Letzte Nachrichten
Vorliebe für "Unförmiges": Gérard Depardieu versteigert Kunstwerke
Der mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierte französische Schauspielstar Gérard Depardieu trennt sich von einem Großteil seiner Kunstsammlung. In seinem Besitz befinden sich zahlreiche Werke berühmter Künstler, unter anderem von Auguste Rodin, Marcel Duchamp und Joan Miró. Der Gesamtwert wird auf drei bis fünf Millionen Euro geschätzt. Die zweitägige Versteigerung im Auktionshaus Drouot in Paris soll am Mittwoch enden.
Schlag gegen Drogenhandel in Nordrhein-Westfalen und Hessen - fünf Festnahmen
Ermittlern ist in Nordrhein-Westfalen und Hessen ein Schlag gegen den organisierten Drogenhandel gelungen. Gegen fünf Männer im Alter zwischen 38 und 69 Jahren wurden Haftbefehle vollstreckt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln am Mittwoch mitteilten. Gegen sie liege der Verdacht des gewerbs- und bandenmäßgen Drogenhandels vor. Ermittelt werde gegen insgesamt 16 Verdächtige.
Stiftung Warentest: Unterschiede bei Wärmepumpen vor allem in der Effizienz
Viele Geräte überzeugen, die größten Unterschiede gibt es in der Effizienz und den genutzten Wärmemitteln. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Warentest nach ihrer Untersuchung von insgesamt sechs Luft-Wasser-Wärmepumpen, wie das Verbrauchermagazin am Mittwoch erklärte. Vier Geräte schnitten dabei gut ab, zwei erhielten die Note "befriedigend".
Baku: 192 aserbaidschanische Soldaten bei Militäroffensive in Bergkarabach getötet
Bei der Militäroffensive Aserbaidschans in der umstrittenen Kaukasusregion Bergkarabach sind Angaben aus Baku zufolge 192 aserbaidschanische Soldaten und ein Zivilist getötet worden. Mehr als 500 weitere aserbaidschanische Soldaten seien zudem verletzt worden, erklärte das Gesundheitsministerium am Mittwoch. Die pro-armenische Seite hatte 213 Tote der Kämpfe vermeldet. Somit wurden bei der Militäroffensive insgesamt mehr als 400 Menschen getötet.
Zahl der Kitas und der betreuten Kleinkinder leicht gestiegen
In Deutschland werden immer mehr Kinder unter drei Jahren in einer Kita betreut. Zum Stichtag 1. März waren 856.600 Kleinkinder in einer Kita, 17.900 oder 2,1 Prozent mehr als am 1. März 2022, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die Betreuungsquote der bis zu drei Jahre alten Kinder stieg damit von 35,5 Prozent auf 36,4 Prozent.
Ein Toter und mehrere Verletzte nach Streit in Gelsenkirchen
Nach einem Streit mit mehreren Beteiligten in Gelsenkirchen ist ein Mensch gestorben. Das teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Essen am Dienstagabend mit, nachdem sie zuvor bereits über mehrere Verletzte berichtet hatten. Wegen der körperlichen Auseinandersetzung im Stadtteil Bulmke-Hüllen waren die Beamten mit starken Kräften angerückt.
Brandenburgs Innenminister Stübgen will schnell stationäre Grenzkontrollen
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat erneut gefordert, die stationären Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien schnell umzusetzen. "Wir haben es mit einem massiv aufwachsenden Schlepper-Unwesen zu tun", sagte er am Mittwoch im Rundfunk Berlin-Brandenburg. Es sei dringend nötig, dass die Polizei direkt auf der Grenze eingreifen könne.
Schalke entlässt Trainer Reis
Fußball-Zweitligist Schalke 04 hat Trainer Thomas Reis entlassen. Die Königsblauen reagierten damit nach eigenen Angaben auf die "negativen Entwicklung der vergangenen Wochen". Der Bundesliga-Absteiger liegt nach sieben Spieltagen nur auf Rang 16 der Tabelle.
PFAS: FDP-Politikerin Skudelny gegen pauschale Beschränkung ewiger Chemikalien
Vor dem am Mittwochmittag im Kanzleramt stattfindenden Chemiegipfel hat die FDP-Umweltexpertin Judith Skudelny gefordert, die geplante Beschränkung sogenannter ewiger Chemikalien mit auf die Tagesordnung zu nehmen. Der aktuelle Regulierungsvorschlag auf EU-Ebene "hat das Potenzial, nicht nur die Energiewende auszubremsen, er hat auch massive Auswirkungen auf die Wirtschaft", sagte Skudelny der Nachrichtenagentur AFP. Es geht dabei um per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS).
Paus: Kindergrundsicherung wird mehr Kinder aus der Armut holen
Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) sieht in der geplanten Kindergrundsicherung eine Chance, mehr Kinder aus der Armut zu holen. Vorwürfe, das neue Angebot sei mit zu viel bürokratischem Aufwand verbunden, wies Paus am Mittwoch im Deutschlandfunk zurück. Der Gesetzentwurf soll am Vormittag vom Kabinett beschlossen werden.
Baerbock drängt auf Entsendung internationaler Beobachter nach Bergkarabach
Wenige Tage nach der Niederlage pro-armenischer Kämpfer gegen aserbaidschanische Truppen in Bergkarabach fordert Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die Entsendung von internationalen Beobachtern in die umkämpfte Kaukasusregion. "Niemand weiß wirklich, wie es den Menschen dort ergeht und was sie durchmachen müssen", erklärte Baerbock am Mittwoch. "Es braucht jetzt Transparenz und die Augen und Ohren der internationalen Gemeinschaft vor Ort. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir mit aller Kraft daran arbeiten, so rasch wie möglich Beobachterinnen und Beobachter zu entsenden."
Ancelotti kann sich Alonso als Real-Trainer vorstellen
Star-Trainer Carlo Ancelotti kann sich Xabi Alonso als seinen Nachfolger bei Real Madrid vorstellen. "Er kennt sich sehr gut mit dem Fußball auf hohem Niveau aus, er macht sich bei Bayer Leverkusen sehr gut, weil er den Fußball gut lesen kann, er hat die Fähigkeit dazu", sagte Ancelotti vor dem Heimspiel am Mittwoch gegen UD Las Palmas.
Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York
Die Buchungsplattform Airbnb erwartet keine größeren Probleme durch die Einschränkungen ihrer Aktivitäten in New York. Die US-Metropole sei "nur ein kleiner Teil" des Geschäfts und wie viele andere Städte bereits in der Pandemie "immer unwichtiger geworden", sagte Airbnb-Mitgründer Nathan Blecharczyk der "Süddeutschen Zeitung" vom Mittwoch.
Verbraucherstimmung geht weiter zurück - Konsumklima sinkt
Die anhaltend hohe Inflation hat die Stimmung unter den Verbraucherinnen und Verbrauchern weiter eingetrübt. Für das kommende Jahr sei daher "keine Erholung in Sicht", erklärte das Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg am Mittwoch. Für Oktober prognostizierte das GfK ein Konsumklima von minus 26,5 Punkten - 0,9 Punkte weniger als im September.
Musiala "traurig" über Flick-Aus beim DFB
Nationalspieler Jamal Musiala bedauert das Aus von Hansi Flick als Bundestrainer. "Hansi hat mich bei Bayern gepusht, ich habe mein Debüt unter ihm gefeiert. Er hat mir Vertrauen entgegengebracht, ich konnte immer offen mit ihm sprechen, habe ein super Feedback bekommen", sagte der Jungstar in einem Interview der Sport Bild.
Faeser verbietet rechtsextreme Gruppe "Artgemeinschaft"
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die rechtsextreme Gruppe "Die Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V." verboten. Einsatzkräfte der Polizei durchsuchten am Mittwochmorgen die Wohnungen von 39 Vereinsmitgliedern und Räumlichkeiten der Gruppe in zwölf Bundesländern, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Auch alle Teilorganisationen der "rechtsextremistischen, rassistischen und antisemitischen" Vereinigung seien verboten worden. Faeser sprach von einem "harten Schlag gegen den Rechtsextremismus und gegen die geistigen Brandstifter, die bis heute NS-Ideologien verbreiten".
Leipzigs Openda: "Wollen Bayern nochmal schlagen"
Stürmer Lois Openda vom DFB-Pokalsieger RB Leipzig geht selbstbewusst ins Topspiel gegen Bayern München. "Letztlich ist es egal, wer Favorit ist. Der Supercup war top. Aber wir wollen Bayern in diesem großen Spiel noch mal schlagen und werden alles dafür tun, dass ihre Reise nach Leipzig für sie so unangenehm wie möglich wird. In unserem Stadion darf sich niemand wohlfühlen außer uns", sagte Openda der Sport Bild.
Spaniens Weltmeisterinnen von Rekordkulisse empfangen
Die spanischen Fußball-Weltmeisterinnen sind im ersten Heimspiel nach ihrem Triumph von Sydney von einer Rekordkulisse empfangen worden. 14.194 Zuschauer feierten die Mannschaft am Dienstag beim 5:0 (2:0)-Sieg in der Nations League gegen die Schweiz in Cordoba - mehr Fans kamen zuvor noch nie auf spanischem Boden. Die Spielführerinnen Alexia Putellas und Irene Paredes präsentierten den jubelnden Anhängern die WM-Trophäe.
Kompromissvorschlag in Haushaltsstreit in den USA vorgelegt
Wenige Tage vor einer drohenden Haushaltssperre in den USA haben Senatoren von Demokraten und Republikanern einen Kompromissvorschlag für einen kurzfristigen Übergangshaushalt vorgelegt. Der am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichte Kompromiss würde eine Finanzierung der Bundesbehörden bis zum 17. November sicherstellen. Der Vorschlag umfasst auch rund sechs Milliarden Dollar (5,7 Milliarden Euro) an zusätzlichen Hilfen für die Ukraine. Präsident Joe Biden hatte den Kongress um 24 Milliarden Dollar gebeten. Die Erfolgschancen des Kompromissvorschlags im Repräsentantenhaus waren zunächst ungewiss.
Tuchel hofft auf Kim und Upamecano: "Knappes Rennen"
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel hofft mit Blick auf das Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei RB Leipzig auf die Rückkehr der angeschlagenen Innenverteidiger Min-Jae Kim und Dayot Upamecano. "Wir versuchen, sie fit zu bekommen, können es aber nicht garantieren", sagte Tuchel nach dem 4:0 (3:0) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Preußen Münster, das die beiden verpasst hatten.
Freund rechnet bald mit Neuer: "Nicht mehr weit"
Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund glaubt fest an eine baldige Rückkehr des lange verletzten Kapitäns Manuel Neuer. "Es ist nicht mehr weit. Es kann sich nur noch um Tage handeln", sagte Freund vor dem DFB-Pokalspiel des Rekordmeisters bei Drittligist Preußen Münster im ZDF. Er rechne mit dem 37 Jahre alten Keeper "nächste Woche bei der Mannschaft".
DFB-Frauen wollen Gewissheit - Gerücht um Kuntz
Der Knoten ist geplatzt, jetzt soll auch die Hängepartie um die Zukunft der Fußball-Bundestrainerin bald ein Ende finden. "Es ist für uns alle keine schöne Situation, dass man keine Gewissheit hat", sagte Mittelfeldspielerin Lena Lattwein nach dem 4:0 (2:0) gegen Island am Dienstagabend in Bochum.
Mindestens 100 Tote durch Brand in Festsaal bei Hochzeit im Irak
Durch einen Brand während einer Hochzeitsfeier im Nordwesten des Irak sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens 100 Menschen ums Leben gekommen. 150 weitere Menschen wurden bei dem Vorfall in einem Festsaal in der Ortschaft Hamdanijah in der Provinz Ninive verletzt, wie die amtliche irakische Nachrichtenagentur Ina berichtete. Es handele sich um eine "vorläufige Bilanz". Der Sprecher des irakischen Gesundheitsministeriums, Saif al-Badr, bestätigte die Zahlen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
EU-Parlamentspräsidentin dringt auf Einigung im Migrationsstreit
Europaparlaments-Präsidentin Roberta Metsola hat die Mitgliedsländer aufgerufen, das gemeinsame Asylsystem nach jahrelangem Streit unter Dach und Fach zu bringen. Beim Treffen der EU-Innenminister in Brüssel an diesem Donnerstag müssten "alle Anstrengungen unternommen werden, den Knoten zu durchschlagen", sagte die 44-Jährige in einem Interview mit AFP und anderen europäischen Nachrichtenagenturen.
Barmer-Report: Schmerzmitteltherapie oft unnötig riskant
Patientinnen und Patienten in Deutschland erhalten häufig eine für sie riskante Schmerzmitteltherapie. In falscher Kombination könnten Schmerzmittel gefährliche Wechselwirkungen haben, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Barmer-Arzneimittelreport. Auch entspreche die Schmerztherapie in vielen Fällen nicht den medizinischen Leitlinien. Das sind Handlungsempfehlungen, die Ärzten und Patienten bei der Entscheidungsfindung helfen sollen.
Bundessozialgericht entscheidet über Krebs als Berufskrankheit bei Rauchern
Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel verhandelt am Mittwoch (11.00 Uhr) zu der Frage, inwieweit langjähriges Rauchen zur Versagung einer Berufskrankheit bei Krebs führen kann. Der Kläger war langjähriger Raucher und arbeitete als Schweißer, unter anderem bei Fettbackgeräten. Zur Rissprüfung der Schweißnähte wurden Farbstoffsprays verwendet, die krebshaltige Stoffe enthielten. 2014 wurde bei ihm Harnblasenkrebs diagnostiziert. (Az. B 2 U 8/21 R)
Linder und Schulze stellen sich Fragen der Abgeordneten
Im Bundestag stellen sich am Mittwoch (13.00 Uhr) Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) den Fragen der Abgeordneten. Wie üblich beginnt die turnusmäßige Regierungsbefragung mit Statements der beiden beteiligten Kabinettsmitglieder. Lindners Befragung war eigentlich schon für die Vorwoche geplant, er musste allerdings wegen einer Corona-Infektion absagen.
Zweite Fernsehdebatte der US-Republikaner erneut ohne Trump
Erneut ohne den hoch favorisierten Ex-Präsidenten Donald Trump treten die führenden Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner am Mittwochabend (18.00 Uhr Ortszeit; Donnerstag 03.00 Uhr MESZ) in einer zweiten Fernsehdebatte gegeneinander an. An der vom Sender Fox Business übertragenen Diskussionsrunde nehmen sieben konservative Politiker teil, unter ihnen Floridas Gouverneur Ron DeSantis, der frühere Vizepräsident Mike Pence und die frühere UN-Botschafterin Nikki Haley.
Kabinett verabschiedet Kindergrundsicherung
Das Bundeskabinett will am Mittwoch (11.00 Uhr) den Gesetzesentwurf zur Kindergrundsicherung beschließen. Dieses zentrale sozialpolitische Vorhaben der Ampel-Koalition soll ab 2025 wesentliche Familienleistungen bündeln und leichter zugänglich machen. Das Kabinett wollte den Entwurf von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) bereits vor zwei Wochen verabschieden, dies wurde jedoch kurzfristig verschoben, da sich die Regierungsparteien in einigen Detailfragen noch nicht einige waren.
Vor Chemiegipfel: NRW-Ministerpräsident Wüst fordert "wettbewerbsfähigen Strompreis"
Vor dem Chemiegipfel im Kanzleramt am Mittwoch hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst vor einem Wohlstandsverlust gewarnt und eine Entlastung energieintensiver Unternehmen durch eine Senkung des Strompreises gefordert. "Für den Chemiestandort Deutschland ist es fünf vor zwölf. Damit steht auch unser Wohlstand auf der Kippe", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).
New Yorker Richter erklärt Trump des Finanzbetrugs schuldig
Ein Richter hat den früheren US-Präsidenten Donald Trump des Finanzbetrugs für schuldig erklärt. Der New Yorker Richter Arthur Engoron urteilte am Dienstag, Trump habe seine Vermögenswerte in der Vergangenheit absichtlich zu hoch angegeben, um an bessere Konditionen etwa für Kredite zu gelangen. Es handelt sich um eine Grundsatzentscheidung vor dem eigentlichen Beginn eines Zivilprozesses gegen den Ex-Präsidenten und Präsidentschaftsbewerber kommende Woche.
Tuchel bestätigt: Unterarm-Bruch bei Gnabry
Bayern München muss nach dem ungefährdeten Sieg im DFB-Pokal bei Drittligist Preußen Münster (4:0) lange auf Serge Gnabry verzichten. Der Fußball-Nationalspieler erlitt am Dienstagabend eine Fraktur im Unterarm und wird "mehrere Wochen fehlen", sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem Spiel bei Sky: "Er wird morgen in München operiert. Es ist schon bitter. Er ist ein wichtiger Spieler und ein super Charakter."