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Umstrittener designierter EU-Klimakommissar verspricht Engagement für CO2-Ziele
Der designierte EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra hat in seiner Anhörung vor dem EU-Parlament den Abgeordneten eine ambitionierte Klimaschutzpolitik versprochen. Vor den Abgeordneten in Straßburg sagte der im Parlament umstrittene niederländische Christdemokrat am Montag, "alle Instrumente" zu nutzen, um die CO2-Emissionen bis 2040 drastisch zu senken. Er werde "Kontinuität" in der europäischen Klimaschutzpolitik herstellen und gleichzeitig Industrie und Landwirten "die Hand reichen", sagte Hoekstra weiter.
BBL: Titelfavorit Bayern patzt in Oldenburg
Pokalsieger Bayern München hat im zweiten Saisonspiel der Basketball Bundesliga (BBL) überraschend die erste Niederlage einstecken müssen. Das Team des neuen Trainers Pablo Laso unterlag bei den EWE Baskets Oldenburg 67:77 (39:45). Herausragender Akteur bei Oldenburg war Charles Manning Jr. mit 20 Punkten. Für Bayern trafen die Weltmeister Isaac Bonga (16 Punkte) und Andreas Obst (14) am häufigsten.
Olympia in Paris ohne deutsche Turnerinnen-Riege
Die deutschen Kunstturnerinnen haben bei den Weltmeisterschaften in Antwerpen die Qualifikation für den olympischen Mannschaftswettbewerb 2024 in Paris knapp verpasst. Das Quintett des Deutschen Turner-Bundes kam bei den Welttitelkämpfen auf den 13. Platz, nur die besten zwölf Teams sind bei Olympia startberechtigt.
BBL: Alba mit souveränen Sieg beim Heimauftakt
Alba Berlin hat sein erstes Heimspiel der noch jungen Saison der Basketball Bundesliga (BBL) deutlich gewonnen. Das Team von Trainer Israel Gonzalez setzte sich am zweiten Spieltag mit 110:75 (59:40) gegen die Hakro Merlins Crailsheim durch und ist mit zwei Siegen vorerst Tabellenführer.
Trump zu Beginn des Betrugsprozesses vor Gericht erschienen
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist zum Auftakt des Betrugsprozesses gegen ihn und seine beiden ältesten Söhne in New York vor Gericht erschienen. Der 77-jährige Republikaner wies am Montag unmittelbar vor Beginn der Verhandlung den Vorwurf zurück, den Wert seiner Immobilien künstlich aufgeblasen zu haben, und richtete scharfe Attacken gegen den Richter und die Staatsanwältin. Trump, der 2024 erneut bei der Präsidentenwahl antreten will, droht in dem Zivilverfahren eine millionenschwere Geldstrafe.
UNO: Deutschland könnte 2024 Austragungsort von Weltklimakonferenz werden
Falls keine Einigung über ein osteuropäisches Land als Gastgeber der Weltklimakonferenz im kommenden Jahr erzielt wird, soll die Tagung in Deutschland stattfinden. Dies teilte ein Sprecher des UN-Klimasekretariats (UNFCCC), das seinen Sitz in Bonn hat, am Montag mit. Eine Entscheidung solle idealerweise bei der COP28 Ende November in Dubai fallen. Die nach Regionen rotierende Veranstaltung findet jährlich statt.
EU-Außenminister bekräftigen in Kiew Solidarität mit der Ukraine
Mit einem außergewöhnlichen Solidaritätsbesuch in Kiew haben die Außenminister von 24 der 27 EU-Mitgliedstaaten der Ukraine am Montag ihre langfristige Unterstützung zugesagt - und die Beitrittsperspektive des Landes bekräftigt. Ziel sei es, "unsere Solidarität und unsere Unterstützung für das ukrainische Volk auszudrücken", sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte, die Zukunft der Ukraine liege in der EU, die sich bald "von Lissabon bis Luhansk" erstrecken werde.
Kongolesischer Friedensnobelpreisträger Mukwege will Staatspräsident werden
Der Arzt und Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege will bei der für Dezember geplanten Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo antreten. "Unserem Land geht es schlecht", sagte der 68-Jährige am Montag bei der Ankündigung seiner Kandidatur vor hunderten Anhängern in der Hauptstadt Kinshasa. "Wir können mit dem Handeln nicht warten."
Frankreich bekommt 238 neue Gendarmerie-Brigaden
Frankreich bekommt 238 neue Gendarmerie-Brigaden, ein Großteil davon in Form mobiler Teams in ländlichen Gebieten. "Die Menschen brauchen Ihre Anwesenheit, weil sie beruhigt, weil sie abschreckt, weil sie begleitet", sagte Macron am Montag vor Gendarmen im südfranzösischen Tonneins.
Hertha gibt Gersbeck eine zweite Chance
Hertha BSC gibt seinem Torhüter Marius Gersbeck, der sich zuletzt wegen einer körperlichen Auseinandersetzung im Trainingslager vor Gericht verantworten musste, eine zweite Chance. Dies bestätigte der Fußball-Zweitligist am Montag, knüpfte diese Entscheidung jedoch an "strenge Verhaltensregeln in Öffentlichkeit und Privatleben". Zudem werde Gersbeck "hart sanktioniert".
Medizin-Nobelpreis für mRNA-Forschung an Wissenschaftler aus Ungarn und den USA
Die ehemalige Biontech-Vizepräsidentin Katalin Karikó und der US-Wissenschaftler Drew Weissman erhalten für ihre Grundlagenforschung zur mRNA-Technologie den Medizin-Nobelpreis. Die Preisträger hätten mit ihrer Arbeit dazu beigetragen, "in einem beispiellosen Tempo Impfstoffe anlässlich einer der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit in der Neuzeit zu entwickeln", gab das Nobel-Komitee am Montag in Stockholm mit Blick auf die Corona-Pandemie bekannt.
Playmobil-Mutterkonzern baut in Deutschland rund 370 Stellen ab
Der Mutterkonzern des Spielzeugherstellers Playmobil, die Horst Brandstätter Holding, baut in Deutschland bis 2025 etwa 370 Stellen an. Wie das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Zirndorf am Montag mitteilte, entspricht dies etwa 16 Prozent der Belegschaft in Deutschland. Neben Standorten zur Herstellung von Playmobil betrifft der Personalabbau demnach auch das Tochterunternehmen Lechuza, das unter anderem Pflanzgefäße sowie Pflanzensubstrate herstellt.
Putellas vor Gericht: Auf Hermoso wurde Druck ausgeübt
Der frühere Präsident des spanischen Fußball-Verbandes, Luis Rubiales, hat nach dem erzwungenen Kuss mit Jenni Hermoso offenbar Druck auf die Weltmeisterin ausgeübt. Dies geht aus Aussagen der ehemaligen Weltfußballerin Alexia Putellas und Co. vor Gericht hervor. Putellas, Irene Paredes und Misa Rodriguez bestätigten, dass Rubiales und dessen Gefolge Hermoso unter Druck gesetzt hätten, um den mittlerweile zurückgetretenen Präsidenten im besseren Licht dastehen zu lassen.
Trump attackiert zum Auftakt von Betrugsprozess Richter und Generalstaatsanwältin
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat zum Auftakt des Zivilprozesses gegen ihn wegen Betrugsvorwürfen den zuständigen Richter und die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York scharf attackiert. Richter Arthur Engoron sei ein "schurkischer Richter", sagte Trump am Montag vor dem Gerichtssaal in New York zu Journalisten. Generalstaatsanwältin Letitia James - eine Afroamerikanerin - sei "rassistisch" und eine "Horror-Show".
Mit Auto gerammt und zugetreten: Mann tötet Ehefrau und verletzt Sohn
Ein 25-Jähriger hat in Duisburg seine Ehefrau und seinen etwa eineinhalbjährigen Sohn absichtlich mit einem Auto gerammt und seine Partnerin anschließend mit Schlägen und Tritten getötet. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilten, starb die 19-Jährige an Kopfverletzungen in Folge dieser Attacken. Das gemeinsame 17 Monate alte Kind des Paares wurde bei der Tat auf offener Straße am Sonntag lebensgefährlich verletzt.
Hoch verschuldeter Evergrande-Konzern beantragt Wiederaufnahme von Aktienhandel
Der hoch verschuldete chinesische Evergrande-Konzern hat die Wiederaufnahme des Aktienhandels an der Hongkonger Börse beantragt. "Der Vorstand ist der Ansicht, dass der Betrieb des Unternehmens normal verläuft", erklärte der Baukonzern am Montag. Der Handel mit den Konzernanteilen solle daher am Dienstag um 9.00 Uhr (Ortszeit, 3.00 Uhr MESZ) wieder anlaufen.
Trump zu Zivilprozess wegen Finanzbetrugs an New Yorker Gericht eingetroffen
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist zum Auftakt des Zivilprozesses gegen ihn wegen Betrugsvorwürfen in New York am Gericht eingetroffen. Der 77-jährige Republikaner wurde am Montag von seinem Trump Tower in Manhattan in einer Wagenkolonne zu dem Gerichtsgebäude gefahren, wie Live-Aufnahmen zeigten. Trump hatte am Sonntagabend angekündigt, er werde am Prozessauftakt teilnehmen, "um für meinen Namen und für meinen Ruf zu kämpfen".
UEFA führt Frauen-Mindeststandards ein
Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) Mindeststandards für Frauen-Nationalmannschaften eingeführt. "Das ist ein wichtiger Meilenstein, aber wir blicken bereits auf die nächsten Schritte voraus", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin: "Während wir vorankommen, wird sich die UEFA weiterhin voll und ganz für die Unterstützung unserer Mitgliedsverbände und die Stärkung der Spielerinnen einsetzen."
Pro-russischer Politiker Fico mit Regierungsbildung in der Slowakei betraut
Nach der Parlamentswahl in der Slowakei ist der pro-russische Ex-Regierungschef Robert Fico mit der Regierungsbildung betraut worden. Präsidentin Zuzana Caputova erteilte dem 59-jährigen Chef der linkspopulistischen Partei Smer-SD den Auftrag, im Parlament eine Mehrheit zu bilden und eine neue Regierung aufzustellen. Als Staatsoberhaupt sei es ihre Aufgabe, das Ergebnis von Wahlen zu respektieren und das Funktionieren der verfassungsmäßigen Institutionen zu gewährleisten, erklärte die liberale Politikerin.
Warnung vor Praxenkollaps: Ärzte protestieren gegen Gesundheitspolitik
Wegen der Gesundheitspolitik der Bundesregierung haben am Montag niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Deutschland protestiert. Der Ärzteverband Virchowbund und weitere Berufsverbände riefen dazu auf, Praxen am Brückentag geschlossen zu halten. In Berlin zogen Mediziner zum Gesundheitsministerium, um dort symbolisch ihre weißen Kittel niederzulegen.
Bis 2026: Barcelona verlängert mit Supertalent Yamal
Spaniens Topklub FC Barcelona hat den Vertrag mit seinem Supertalent Lamine Yamal vorzeitig bis 2026 verlängert und ihn mit einer Ausstiegsklausel von einer Milliarden Euro ausgestattet. Das gaben die Katalanen am Donnerstag bekannt.
Ostbeauftragter: Bedingungen für ökonomische Entwicklung im Osten gut wie nie
Die Ausgangsbedingungen zur wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands sind nach Ansicht des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), heute besser denn je seit der Wiedervereinigung. "Sie waren noch nie so gut wie jetzt", sagte er in einem am Montag veröffentlichten Podcast der SPD-Bundestagsfraktion. In Ostdeutschland gebe es aus Sicht großer Unternehmen zwei entscheidende Standortvorteile in Form von "Platz" sowie "grüner Energie".
IEA-Chef Birol: Geopolitische Spannungen gefährden Klimaziele
Um die Erderwärmung zu begrenzen, braucht es dem Chef der Internationalen Energie-Agentur (IEA), Fatih Birol, zufolge mehr internationale Kooperation. Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens sei weiterhin erreichbar, sagte Birol am Montag beim Internationalen Klima- und Energie-Gipfel in Madrid. Doch "geopolitische Spannungen" innerhalb der internationalen Gemeinschaft gefährdeten die Anstrengungen für den Klimaschutz.
Ringen um Migrationspolitik: Leistungskürzungen oder leichtere Arbeitsaufnahme
Das Ringen um die Migrationspolitik geht weiter. Vor allem Unionspolitiker bekräftigten ihre Forderungen nach Maßnahmen zur Verringerung des Zuzugs von Geflüchteten und Einschränkungen von Sozialleistungen für sie. Die Grünen drangen erneut auf den Abbau von Hemmnissen für die Arbeitsaufnahme.
EU-Außenminister betonen bei Sondersitzung in Kiew langfristige Unterstützung
Die EU-Außenminister haben am Montag eine nicht angekündigte Sondersitzung in Kiew abgehalten und dabei der Ukraine ihre langfristige Unterstützung zugesagt. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sprach im Onlinedienst X (vormals Twitter) von einem "historischen Treffen", bei dem es darum gehe, "unsere Solidarität und unsere Unterstützung für das ukrainische Volk auszudrücken". Bundesaußenministern Annalena Baerbock (Grüne) warb mit Blick auf die kalte Jahreszeit für einen "Winterschutzschirm" für die Ukraine.
Medizin-Nobelpreis geht an Karikó und Weissman für Forschung zu Corona-Impfstoffen
Für ihre wegweisende Forschung, die zur Entwicklung von Corona-Impfstoffen führte, werden die Ungarin Katalin Karikó und der US-Wissenschaftler Drew Weissman mit dem diesjährigen Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Die Preisträger hätten mit ihrer Forschung zur mRNA-Technologie dazu beigetragen, "in einem beispiellosen Tempo Impfstoffe anlässlich einer der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit in der Neuzeit zu entwickeln", gab das Nobel-Komitee am Montag in Stockholm mit Blick auf die Corona-Pandemie bekannt. Beide Preisträger zeigten sich überrascht.
Alternde Bevölkerung und schlechtes Internet: Deutsche Innovationskraft schwindet
Die alternde Bevölkerung, relativ wenige Firmenneugründungen und eine lückenhafte digitale Infrastruktur wirken sich auf die Innovationskraft Deutschlands aus. Im europäischen Vergleich der Bank ING Diba liegt Deutschland deshalb abgeschlagen auf dem 16. Platz. Wie das Geldinstitut am Montag in Frankfurt am Main mitteilte, stagniert die Innovationskraft trotz hoher Forschungsaktivität aufgrund "struktureller Schwachstellen". Deutschland solle daher in Glasfasernetze investieren und die Fachkräfteeinwanderung fördern.
Union vor 70.000 Fans: "Da musst du dich freuen"
Trainer Urs Fischer von Union Berlin hofft auf einen Schub durch über 70.000 Fans beim Champions-League-Heimspiel gegen Sporting Braga. "Da musst du dich freuen. Man weiß, wie wichtig Fans für uns sind. Das Vertrauen ist im Moment nicht allzu groß, da braucht es den zwölften Mann", sagte Fischer vor der Partie am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN) im Berliner Olympiastadion.
Französische Rüstungsindustrie liefert zusätzliche Caesar-Systeme an Ukraine
Frankreichs Rüstungsindustrie hat mit der Ukraine ein gutes Dutzend Verträge über die Lieferung zusätzlicher Artilleriesysteme, Drohnen, Ersatzteile und Amphibienfahrzeuge unterzeichnet. Diese seien ein Ergebnis des internationalen Forums der Verteidigungsindustrie, hieß es am Montag aus übereinstimmenden Quellen. So will Nexter, das zur deutsch-französischen Holding KNDS gehört, sechs zusätzliche Artilleriesysteme vom Typ Caesar liefern.
Millionen Corona-Tote verhindet: Lauterbach lobt Nobelpreis für Impfforscher
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Nobel-Auszeichnung der Impfwissenschaftler Katalin Karikó und Drew Weissman gelobt. "Eine bessere Wahl für Nobelpreis Medizin könnte es nicht geben", erklärte er am Montag im Kurznachrichtendienst X. Ohne die Forschung der beiden zur mRNA-Technologie "wären Millionen Menschen mehr an Covid gestorben".
Freund über Boateng: "Private Geschichte kein großes Thema"
Bayern München will im Fall einer möglichen Verpflichtung von Jerome Boateng noch in dieser Woche eine Entscheidung treffen. Der neu aufzurollende Gerichtsprozess gegen den Weltmeister von 2014 soll die diese nicht maßgeblich beeinflussen. Das bekräftigte Sportdirektor Christoph Freund vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel beim FC Kopenhagen (Dienstag, 21.00 Uhr/Prime Video).
Merkel: Kein Verständnis für Profilierung auf Kosten von Migranten
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen eine politische Profilierung auf Kosten von Migrantinnen und Migranten gewandt. Kein Verständnis äußerte Merkel daher in einem Interview für die ZDF-Dokumentation "Am Puls mit Mitri Sirin" in diesem Zusammenhang für die Wählerschaft der AfD. Zugleich betonte sie, dass alle, die dauerhaft in Deutschland leben, auch zu Deutschland gehören.