnerstagnachmittag mit.
Rallye: Hyundai-Pilot Breen stirbt bei Testfahrt
Der Motorsport trauert um den irischen Rallye-Fahrer Craig Breen. Der Pilot vom Hyundai-Werksteam ist am Donnerstag bei einer Testfahrt in Kroatien ums Leben gekommen, wie sein Team mitteilte. Breen wurde nur 33 Jahre alt. Der Ire bereitete sich in Kroatien auf die bevorstehende Rallye vor.
Sechs Festnahmen bei Razzia gegen organisierten Drogenhandel in Niedersachsen
Bei einer Razzia gegen den organisierten Drogenhandel haben Ermittler am Donnerstag in Niedersachsen sechs Menschen festgenommen. Das Verfahren richtet sich gegen insgesamt fünf Beschuldigte, wie das niedersächsische Landeskriminalamt in Hannover mitteilte. Sie sollen sich an der Einfuhr und dem Handel mit mehr als 300 Kilogramm verschiedenster Drogen beteiligt haben. Den Straßenverkaufswert bezifferten die Ermittler auf mindestens 5,2 Millionen Euro.
Baerbock betont Bedeutung von Deeskalation zwischen China und Taiwan
Bei ihrem China-Besuch hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die Bedeutung einer Deeskalation im angespannten Verhältnis zwischen China und Taiwan hervorgehoben. 50 Prozent des Welthandels und 70 Prozent der Halbleiter passierten die Straße von Taiwan, sagte Baerbock am Donnerstag im chinesischen Tianjin. "Das heißt, die freie Zufahrt in die Straße von Taiwan ist auch in unserem eigenen wirtschaftlichen Interesse", betonte sie. Die Spannungen in der Region könnten Deutschland und der EU damit "nicht egal sein".
Medien: FC Bayern suspendiert Mane vorläufig
Superstar Sadio Mane ist vom FC Bayern für seinen tätlichen Angriff gegen Teamkollege Leroy Sane offenbar vorläufig suspendiert worden. Dies berichtet die Bild-Zeitung. Der 31-Jährige hatte nach dem niederschmetternden 0:3 der Münchner im Champions-League-Viertelfinale bei Manchester City Sane nach einer lautstarken Auseinandersetzung angeblich ins Gesicht geschlagen.
Tatverdächtiger nach Tötungsdelikt auf offener Straße in Fulda festgenommen
Nach einem Tötungsdelikt auf offener Straße im hessischen Fulda haben die Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 37-Jährige sei am Mittwochabend in der Innenstadt festgenommen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Laut Obduktionsergebnis wurde das Opfer von insgesamt fünf Schüssen in den Torso getroffen. Einer davon war ein Durchschuss. Der 38-Jährige verblutete innerlich und äußerlich.
Union treibt Pläne für Untersuchungsausschuss zu Scholz und Warburg-Affäre voran
Die Unionsfraktion treibt ihre Pläne für einen Untersuchungsausschuss zur Rolle von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Steueraffäre um die Hamburger Warburg-Bank voran. Die Abgeordneten von CDU und CSU wollen am kommenden Dienstag über einen Antrag zur Einsetzung des Gremiums abstimmen, wie ein Fraktionssprecher am Donnerstag sagte. Der Bundestag könnte den Untersuchungsausschuss dann im Mai endgültig beschließen.
Minirock-Pionierin Mary Quant gestorben
Die britische Modedesignerin und Pionierin des Minirocks, Mary Quant, ist tot. Quant sei am Morgen "friedlich bei sich zu Hause" im südenglischen Surrey gestorben, teilte ihre Familie am Donnerstag mit. Die Mode-Ikone der britischen Swinging Sixties wurde 93 Jahre alt.
Melone und ein Kräuterstrauß für die älteste Gorilladame der Welt
Gesunde und gut kaubare Kost zum 66. Geburtstag: Zu ihrem Schnapsjubiläum hat es für Fatou, die im Berliner Zoo lebende älteste Gorilladame der Welt, neben Wassermelone, Paprika und Löwenzahn einen Strauß aus Salat, Kräutern und Zweigen gegeben. Verziert war letzterer noch mit essbaren Blüten und Beeren, wie der Zoo am Donnerstag berichtete.
Russland meldet Einkesselung ukrainischer Truppen in Bachmut
Russische Truppen haben nach Angaben der Regierung in Moskau die ukrainischen Verteidiger der Stadt Bachmut im Osten der Ukraine eingekesselt. Luftgestützte Truppen verstärkten derzeit die vorstoßenden Kampfeinheiten der Söldnertruppe Wagner und blockierten so die Entsendung weiterer ukrainischer Soldaten sowie einen Rückzug der "feindlichen Einheiten" aus Bachmut, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag in einem Lagebericht.
US-Berufungsgericht: Abtreibungspille bleibt vorläufig auf dem Markt
Ein Gericht in den USA hat entschieden, dass die Abtreibungspille Mifepriston vorläufig weiter auf dem Markt bleiben darf. Allerdings verschärfte das Bundesberufungsgericht in New Orleans im Bundesstaat Louisiana am Mittwochabend (Ortszeit) die Auflagen, unter denen das Mittel verschrieben werden darf.
Nach Mord an Blumenhändlerin in Franken Tatwaffe gefunden
Im Fall einer getöteten Blumenverkäuferin aus dem fränkischen Lichtenfels haben Polizei und Staatsanwaltschaft den Tatverdacht gegen einen 17-Jährigen erhärtet. Ermittler entdeckten im Zuhause des vor knapp drei Wochen Festgenommenen ein Messer, das nach dem aktuellen Ermittlungsstand die Tatwaffe war, wie das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg am Donnerstag mitteilten. Außerdem seien am Tatort DNA-Spuren gefunden worden, die dem 17-Jährigen zuzuordnen seien.
EU-Ratspräsident Michel verteidigt teure Privatflüge
EU-Ratspräsident Charles Michel hat teure Privatflüge unter anderem nach China verteidigt. Private Lufttaxis seien in vielen Fällen das einzige Mittel, um seinen Aufgaben gerecht zu werden, sagte Michel belgischen Medien am Donnerstag. Eine Reise nach Peking mit einem Privatflugzeug im Wert von 460.000 Euro im Dezember sei etwa mit "Corona-Auflagen für die ganze Delegation" begründet gewesen, sagte er dem Fernsehsender RTL.
Pistorius nennt Macrons Äußerungen zur Taiwan-Politik "unglücklich"
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur China- und Taiwan-Politik Europas als "unglücklich" kritisiert. "Ich fand diese Äußerung unglücklich", sagte Pistorius, der sich zur Zeit in Mali aufhält, am Donnerstag in einem Interview mit dem ZDF. "Wir sind nie in der Gefahr gewesen, Vasallen der Vereinigten Staaten zu werden oder zu sein."
Festival von Cannes rollt deutschem Kino den roten Teppich aus
Das Filmfestival in Cannes rollt dem deutschen Kino in diesem Jahr den roten Teppich aus. Der Filmemacher Wim Wenders und die Schauspielerin Sandra Hüller sind nach dem am Donnerstag in Paris vorgestellten Programm jeweils mit zwei Filmen in Cannes vertreten. Zudem ist der Schauspieler Franz Rogowski Teil der Jury der Nebenreihe "Semaine de la critique".