Letzte Nachrichten
Militärchefs der Ecowas-Länder beraten über Einsatz von Eingreiftruppe im Niger
Im Zusammenhang mit dem Staatsstreich im Niger treffen sich die Militärchefs der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) am Donnerstag und Freitag in Ghanas Hauptstadt Accra, um über den möglichen Einsatz einer Eingreiftruppe im Niger zu beraten. Das Treffen war bereits einmal verschoben worden. Die Staats- und Regierungschefs der Ecowas hatten nach einem Sondergipfel die Aufstellung der Eingreiftruppe angekündigt, um "die verfassungsmäßige Ordnung im Niger wiederherzustellen".
Spaniens Parlament kommt zu konstituierender Sitzung zusammen
Gut drei Wochen nach der vorgezogenen Parlamentswahl in Spanien kommt der neue Kongress am Donnerstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Angesicht der Pattsituation nach der Abstimmung am 23. Juli wird die Wahl eines neuen Parlamentspräsidenten mit großer Spannung erwartet. Sie gilt als Fingerzeig für die anstehende Regierungsbildung, bei der dem ehemaligen katalanischen Regierungschef Carles Puigdemont eine entscheidende Rolle zukommt. Von seinem Brüsseler Exil aus könnte er dem amtierenden Ministerpräsidenten Pedro Sánchez zur Mehrheit verhelfen.
USA fordern nach Verwüstung von Kirchen in Pakistan eine Untersuchung
Nach der Verwüstung mehrerer Kirchen und eines christlichen Friedhofs in Pakistan durch hunderte Muslime nach einer mutmaßlichen Koran-Verbrennung haben die USA eine Untersuchung gefordert. "Wir sind zutiefst besorgt, dass als Reaktion auf eine angebliche Koran-Schändung in Pakistan Kirchen und Häuser ins Visier genommen wurden", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Vedant Patel, am Mittwoch vor Journalisten. Er forderte die pakistanischen Behörden auf, die Vorwürfe, die zu dem Vorfall geführt hatten, "vollständig" zu untersuchen und zur Ruhe aufzurufen.
RWE nur mit Subventionen der Regierung zu Investitionen in grünen Wasserstoff bereit
Der Energiekonzern RWE hält einem Medienbericht zufolge Investitionen in grüne Wasserstoff-Technologie nur für vertretbar, wenn die Regierung dafür Subventionen zur Verfügung stellt. Der Essener Konzern könne im Moment ohne staatliche Hilfen keine klimafreundlichen Wasserstoff-Projekte anstoßen, "denn wir werden kein Vorhaben freigeben, das sich nicht rechnet", sagte die für das Wasserstoffgeschäft zuständige Vorständin Sopna Sury der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag).
Familie des Dirigenten Bernstein verteidigt Coopers künstliche Nase im Film "Maestro"
Die Familie des jüdischen Komponisten Leonard Bernstein hat sich angesichts der Entscheidung Bradley Coopers, in der Rolle Bernsteins in seinem neuen Film "Maestro" eine Nasenprothese zu tragen, hinter den Schauspieler gestellt. "Es ist wahr, dass Leonard Bernstein eine schöne, große Nase hatte", schrieben die Kinder des verstorbenen Komponisten, Jamie, Alexander und Nina Bernstein, am Mittwoch (Ortszeit) in einem Onlinedienst. Sie seien sich sicher, dass ihr Vater ebenfalls damit einverstanden gewesen wäre, fügten sie hinzu.
Berichte: Britney Spears und Ehemann haben sich getrennt
Pop-Sängerin Britney Spears und ihr Ehemann Sam Ashgari haben sich Medienberichten zufolge getrennt. Das Promi-Portal "TMZ" berichtete am Mittwoch unter Berufung auf anonyme Quellen, das seit Juni 2022 verheiratete Paar sei nach einem heftigen Streit auseinandergegangen. Ashgari habe die 41-jährige Sängerin mit Gerüchten konfrontiert, wonach sie fremdgegangen sei. Der 29-Jährige sei inzwischen aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und wolle die Scheidung einreichen.
"Antreiber für Jobs": US-Präsident Biden feiert ein Jahr Klimaschutzpaket
US-Präsident Joe Biden hat das einjährige Bestehen des als Inflationsreduzierungsgesetz bekannten historischen Klimaschutzpakets seiner Regierung gefeiert. "Dieses Gesetz ist einer der größten Antreiber für Jobs und Wirtschaftswachstum, den dieses Land jemals gesehen hat", sagte Biden am Mittwoch bei einer Zeremonie im Weißen Haus. "Wenn ich an Klima denke, dann denke ich an Jobs - das ist kein Witz."
Nach Elfmeterschießen: ManCity gewinnt den UEFA Supercup
Manchester City hat zum ersten Mal den UEFA Supercup gewonnen und seine Sammlung im erfolgreichsten Jahr der Vereinsgeschichte auf vier Titel erweitert. Der englische Meister und Champions-League-Sieger setzte sich in Piräus gegen Europa-League-Gewinner FC Sevilla allerdings erst im Elfmeterschießen mit 5:4 durch. Nach 90 Minuten hatte es 1:1 (0:1) gestanden.
Staatsanwaltschaft in Georgia will Prozessbeginn gegen Trump Anfang März
Nach der Anklage gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Wahlverschwörung im Bundesstaat Georgia hat die Staatsanwaltschaft einen Beginn des Prozesses am 4. März 2024 beantragt. Oberstaatsanwältin Fani Willis reichte am Mittwoch beim zuständigen Gericht in Georgias Hauptstadt Atlanta einen Vorschlag für den zeitlichen Ablauf des weiteren Verfahrens ein. Demnach sollen Trump und die 18 anderen Angeklagten in der Woche ab dem 5. September erstmals vor Gericht erscheinen.
US-Bundesberufungsgericht stimmt für Beschränkungen bei Abtreibungspille
Ein Bundesberufungsgericht in den USA hat für Beschränkungen beim Einsatz der Abtreibungspille gestimmt. Das Gericht im Bundesstaat Louisiana erklärte am Mittwoch zwar, dass die Zulassung der Abtreibungspille Mifepriston durch die US-Arzneimittelbehörde FDA aus dem Jahr 2000 Bestand habe. Die Richter stimmten aber einem Urteil erster Instanz zu, das 2016 von der FDA beschlossene Lockerungen für den Einsatz der Pille für unzulässig erklärt hatte.
Aldi kauft in den USA 400 Supermärkte auf
Der Lebensmittel-Discounter Aldi kauft im Südosten der USA rund 400 Supermärkte auf. Wie Aldi am Mittwoch mitteilte, übernimmt das Unternehmen vom Supermarkt-Konzern Southeastern Grocers die Ketten Winn-Dixie und Harveys in den Bundesstaaten Alabama, Florida, Georgia, Louisiana und Mississippi. Während einige Märkte unter ihrem bisherigen Namen weiterbestehen sollen, werden andere in Aldi-Filialen umgewandelt.
Zverev ärgert sich bei Achtelfinaleinzug über laute Musik
Laute Musik bringt den Olympiasieger kurz aus dem Rhythmus: Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der 26 Jahre alte Hamburger bezwang am Mittwoch den Japaner Yoshihito Nishioka mit 7:5, 6:4. Im ersten Satz beschwerte sich Zverev dabei mehrfach bei den Offiziellen über störende Klänge aus den Boxen des Nebenplatzes, kämpfte sich dann aber durch.
Hunderte Muslime setzen Kirchen und christlichen Friedhof in Pakistan in Brand
Hunderte muslimische Männer haben am Mittwoch in Pakistan mehrere Kirchen in Brand gesetzt und einen christlichen Friedhof verwüstet. Nach Polizeiangaben stürmte die Menschenmenge mit Knüppeln und Steinen bewaffnet ein mehrheitlich christliches Viertel in der Millionenstadt Faisalabad. Zu den Ausschreitungen kam es, nachdem eine fundamentalistische Gruppe eine in der Stadt ansässige christliche Familie beschuldigt hatte, den Koran geschändet zu haben. Einem Sprecher der örtlichen Sicherheitskräfte zufolge wurden niemand bei dem Gewaltausbruch verletzt.
Superstar Kane: "Bei Bayern München musst du gewinnen"
Bayern Münchens Superstar Harry Kane sieht die riesige Erwartungshaltung beim Rekordmeister gelassen. "Bei Bayern München musst du gewinnen. Wenn du nicht gewinnst, wird es immer große Fragezeichen geben. Ich konnte damit schon meine gesamte Karriere umgehen, bei Tottenham oder der englischen Nationalmannschaft", sagte der 100-Millionen-Einkauf bei Sky. "Ich will besser werden, will meine Teamkollegen besser machen. Ich will mich nicht allzu viel mit den Medien beschäftigen."
Puigdemont verlangt Garantien vor wichtiger Abstimmung in Spaniens Parlament
Vor einer wichtigen Abstimmung in Spaniens Parlament hat der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont im Gegenzug für die Unterstützung seiner Partei Garantien von der nächsten spanischen Regierung eingefordert. "Wir haben kein Vertrauen in die spanischen politischen Parteien", schrieb der Unabhängigkeitsbefürworter am Mittwoch im Onlinedienst X, der zuvor Twitter hieß. "Wir können nicht auf der Grundlage von Versprechen derjenigen vorangehen, die sie nie einhalten, also müssen wir solide Garantien sehen, bevor wir uns zu einer Wahl verpflichten."
Bundeswehr soll Extremisten künftig schneller entlassen können
Extremistinnen und Extremisten bei der Bundeswehr sollen künftig schneller entlassen werden können. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf. Geplant ist ein neuer spezifischer Entlassungstatbestand, der an das Bundesverfassungsschutzgesetz anknüpft. Demnach sollen Soldatinnen und Soldaten, die nachweislich verfassungsfeindliche Bestrebungen unterstützen oder verfolgen, "unabhängig von ihrem Status durch Verwaltungsakt aus dem Dienstverhältnis entfernt werden können". Die Entlassung erfolge durch die Behörde selbst, "nicht nach langwierigen Gerichtsverfahren".
Paus stoppt Lindners Wachstumschancengesetz im Kabinett
In der Koalition gibt es erneut offenen Streit: Familienministerin Lisa Paus (Grüne) verweigerte am Mittwoch im Kabinett ihre Zustimmung zum Wachstumschancengesetz von Finanzminister Christian Lindner (FDP). Hintergrund sind offensichtlich Meinungsverschiedenheiten über die Kindergrundsicherung, für die Paus mehr Mittel für erforderlich hält. Vizeregierungssprecherin Christiane Hoffmann kündigte an, der Entwurf für das Wachstumschancengesetz solle nun auf der geplanten Kabinettsklausur in Meseberg Ende August beschlossen werden.
Gletscher-Experte warnt vor drastischem Rückgang der Eisfläche in der Schweiz
Ein Jahr nach der Rekord-Gletscherschmelze in der Schweiz hat ein führender Gletscher-Experte auch für 2023 vor einer negativen Entwicklung gewarnt. Die Situation sei nicht so extrem wie 2022, erklärte Professor Matthias Huss, Leiter der Gletscherüberwachung in der Schweiz (Glamos), am Mittwoch. Dennoch sei 2023 "immer noch auf dem Weg zum zweitnegativsten Jahr in der Geschichte".
Biden reist nach Brand-Katastrophe auf Hawaii am Montag auf betroffene Insel
Nach der Brandkatastrophe auf Hawaii mit mehr als 100 Toten reist US-Präsident Joe Biden am kommenden Montag auf die besonders hart getroffene Insel Maui. Der Präsident und seine Ehefrau Jill werden dort Betroffene, Rettungskräfte und Behördenvertreter treffen, wie Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Mittwoch mitteilte. Sie wollten sich "aus erster Hand" ein Bild von den Verwüstungen machen und über nächste Schritte für einen Wiederaufbau sprechen.
Bundesregierung will Wachstumschancengesetz in Meseberg beschließen
Nach der Blockade durch Familienministerin Lisa Paus (Grüne) will die Bundesregierung das Wachstumschancengesetz Ende August bei ihrer Kabinettsklausur in Meseberg beschließen. Die Regierung habe sich darauf verständigt, dort "einen wirtschaftspolitischen Schwerpunkt zu setzen und da dann auch das Wachstumschancengesetz zu verabschieden", sagte Vize-Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Mittwoch. Sie wies zurück, dass mit der Auseinandersetzung zwischen Paus und FDP-Finanzminister Christian Lindner ein Neustart der "Ampel! nach der Sommerpause missglückt sei.
Erstes Frachtschiff verlässt Schwarzmeerhafen Odessa über neuen Korridor
Trotz Warnungen aus Moskau ist ein erster Frachter aus dem Hafen in Odessa im Süden der Ukraine ausgelaufen. Angaben aus Kiew zufolge befuhr das Containerschiff "Joseph Schulte" einen der Korridore, die im Schwarzen Meer für zivile Schifffahrt eingerichtet wurden. Unterdessen wurden bei russischen Drohnenangriffen auf zwei Donau-Häfen in der Region Odessa Lagerhäuser und Getreidespeicher beschädigt.
Anwendung Tweetdeck von Onlinedienst X hinter Bezahlschranke gestellt
Der Onlinedienst X, vormals Twitter, hat die Anwendung Tweetdeck hinter die Bezahlschranke gestellt. Nutzer, die Tweetdeck seit Dienstagabend (Ortszeit) aufrufen wollten, wurden auf eine Anmeldeseite für kostenpflichtige Abonnements umgeleitet. Die Anwendung heißt demnach jetzt X Pro. Im Juli hatte X angekündigt, dass Tweetdeck ab August nur noch für Nutzerinnen und Nutzer mit Verifizierung aufrufbar sein werde. Die Verifizierung mit dem blauen Häkchen kostet 84 Dollar (rund 77 Euro) im Jahr.
Auch Bartsch zieht sich von Linken-Fraktionsspitze zurück
Die Krise bei der Linkspartei verschärft sich: Nach seiner Ko-Vorsitzenden Amira Mohamed Ali zieht sich auch Dietmar Bartsch zurück. Er werde bei den Vorstandswahlen am 4. September nicht mehr antreten, sagte Bartsch am Mittwoch in Berlin. Die Entscheidung, den Fraktionsvorsitz nach acht Jahren abzugeben, sei "lange vor der Bundestagswahl gefallen". Kritik an der Parteiführung, mit der Mohamed Ali ihren Rückzug begründet hatte, äußerte Bartsch nicht.
Gewerkschaft kündigt Warnstreiks bei Lieferando an
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Fahrerinnen und Fahrer von Lieferando für Donnerstag zu einem Warnstreik in Berlin aufgerufen. "Wir haben Lieferando im Februar zu Tarifverhandlungen über einen Mantel- und Entgelttarifvertrag aufgefordert. Seitdem verweigert uns Lieferando das Gespräch", erklärte NGG-Referatsleiter Mark Baumeister am Mittwoch. Arbeitnehmervertreter fordern 15 Euro Stundenlohn und bessere Arbeitsbedingungen für Lieferanten.
17-Jährige in Berlin durch Schwester und deren Freund zur Prostitution gezwungen
Eine damals 17-jährige Bulgarin soll in Berlin durch ihre Schwester und deren Freund zur Prostitution gezwungen worden sein. Die Staatsanwaltschaft erhob nach Angaben vom Mittwoch nun Anklage wegen Zuhälterei, Menschenhandels und Zwangsprostitution gegen das Paar - eine damals 19-Jährige und ihr 28 Jahre alter Partner. Die Ereignisse trugen sich Ende 2020 zu.
Bankkunden in Irland bekommen wegen Panne mehr Bargeld als Kontostand erlaubt
Die Bank of Ireland hat sich am Mittwoch für eine technische Panne entschuldigt, die es zahlreichen Kundinnen und Kunden ermöglichte, mehr Geld abzuheben als es der Kontostand erlaubte. Am Dienstagabend und bis in die Nacht standen die Kunden Schlange vor den Geldautomaten der Geschäftsbank. Die Polizei schritt mancherorts ein. Am Mittwoch wurde die Panne behoben.
150.000 Euro in bar bei illegalem Würfelspiel in Kölner Café beschlagnahmt
150.000 Euro in bar haben Polizisten bei einer illegalen Würfelspielrunde in einem Kölner Café beschlagnahmt. Wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilte, suchten Einsatzkräfte das Lokal im Stadtteil Köln-Kalk am Dienstagnachmittag "nach einem Hinweis aus der Bevölkerung" auf - und platzten mitten in das laufende Spiel.
Nach politisch motivierten Brandstiftungen 63-Jähriger in Berlin festgenommen
In Berlin ist ein 63-Jähriger verhaftet worden, der in den letzten Tagen zwei an die Opfer des Nationalsozialismus erinnernde Mahnmale sowie die Räume eines Vereins lesbischer Frauen in Brand setzte. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, nahmen Beamte den Mann am Dienstag an seiner Wohnanschrift im Süden von Berlin fest. Gegen ihn war bereits ein Haftbefehl erlassen worden. Die Taten räumte er den Angaben zufolge "umfänglich" ein.
Regierung bringt Rechtsgrundlage für Einschnitte beim Elterngeld auf den Weg
Die Bundesregierung hat die bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen angekündigten Einschnitte beim Elterngeld auf den Weg gebracht. Das Kabinett beschloss am Mittwoch den Entwurf von Finanzminister Christian Lindner (FDP) für ein Haushaltsfinanzierungsgesetz, wonach die Einkommensgrenze für den Anspruch auf Elterngeld auf jährlich 150.000 Euro halbiert wird. Der neue Grenzwert gilt für Personen mit gemeinsamem Elterngeldanspruch ebenso wie für Alleinerziehende.
Regierung legt mit kommunaler Wärmeplanung Baustein für Heizungsgesetz
Die Bundesregierung hat einen wichtigen Baustein zum umstrittenen Heizungsgesetz gelegt: Das Kabinett stimmte am Mittwoch für einen Gesetzentwurf zur kommunalen Wärmeplanung, die wiederum an das Gebäudeenergiegesetz geknüpft ist. Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende sollen so Gewissheit über die künftige Wärmeversorgung vor Ort erlangen und darüber, ob sie ihre Heizung anpassen müssen.
Eiskalte Engländerinnen crashen Australiens WM-Party
Englands Europameisterinnen als eiskalte Partycrasher haben Australiens Traum vom WM-Finale im eigenen Land platzen lassen. Die Lionesses bezwangen die Matildas im Hexenkessel von Sydney 3:1 (1:0) und spielen am Sonntag gegen Spanien (12.00 Uhr MESZ/ZDF) erstmals um den Fußball-Thron.
Lambsdorff setzt als neuer Botschafter in Moskau auf pragmatischen Austausch
Der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff setzt in seinem neuen Amt als Botschafter in Moskau auf einen pragmatischen Austausch mit der russischen Seite. Zwar sei die politische Lage enorm schwierig und die Ansichten über die Ukraine "könnten gar nicht unterschiedlicher sein", sagte Lambsdorff in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem ZDF. Dennoch zähle er "auf die professionellen Kontakte zu den Vertretern der russischen Regierung". Diplomatische Beziehungen seien "das Rückgrat von allem". Der 56-Jährige tritt am Mittwoch seinen Posten als Botschafter an.