Letzte Nachrichten
DEL: Eisbären und Adler stolpern - München gewinnt
Die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim sind an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Gleichschritt gestolpert - weiter unten hat der deutsche Meister Red Bull München seine Talfahrt gestoppt. Die Eisbären unterlagen am Sonntag dem starken Verfolger Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 2:4 (2:0, 0:2, 0:2). Sie bleiben aber Tabellenführer, weil den Adlern eine unerwartetes 1:4 (0:2, 1:0, 0:2) bei der zuvor in regulärer Spielzeit noch sieglosen Düsseldorfer EG unterlief.
Rechtspopulistische Volkspartei gewinnt Parlamentswahl in der Schweiz klar
Bei der Parlamentswahl in der Schweiz haben die Rechtspopulisten ihre Position als stärkste politische Kraft ausgebaut. Die Schweizerische Volkspartei (SVP) errang laut einer am Sonntagabend im Fernsehen veröffentlichten Hochrechnung 29 Prozent der Stimmen. Die Sozialdemokraten (SP) kamen auf 17,4 Prozent, um den dritten Platz stritten sich die Partei Die Mitte und die FDP. Eine heftige Niederlage mussten die Grünen einstecken.
WTA-Turnier in Cluj: Korpatsch gewinnt ersten Tour-Titel
Tennisspielerin Tamara Korpatsch hat bei den Transylvania Open in Cluj-Napoca den ersten WTA-Titel ihrer Karriere gewonnen. Die 28-Jährige setzte sich im Finale mit 6:3, 6:4 gegen Elena Gabriela Ruse aus Rumänien durch und macht durch den Triumph in der Weltrangliste von Platz 105 einen großen Sprung nach vorne.
Elfmeter-Doppelpacker Kainz erlöst den FC
Erst ein irrsinniges Feuerwerk der Fans, dann die große Erlösung durch Elfmeter-Doppelpacker Florian Kainz: Ausgerechnet im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach hat der 1. FC Köln den ersehnten ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart bezwang den Erzrivalen mit 3:1 (1:0) und verließ das Tabellenende.
DEL-Spitze: Eisbären und Adler stolpern
Die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim sind an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Gleichschritt gestolpert. Die Eisbären unterlagen am Sonntag dem starken Verfolger Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 2:4 (2:0, 0:2, 0:2), bleiben aber Tabellenführer - weil den Adlern eine unerwartetes 1:4 (0:2, 1:0, 0:2) bei der zuvor in regulärer Spielzeit noch sieglosen Düsseldorfer EG unterlief.
Bayern auch in Istanbul mit Personalproblemen
Fußball-Rekordmeister Bayern München reist auch mit einigen Personalproblemen zum Champions-League-Auswärtsspiel bei Galatasaray Istanbul. Laut Trainer Thomas Tuchel kehrt von den verletzten Spielern voraussichtlich niemand für die Partie am Dienstag (18.45 Uhr/PrimeVideo) zurück in den Kader. Am Sonntag gaben die Münchner dann bekannt, dass auch Leon Goretzka nach einer Mittelhandfraktur "in den nächsten Spielen" fehlen wird.
Erste Hochrechnung: Rechtspopulisten bleiben in der Schweiz klar stärkste Kraft
Bei der Parlamentswahl in der Schweiz haben die Rechtspopulisten einer ersten Hochrechnung zufolge ihre Position als stärkste politische Kraft ausgebaut. Die Schweizerische Volkspartei (SVP) komme auf fast 29 Prozent der Stimmen, teilte das Institut gfs.bern am Sonntag mit. Die Sozialdemokraten folgen demnach mit etwas mehr als 17 Prozent.
Begriff "goofy" ist Jugendwort des Jahres 2023
Der Begriff "goofy" ist das Jugendwort des Jahres 2023. Das Wort, das für einen tollpatschigen oder albernen Menschen steht, erhielt in einem Onlinewahlverfahren unter Jugendlichen rund 39 Prozent der Stimmen, wie der Langenscheidt-Verlag am Sonntag in Frankfurt am Main mitteilte. Bereits vor Jahren habe das Wort zum Sprachgebrauch von Jugendlichen gezählt. Dieses Jahr habe es ein Revival geschafft.
Israel warnt Hisbollah und verstärkt Luftangriffe auf den Gazastreifen
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die libanesische Hisbollah mit drastischen Worten vor einem Angriff auf sein Land gewarnt: Damit würde die Schiitenmiliz "den größten Fehler ihres Lebens" begehen, sagte Netanjahu am Sonntag. Zugleich verstärkte Israel seine Luftangriffe auf den Gazastreifen, in dem am Wochenende die ersten internationalen Hilfslieferungen für die notleidende Bevölkerung eintrafen.
Tausende bei Großkundgebung: Steinmeier nennt Eintreten gegen Antisemitismus "Bürgerpflicht"
Auf einer Großkundgebung in Berlin haben am Sonntag tausende Menschen gegen Antisemitismus und für Solidarität mit Israel demonstriert. Die Veranstalter sprachen von mindestens 25.000 Teilnehmern, die Polizei nannte eine Zahl von 10.000. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief alle Bürgerinnen und Bürger zum Schutz jüdischen Lebens auf. "Ich bitte alle Menschen in unserem Land, diese Bürgerpflicht anzunehmen", sagte Steinmeier am Brandenburger Tor.
Politiker von CDU und FDP fordern bei Großkundgebung härtere Migrationspolitik
Bei der Großkundgebung gegen Antisemitismus in Berlin haben Politiker von CDU und FDP einen härteren Kurs in der Migrationspolitik gefordert. "Wir haben ein großes Problem in Deutschland mit dem politischen Islam, dessen Bestandteil auch Judenhass ist", sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Sonntag vor tausenden Kundgebungsteilnehmern am Brandenburger Tor in Berlin. "Hier wurde zu lange weggeschaut. Wir müssen Abschiebungen intensivieren und die Einwanderung von Antisemiten unterbinden."
Mehr als 1200 Migranten erreichen am Wochenende die Küsten der Kanaren
Mehr als 1200 Migranten aus Afrika haben am Wochenende die Küsten der Kanarischen Inseln erreicht. Wie die Rettungsdienste des spanischen Archipels am Sonntag mitteilten, kamen zwischen Freitagabend und Sonntagvormittag insgesamt 1235 Menschen in mehreren Booten auf den Inseln an. Nach Angaben eines Sprechers stammten sie aus südlich der Sahara gelegenen Ländern.
Auch Geraerts kann Schalker Absturz nicht stoppen
Neuer Trainer, alte Leier: Auch unter Karel Geraerts setzt sich der dramatische Absturz von Schalke 04 ungebremst fort. Beim Debüt des Belgiers nach dem 32. Trainerwechsel seit der Jahrtausendwende unterlagen die Königsblauen beim Karlsruher SC 0:3 (0:2) und bleiben nach der vierten Niederlage in Folge als 16. tief im Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga.
CDU-Politiker Haseloff gibt Zuwanderern Mitschuld an Antisemitismus
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat Zuwanderern eine Mitschuld am Erstarken des Antisemitismus in Deutschland gegeben. "Neben dem rechtsextremen Antisemitismus erleben wir gerade auch einen Judenhass, der eingewandert ist", sagte der CDU-Politiker der "Welt" vom Montag. Er finde es "unerträglich, was sich da gerade abspielt auf manchen Straßen und Plätzen", sagte er.
USA halten erste gemeinsame Luftwaffenübung mit Japan und Südkorea ab
Die USA, Südkorea und Japan haben vor der koreanischen Halbinsel ihre erste gemeinsame Luftwaffenübung abgehalten. Ziel des Manövers sei die Erweiterung der "Reaktionsfähigkeiten der drei Länder gegen Nordkoreas wachsende Bedrohung durch Raketen und Atomwaffen", erklärte die südkoreanische Luftwaffe am Sonntag. Zum Einsatz kam demnach auch ein US-Kampfbomber vom Typ B52.
Pakistans Ex-Premier Sharif bei Rückkehr aus dem Exil frenetisch gefeiert
Nach vier Jahren im Exil ist der ehemalige pakistanische Regierungschef Nawaz Sharif in sein Heimatland zurückgekehrt. "Ich treffe Euch nach einer langen Zeit, aber meine Liebe für Euch ist die ganze Zeit geblieben", sagte der dreimalige Premierminister des südasiatischen Landes am Samstag in Lahore vor tausenden begeisterten Anhängern. Offensichtlich mit Blick auf sein angestrebtes Comeback bei den Wahlen im kommenden Jahr fügte er hinzu: "Wir müssen eine neue Reise beginnen."
Voss-Tecklenburg im "Erholungsurlaub"
Überraschende Neuigkeiten rund um Martina Voss-Tecklenburg: Die seit Wochen nicht in ihrem Amt agierende Fußball-Bundestrainerin ist nicht mehr krankgeschrieben. "Ich befinde mich seit 14 Tagen in meinem vom DFB genehmigten Erholungsurlaub", sagte die 55-Jährige am Sonntag dem SID.
Linken-Chef droht Wagenknechts Gefolgsleuten mit Parteiausschluss
Linken-Chef Martin Schirdewan hat all jenen Mitgliedern mit Parteiausschluss gedroht, die sich dem neu gegründeten Verein von Sahra Wagenknecht anschließen. Es sei "klar, dass die, die sich an der Bildung einer Konkurrenzpartei beteiligen, in unserer Partei nichts mehr zu suchen haben und rausfliegen werden", sagte Schirdewan am Sonntag in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Damit meine er alle, "die diesem Verein beitreten, die diesen Verein gegründet haben".
Mehr als 1100 Migranten erreichen die Küsten der Kanaren
Mehr als 1100 Migranten haben am Wochenende die Küsten der Kanarischen Inseln erreicht. Wie die Rettungsdienste des spanischen Archipels am Sonntag im Onlinedienst X, vormals Twitter, mitteilten, kamen zwischen Freitagabend und Sonntagvormittag insgesamt 1154 Menschen in mehreren Booten auf den Inseln an.
Steinmeier auf Großkundgebung: Eintreten gegen Antisemitismus ist "Bürgerpflicht"
Zum Auftakt der Großkundgebung gegen Antisemitismus in Berlin hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gerichtet. "Der Schutz jüdischen Lebens ist Staatsaufgabe - und er ist Bürgerpflicht", sagte der Bundespräsident am Sonntag vor mehreren tausend Kundgebungsteilnehmern am Brandenburger Tor. "Ich bitte alle Menschen in unserem Land, diese Bürgerpflicht anzunehmen."
Erneut 17 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen gefahren
Im Bemühen um eine Linderung der katastrophalen Notlage der Menschen im Gazastreifen sind am Sonntag erneut 17 Lastwagen mit internationalen Hilfsgütern in das Palästinensergebiet gelangt. Die Lkw überquerten laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten von Ägypten aus den Grenzübergang Rafah. Dies ist der einzige Zugang zu dem Palästinensergebiet, über den im Moment Hilfsgüter transportiert werden können.
Mehr als 35 Millionen Menschen in Argentinien zur Präsidentenwahl aufgerufen
Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise haben die Menschen in Argentinien am Sonntag einen neuen Präsidenten gewählt. Um 08.00 Uhr (Ortszeit, 13.00 Uhr) öffneten die Wahllokale für die mehr als 35 Millionen Wahlberechtigten, die auch über eine teilweise Neubesetzung des Parlaments abstimmen konnten. Als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Präsidenten galt der ultraliberale Abgeordnete Javier Milei, der im Wahlkampf angekündigt hatte, mit der "parasitären Politiker-Kaste" aufräumen zu wollen.
Voss-Tecklenburg nach eigenen Angaben im "Erholungsurlaub"
Überraschende Neuigkeiten rund um Martina Voss-Tecklenburg: Die seit Wochen nicht in ihrem Amt agierende Fußball-Bundestrainerin ist nach eigenen Angaben nicht mehr krankgeschrieben. "Ich befinde mich seit 14 Tagen in meinem vom DFB genehmigten Erholungsurlaub", sagte die 55-Jährige am Sonntag dem SID.
Rushdie sieht Freiheit von links und rechts unter Druck - Rede zum Friedenspreis
In seiner Rede zur Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie zur Verteidigung der Meinungsfreiheit aufgerufen. "Von links wie von rechts gerät die Freiheit unter Duck", sagte der Schriftsteller am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche. Insbesondere die Meinungsfreiheit werde "auf allen Seiten von reaktionären, autoritären, populistischen, demagogischen halbgebildeten, narzisstischen und achtlosen Stimmen angegriffen".
Nahost-Gipfel: Forderung nach Feuerpause und Hilfsgütern - Beratung über Geiseln
Beim Nahost-Gipfeltreffen in Kairo haben Staats- und Regierungschefs aus aller Welt eine Feuerpause gefordert und über die Freilassung der von der Hamas aus Israel entführten Geiseln beraten. Das Schicksal der Geiseln sei "ein zentrales Thema" der Konferenz gewesen, sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nach dem Treffen am Samstagabend. Derweil gelangten über den Grenzübergang Rafah erstmals seit Beginn des Krieges vor zwei Wochen Hilfsgüter für die notleidenden Zivilisten in den Gazastreifen.
Rückschlag für den VfB: Guirassy fehlt "einige Wochen"
Schwerer Rückschlag für den VfB Stuttgart: Der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga muss "einige Wochen" auf Rekordstürmer Serhou Guirassy verzichten. Der 27-Jährige erlitt am Samstag beim Sieg bei Union Berlin (3:0) "eine kleine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel". Das teilte der VfB am Sonntag mit.
Schweizer haben ein neues Parlament gewählt
Die Schweizer haben am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Die Wahllokale waren nur für wenige Stunden geöffnet, da die überwiegende Mehrheit der Wähler ihre Stimmzettel bereits in den vier Wochen vor dem Wahltag abgeben hatte. Angestimmt wurde über die 200 Sitze im Nationalrat sowie die 46 Sitze im Ständerat. Eine erste Hochrechnung wurde gegen 16.00 Uhr erwartet.
US-Tennishoffnung Shelton: Erster Turniersieg in Tokio
Der neue US-Hoffnungsträger Ben Shelton hat beim ATP-Turnier in Tokio den ersten Titel seiner Karriere gewonnen. Der 21-Jährige gewann das Finale gegen Aslan Karazew mit 7:5, 6:1 und rückt damit in der Tennis-Weltrangliste ein gutes Stück näher an die Top Ten heran. Im neuen Ranking am Montag ist er die neue Nummer 14.
Neue Synagoge in Dessau: Scholz mahnt zum Kampf gegen Antisemitismus
85 Jahre nach der Zerstörung der Synagoge in Dessau ist dort ein neues jüdisches Gotteshaus eröffnet worden. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte am Sonntag bei einem Festakt in der sachsen-anhaltischen Stadt, der Neubau mitten in Dessau zeige: "Jüdisches Leben ist und bleibt ein Teil Deutschlands". Zugleich mahnte er zum Kampf gegen Antisemitismus.
Israel verstärkt Luftangriffe auf den Gazastreifen - Hamas meldet 80 Tote
Vor dem Hintergrund einer angekündigten Bodenoffensive hat Israel in der Nacht zum Sonntag den Gazastreifen massiv bombardiert. Die in dem Palästinensergebiet herrschende radikalislamische Hamas meldete nach den jüngsten Angriffen mindestens 80 Tote. Angesichts der gefährlichen Lage in der Region kündigten die USA eine Verstärkung ihrer militärischen Präsenz im Nahen Osten an.
Gewaltsame Proteste: Richterbund für schnelle Strafverfahren
Der Deutsche Richterbund hält schnelle Strafverfahren bei Straftaten im Zusammenhang mit den Protesten zum Nahost-Konflikt für notwendig. "Es ist wichtig, dass eine Strafe der Tat nicht irgendwann, sondern möglichst auf dem Fuße folgt, damit sie abschreckend wirkt", sagte Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Sonntag.
"Mit voller Wucht getroffen": Sturmflut verursacht Millionenschäden an Ostseeküste
Eine heftige Sturmflut hat in der Nacht zu Samstag an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste gewütet und schwere Schäden hinterlassen. Rund 2000 Menschen mussten evakuiert werden, eine Frau auf Fehmarn wurde in ihrem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen, zwei Einsatzkräfte wurden leicht verletzt, so die Bilanz der Landesfeuerwehr Schleswig-Holstein. Am Sonntag waren die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Die Schäden gehen in die Millionen.