Letzte Nachrichten
Rund 400 Tote durch Überschwemmungen in Demokratischer Republik Kongo
Nach den heftigen Überschwemmungen im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind bereits etwa 400 Todesopfer gefunden worden. Bislang seien 394 Leichen geborgen worden, teilte Thomas Bakenga von der Regionalverwaltung von Kalehe am Sonntag mit. Mehrere Dörfer in dem Gebiet westlich des Kivu-Sees waren überflutet worden, als Flüsse nach heftigen Regenfällen über die Ufer traten. UN-Generalsekretär António Guterres wertete die Katastrophe als Folge des Klimawandels.
Israelische Behörden lassen palästinensische Schule im Westjordanland abreißen
Die israelischen Behörden haben am Sonntag eine von der EU finanzierte palästinensische Grundschule im besetzten Westjordanland abreißen lassen. Zahlreiche Bewohner des Orts Dschabbet al-Dhib nahe Bethlehem bewarfen die eingesetzten Bagger mit Steinen, israelische Sicherheitskräfte reagierten mit dem Einsatz von Tränengas.
Füchse werfen Flensburg aus Titelrennen - Kiel marschiert
Das Meisterschaftsrennen in der Handball-Bundesliga ist fünf Runden vor dem Saisonende nur noch ein Dreikampf. Die SG Flensburg-Handewitt verabschiedete sich durch die erste Niederlage unter dem neuen Trainer Mark Bult mit einem 33:37 (17:20) bei den Füchsen Berlin wohl endgültig aus dem Kreis der Titelkandidaten.
Wolfsburgerinnen bleiben oben dran - Potsdam vor Abstieg
Der VfL Wolfsburg und Bayern München gehen Kopf an Kopf in den Titel-Endspurt der Frauen-Bundesliga. Die Triplejägerinnen aus Wolfsburg zogen durch einen 7:1 (4:1)-Kantersieg gegen den 1. FC Köln wieder bis auf einen Punkt an Spitzenreiter München (52) heran. Der FC Bayern hatte mit einem 2:1 (2:0)-Zittersieg bei der SGS Essen am Samstag vorgelegt.
Chemnitz holt letzten Play-off-Platz - Frankfurt abgestiegen
Die Niners Chemnitz haben das Entscheidungsspiel gewonnen und sich das letzte Play-off-Ticket in der Basketball Bundesliga (BBL) geholt. Im Hauptrundenfinale setzte sich das Team von Trainer Rodrigo Pastore mit 81:74 (36:40) bei den MLP Academics Heidelberg durch und behauptete seinen achten Platz vor den Gastgebern. Die Fraport Skyliners Frankfurt steigen trotz eines Sieges ab.
Angreifer erschießt acht Menschen vor Einkaufszentrum in Texas
Ein schwer bewaffneter Angreifer hat vor einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Texas acht Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Im Internet verbreitete Videoaufnahmen zeigen, wie der schwarzgekleidete Mann am Samstag auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums in der Stadt Allen aus seinem Wagen steigt und offenbar wahllos auf Passanten schießt. Ein Polizist erschoss den Schützen schließlich. Nach ersten Ermittlungen handelte es sich offenbar um einen Einzeltäter, sein Motiv war zunächst unklar.
Arabische Liga nimmt Syrien nach mehr als elf Jahren wieder auf
Mehr als elf Jahre nach seinem Ausschluss ist Syrien wieder in die Arabische Liga aufgenommen worden. "Regierungsdelegationen der Arabischen Republik Syrien werden wieder an Treffen Arabischen Liga teilnehmen", hieß es in einem am Sonntag verabschiedeten einstimmigen Beschluss der Außenminister der Gruppe. Dies gelte ab sofort.
Gleitschirmflieger in Rheinland-Pfalz schwer verletzt
Bei einem Flugunfall in Rheinland-Pfalz ist ein Gleitschirmflieger schwer verletzt worden. Der 57-Jährige stürzte am Sonntag nach dem Start bei Annweiler in eine rund 30 Meter hohe Baumkrone, wie die Polizei in Landau mitteilte.
Jill Biden bei Coronation Lunch zu Ehren von Charles' Krönung
An den Bürgerfesten in Großbritannien anlässlich der Krönung von Charles III. hat auch ein prominenter Gast aus den USA teilgenommen: Jill Biden, die First Lady der Vereinigten Staaten, ließ es sich am Sonntag nicht nehmen, in London an einem der Feste unter dem Motto "The Big Coronation Lunch" (Das große Krönungs-Mittagessen) teilzunehmen.
Füchse bezwingen Flensburg im Verfolgerduell
Die Füchse Berlin haben das Verfolgerduell der Handball-Bundesliga gegen die SG Flensburg-Handewitt für sich entschieden. Durch den 37:33 (20:17)-Heimerfolg im Topspiel am Sonntag wahrten die drittplatzierten Hauptstädter (45:11 Punkte) ihre Chancen auf die Meisterschaft und die Champions League, Flensburg (41:15) musste im zweiten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Mark Bult als Vierter abreißen lassen.
Heidenheim versäumt Chance im Aufstiegskampf
Der 1. FC Heidenheim hat die Steilvorlage des Hamburger SV ungenutzt gelassen und im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga eine Vorentscheidung verpasst. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt musste sich im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg trotz bester Chancen mit einem 0:0 begnügen, nachdem der HSV bereits am Freitagabend nicht über ein Remis gegen den SC Paderborn (2:2) hinausgekommen war.
Tokio und Seoul bemühen sich um Wiederbelebung ihrer Beziehungen
Mit dem ersten Besuch eines japanischen Regierungschefs in Südkorea seit mehr als zehn Jahren haben sich Tokio und Seoul angesichts der Bedrohung durch Nordkorea um eine Wiederbelebung ihrer Beziehungen bemüht. Nachdem beide Staaten wegen der gemeinsamen Vergangenheit lange im Streit lagen, äußerte Japans Ministerpräsident Fumio Kishida bei seinem Besuch am Sonntag sein Bedauern über die Folgen der japanischen Kolonialherrschaft in Korea.
Slowakische Übergangsregierung tritt zurück
Inmitten einer politischen Krise ist die slowakische Übergangsregierung zurückgetreten. Interims-Regierungschef Eduard Heger reichte am Sonntag bei Präsidentin Zuzana Caputova den Rücktritt für sich und sein Kabinett ein. "Ich überlasse es der Präsidentin zu versuchen, die Slowakei mit einer neuen Übergangsregierung zu freien und demokratischen Wahlen zu führen", erklärte Heger.
Zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger in Hessen nach Verfolgungsfahrt festgenommen
Die Polizei hat in Hessen zwei Geldautomatensprenger nach einer Verfolgungsjagd festgenommen. Die 25 und 27 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, am Samstag in der Innenstadt von Bad Homburg einen Geldautomaten bei einem Bankinstitut gesprengt und mehr als 150.000 Euro erbeutet zu haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, das Polizeipräsidium Westhessen und das Hessische Landeskriminalamt am Sonntag mitteilten.
Wolfsburgerinnen bleiben München auf den Fersen
Der VfL Wolfsburg und Bayern München gehen Kopf an Kopf in den Titel-Endspurt der Frauen-Bundesliga. Die Triplejägerinnen aus Wolfsburg zogen durch einen 7:1 (4:1)-Kantersieg gegen den 1. FC Köln wieder bis auf einen Punkt an Spitzenreiter München (52) heran. Der FC Bayern hatte mit einem 2:1 (2:0)-Zittersieg bei der SGS Essen am Samstag vorgelegt.
FDP will Innenstädte wieder mehr für Autofahrer öffnen
Die FDP will die Innenstädte wieder mehr für Autofahrer öffnen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Beschlussvorlage, über die das FDP-Präsidium abstimmen soll. Danach sollen Städte und Gemeinden kostenloses Kurzparken ermöglichen, damit Autofahrer zum Beispiel beim Bäcker einkaufen können. Außerdem soll Kurzparken im eingeschränkten Halteverbot künftig bis zu fünf Minuten statt bisher drei Minuten möglich sein.
Arbeiter in Hamburg unter Bagger begraben
Ein Mann ist in Hamburg bei einem Arbeitsunfall unter einem Bagger begraben worden und gestorben. Der 55-Jährige arbeitete am Samstag mit einem Bagger auf dem Betriebshof einer Firma, als es aus bislang ungeklärten Gründen zu dem Unfall kam und das Fahrzeug auf ihn stürzte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Letzte Generation beschmiert Grundgesetz-Denkmal am Bundestag mit roter Farbe
Aktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Sonntag erneut das Grundgesetz-Denkmal am Bundestag mit Farbe beschmiert. Die Klimaschutzgruppe versah das Denkmal "Grundgesetz 49" mit roten Handabdrücken und überdeckte die eingravierten Grundgesetz-Texte nach eigenen Angaben durch Plakate mit Aufschriften wie "Diese Regierung zerstört unsere Lebensgrundlagen".
Frankfurt: Hellmann lässt Glasners Zukunft offen
Vorstandssprecher Axel Hellmann hat die Zukunft von Trainer Oliver Glasner beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt über das Saisonende hinaus offengelassen. Der Klub müsse sich mit der Frage beschäftigen: "Sind wir in einer Form in der Bundesliga, die zukunftsweisend ist? In diesem Sinne sollten wir die nächsten Tage und Wochen ins Land gehen lassen und dann schauen, wie wir damit umgehen", sagte Hellmann am Sonntag bei Bild-TV.
23.000 Menschen fliehen vor Gewalt im Nordosten Indiens
Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen ethnischen Gruppen im Nordosten Indiens mit mutmaßlich mehr als 50 Toten haben mehr als 20.000 Menschen in die Flucht getrieben. "Insgesamt wurden bislang 23.000 Zivilisten gerettet und zu unseren Operationsbasen oder Militärgarnisonen verlegt", teilte die Armee am Sonntag mit. Im indischen Bundesstaat Manipur waren zuletzt Unruhen ausgebrochen, nachdem am Mittwoch ein Protestmarsch einer ethnischen Gruppe eskaliert war.
Videodreh von Rappern löst in Bielefeld Polizeieinsatz aus
Ein Videodreh von Rappern hat in Bielefeld einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen riefen am Samstag wegen der teilweise mit Waffen ausgerüsteten Gruppe die Sicherheitskräfte, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Er bestätigte damit entsprechende Medienberichte.
Krönungsfeierlichkeiten gehen mit Straßenfesten und großem Konzert weiter
Nach der Krönung des britischen Königs Charles III. in der Londoner Westminster Abbey am Samstag werden die Krönungsfeierlichkeiten am Sonntag mit Nachbarschaftsfesten und einem großen Pop-Konzert fortgesetzt. Unter dem Motto "The Big Coronation Lunch" (Das große Krönungs-Mittagessen) wollen sich im ganzen Land Menschen versammeln und zusammen essen und feiern.
Marode Talbrücke Rahmede an der A45 im Sauerland gesprengt
An der Autobahn 45 in Lüdenscheid ist die marode Talbrücke Rahmede erfolgreich gesprengt worden. Die Sprengung der 453 Meter langen und 17 Tonnen schweren Brücke lief wie geplant: Um Punkt 12.00 Uhr drückte Sprengmeister Michael Schneider auf den Knopf, das Bauwerk fiel nach unten zusammen. Es entstand eine riesige Staubwolke über dem Tal. Schneider sagte im Westdeutschen Rundfunk (WDR): "Es hätte nicht besser laufen können."
Neun Tote nach Amoklauf in Einkaufszentrum in US-Bundesstaat Texas
Bei einem Schusswaffenangriff in einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Texas hat ein Amokläufer am Samstag acht Menschen getötet und mehrere verletzt. Ein Polizeibeamter tötete daraufhin den Schützen, wie der örtliche Polizeichef, Brian Harvey, sagte. Der Angreifer hatte am Nachmittag das Feuer in dem Einkaufszentrum in Allen, einem Vorort von Dallas, eröffnet. In der Mall, in der viele Kunden ihre Wochenendeinkäufe machten, brach Panik aus.
Zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger in Hessen nach Verfolgungsfahrt gefasst
Die Polizei hat in Hessen zwei Geldautomatensprenger nach einer Verfolgungsjagd festgenommen. Die 25 und 27 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, am Samstag in der Innenstadt von Bad Homburg einen Geldautomaten bei einem Bankinstitut gesprengt und mehr als 150.000 Euro erbeutet zu haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, das Polizeipräsidium Westhessen und das Hessische Landeskriminalamt am Sonntag mitteilten.
Kämpfe im Sudan dauern trotz Gesprächen über Waffenruhe an
Die seit Wochen andauernden Kämpfe im Sudan haben trotz internationaler Bemühungen um einen Waffenstillstand auch am Wochenende nicht nachgelassen. Aus der Hauptstadt Khartum berichteten Augenzeugen der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag von Luftangriffen und Feuergefechten in mehreren Stadtvierteln. Von den am Wochenende begonnenen Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen Vertretern der sudanesischen Armee und der RSF-Miliz in Saudi-Arabien drangen zunächst keine Nachrichten nach außen.
Länderchefs beharren vor Flüchtlingsgipfel auf mehr Geld vom Bund
Vor dem Flüchtlingsgipfel am Mittwoch im Kanzleramt haben die Bundesländer ihre Forderungen nach mehr Geld bekräftigt. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) pochte in den RND-Zeitungen (Montagsausgaben) auf eine Verdopplung des Bundesanteils für die Flüchtlingsversorgung. Zudem müsse die Bundesregierung eine Rückführungsoffensive starten. Von dem Bund-Länder-Treffen müsse das Signal ausgehen, "dass die Bundesregierung endlich den Kopf aus dem Sand zieht, die Not der Kommunen wahrnimmt und schnellstmöglich Hilfe leistet", sagte Rhein.
Haseloff fordert bundesweite Aufteilung der Netznutzungsgebühren
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert, Erzeuger von grüner Energie nicht weiter zu benachteiligen. "Wer grünen Strom erzeugt, hat automatisch einen hohen Strompreis", sagte Haseloff dem Nachrichtenportal t-online nach einem Bericht vom Sonntag. Er dringt daher auf eine bundesweite Aufteilung der Netznutzungsgebühren, die einen erheblichen Teil des Strompreises ausmachten.
Japans Regierungschef besucht koreanischen Präsidenten in Seoul
Japans Ministerpräsident Fumio Kishida hat am Sonntag den südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol in Seoul getroffen, um angesichts der wachsenden nuklearen Bedrohung durch Nordkorea die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Kishida legte zunächst auf dem Nationalfriedhof, wo unter anderem Kriegsveteranen begraben sind, die gegen die japanische Kolonialherrschaft gekämpft hatten, Blumen nieder und führte danach Gespräche mit Yoon, der die Wiederherstellung der Beziehungen zu Japan zu einer der Prioritäten seiner Regierung gemacht hat.
Nach Wutrede: Eintracht-Vorstand Hellmann kritisiert Glasner
Vorstandssprecher Axel Hellmann hat Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner nach dessen Wutrede kritisiert. Es sei "spürbar", dass der Österreicher "enttäuscht" sei, dies könne er "verstehen", sagte Hellmann am Sonntag bei Bild-TV: "Was ich aber auf keinen Fall verstehen kann, ist, dass man quasi diese Enttäuschung an einem Journalisten auslässt, der dort seine Arbeit macht und seine Frage auf ein sehr ruhige Art und Weise stellt ohne einen zynischen Unterton."
Kanadas Provinz Alberta erklärt wegen über hundert Waldbränden Ausnahmezustand
Die westkanadische Provinz Alberta hat angesichts von mehr als hundert Waldbränden den Ausnahmezustand erklärt. Das kündigte die Regierungschefin der Provinz, Danielle Smith, nach einer Krisensitzung an. Rund 25.000 Menschen flohen bereits vor den Waldbränden, tausende weitere Menschen wurden aufgerufen, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Angefacht von starken Winden stieg die Zahl der Feuer in der Provinz auf 110.
Union will zum Fall Graichen aktuelle Stunde im Bundestag beantragen
Die Union will zum Fall des Wirtschaftsstaatssekretärs Patrick Graichen eine aktuelle Stunde im Bundestag beantragen. Das bestätigte ein Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Fraktionschef Friedrich Merz forderte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zudem auf, beim Wirtschaftsministerium genauer hinzuschauen. Scholz müsse kontrollieren, ob sich Minister Robert Habeck (Grüne) "und seine Vertrauten wirklich an die geltenden Regeln gehalten haben", sagte Merz der "Bild am Sonntag".