Letzte Nachrichten
Reallöhne erstmals seit zwei Jahren wieder leicht gestiegen
Erstmals seit zwei Jahren sind die Reallöhne in Deutschland im Quartal von April bis Juni wieder gestiegen - wenn auch nur um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund sind die hohen Nominallohnsteigerungen im Quartal, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte: Sie legten um 6,6 Prozent zu, das ist der höchste Anstieg in einem Quartal seit 2008. Die Verbraucherpreise stiegen in dem Zeitraum um 6,5 Prozent.
Konsumklima "kommt nicht voran"
Die anhaltend hohe Inflation vor allem für Lebensmittel und Energie sorgt für eine auch weiterhin maue Konsumstimmung. "Das Konsumklima kommt nicht voran", erklärte am Dienstag das Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg. Nach einer leichten Verbesserung im August werde das Konsumklima im September wieder sinken, um 0,9 Punkte auf minus 25,5 Punkte.
Siegemund unterliegt Gauff - Kritik am Publikum
Qualifikantin Laura Siegemund (Metzingen) ist bei den US Open in New York trotz guter Leistung in der ersten Runde ausgeschieden. Die 35-Jährige unterlag am späten Montagabend (Ortszeit) im Arthur Ashe Stadium Mitfavoritin und Publikumsliebling Coco Gauff (USA) mit 6:3, 2:6, 4:6. In Flushing Meadows wartet Siegemund damit seit 2019 auf den Einzug in die zweite Runde.
Regionalpräsidenten von Spaniens Fußballverband fordern Rubiales' Rücktritt
Die Regionalpräsidenten des spanischen Fußballverbands RFEF haben Verbandschef Luis Rubiales nach dessen Kuss-Attacke auf Nationalspielerin Jenni Hermoso zum Rücktritt aufgefordert. Nach einem Treffen erklärten die Regionalpräsidenten am Montagabend, sie forderten Rubiales' "sofortigen" Rücktritt nach dessen "inakzeptablem Verhalten". Die spanische Staatsanwaltschaft kündigte indes Vorermittlungen an - sie wolle prüfen, ob es sich um einen "sexuellen Übergriff" handeln könnte. Die Vereinten Nationen bedauerten, dass es im Sport immer noch "Sexismus" gebe.
Lebender acht Zentimeter langer Wurm aus Gehirn von Frau herausoperiert
"Lebendig und sich windend" ist in Australien ein parasitärer Wurm aus dem Gehirn einer Frau herausoperiert worden. Wie die behandelnden Ärzte am Dienstag mitteilten, war bei der 64-jährigen Australierin wegen Gedächtnisproblemen eine Kernspintomografie des Gehirns vorgenommen. Auf den Aufnahmen erkannten die Mediziner zunächst nur eine "atypische Verletzung" im vorderen Teil des Gehirns. Bei der anschließenden OP zogen die überraschten Ärzte schließlich einen acht Zentimeter langen Rundwurm aus dem Gehirn.
Klingbeil fordert Regierung vor Klausur zu besseren Absprachen auf
Vor Beginn der Kabinetts-Klausur in Meseberg hat SPD-Chef Lars Klingbeil die Regierung aufgefordert, sich künftig an klarere Regeln des Umgangs miteinander zu halten. "Es ist meine Erwartung, dass man auch darüber redet, wie künftig Regieren geräuschloser vonstatten gehen kann, als es in den letzten Wochen der Fall war", sagte Klingbeil der "Rheinischen Post" vom Dienstag. Durch den "öffentlichen Streit zwischen einzelnen Ministerinnen und Ministern" sei "Verunsicherung in die Gesellschaft hineingesickert", sagte er - und fügte hinzu: "Damit muss einfach Schluss sein."
Djokovic im Eiltempo weiter - Auch Tsitspas in Runde zwei
Novak Djokovic hat die erste Aufgabe auf seiner Titel-Mission bei den US Open im Eiltempo gelöst. Der Grand-Slam-Rekordsieger aus Serbien setzte sich in der ersten Runde im Arthur Ashe Stadium ohne Mühe mit 6:0, 6:2, 6:3 gegen den Franzosen Alexandre Müller durch und trifft nun auf den Spanier Bernabe Zapata Miralles. Djokovic verwandelte nach nur 1:36 Stunden um 0:40 Uhr Ortszeit seinen ersten Matchball.
Drees fordert Verständnis für Fehler von Schiedsrichtern
Videobeweis-Chef Jochen Drees plädiert für einen verständnisvolleren Umgang in der Öffentlichkeit bei Fehlern von Schiedsrichtern. "Es gibt kein berufliches Feld, in dem keine Fehler passieren. Wir müssen bewirken, dass die Leute akzeptieren, dass Fehler bei Schiedsrichtern auftreten. Und dass wir nicht immer alles richtig machen können", sagte Drees im Fußball-Podcast der Ärzte Zeitung.
Wozniacki feiert erfolgreiches Comeback in New York
Die ehemalige Weltranglistenerste Caroline Wozniacki ist erfolgreich auf die Grand-Slam-Bühne zurückgekehrt und hat die zweite Runde der US Open in New York erreicht. Die 33 Jahre alte Dänin, die für das Majorturnier eine Wild Card erhalten hatte, besiegte die russische Qualifikantin Tatjana Prosorowa am späten Montagabend (Ortszeit) nach souveräner Vorstellung 6:3, 6:2.
Starker Start reicht nicht: Siegemund unterliegt Gauff
Qualifikantin Laura Siegemund (Metzingen) ist bei den US Open in New York trotz guter Leistung in der ersten Runde ausgeschieden. Die 35-Jährige unterlag am späten Montagabend (Ortszeit) im Arthur Ashe Stadium Mitfavoritin und Publikumsliebling Coco Gauff (USA) mit 6:3, 2:6, 4:6. In Flushing Meadows wartet Siegemund damit seit 2019 auf den Einzug in die zweite Runde.
Spanischer Fußballverband fordert Rubiales nach Kuss-Attacke zum Rücktritt auf
Der spanische Fußballverband RFEF hat Verbandschef Luis Rubiales nach dessen Kuss-Attacke auf Nationalspielerin Jenni Hermoso zum Rücktritt aufgefordert. Nach einem Treffen der RFEF-Regionalpräsidenten hieß es am Montagabend in einer Mitteilung, diese forderten Rubiales' "sofortigen" Rücktritt nach dessen "inakzeptablen Verhaltens". Die spanische Staatsanwaltschaft kündigte indes Vorermittlungen an - sie wolle prüfen, ob es sich um einen "sexuellen Übergriff" handeln könnte. Die Vereinten Nationen bedauerten, dass es im Sport immer noch "Sexismus" gebe.
Koalitionsausschuss in München tagt wegen Aiwanger-Affäre um Flugblatt
Wegen der Affäre um ein antisemitisch1es Flugblatt aus der Schulzeit des bayerischen Vizeregierungschefs Hubert Aiwanger (Freie Wähler) kommt am Dienstagvormittag in München der Koalitionsausschuss von CSU und Freien Wählern zusammen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bestellte das Gremium nach Angaben der Staatskanzlei am Montag ein. Im Anschluss ist eine Kabinettsitzung geplant, danach wird in einer Pressekonferenz (12.00 Uhr) über die Gespräche informiert.
Oberlandesgericht München urteilt erneut über IS-Rückkehrerin Jennifer W.
Im neuen Prozess gegen die IS-Rückkehrerin Jennifer W. will das Oberlandesgericht München am Dienstag (09.30 Uhr) ein Urteil verkünden. W. wurde bereits 2021 unter anderem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu zehn Jahren Haft verurteilt. Sie soll 2015 im Irak tatenlos dabei zugeschaut haben, wie ihr Mann ein versklavtes Mädchen in der prallen Sonne ankettete und das Kind starb.
Minister Heil stellt Empfehlung zu höherem Mindestlohn in Pflegebranche vor
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) stellt am Dienstag die Empfehlung der Pflegemindestlohn-Kommission für Beschäftigte der Pflegebranche vor (10.30 Uhr). Die Empfehlung der paritätisch besetzten Kommission soll dann von Heils Ministerium per Verfügung umgesetzt werden und die bisherige Mindestlohnregelung in der Branche ablösen, die im kommenden Januar ausläuft. Diese sah eine Tarifanhebung je nach Qualifizierungsstand der Beschäftigten auf 14,15 Euro bis 18,25 Euro pro Stunde vor. Sie trat im Mai 2022 in Kraft.
Bundeskabinett bei Klausur in Meseberg zu Wirtschaftslage und Digitalisierung
Die Ampel-Regierung kommt am Dienstag auf Schloss Meseberg in Brandenburg zu einer zweitägigen Kabinettsklausur zusammen (13.00 Uhr). Im Zentrum der Gespräche stehen am ersten Tag die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage sowie Impulse für Wirtschaft und Wachstum. Zudem befassen sich die Regierungsmitglieder mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Verwaltungsdigitalisierung und dem Thema "Datennutzbarkeit und Datenschutz".
Eminem verbietet republikanischem Präsidentschaftsbewerber Ramaswamy Rappen seines Songs
Der US-Rapper Eminem hat den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Vivek Ramaswamy aufgefordert, seine Musik nicht mehr für den Wahlkampf zu nutzen. Die für die Urheberrechte zuständige US-Behörde BMI erklärte in einem Schreiben, von dem zunächst "Daily Mail" berichtet hatte und dessen Echtheit gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigt wurde, dass sie "eine offizielle Anfrage" von Eminem erhalten habe. Darin fordert dieser den 38-jährigen Politiker auf, seine Stücke nicht mehr einzusetzen.
Klingbeil fordert Kabinett zu besseren Absprachen auf
Vor Beginn der Kabinetts-Klausur in Meseberg hat SPD-Chef Lars Klingbeil die Regierung aufgefordert, sich künftig an klarere Regeln des Umgangs miteinander zu halten. "Es ist meine Erwartung, dass man auch darüber redet, wie künftig Regieren geräuschloser vonstatten gehen kann, als es in den letzten Wochen der Fall war", sagte Klingbeil der "Rheinischen Post" vom Dienstag. Durch den "öffentlichen Streit zwischen einzelnen Ministerinnen und Ministern" sei "Verunsicherung in die Gesellschaft hineingesickert", sagte er - und fügte hinzu: "Damit muss einfach Schluss sein."
Wissing lehnt höhere Kostenbeteiligung des Bundes am Deutschlandticket ab
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat eine höhere Kostenbeteiligung des Bundes am Deutschlandticket abgelehnt und die Länder zum Sparen aufgefordert. "Der Bund hat viel Geld für das Deutschlandticket in die Hand genommen und wir haben auch die Regionalisierungsmittel erhöht", sagte Wissing dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag). Die Länder müssten jetzt zunächst bei den Verkehrsverbünden und den Vertriebskosten sparen, forderte er.
20-Jähriger in Uganda wegen "schwerer Homosexualität" angeklagt
In Uganda ist ein 20-Jähriger wegen "schwerer Homosexualität" angeklagt worden, was nach Auslegung des in diesem Jahr eingeführten umstrittenen Anti-LGBTQ-Gesetzes möglicherweise ein Kapitalverbrechen darstellen könnte. Der Mann sei in Soroti im Osten des Landes in Gewahrsam genommen worden, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag. Ihm wird zur Last gelegt, "eine illegale sexuelle Beziehung mit (...) einem 41-jährigen erwachsenen Mann" gehabt zu haben, heißt es in der Anklageschrift, die die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.
Spanischer Fußball-Verband fordert Rücktritt von Rubiales
Nach dem Kuss-Skandal hat Luis Rubiales wohl auch den letzten Rückhalt im spanischen Fußball verloren. Am Montagabend forderten die Chefs der Regionalverbände den Präsidenten der nationalen Föderation RFEF zum Rücktritt auf. "Nach den jüngsten Ereignissen und dem inakzeptablen Verhalten, das das Image des spanischen Fußballs ernsthaft beschädigt hat, fordern die Präsidenten, dass Luis Rubiales sofort als RFEF-Präsident zurücktritt", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes nach einer außerordentlichen Sitzung der Regionalpräsidenten.
Rune überraschend raus - Thiem besiegt Erstrundenfluch
Der Weltranglistenvierte Holger Rune ist bei den US Open in New York überraschend bereits in der ersten Runde gescheitert. Am Montag verlor der dänische Tennis-Youngster gegen den ungesetzten Spanier Roberto Carballes Baena mit 4:6, 6:4, 3:6, 2:6. Ex-Titelträger Dominic Thiem überstand dagegen zum ersten Mal seit über zwei Jahren wieder die erste Runde eines Grand Slams.
Macron bekennt sich zu offensiver Außenpolitik Frankreichs
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich zu einer offensiven Außenpolitik seines Landes in den kommenden Monaten bekannt. "Weder Paternalismus noch Schwäche, denn sonst werden wir nirgendwo mehr präsent sein", sagte Macron am Montag in einer zweistündigen Rede vor den versammelten französischen Botschaftern im Elysée-Palast in Paris. In seiner Rede bekräftigte Macron unter anderem die unnachgiebige Haltung seines Landes gegenüber den neuen Militärmachthabern im Niger - und gab den Verbleib des französischen Botschafters im Land trotz eines Ultimatums aus Niamey bekannt.
Libysche Außenministerin nach Treffen mit israelischem Kollegen entlassen
Wegen eines Treffen mit ihrem israelischen Kollegen Eli Cohen in Rom ist die libysche Außenministerin Nadschla al-Mangusch entlassen worden. Bis zum Beginn behördlicher Ermittlungen dürfe die bisherige Chefdiplomatin das nordafrikanische Land nicht verlassen, erklärte die libysche Behörde für innere Sicherheit (ISA)am Montag. Derweil zog das israelische Außenministerium seine Erklärungen über Ziele und Inhalte des Treffens zurück.
Trump muss mitten im Vorwahlkampf wegen mutmaßlicher Wahlverschwörung vor Gericht
Der frühere US-Präsident Donald Trump muss sich im kommenden März mitten im Vorwahlkampf wegen Wahlverschwörung vor Gericht verantworten. Die zuständige Bundesrichterin Tanya Chutkan setzte am Montag den 4. März als Auftakttermin für das Verfahren in Washington fest, das somit einen Tag vor dem als "Super Tuesday" bekannten Wahltag beginnen dürfte. An diesem Tag finden in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten Präsidentschaftsvorwahlen statt. Trump äußerte sich gewohnt aggressiv.
Bericht: Deutschland übertrifft Ziel für internationale Klimahilfen
Deutschland hat einem Bericht zufolge ein eigentlich erst für 2025 zugesagtes Ziel für internationale Klimahilfen schon im vorigen Jahr erreicht. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe) flossen 2022 insgesamt 6,3 Milliarden Euro, so viel wie nie. Die Mittel sollen ärmeren Staaten helfen, Folgen des Klimawandels zu bewältigen oder auf einen grüneren Entwicklungspfad einzuschwenken. Noch die alte Bundesregierung hatte 2021 die Anhebung der jährlichen Mittel auf sechs Milliarden Euro bis 2025 zugesagt.
Vuelta: Kämna verpasst Etappensieg - Evenepoel siegt und stürzt
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna hat bei der 78. Spanien-Rundfahrt einen Etappensieg knapp verpasst. Auf der Fahrt von Suria nach Arinsal/Andorra lag der Fahrer vom Team Bora-hansgrohe lange in einer Ausreißergruppe aussichtsreich in Führung, wurde aber kurz vor dem Ziel von der Favoritengruppe überholt. Den Etappensieg sicherte sich stattdessen Vuelta-Titelverteidiger Remco Evenepoel (Belgien/Soudal-Quick Step), der damit auch die Gesamtführung übernahm.
Ukraine meldet strategisch wichtige Rückeroberung im Süden des Landes
Die ukrainische Armee hat Angaben aus Kiew zufolge einen strategischen Erfolg beim Durchbrechen russischer Linien im Süden des Landes errungen. Das Dorf Robotyne in der Region Saporischschja sei "befreit worden", sagte die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar am Montag. Bei einem russischen Raketenangriff im Zentrum der Ukraine wurden unterdessen mindestens drei Menschen getötet, Moskau meldete den Abschuss von fünf ukrainischen Drohnen.
Richterin: Prozess gegen Trump wegen Wahlverschwörung beginnt im März 2024
Der Prozess gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Wahlverschwörung soll im März 2024 beginnen. Die zuständige Bundesrichterin Tanya Chutkan setzte am Montag den 4. März als Termin für den Prozessauftakt fest. Das Verfahren soll damit einen Tag vor dem als "Super Tuesday" bekannten Wahltag beginnen, an dem in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten Präsidentschaftsvorwahlen stattfinden.
Gesundheitsministerium rät zu Tests und Quarantäne bei Corona-Verdacht
Angesichts der steigenden Corona-Zahlen hat das Bundesgesundheitsministerium zu Vorsichtsmaßnahmen beim Auftreten einschlägiger Symptome geraten. Ein Ministeriumssprecher appellierte am Montag an Menschen mit Erkältungssymptomen, "dass sie sich testen lassen, dass sie sich in Quarantäne begeben, dass sie sich isolieren und keinen Kontakt haben". Ärztevertreter warnten derweil vor einem harten Corona-Winter.
Schwedisches Gericht klagt Russlandschweden wegen Spionage für Moskau an
Ein Gericht in Schweden hat am Montag einen Mann mit schwedischer und russischer Staatsbürgerschaft wegen des Verdachts auf Spionage für Moskau angeklagt. Der 60-jährige Sergei Skvortsov sei wegen "illegaler Geheimdienstaktivitäten" gegen die USA und Schweden angeklagt worden, hieß es in Gerichtsdokumenten. Justizminister Gunnar Strommer sprach von "außerordentlich ernsten" Vorwürfen.
Spaniens Staatsanwaltschaft kündigt Vorermittlungen gegen Rubiales an
Die spanische Staatsanwaltschaft hat nach der Kuss-Attacke auf Nationalspielerin Jennifer Hermoso Vorermittlungen gegen Fußball-Verbandschef Luis Rubiales angekündigt. Sie werde untersuchen, ob es sich dabei um einen "sexuellen Übergriff" handeln könnte, teilte die Staatsanwaltschaft des höchsten Strafgerichts am Montag mit. Rubiales' Mutter trat unterdessen aus Protest gegen die massive Kritik an ihrem Sohn in einen Hungerstreik.
Koalition einigt sich nach langem Streit: Kindergrundsicherung soll 2025 kommen
Die Kindergrundsicherung ist nach langem Streit unter Dach und Fach: Bis zu 5,6 Millionen armutsbedrohte Familien und ihre Kinder sollen ab 2025 ihnen zustehende Leistungen schneller und leichter bekommen. Für das erste Jahr werden dafür 2,4 Milliarden Euro veranschlagt, in den Folgejahren könnte die Summe bei stärkerer Inanspruchnahme steigen. Familienministerin Lisa Paus (Grüne), Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zeigten sich am Montag zufrieden mit dem erzielten Kompromiss.