Letzte Nachrichten
Nach Aufschub wegen Krankheit: Madonna startet Welttournee in London
Dreieinhalb Monate nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus wegen einer bakteriellen Infektion startet Pop-Ikone Madonna am Samstag ihre teilweise verschobene und von den Fans herbeigesehnte Welttournee. Die insgesamt sechs Monate dauernde Tour beginnt am 14. Oktober mit einem Konzert in der Londoner O2-Arena und wird die 65-Jährige durch Europa und Nordamerika führen. Mit der "Celebrations"-Tournee feiert Madonna ihr 40-jähriges Jubiläum.
Vor Debüt: Nagelsmann übt Hymne
Julian Nagelsmann hat sich auf sein Debüt als Bundestrainer auch abseits des Platzes auf ganz besondere Weise vorbereitet. "Ich habe kurz die Nationalhymne noch mal geübt, dass die sitzt", sagte der 36-Jährige mit einem Schmunzeln vor dem Duell mit den USA am Samstag (21.00 Uhr/RTL) in Hartford/Connecticut.
Altkanzler Schröder sieht SPD auf falschem Weg und fordert "mehr eigenes Profil"
Altbundeskanzler Gerhard Schröder sieht die SPD auf einem falschen Kurs und hält mit Blick auf die Wahlniederlagen in Bayern und Hessen eine andere Politik für nötig. "Nur alles zusammenzuhalten ist etwas wenig", sagte Schröder der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) und forderte von seiner Partei mehr "eigenes Profil".
Nagelsmann deckt die Karten auf - Kimmich fällt aus
Julian Nagelsmann deckt die Karten auf: Der neue Fußball-Bundestrainer offenbart bei seiner Premiere gegen die USA in Hartford/Connecticut am Samstag (21.00 Uhr MESZ/RTL) seine Aufstellung und Spielidee. Seine Startelf kann in den Details nur erahnt werden, auf den eigentlich eingeplanten, aber erkälteten Joshua Kimmich muss er verzichten. Sicher ist: Im Tor wird Marc-Andre ter Stegen stehen.
Ägyptischer Oppositionspolitiker gibt Bewerbung um Präsidentenamt auf
Der ägyptische Oppositionspolitiker Ahmed al-Tantawi gibt seine Bewerbung um das Präsidentenamt auf. Seit der Ankündigung seiner Absicht, gegen den amtierenden Staatschef Abdel Fattah al-Sisi anzutreten, konnte al-Tantawi nur 14.000 der 25.000 nötigen Unterstützungsbekundungen sammeln, die für die Registrierung seiner Kandidatur erforderlich sind, teilte sein Wahlkampfmanager am Freitag mit.
Union sieht Treffen mit Scholz zu Migration positiv - Merz: Bald neue Gespräche
Die Union hat das Spitzentreffen zur Migrationspolitik im Kanzleramt positiv bewertet. Es sei "in einer guten Atmosphäre" verlaufen, sagte CDU-Chef Friedrich Merz am Freitagabend im ZDF. Er habe den Eindruck, "dass der Bundeskanzler jetzt wirklich ernsthaft über die Begrenzung des Zuzugs nach Deutschland sprechen will". Beide Seiten hätten vereinbart, sich "in Kürze" wieder zu treffen.
Trump-Verbündeter Jim Jordan von US-Republikanern für Kongressspitze nominiert
Bei der chaotischen Suche nach einem neuen Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses haben die Republikaner jetzt den rechten Hardliner Jim Jordan nominiert. Der Verbündete von Ex-US-Präsident Donald Trump setzte sich am Freitag bei einer internen Abstimmung der Republikaner-Fraktion gegen seinen Rivalen Austin Scott durch, wie Parteivertreter mitteilten. Unklar ist aber, ob der 59-Jährige im Plenum der Kongresskammer auf die notwendige Mehrheit kommen wird.
Trio um Frankreich qualifiziert - Österreich muss warten
Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat den ersten Matchball fürs EM-Ticket nicht genutzt - und musste im eigenen Stadion den Belgiern und Dreierpacker Dodi Lukebakio beim Jubeln zusehen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick verlor 2:3 (0:1) gegen Belgien, das seinerseits die Qualifikation für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland perfekt machte. Auch Vize-Weltmeister Frankreich und Portugal beseitigten die letzten Zweifel - die Niederländer müssen dagegen zittern.
Tödlicher Messerangriff auf Lehrer in Frankreich
An einer Schule in Arras in Nordfrankreich hat ein Messerangreifer am Freitag einen 57 Jahre alten Lehrer erstochen und drei weitere Menschen verletzt. Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Messerangriff als einen Akt des "islamistischen Terrorismus". Der Angreifer wurde festgenommen. Es handelt sich um einen aus dem Kaukasus stammenden, etwa 20 Jahre alten ehemaligen Schüler der Schule, der wegen seiner Radikalisierung vom französischen Geheimdienst überwacht worden war.
US-Literaturnobelpreisträgerin Louise Glück mit 80 Jahren gestorben
Die US-Lyrikerin und Literaturnobelpreisträgerin Louise Glück ist tot. Die Schriftstellerin starb im Alter von 80 Jahren, wie eine Sprecherin der US-Universität Yale, an der Glück lehrte, am Freitag bestätigte. Die Autorin war 2020 mit dem Literaturnobelpreis geehrt worden.
US-Republikaner nominieren Trump-Verbündeten Jim Jordan für Kongressspitze
Bei der chaotischen Suche nach einem neuen Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses haben die Republikaner jetzt den rechten Hardliner Jim Jordan nominiert. Der Verbündete von Ex-US-Präsident Donald Trump setzte sich am Freitag bei einer internen Abstimmung der Republikaner-Fraktion gegen seinen Rivalen Austin Scott durch, wie Parteivertreter mitteilten. Unklar ist aber, ob Jordan im Plenum der Kongresskammer auf die notwendige Mehrheit kommen wird.
Treffen zu Migration im Kanzleramt beendet - Union legt Forderungskatalog vor
Das Spitzentreffen zur Migrationspolitik im Kanzleramt ist beendet. Die Gespräche von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit Unionsfraktionschef Friedrich Merz und den Ministerpräsidenten aus Hessen und Niedersachsen, Boris Rhein (CDU) und Stephan Weil (SPD), seien in "guter und konstruktiver" Atmosphäre verlaufen, hieß es am Freitagabend aus Unionskreisen. Die Unionsvertreter legten Scholz demnach "ein umfassendes Maßnahmenpapier zur Begrenzung der illegalen Migration" vor.
Netanjahu: Derzeitige Angriffe sind "erst der Anfang"
Die derzeitigen israelischen Angriffe auf den Gazastreifen sind nach Angaben von Regierungschef Benjamin Netanjahu "erst der Anfang". In einer Fernsehansprache sagte er am Freitagabend: "Unsere Feinde haben gerade erst begonnen, den Preis zu bezahlen. Ich kann nicht enthüllen, was passieren wird, aber ich kann sagen, dass das jetzt erst der Anfang ist."
Eurojackpot von gut 54 Millionen Euro geht nach Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg hat ein Lottospieler den Eurojackpot geknackt und gut 54 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Freitagabend mitteilte, hatte der Sieger oder die Siegerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 16, 23, 30, 37 und 41 sowie die Eurozahlen 2 und 9. Dafür gibt es 54.233.217,90 Euro.
Neuer Wettkampf bei US-Republikanern um Kongress-Spitze
Nach dem Rückzug des erzkonservativen US-Abgeordneten Steve Scalise als Kandidat für den Vorsitz des Repräsentantenhauses bewerben sich zwei andere Republikaner um den Posten. Bei einem Treffen der Republikaner-Fraktion warben am Freitag der rechte Hardliner Jim Jordan, der Scalise am Mittwoch bei einer internen Abstimmung unterlegen war, und der wenig bekannte Abgeordnete Austin Scott um die Unterstützung ihrer Parteikollegen.
Israel bestreitet Einsatz von Phosphorbomben im Gazastreifen und im Libanon
Israel hat Vorwürfe von Menschenrechtsorganisationen zurückgewiesen, wonach es im Gazastreifen Phosphorbomben einsetzt. "Wir weisen diese Beschuldigungen zurück, wir haben weißen Phosphor weder im Gazastreifen noch im Libanon verwendet", sagte ein israelischer Militärsprecher am Freitag. Unter Berufung auf Videos und Interviews mit zwei Menschen, die die Angriffe beobachtet haben wollen, beschuldigt Human Rights Watch Israel des Einsatzes dieser Waffen, die schwere Verbrennungen verursachen können.
Nawalny-Anwalt in Russland inhaftiert und Wohnungen durchsucht
Die russischen Justizbehörden haben am Freitag einen Anwalt des inhaftierten Oppositionellen Alexej Nawalny festgenommen und die Wohnungen von zwei weiteren Nawalny-Anwälten durchsucht. Es handele sich um "Schritte zur vollständigen Isolation Nawalnys", sagte der im Exil lebende Nawalny-Vertraute Iwan Schdanow. Demnach muss der Anwalt Igor Serunin mindestens bis zum 13. Dezember in Untersuchungshaft bleiben, seine Wohnung sowie die der Anwälte Wadim Kobsew und Alexej Lipzer seien durchsucht worden.
USA: Nordkorea hat Russland "mehr als tausend Container" Militärausrüstung geliefert
Nordkorea hat Russland nach US-Angaben "mehr als tausend Container" mit militärischer Ausrüstung und Munition für den Krieg gegen die Ukraine geliefert. "Wir haben jetzt die Information, dass Nordkorea Russland Waffen für einen Einsatz in der Ukraine geliefert hat", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, am Freitag zu Journalisten. Die Container seien "in den vergangenen Wochen" per Schiff von Nordkorea nach Russland gebracht worden.
Angriffe auf Israel: Bundesregierung organisiert weitere Sonderflüge aus Nahem Osten
Angesichts der eskalierenden Lage in Nahost hat die Bundesregierung weitere Sonderflüge zur Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Israel organisiert. Für Sonntag sind zwei Condor-Sonderflüge aus der jordanischen Stadt Akaba an der Grenze zu Israel geplant, wie das Auswärtige Amt am Freitag in Berlin mitteilte. Zudem sei das Ministerium mit der Lufthansa wegen möglicher zusätzlicher Sonderflüge im Gespräch. Auch die Bundeswehr hält sich für den Fall einer weiteren Verschärfung der Lage bereit.
Schon vor erwarteter Großoffensive israelische Boden-Einsätze im Gazastreifen
Bereits vor ihrer erwarteten Großoffensive im Gazastreifen sind israelische Bodentruppen zu vereinzelten Einsätzen in das Palästinensergebiet eingedrungen. Die Einsätze hätten der Suche nach "vermissten Personen" sowie nach "Terroristen" und deren Waffen gedient, gab die Armee am Freitag bekannt. Zugleich rief sie mehr als eine Million Palästinenser im Norden des Gazastreifens auf, das Gebiet zu verlassen.
Moukoko im Alleingang: U21 siegt auch in Bulgarien
Immer wieder Youssoufa Moukoko: Mit der nächsten Galavorstellung hat der Angreifer von Borussia Dortmund die U21 im Alleingang zum zweiten Sieg in der Quali für die EM 2025 in der Slowakei geführt. In Sofia gewann die DFB-Auswahl dank Moukokos Dreierpacks gegen Bulgarien 3:2 (1:1) und übernimmt mit sechs Punkten die Spitze der Gruppe D.
Biden will US-Geiseln in Gewalt der Hamas freibekommen
US-Präsident Joe Biden hat versprochen, sich für die von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verschleppten US-Geiseln einzusetzen. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um sie nach Hause zu bekommen, wenn wir sie finden können", sagte Biden in einem Interview mit der Nachrichtensendung "60 Minutes" des US-Senders CBS, das am Freitag in Auszügen veröffentlicht wurde. Das Schicksal der Betroffenen gehe ihm sehr nahe.
Ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Messerangriff an französischer Schule
In einer Schule in Arras in Nordfrankreich hat ein Messerangreifer am Freitag einen Lehrer erstochen und zwei weitere Menschen schwer verletzt. Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Messerangriff als einen Akt des "islamistischen Terrorismus". Der Angreifer, ein ehemaliger Schüler mit tschetschenischen Wurzeln, wurde festgenommen. Seine Radikalisierung war den Behörden bekannt.
Baerbock spricht in Israel mit Angehörigen deutscher Hamas-Geiseln
Bei ihrem Besuch in Israel hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) Angehörige deutscher Hamas-Geiseln getroffen und die radikale Palästinenserorganisation aufgerufen, alle verschleppten Menschen freizulassen. "Lassen Sie diese unschuldigen Menschen, lassen Sie diese unschuldigen kleinen Mädchen frei", sagte Baerbock am Freitag in Tel Aviv. Während ihres Besuches musste die Ministerin wegen Raketenalarms in einen Schutzraum, am Abend wollte sie weiter nach Kairo reisen.
Armee: In vergangenen 24 Stunden Einsätze israelischer Bodentruppen im Gazastreifen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 24 Stunden im Gazastreifen Einsätze mit Bodentruppen ausgeführt. Die Einsätze hätten der Suche nach "vermissten Personen" sowie nach "Terroristen" und deren Waffen gedient, teilte die Armee am Freitag mit. Bei ihrem Großangriff auf Israel am Samstag vergangener Woche hatte die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas etwa 150 Geiseln aus Israel in den Gazastreifen verschleppt.
Faeser: Alle Instrumente gegen Hamas-Unterstützer nutzen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat Bundesländer und Sicherheitsbehörden aufgefordert, konsequent gegen Unterstützer der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas vorzugehen. "Alle versammlungsrechtlichen Instrumente müssen genutzt werden, um Terrorpropaganda und Gewalt zu verhindern", sagte Faeser am Freitag in Berlin nach Beratungen mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern. Sie forderte auch, Hamas-Anhänger nach Möglichkeit auszuweisen.
US-Außenminister ruft Israel zu Schutz von Zivilbevölkerung in Gazastreifen auf
US-Außenminister Antony Blinken hat Israel aufgefordert, bei Gegenangriffen auf den Gazastreifen nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas Rücksicht auf die Zivilbevölkerung zu nehmen. "Wir haben die Israelis dazu gedrängt, jede erdenkliche Vorsichtsmaßnahme zu ergreifen, um Schaden für Zivilisten zu vermeiden", sagte Blinken am Freitag bei einem Besuch in Katar.
US-Wetterdienst: 2023 wohl das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen
2023 wird nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA nahezu sicher das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liege bei "mehr als 99 Prozent", erklärte die NOAA am Freitag. Demnach war der September der vierte Monat in Folge mit weltweiten Rekordtemperaturen. Er war sogar wärmer als der durchschnittliche Juli der Jahre 2001 bis 2010. Die Temperaturaufzeichnungen der NOAA gehen 174 Jahre zurück.
Nagelsmann deckt die Karten auf - Kimmich-Aus droht
Julian Nagelsmann deckt die Karten auf: Der neue Fußball-Bundestrainer offenbart bei seiner Premiere gegen die USA in Hartford/Connecticut am Samstag (21.00 Uhr MESZ/RTL) seine Aufstellung und Spielidee. Seine Startelf kann in den Details nur erahnt werden, zumal ein Aus von Joshua Kimmich droht. Aber eines ist sicher: Im Tor wird Marc-Andre ter Stegen stehen.
Länder dringen auf weitergehende Regelungen zum Abschuss von Wölfen
Die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer sind unzufrieden mit den Vorschlägen von Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) zum Umgang mit dem Wolf. Diese Vorschläge gingen nicht weit genug, erklärte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Die "Realität der Wolfspopulation" habe sich in den vergangenen Jahren "massiv verändert". Die Länderchefs verabschiedeten am Freitag gemeinsame Vorschläge, die den Abschuss von Wölfen einfacher machen sollen.
FIFA: "Fußball steht solidarisch zu Israel und Palästina"
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nach der Eskalation im Nahost-Konflikt für Frieden geworben und seine Trauer um die vielen Toten und Verwundeten auf Seiten Israels und der Palästinenser bekundet. "Es ist ebenso herzzerreißend wie schockierend zu sehen, dass eine Region, deren Menschen schon viel zu lange so tiefes Leid erfahren haben, noch mehr leiden muss", schrieb Infantino in einem offenen Brief.
Erstochener Lehrer: Macron spricht von "islamistischem Terrorismus"
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den tödlichen Messerangriff auf einen Lehrer im nordfranzösischen Arras als einen Akt des "islamistischen Terrorismus" bezeichnet. "Fast auf den Tag genau drei Jahre nach dem Mord an (dem Lehrer) Samuel Paty hat die Barbarei des islamistischen Terrorismus erneut in einer Schule zugeschlagen", sagte Macron am Freitag bei einem Besuch in der Schule in Arras.