Letzte Nachrichten
Tödlicher Messerangriff in Rheinland-Pfalz
Im rheinland-pfälzischen Bad Hönningen ist am Samstag ein Mensch erstochen worden. Wie das Polizeipräsidium Koblenz am späten Samstagabend mitteilte, sei es zu einer "körperlichen Auseinandersetzung unter Einsatz eines Messers" gekommen, bei der ein Mensch tödlich verletzt wurde. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Britische Regierung will London zum "innovativsten" Finanzzentrum der Welt machen
Großbritanniens konservative Regierung will die Attraktivität des Finanzsektors des Landes erhöhen und dazu am Montag neue Maßnahmen ankündigen. Finanzminister Jeremy Hunt wolle Großbritannien zum "innovativsten und konkurrenzfähigsten" Finanzzentrum der Welt machen, teilte sein Ministerium mit. In einer Rede in der Londoner City, dem Finanzdistrikt der britischen Hauptstadt, will er demnach am Montag darlegen, "wie Großbritanniens Finanzdienstleistungen den Kurs für ein langfristiges nachhaltiges landesweites Wachstum unterstützen werden".
Panama und Mexiko im Gold-Cup-Halbfinale
Die Fußball-Nationalmannschaft von Panama und zum neunten Mal in Folge der Rekordsieger Mexiko sind die ersten beiden Halbfinalisten des Gold-Cups. Panama schaltete auch dank eines Blitz-Hattricks von Ismael Diaz (56./63./65.) den Gaststarter Katar im Viertelfinale in Arlington/US-Bundesstaat Texas mit 4:0 (1:0) aus. Im At&T Stadium des Football-Teams Dallas Cowboys bezwangen anschließend auch die Mexikaner den deutschen WM-Gruppengegner Costa Rica mit 2:0 (0:0).
Lückenkemper: "Da ist etwas Ordentliches in der Pipeline"
Sprinterin Gina Lückenkemper (Berlin) blickt nach ihrer erfolgreichen Titelverteidigung bei den deutschen Meisterschaften zuversichtlich auf die heißen Wochen des WM-Jahres. "Ich spüre, dass da etwas Ordentliches in der Pipeline ist. Da ist was Gutes auf dem Weg. Es geht nun darum, den Körper gesund zu halten - und ich glaube, dann geht es ordentlich ab", sagte die Europameisterin mit Blick auf die WM in Budapest (19. bis 27. August).
Die Sport-Höhepunkte am Sonntag, 9. Juli
Grauer Alltag oder Überraschung? Beim Rennen in Silverstone hat Formel-1-Weltmeister Max Verstappen die Chance, seinen achten Saisonsieg einzufahren. Es wäre der sechste in Serie, zweimal sicherte sich zudem sein Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez Platz eins. In der WM-Wertung liegt der Titelverteidiger 81 Punkte vor Perez. Dennoch wollen Verfolger wie Charles Leclerc oder Silverstone-Rekordsieger Lewis Hamilton im Rennen ab 16.00 Uhr die Spitze angreifen.
Zverev: "Habe kein Problem, so ein Match zu verlieren"
Alexander Zverev hat nach der eindeutigen Niederlage gegen den Italiener Matteo Berrettini sein Drittrunden-Aus bei den 136. All England Championships in Wimbledon nahezu klaglos akzeptiert. "Ich habe kein Problem, so ein Match zu verlieren. Matches, bei denen ich das Gefühl habe, dass ich sie selbst verliere, ärgern mich", sagte er nach dem 3:6, 6:7 (4:7), 6:7 (5:7) gegen den Finalisten von 2021.
Hegerberg: Norwegen bei Frauen-WM Außenseiter
Starstürmerin Ada Hegerberg von Olympique Lyon sieht Norwegens Fußballerinnen bei der WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) als chancenreiche Außenseiter. "Ich denke nicht, dass wir zu den Favoritinnen gehören", sagte die 27-Jährige im AFP-Interview. "Wir haben viel Qualität und Mentalität - aber wir müssen realistisch sein: Unsere jüngsten Ergebnisse waren nicht gut. Wir wollen ein besseres Bild von Norwegen zeigen."
Neuer Vertrag für Spurs-Coach Popovich
Der legendäre Basketball-Trainer Gregg Popovich hat beim NBA-Team San Antonio Spurs einen neuen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Der 74-Jährige ist der Coach mit den meisten Siegen in der nordamerikanischen Elite-Liga und kann nun auch das frisch an Position eins gedraftete Supertalent Victor Wembanyama (19/Frankreich) formen.
Usbekistans Präsident Mirsijojew stellt sich zur Wiederwahl
Im zentralasiatischen Usbekistan hat sich am Sonntag Staatschef Schawkat Mirsijojew für eine weitere Amtszeit zur Wahl gestellt. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP aus der Hauptstadt Taschkent berichteten, öffneten sich die Wahllokale wie geplant um 08.00 Uhr (Ortszeit, 05.00 Uhr MESZ), sie sollten um 20.00 Uhr (Ortszeit, 17.00 Uhr MESZ) schließen. Rund 20 Millionen Bürger der früheren Sowjetrepublik waren zu der Präsidentschaftswahl aufgerufen.
US-Finanzministerin: Peking-Besuch hat Beziehungen auf "sicherere Grundlage" gestellt
Ihr viertägiger Besuch in Peking hat nach den Worten von US-Finanzministerin Janet Yellen die Beziehungen zwischen China und den USA "auf eine sicherere Grundlage gestellt". "Kein Besuch wird unsere Herausforderungen über Nacht lösen", sagte Yellen am Sonntag zum Abschluss ihres Aufenthalts in der US-Botschaft in Peking. Doch sie erwarte, "dass diese Reise dazu beitragen wird, einen belastbaren und produktiven Kommunikationskanal mit Chinas neuem Wirtschaftsteam aufzubauen", erklärte Yellen.
Kaum Zweifel an Wiederwahl von Usbekistans Staatschef Mirsijojew
Rund 20 Millionen Menschen in Usbekistan sind am Sonntag (05.00 Uhr bis 17.00 Uhr MESZ) zur Wahl eines Präsidenten aufgerufen. Der amtierende Staatschef Schawkat Mirsijojew strebt eine weitere Amtszeit in dem an Gas reichen zentralasiatischen Land an, an seinem Wahlsieg bestehen kaum Zweifel. Die drei weiteren Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, sind weitgehend unbekannt.
Hunderttausende bei Demonstration zu Christopher Street Day in Köln erwartet
Zur diesjährigen Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Köln werden am Sonntag (12.00 Uhr) wieder hunderttausende Menschen in der Domstadt erwartet. Der Verein ColognePride rechnet mit rund 55.000 Teilnehmern und fast eineinhalb Millionen Zuschauern. Mehr als 220 Gruppen sind beim Demonstrationszug zu Fuß und auf Wagen dabei. Die diesjährige Demonstration steht unter dem Motto: "Für Menschenrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!"
Yellen: Peking-Besuch hat US-chinesische Beziehungen auf "sichere Grundlage" gestellt
Ihr viertägiger Besuch in Peking hat nach den Worten von US-Finanzministerin Janet Yellen die Beziehungen zwischen beiden Ländern "auf eine sichere Grundlage gestellt". "Kein Besuch wird unsere Herausforderungen über Nacht lösen", sagte Yellen am Sonntag zum Abschluss ihres Aufenthalts in der US-Botschaft in Peking. Doch sie erwarte, "dass diese Reise dazu beitragen wird, einen belastbaren und produktiven Kommunikationskanal mit Chinas neuem Wirtschaftsteam aufzubauen", erklärte Yellen.
Elton John beendet mit Konzert in Stockholm seine Abschiedstournee
Pop-Legende Elton John hat am Samstagabend in Stockholm das letzte Konzert seiner Abschiedstournee gegeben. "Für euch zu spielen war mein Lebensinhalt - ihr wart einfach großartig", sagte der britische Sänger zu seinem Publikum, das aus der ganzen Welt angereist war, um in der Tele2 Arena in der schwedischen Hauptstadt den krönenden Abschluss einer rund 50-jährigen Tour-Geschichte mitzuerleben.
Staaten des Amazonas-Gebiets beraten in Kolumbien über Rettung des Regenwaldes
Die Staaten des Amazonas-Gebiets sind am Samstag in Kolumbien zu einem Gipfel zusammengekommen um Strategien zur Rettung des größten Regenwaldes der Erde zu entwickeln. "Um das Amazonas-Gebiet zu erhalten, müssen wir (...) 80 Prozent seiner Wälder retten und dürfen nicht über 20 Prozent Abholzung hinausgehen", sagte die kolumbianische Umweltministerin Susana Muhamad. "Leider sind wir schon bei 17 Prozent Abholzung", fügte sie hinzu.
Rechtsextreme Demonstranten verwüsten Pride-Veranstaltungsort in Georgien
In Georgien haben tausende rechtsextreme Demonstranten den Ort einer für die Pride-Woche geplanten Veranstaltung gestürmt. Das Open-Air-Event außerhalb der Hauptstadt Tiflis wurde abgesagt, nachdem die Angreifer die Bühne zerstört und Regenbogenflaggen verbrannt hatten, sagte eine der Organisatorinnen am Samstag vor Journalisten. Die Polizei habe die rechtsextremen Demonstranten nicht aufgehalten.
Wimbledon: Zverev scheitert an Berrettini
Alexander Zverev ist in der dritten Runde der 136. All England Championships gescheitert. Der Olympiasieger unterlag dem Italiener Matteo Berrettini in 2:27 Stunden 3:6, 6:7 (4:7), 6:7 (5:7). Berrettini, der 2021 das Finale in Wimbledon gegen Novak Djokovic verloren hatte, trifft nun auf den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz.
Zehntausende Israelis protestieren erneut gegen geplante Justizreform
Erneut sind in Israel zehntausende Menschen gegen die von der rechtsgerichteten Regierung geplante Justizreform auf die Straße gegangen. Wie bereits seit 27 Wochen an jedem Wochenende demonstrierten auch am Samstagabend wieder zahlreiche Menschen in der Metropole Tel Aviv - Medienberichten zufolge waren es 150.000. Die Organisatoren sprachen von 180.000 Teilnehmern.
Nach WM und NWSL-Saisonende: Rapinoe kündigt Rücktritt an
US-Ikone Megan Rapinoe tritt nach der bevorstehenden Frauen-WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) von der internationalen Fußball-Bühne ab und beendet im Herbst nach Saisonschluss in der US-Profiliga NWSL ihre schillernd-herausragende Karriere. Den Entschluss der 38 Jahre alten Olympiasiegerin und zweimaligen Weltmeisterin gab der US-Verband USSF bekannt.
Ohne Gegentor: England zum dritten Mal U21-Europameister
Englands U21-Fußballer haben ihre überragenden Auftritte bei der EM in Georgien und Rumänien mit dem dritten Titel gekrönt. Im Finale von Batumi besiegten die Young Lions Rekordeuropameister Spanien mit 1:0 (1:0) und holten damit erstmals nach 39 Jahren den EM-Pokal. Die Spanier verpassten es hingegen, mit Triumph Nummer sechs Italien zu überflügeln und zum alleinigen Rekordtitelträger aufzusteigen.
Ohne Punktverlust und Gegentor: England U21-Europameister
Englands U21-Fußballer haben ihre überragenden Auftritte bei der EM in Georgien und Rumänien mit dem dritten Titel gekrönt. Im Finale von Batumi besiegten die Young Lions Rekordeuropameister Spanien mit 1:0 (1:0) und holten damit erstmals nach 39 Jahren den EM-Pokal. Die Spanier verpassten es hingegen, mit Triumph Nummer sechs Italien zu überflügeln und zum alleinigen Rekordtitelträger aufzusteigen.
Gedenkmärsche für von Polizisten erschossenen 17-jährigen Nahel in Frankreich
In mehreren Städten Frankreichs sind hunderte Menschen zum Gedenken an den von einem Polizisten erschossenen 17-jährigen Nahel sowie aus Protest gegen Polizeigewalt auf die Straße gegangen. In Straßburg demonstrierten nach Angaben eines AFP-Reporters rund 400 Menschen, weitere Kundgebungen waren in rund 30 Gemeinden geplant, darunter in Nantes und Marseille. In Paris beteiligten sich trotz eines Verbots rund 2000 Menschen an einer Kundgebung zum Gedenken an einen 2016 in Polizeigewahrsam gestorbenen jungen Schwarzen.
11,03 Sekunden: Lückenkemper erneut deutsche Meisterin
Europameisterin Gina Lückenkemper (Berlin) hat ihren Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel mühelos verteidigt. Die Sprinterin setzte sich am Samstag souverän in 11,03 Sekunden vor Chelsea Kadiri (Magdeburg/11,33) und Sina Mayer (11,40/Zweibrücken) durch. Ihre Saisonbestzeit liegt bei 11,00 Sekunden.
Aus für niederländische Regierung nach Streit über Migrationspolitik
In den Niederlanden ist die Koalitionsregierung von Ministerpräsident Mark Rutte am Streit über die Migrationspolitik zerbrochen. Die Differenzen zu dem Thema innerhalb der Vier-Parteien-Koalition seien "unversöhnlich", sagte Rutte am Freitagabend vor Journalisten, bevor er den Rücktritt seiner Regierung bei König Willem-Alexander einreichte. Der niederländischen Wahlbehörde zufolge können nun frühestens Mitte November Neuwahlen stattfinden.
Verstappen in Silverstone auf der Pole Position
Weltmeister Max Verstappen im Red Bull hat sich die Pole Position für den britischen Grand Prix in Silverstone (Sonntag, 16.00 Uhr/Sky) gesichert. Der Niederländer setzte sich im Qualifying vor dem Überraschungsteam McLaren mit Lando Norris (Großbritannien) und Oscar Piastri (Australien) durch.
Pedersen gewinnt achte Tour-Etappe - Philipsen geschlagen
Der dänische Radprofi Mads Pedersen hat die achte Etappe der 110. Tour de France gewonnen. Der 27-Jährige vom Team Lidl-Trek setzte sich nach 200,7 km in Limoges im Massensprint gegen den Belgier Jasper Philipsen durch, der seinen vierten Etappensieg knapp verpasste. Phil Bauhaus (Bocholt) vom Team Bahrain-Victorious hatte mit den vorderen Plätzen nichts zu tun.
Sprinter Cavendish muss nach Sturz Tour aufgeben
Die Jagd nach dem alleinigen Etappenrekord der Tour de France ist für den britischen Radprofi Mark Cavendish vorzeitig beendet. Der 38-Jährige vom Team Astana Qazaqstan stürzte am Samstag rund 64 km vor dem Ziel der achten Etappe in Limoges und musste das Rennen verletzt aufgeben. Cavendish lag nach dem Sturz zunächst mit Schmerzen auf dem Asphalt und wurde in einem medizinischen Begleitfahrzeug behandelt.
WM-Aus für Simon - Voss-Tecklenburg nominiert Kader
WM-Aus für Carolin Simon: Die Linksverteidigerin vom deutschen Meister Bayern München hat sich im Länderspiel gegen Sambia (2:3) am Freitagabend einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt damit für die Endrunde in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) aus. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Samstag bekannt.
Zwei Männer im Iran nach Angriff auf Pilgerstätte öffentlich hingerichtet
Neun Monate nach einem tödlichen Angriff auf eine schiitische Pilgerstätte im Iran sind zwei mutmaßliche Komplizen des Täters öffentlich hingerichtet worden. Die beiden Männer wurden am frühen Samstagmorgen nahe des Mausoleums Schah Tscheragh in Schiras erhängt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Irna meldete.
SPD-Ministerpräsidenten äußern Kritik an Ampel-Koalition in Berlin
Die SPD-Ministerpräsidenten Manuela Schwesig, Dietmar Woidke und Stephan Weil haben angesichts der Querelen um das Heizungsgesetz Unmut über die Ampel-Koalition geäußert. Es sei "sehr unglücklich, dass das ganze Thema Klimaschutz damit beschädigt worden ist", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Schwesig der "Süddeutschen Zeitung" vom Samstag. Die AfD nutze "Frustration und Verunsicherung als großes Mobilisierungsthema". Brandenburgs Regierungschef Woidke sagte, die Politik müsse beim Klimaschutz "die Menschen mitnehmen".
Biden verkündet Vernichtung aller US-Chemiewaffenbestände
Die USA haben nach den Worten von Präsident Joe Biden ihre letzten Chemiewaffenbestände vernichtet. "Dies bringt uns einer Welt, die frei von den Schrecken chemischer Waffen ist, einen Schritt näher", zitierte das Weiße Haus am Freitag eine Erklärung des US-Präsidenten. Nach Angaben der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) sind damit alle weltweit deklarierten chemischen Waffen "irreversibel zerstört". Die Organisation sprach von einem "Meilenstein".
Leclerc mit Bestzeit im letzten Training
Bestzeit von Charles Leclerc im Ferrari, ein ungewohnter achter Platz von Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und eine erneut beeindruckende Vorstellung von Alex Albon im bisher deutlich unterlegenen Williams: Das vom englischen Regen begleitete freie Training in Silverstone verlief ein bisschen anders als in der bisherigen Formel-1-Saison üblich.