Letzte Nachrichten
Anklage gegen Halle-Attentäter nach Geiselnahme in Gefängnis erhoben
Nach seiner Geiselnahme in der Haftanstalt Burg in Sachsen-Anhalt hat die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg Anklage gegen den Halle-Attentäter Stephan B. erhoben. Die Behörde wirft ihm nach Angaben vom Mittwoch eine vollendete Geiselnahme und einen Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Die Ermittlungen seien damit abgeschlossen, hieß es.
Bericht: Regierung rechnet diesen Sommer nicht erneut mit Chaos an Flughäfen
Die Bundesregierung rechnet einem Bericht zufolge in diesem Jahr nicht erneut mit Chaos an den deutschen Flughäfen zur Reisezeit im Sommer. Zwar räumt das Bundesverkehrsministerium in einem Bericht an den Tourismusausschuss des Bundestages ein, dass vereinzelte Schwierigkeiten "insbesondere in den aufkommensstarken Zeiten" nicht gänzlich auszuschließen seien, wie die "Rheinische Post" am Mittwoch berichtete. Bei der Personalgewinnung sei jedoch "ein guter erster Schritt getan, um in der Reisesaison 2023 Problemen bei der Abfertigung zu begegnen".
"Mieses machtpolitisches Spiel": Kubicki attackiert Habeck
Im Streit um den beschleunigten Ausbau von Autobahnen hat FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki schwere Vorwürfe gegen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gerichtet. "Habeck treibt ein mieses machtpolitisches Spiel", kritisierte Kubicki am Mittwoch in Berlin. Er warf dem Grünen-Politiker vor, die geplante Beschleunigung des Ausbaus der Autobahn A23 in Schleswig-Holstein verhindern zu wollen - trotz eines gegenteiligen Beschlusses der schwarz-grünen Landesregierung dort. Es sei "unverantwortlich", dass Habeck "dem Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein massiv schadet", erklärte Kubicki.
38,6 Millionen Übernachtungen über Online-Plattformen 2022 gebucht
Über Online-Plattformen sind im vergangenen Jahr 38,6 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen und Ferienhäusern gebucht worden. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, waren das 39,8 Prozent mehr als im Vorjahr, das noch stark von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie geprägt war. Verglichen mit dem Vorkrisenjahr 2019 war das allerdings ein Plus von 3,6 Prozent.
Bericht: Tarifabschluss verursacht 3,1 Milliarden Euro Mehrkosten bei Bundeswehr
Das Verteidigungsministerium rechnet einem Medienbericht zufolge aufgrund des jüngsten Tarifabschlusses im Öffentlichen Dienst mit Mehrausgaben von rund 3,1 Milliarden Euro. Dies ergibt sich aus internen Berechnungen, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND; Mittwochsausgaben) nach eigenen Angaben vorliegen. Um die Erhöhungen für Beamte, Soldaten und Pensionäre wirksam werden zu lassen, muss demnach unter anderem das Bundesbesoldungsgesetz geändert werden.
Werner verspricht Bayern heißen Tanz in Bremen
Trainer Ole Werner hat Tabellenführer Bayern München einen heißen Tanz in der Bundesliga-Begegnung bei Werder Bremen versprochen. "Mir ist völlig egal, was das Spiel für den Meisterkampf bedeutet. Wir brauchen noch Punkte. Wir werden in das Spiel gehen, um Stück für Stück unsere Chancen zu suchen und es zu gewinnen", sagte der Werder-Coach der Sport Bild vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky).
Ifo: Materialengpässe in der Industrie gehen weiter zurück
Die Materialengpässe in der deutschen Industrie sind zuletzt weiter zurückgegangen. Im April berichteten 39,2 Prozent der befragten Unternehmen von Problemen bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten, nach 41,6 Prozent im März, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte. Zusätzlich sei die Anzahl neuer Aufträge gestiegen, daher seien das insgesamt "gute Nachrichten für die Industrie", erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen.
Bayern verlieren Interesse an Kane - Kolo Muani Favorit
Kolo Muani statt Kane: Bayern München nimmt auf seiner Stürmersuche angeblich verstärkt den Frankfurter Randal Kolo Muani ins Visier. Das Interesse am englischen Kapitän Harry Kane dagegen kühle "immer mehr ab", berichtet die Sport Bild.
Großrazzia gegen Mafia-Organisation 'Ndrangheta in fünf Bundesländern
Mit zahlreichen Durchsuchungen und Festnahmen ist die Polizei in Deutschland und anderen europäischen Ländern gegen Italiens mächtige Mafia-Organisation 'Ndrangheta vorgegangen. An der europaweiten Großrazzia waren am Mittwoch nach Angaben der Staatsanwaltschaften Düsseldorf, Koblenz, Saarbrücken und München Einsatzkräfte aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien beteiligt. Schwerpunkt der Razzien in Deutschland lag demnach in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen.
Ex-Münchner Tillman mit LA im Champions-League-Finale
Der frühere Bayern-Spieler Timothy Tillman hat Los Angeles FC ins Champions-League-Finale von Nord- und Mittelamerika geführt. Der 24-Jährige erzielte beim 3:0 (1:0) im Halbfinal-Rückspiel gegen die Philadelphia Union das wichtige Tor zur 1:0-Führung (13.).
NBA: Play-off-Erfolge für Schröder und Hartenstein
Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder und Isaiah Hartenstein haben in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA Erfolge gefeiert. Schröder setzte sich mit den Los Angeles Lakers in Spiel eins der Best-of-Seven-Serie mit 117:112 bei Titelverteidiger Golden State Warriors durch. Hartenstein gelang mit den New York Knicks beim 111:105 gegen Miami Heat der Ausgleich zum 1:1.
FC Bayern: Müller fordert "Goldfisch-Mentalität"
Bayern Münchens 2014er-Weltmeister Thomas Müller hat im Kampf um die deutsche Meisterschaft von seinen Mitspielern eine "Goldfisch-Mentalität" eingefordert. "Mit einem Gedächtnis von nur 10 Sekunden ist da automatisches Nach-vorne-Blicken angesagt", schrieb der 33-Jährige in seinem Newsletter mit Blick auf den Saisonendspurt.
Umfrage: Frankfurt-Maskottchen und FC-Hymne am beliebtesten
Eintracht Frankfurt hat das beste Maskottchen der Bundesliga, der 1. FC Köln die beste Stadionhymne. Dies ergab eine Umfrage der Plattform FanQ unter über 10.000 Fußball-Fans. Eintrachts Adler Attila landete dabei knapp vor dem Kölner Ziegenbock Hennes IX. und Union Berlins Ritter Keule. Die letzten drei Plätze belegen der FC Augsburg, Werder Bremen und der FSV Mainz 05, die kein festes Maskottchen haben.
Ermittler nehmen nach Massaker in Texas mutmaßlichen Todesschützen fest
Nach dem Massaker an fünf Menschen im US-Bundesstaat Texas durch ihren Nachbarn haben Ermittler den mutmaßlichen Täter gefasst. Der aus Mexiko stammende Mann sei nun in Polizeigewahrsam, sagte Greg Capers, der Sheriff des Landkreises San Jacinto, am Dienstagabend (Ortszeit) vor Journalisten. Hunderte Einsatzkräfte hatten nach dem Tötungsdelikt am vergangenen Freitag nach dem 38-Jährigen Tatverdächtigen gefahndet.
Selenskyj wurde nach eigenen Angaben von US-Dokumentenleak überrascht
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach eigenen Angaben vom Durchsickern heikler US-Regierungsdokumente zur militärischen Situation seines Landes überrascht worden. "Ich habe im Vorfeld keine Informationen aus dem Weißen Haus oder dem Pentagon erhalten", sagte Selenskyj der "Washington Post" in einem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview. Dies sei "eindeutig eine unangenehme Angelegenheit" und "unvorteilhaft", sagte Selenskyj der Zeitung weiter.
Christie's versteigert umstrittene Schmucksammlung von Heidi Horten
Das Auktionshaus Christie's beginnt am Mittwoch mit der Versteigerung der einzigartigen und zugleich umstrittenen Schmucksammlung der österreichischen Milliardärin Heidi Horten. Der Wert der aus rund 700 Schmuckstücken bestehenden Kollektion wird auf mehr als 130 Millionen Euro geschätzt. Über ihr liegt aber der Schatten der NS-Vergangenheit des deutschen Unternehmers Helmut Horten.
Mann soll Patronen auf Gelände des Buckingham-Palasts geworfen haben
Wenige Tage vor der Krönung des britischen Königs Charles III. hat die Polizei einen Mann festgenommen, nachdem dieser Gegenstände, mutmaßlich Schrotflintenpatronen, auf das Gelände des Buckingham-Palastes in London geworfen haben soll. Der Mann habe sich den Toren des Palastes genähert und dann mehrere Objekte auf das Grundstück geworfen, erklärte die Londoner Polizeibehörde am Dienstag. Der Vorfall werde derzeit jedoch nicht als "terrorismusbezogen" behandelt.
USA schicken weitere 1500 Soldaten an Grenze zu Mexiko
Vor dem Auslaufen einer umstrittenen Corona-Abschieberegelung kommende Woche entsendet die US-Armee 1500 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Die Soldaten sollen für eine Dauer von 90 Tagen die US-Grenzschutzbehörde CBP unterstützen, wie Pentagon-Sprecher Pat Ryder am Dienstag mitteilte. Demnach stimmte Verteidigungsminister Lloyd Austin einem entsprechenden Antrag des für die Grenzsicherung zuständigen Heimatschutzministeriums zu.
Bundesregierung richtet Engagement in der Sahel-Region neu aus
Die Bundesregierung will auch nach dem Abzug der Bundeswehr aus Mali ihr Engagement in der Sahel-Region mit zivilen Mitteln weiterführen. "Das Auslaufen des Bundeswehreinsatzes in der UN-Mission Minusma in Mali bedeutet nicht den Rückzug Deutschlands aus der Region", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Informationspapier des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Die sogenannte Sahel-Plus-Initiative von Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ist demnach die "entwicklungspolitische Komponente der strategischen Neuausrichtung des Sahel-Engagements der Bundesregierung".
Mann nach Wurf von Gegenständen auf Gelände des Buckingham-Palastes festgenommen
Wenige Tage vor der Krönung des britischen Königs Charles III. hat die Polizei einen Mann festgenommen, nachdem dieser Gegenstände, mutmaßlich Schrotflintenpatronen, auf das Gelände des Buckingham-Palastes in London geworfen haben soll. Der Mann habe sich den Toren des Palastes genähert und dann mehrere Objekte auf das Grundstück geworfen, erklärte die Londoner Polizeibehörde am Dienstag. Der Mann sei unter dem Verdacht des Besitzes einer Angriffswaffe festgenommen worden.
Bullen-Hattrick perfekt: Olmo führt RB wieder ins Finale
RB Leipzig hat den SC Freiburg im Pokal-Halbfinale geradezu überrollt.
Prinzessin Anne lehnt "abgespeckte" Monarchie ab
Prinzessin Anne hält eine Verschlankung der britischen Monarchie für keine gute Idee. In einem am Montagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview mit dem kanadischen öffentlichen Kanal CBC erklärte sie, ihre Familie sei sowieso schon ausgedünnt. "Ich glaube, die 'abgespeckte' (Idee) wurde zu einem Zeitpunkt ausgesprochen, als mehr Menschen da waren", sagte die einzige Schwester von König Charles III. vor seiner Krönung am Wochenende.
PSG: Messi wird nach Saudi-Arabien-Reise suspendiert
Weltmeister Lionel Messi soll vom französischen Fußball-Topklub Paris St. Germain wegen einer nicht genehmigten Saudi-Arabien-Reise suspendiert werden. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag meldete, habe PSG ein Disziplinarverfahren eröffnet und wolle den Superstar "für einige Tage" vom Trainings- und Spielbetrieb ausschließen.
USA schicken 1500 Soldaten an Grenze zu Mexiko
Vor dem Auslaufen einer umstrittenen Corona-Abschieberegelung nächste Woche entsendet die US-Armee 1500 Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Die Soldaten sollen für eine Dauer von 90 Tagen die US-Grenzschutzbehörde CBP unterstützen, wie Pentagon-Sprecher Pat Ryder am Dienstag mitteilte. Demnach stimmte Verteidigungsminister Lloyd Austin einem entsprechenden Antrag des für die Grenzsicherung zuständigen Heimatschutzministeriums zu.
Chinas Außenminister trifft Juntachef bei Besuch in Myanmar
Chinas Außenminister Qin Gang hat Angaben aus Myanmar zufolge den dortigen Juntachef Min Aung Hlaing getroffen. Qin habe Aung Hlaing versichert dass "China auf der internationalen Bühne mit Myanmar zusammensteht", erklärte die Informationsabteilung der Junta am Dienstag. Chinas Außenministerium äußerte sich zunächst nicht zu dem Treffen.
Adidas weist US-Klage zu früherer Kooperation mit Kanye West zurück
Der Sportartikelhersteller Adidas hat Vorwürfe von US-Klägern zur früheren Kooperation mit dem umstrittenen Rapper Kanye West zurückgewiesen. "Wir weisen diese unbegründeten Ansprüche entschieden zurück und werden alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um uns mit Nachdruck dagegen zu wehren", erklärte der Konzern am Dienstag in Herzogenaurach.
Parlament in Uganda stimmt für leichte Änderungen im Anti-LGBTQ-Gesetz
Das Parlament in Uganda hat am Dienstag eine leicht veränderte Version seines international scharf kritisierten Anti-Homosexuellen-Gesetzes verabschiedet - ohne jedoch von drakonischen Strafen gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen abzurücken. Der neue Gesetzesentwurf stellt klar, dass es noch keine Straftat ist, sich als homosexuell zu bezeichnen. Erst "die Beteiligung an homosexuellen Handlungen" stellt ein Vergehen dar, das mit lebenslanger Haft geahndet werden kann.
Dating-App Tinder zieht sich aus Russland zurück
Die Dating-App Tinder zieht sich mehr als ein Jahr nach Beginn des Ukraine-Kriegs aus Russland zurück. "Unsere Marken unternehmen Schritte, um den Zugang zu ihren Diensten in Russland zu beschränken, und werden ihren Rückzug vom russischen Markt bis zum 30. Juni 2023 abgeschlossen haben", erklärte der Mutterkonzern Match Group am Montag (Ortszeit) in einem jährlichen Bericht.
Südsudan gibt Einigung auf siebentägige Waffenruhe im Sudan bekannt
Die Konfliktparteien im Sudan haben sich nach Angaben der südsudanesischen Regierung auf eine siebentägige Waffenruhe geeinigt. Wie das Außenministerium in Juba am Dienstag erklärte, einigten sich der sudanesische Armeechef Abdel Fattah al-Burhan und der Befehlshaber der RSF-Miliz, Mohamed Hamdan Daglo, in einem Telefongespräch mit dem südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir "grundsätzlich auf eine siebentägige Waffenruhe vom 4. bis 11. Mai".
Vierter Polizist in Fall George Floyd schuldig gesprochen
Knapp drei Jahre nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ist der letzte der vier beteiligten Beamten der Beihilfe zum Totschlag schuldig gesprochen worden. Tou Thao habe besorgte Augenzeugen zurückgehalten und damit bei Floyds Tod im Mai 2020 eine "aktive" Rolle gespielt, erklärte Richter Peter Cahill in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Das Strafmaß soll am 7. August verkündet werden.
Zverev verpasst Überraschung gegen Alcaraz
Alexander Zverev hat im Duell mit Topstar Carlos Alcaraz eine Überraschung verpasst. Der 26 Jahre alte Olympiasieger aus Hamburg unterlag dem spanischen US-Open-Sieger im Achtelfinale des ATP-Masters von Madrid 1:6, 2:6. Im Vorjahr hatte Zverev bei dem Turnier das Endspiel gegen den 19-Jährigen verloren. Daniel Altmaier schaffte dagegen den unerwarteten Viertelfinaleinzug.
Carlsberg wegen Beteiligung an Bierkartell zu 50 Millionen Euro verurteilt
Wegen der Beteiligung am sogenannten Bierkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf die Brauerei Carlsberg zu einer Strafe von 50 Millionen Euro verurteilt. Das Gericht sah es laut Mitteilung vom Dienstag als erwiesen an, dass der damalige Geschäftsführer von Carlsberg 2007 an einem "kartellrechtswidrigen Informationsaustausch teilgenommen" habe. Demnach war auf einer Messe mit Vertretern anderer Brauereien, darunter Bitburger und Warsteiner, eine "zeitnahe Preiserhöhung aufgrund stark gestiegener Rohstoffkosten erörtert" worden.