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Grüne dringen auf Nachbesserungen an EU-Asylentscheidung
Die Grünen dringen auf Nachbesserungen an der innerparteilich heftig umstrittenen EU-Asylentscheidung. Familien mit Kindern dürften grundsätzlich nicht in die geplanten EU-Grenzverfahren kommen, heißt es in dem am Samstag nach einer kontrovers und emotional geführten Debatte auf dem kleinen Parteitag in Bad Vilbel gefassten Beschluss. Vor einer endgültigen Entscheidung über die künftige EU-Asylpolitik wollen die Grünen die weiteren Verhandlungsergebnisse dazu bewerten und davon ihre Zustimmung oder Ablehnung abhängig machen.
Ostbeauftragter: DDR-Geschichte kommt in den Schulen viel zu kurz
Die Geschichte der DDR bekommt nach Ansicht des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), in den Schulen keinen ausreichenden Raum. Die Zeit, in der sich im Geschichts- und Sozialkunde-Unterricht mit der DDR beschäftigt werde, sei "viel zu kurz", sagte er dem SWR im Interview der Woche. Statt der Vermittlung von Ost-West-Geschichten würden außerdem vorwiegend geschichtliche Daten abgefragt, bemängelte er.
Nach Mäders Tod: Evenepoel gewinnt Etappe bei Tour de Suisse
Die Tour de Suisse ist trotz des Todes des Schweizer Radprofis Gino Mäder am Samstag fortgesetzt worden - allerdings ohne drei komplette Teams und 17 Fahrer aus weiteren Mannschaften. Nur noch 113 Pedaleure machten sich am Samstagmittag nach einer Schweigeminute auf das vorletzte Teilstück zwischen Tübach und Weinfelden über 183,5 km. Der Tagessieg ging an Weltmeister Remco Evenepoel.
Ein Verletzter bei Angriff mit Armbrust in Peine
Bei einem Angriff mit einer Armbrust am Bahnhof von Peine in Niedersachsen ist am Samstag ein Mann verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, schoss ein 29-Jähriger aus dem Landkreis Peine am Mittag auf dem Bahnhofsvorplatz mit einer Armbrust auf einen Passanten, außerdem hatte er ein "großes Messer" dabei. Der 22-jährige angegriffene Mann wurde dabei verletzt.
Wehrbeauftragte Högl für engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Truppe
Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD), hat sich für eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Bundeswehr ausgesprochen. "Ich würde mich freuen, wenn die Lehrerschaft sagen würde: Es ist ein wichtiger Teil im Rahmen der Bildung, sich auch mit den Streitkräften auseinanderzusetzen", sagte sie den Zeitungen der Mediengruppe Bayern vom Wochenende. Ebenso sei sie dafür, "dass die Bundeswehr in die Kasernen einlädt".
Vertreter afrikanischer Friedensmission in St. Petersburg eingetroffen
Nach ihrem Besuch in Kiew ist die Friedensmission afrikanischer Staatschefs nun in Russland. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa traf am Samstag als erster in St. Petersburg ein, wo er und die afrikanische Delegation mit Kreml-Chef Wladimir Putin sprechen wollen, wie die südafrikanische Präsidentschaft bekannt gab. Ziel der Gespräche mit Putin sei es, nach "einem Weg zum Frieden nach dem 16-monatigen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland" zu suchen.
Zahlreiche Schäden nach schwerem Erdbeben im Westen Frankreichs
Ein ungewöhnlich heftiges Erdbeben und zwei Nachbeben haben am Wochenende den Westen Frankreichs erschüttert. In mindestens zwei Dörfern wiesen die Kirchtürme große Risse auf, Dutzende Häuser wurden von der Feuerwehr für unbewohnbar erklärt. Auf den ersten Erdstoß am Freitagabend mit einer Stärke zwischen 5,3 und 5,8 folgten am Samstagmorgen zwei weitere Beben. Ausläufer des ersten Bebens waren von Rennes im Norden bis Bordeaux im Südwesten des Landes zu spüren.
Baerbock verteidigt auf Grünen-Länderrat EU-Asylkompromiss
Außenministerin Annalena Baerbock hat auf dem kleinen Parteitag der Grünen den innerparteilich heftig umstrittenen EU-Kompromiss zur Asylpolitik verteidigt. "Ich will nicht sagen, das war alles super", sagte Baerbock am Samstag vor den rund hundert Delegierten in Bad Vilbel. "Auch mich hat es zerrissen", sagte sie. Es sei eine "eine ganz schwierige Abwägung" gewesen, für sie sei "die Waage bei 51:49".
Südafrikas Präsident zu Gespräch mit Putin in St. Petersburg eingetroffen
Nach seinem Besuch an der Spitze einer Friedensmission afrikanischer Staatschefs in Kiew ist Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa am Samstag in Russland eingetroffen. Der Präsident sei in St. Petersburg angekommen, teilte das südafrikanische Präsidialamt im Onlinedienst Twitter mit. Dort werde Ramaphosa den russischen Staatschef Wladimir Putin treffen, "um einen Weg zum Frieden nach dem 16-monatigen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland" zu suchen.
Mindestens 37 Tote bei Angriff dschihadistischer Rebellen auf Schule in Uganda
Bei einem Angriff dschihadistischer Rebellen auf eine Schule im Westen Ugandas sind mindestens 37 Menschen getötet worden. Die Armee erklärte am Samstag, Kämpfer der Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) hätten Schüler bei lebendigem Leib verbrannt oder mit Macheten getötet. Die Armee nahm nach dem nächtlichen Angriff die Verfolgung der Rebellen auf, die in Richtung des nahegelegenen Nachbarlandes Demokratische Republik Kongo geflohen seien.
Faeser zu SPD-Spitzenkandidatin für Landtagswahl in Hessen gekürt
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ist zur Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Landtagswahl in Hessen im Herbst gekürt worden. Bei einem Landesparteitag am Samstag in Hanau wurde sie auf den ersten Listenplatz gewählt, wie die Partei mitteilte. Sie bekam 94,4 Prozent der Stimmen.
Nach Mäders Tod: Drei Teams verlassen Tour de Suisse
Die Tour de Suisse ist trotz des Todes des Schweizer Radprofis Gino Mäder am Samstag fortgesetzt worden - allerdings ohne drei komplette Teams und 17 Fahrer aus weiteren Mannschaften. Nur noch 113 Pedaleure machten sich am Samstagmittag nach einer Schweigeminute auf das vorletzte Teilstück zwischen Tübach und Weinfelden über 183,5 km.
Habeck: Grüne dürfen sich nicht in die Nische treiben lassen
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hat seine Partei davor gewarnt, sich angesichts von Widerstand und "Druck von allen Seiten", den es derzeit gebe, "in die Nische treiben zu lassen". "Wir verändern Deutschland" und "noch nie wurde so viel für Klimaschutz getan wie in den letzten 15 Monaten", betonte Habeck am Samstag auf dem kleinen Parteitag der Grünen in Bad Vilbel Erfolge der bisherigen Regierungsarbeit.
Bundesweites Erinnern an Volksaufstand in der DDR vor 70 Jahren
Bundesweit ist am Samstag an den Volksaufstand in der DDR vor genau 70 Jahren erinnert worden. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte, der Jahrestag sei zu einem "Symbol für den Willen der Menschen nach Freiheit geworden". Demokratie sei "nicht selbstverständlich und erfordert, dass wir alle an ihrer Verteidigung mitwirken", fuhr er fort. "Bleiben wir aufmerksam, wenn die Demokratie unter Druck gerät."
Mexiko meldet acht Tote durch Hitzewelle
Eine extrem langwierige Hitzewelle macht derzeit Millionen Menschen und der Umwelt in Mexiko zu schaffen. Acht Menschen kamen wegen der hohen Temperaturen landesweit seit Mitte April bereits ums Leben, wie die Regierung am Freitag (Ortszeit) bekannt gab. Hinzu kommt ein Vogelsterben an der mexikanischen Küste, das laut Regierung höchstwahrscheinlich auf die Erwärmung des Meerwassers im Pazifik zurückzuführen ist.
Grünen-Chefin Lang wirbt für Klimaschutz als Jobmotor
Grünen-Chefin Ricarda Lang hat Rechtspopulisten, aber auch manchen aus den bürgerlichen Parteien einen "Kulturkampf über soziale und ökologische Fragen" vorgeworfen. Es sei "absurd", wenn CDU-Chef Friedrich Merz davon spreche, beim Klimaschutz gebe es noch 20 Jahre Zeit, sagte Lang am Samstag auf dem kleinen Parteitag der Grünen im hessischen Bad Vilbel. Wer beim Klimaschutz aber Thesen der Rechten übernehme, "der stärkt nur das Original", warnte sie mit Blick auf CDU und CSU.
Zahl der Toten bei Angriff auf Schule in Uganda auf 37 gestiegen
Nach dem mutmaßlichen Rebellenangriff auf eine Schule im Westen Ugandas ist die Opferzahl weiter gestiegen. Mittlerweile seien 37 Leichen geborgen worden, teilte Armeesprecher Felix Kulayigye am Samstag mit. Zunächst hatten die Behörden von 25 getöteten Schülern gesprochen. Der Angriff hatte sich in der Nacht in der Ortschaft Bwera nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo ereignet.
Charles III. nimmt erstmals als Monarch "Trooping the Colour"-Parade ab
Der britische König Charles III. hat zum ersten Mal als Monarch die traditionelle Geburtstagsparade "Trooping the Colour" abgenommen. Der 74-Jährige nahm am Samstag in roter Uniformjacke und mit traditioneller Bärenfellmütze auf einem Rappen an der Parade in London teil. Hinter ihm ritten in gleicher Aufmachung Charles' ältester Sohn Prinz William und der Bruder des Königs, Prinz Edward.
Grüne beginnen kleinen Parteitag in Bad Vilbel
Mit deutlicher Verspätung haben die Grünen ihren kleinen Parteitag im hessischen Bad Vilbel begonnen. Auf der Tagesordnung steht am Samstagmittag zunächst der klimagerechte Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft. Kontroverse Debatten werden am Nachmittag über die EU-Entscheidungen zur Verschärfung des Asylrechts erwartet, die in Teilen der Partei auf massiven Widerstand stoßen.
25 Schüler bei Angriff auf Schule im Westen Ugandas getötet
Bei einem mutmaßlichen Rebellenangriff auf eine Schule im Westen Ugandas sind nach Angaben der Polizei 25 Schüler getötet worden. "Bisher sind 25 Leichen aus der Schule geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden", sagte ein Polizeisprecher am Samstag nach dem nächtlichen Vorfall in der Ortschaft Bwera nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Acht Menschen befanden sich demnach in einem lebensbedrohlichen Zustand.
Hollywoodstar Chris Hemsworth ist Fan von Hermann Hesse
Der australische Schauspieler und Hollywoodstar Chris Hemsworth ist Fan von deutscher Literatur: "Ich mag Hermann Hesse sehr, habe 'Siddhartha' oder 'Narziss und Goldmund' gelesen", sagte der 39-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Ich mag Geschichten, in denen Protagonisten sich selbst finden und tiefgreifende Fragen zur Essenz der Essenz der Dinge stellen. Die stelle ich auch selbst."
EU-Staaten setzen Ziel für Ausbau erneuerbarer Energien deutlich hoch
Die EU-Staaten haben das europäische Ziel für den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich hochgesetzt: Die Mitgliedstaaten stimmten am Freitag einer Neugestaltung der EU-Erneuerbaren-Richtlinie zu. Demnach wird das europäische Ziel für erneuerbare Energien von bisher 32 Prozent auf 45 Prozent im Jahr 2030 deutlich angehoben, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. "Das bedeutet eine Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien gegenüber dem erreichten Stand in 2021 von knapp 22 Prozent", hob das Ministerium hervor.
Pro Asyl warnt Grüne vor "Asylwende"
Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hat die Grünen vor ihrem kleinen Parteitag vor einer "Asylwende" gewarnt: "Eine glasklare Menschenrechtsposition war immer Teil der grünen DNA", sagte der Leiter der Europa-Abteilung, Karl Kopp, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Wochenende. Was derzeit geschehe, sei ein "sehr riskantes Manöver". Dabei könne "viel Glaubwürdigkeit und Unterstützung" verloren gehen. Pro Asyl jedenfalls sei "bitter enttäuscht und wütend".
Rainald Grebe würde "Brandenburg" heute nicht mehr schreiben
Der Kabarettist Rainald Grebe würde das Lied "Brandenburg", in dem er über das ostdeutsche Bundesland und die dortigen Menschen herzieht, heute nicht mehr schreiben. Früher habe er "mehr Kanten gesetzt", sagte Grebe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Das Lied "Brandenburg" habe darin bestanden, "etwas runterzumachen". Jetzt sehe er Brandenburg eher aus der Perspektive derer, die dort arbeiteten und Probleme hätten.
Millionen Mexikaner leiden unter extremer Hitzewelle
Millionen Mexikaner leiden derzeit unter einer extremen Hitzewelle, bereits der dritten in diesem Jahr. Acht Menschen kamen wegen der hohen Temperaturen landesweit seit Mitte April bereits ums Leben, wie die Regierung am Freitag (Ortszeit) bekannt gab. Sieben Todesopfer starben an einem Hitzschlag und das achte an Dehydrierung.
Habeck warnt vor zu starkem Fokus auf Wasserstoff beim Heizen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat davor gewarnt, beim Heizungsgesetz den Fokus zu stark auf die Wasserstofftechnologie zu setzen. Er sei zwar "stolz auf jede Änderung, die das Gesetz besser macht", sagte Habeck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es gebe aber "einen heiklen Punkt, und das ist der Wasserstoff". Er freue sich, wenn Gasheizungen mit Wasserstoff laufen könnten. "Ich fürchte nur, dass es dafür nicht reicht."
Afrikanische Friedensmission am Samstag in St. Petersburg erwartet
Nach ihrem Besuch in Kiew wird die Friedensmission afrikanischer Staatschefs am Samstag in Russland erwartet. In St. Peterburg wollen die Teilnehmer der Delegation mit Kreml-Chef Wladimir Putin sprechen. Die Gruppe unter Führung des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa hatte am Freitag in Kiew beide Seiten zur "Deeskalation" aufgerufen. "Dieser Krieg muss beendet werden und es sollte Frieden durch Verhandlungen geben", sagte Ramaphosa.
Nach Mäders Tod: Tour de Suisse wird fortgesetzt
Die Tour de Suisse wird trotz des Todes des Schweizer Radprofis Gino Mäder fortgesetzt. Das gaben die Organisatoren am späten Freitagabend bekannt. Mäder war auf der 5. Etappe am Donnerstag bei einer Abfahrt in eine Schlucht gestürzt und später im Krankenhaus gestorben. Die 6. Etappe am Freitag war zu einer "Gedenkfahrt" für Mäder über 20 km umfunktioniert worden. Am Samstag geht es mit dem Teilstück zwischen Tübach und Weinfelden weiter.
US Open: Kaymer verpasst den Cut - Fowler bleibt in Führung
Golfprofi Martin Kaymer hat bei seinem ersten Majorturnier nach einem Jahr den Cut verpasst. Der frühere Weltranglistenerste aus Mettmann spielte auf der zweiten Runde der US Open wie zum Auftakt eine 73 und hatte damit vier Schläge zu viel auf dem Konto. Kaymer, in der Weltrangliste weit zurückgefallen, genießt bei der US Open aufgrund seines Triumphs im Jahr 2014 ein Startrecht.
Flicks Auftrag: "Wir müssen fighten und gewinnen"
Bernd Neuendorf huschte wortlos durch die Katakomben des polnischen Nationalstadions, der offensichtlich komplett bediente Rudi Völler wollte ebenfalls nichts sagen. Den nächsten Rückschlag mussten der DFB-Präsident und sein Direktor erst einmal verarbeiten. Nach dem 0:1 (0:1) in Warschau gegen Polen schrillen die Alarmsirenen ein Jahr vor der Heim-EM bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft immer lauter.
Lewandowski macht Flick Mut: "Deutschland hat noch Zeit"
Stürmerstar Robert Lewandowski hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem steinigen Weg zur EURO im eigenen Land Mut gemacht. "Deutschland hat noch Zeit bis zur EM, man muss geduldig bleiben", sagte der polnische Kapitän nach dem 1:0 (1:0) in Warschau über die DFB-Auswahl.
Flick glaubt an Wirtz - Lob für Thiaw
Hansi Flick hat Top-Talent Florian Wirtz von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen nach dessen schwacher Leistung beim Länderspiel in Warschau gegen Polen (0:1) in Schutz genommen. "Er braucht eine gewisse Zeit zur Anpassung. Es ist eine andere Mannschaft", sagte der Bundestrainer.