Letzte Nachrichten
FC Bayern: De Ligt freut sich auf Neuer-Comeback
Bayern Münchens Abwehrspieler Matthijs de Ligt blickt voller Vorfreude auf ein baldiges Comeback von Kapitän Manuel Neuer. Neuer sei "ein Weltklassetorwart, einer der besten in der Historie des Fußballs", sagte der Niederländer am Montag: "Einer mit solchen Qualitäten macht sehr viel mit einer Mannschaft, auch mit seiner Erfahrung und Qualität auf und außerhalb des Platzes".
DFB-Frauen treffen Bundeskanzler Scholz: "Wir freuen uns"
Hoher Besuch bei den deutschen Fußballerinnen: Bundeskanzler Olaf Scholz wird am Dienstagnachmittag (17.00 Uhr) bei Alexandra Popp und Co. auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main vorbeischauen. "Wir freuen uns, dass er kommt", sagte Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch und wertete den Termin als "klare Wertschätzung".
Zverev als Fahnenträger in Paris? "Wäre etwas Besonderes"
Tennisstar Alexander Zverev kann sich gut vorstellen, bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris das deutsche Team als Fahnenträger anzuführen. "Das wäre etwas Besonderes", sagte der Olympiasieger von Tokio bei Eurosport.
Scholz und Schmyhal eröffnen deutsch-ukrainisches Wirtschaftsforum in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal eröffnen am Dienstag (11.00 Uhr) in Berlin das sechste deutsch-ukrainisches Wirtschaftsforum. Teilnehmen werden auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und seine ukrainische Amtskollegin Yulia Svyrydenko. Die deutsche Wirtschaft stehe bereit, eine starke Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine zu übernehmen, versicherte im Vorfeld der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.
Polens Präsident startet Konsultationen zur Regierungsbildung
Nach dem Sieg der Opposition bei der Parlamentswahl in Polen führt Präsident Andrzej Duda am Dienstag erste Konsultationen über die Bildung einer neuen Regierung. Duda trifft zunächst führende Vertreter der rechtsnationalistischen PiS, der er nahe steht. Die PiS wurde zwar stärkste Kraft, errang aber nur 194 von 460 Mandaten. Es gilt als höchst unwahrscheinlich, dass sie mit anderen Partnern eine parlamentarische Mehrheit zustande bekommt.
Frankreichs Präsident Macron in Israel erwartet
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird am Dienstag zu einem Besuch in Israel erwartet. Wie der Elysée mitteilte, ist in Tel Aviv ein Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geplant. Die Visite Macrons erfolgt mehr als zwei Wochen nach Beginn des Krieges zwischen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und Israel. Vor Macron waren unter anderen bereits Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie US-Präsident Joe Biden in Israel gewesen.
Baerbock bei Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu Nahost-Konflikt
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nimmt am Dienstag (10.00 Uhr Ortszeit; 16.00 Uhr MESZ) an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas teil. Im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen in New York waren vergangene Woche zwei Entwürfe zu Resolutionen zum Nahost-Konflikt gescheitert. Baerbock erklärte vor der Sicherheitsratssitzung vom Dienstag, die Welt ringe darum, "einen Flächenbrand im Nahen Osten zu verhindern".
Hamas lässt zwei weitere Geiseln aus Gazastreifen frei
Mehr als zwei Wochen nach ihrem massiven Großangriff auf Israel hat die radikalislamische Hamas zwei weitere Geiseln freigelassen. Die beiden Frauen seien aus "humanitären" Gründen freigelassen worden, teilte die im Gazastreifen herrschende militante Palästinenserorganisation am Montag mit. Demnach erfolgte der Schritt nach einer Vermittlung durch Katar und Ägypten. Israel bestätigte die Freilassung und dankte wiederum Ägypten und dem Roten Kreuz.
Ex-NSA-Mitarbeiter bekennt sich versuchter Spionage für Russland schuldig
Ein kurzzeitig für den US-Geheimdienst NSA arbeitender Cyber-Experte hat sich am Montag der versuchten Spionage für Russland schuldig bekannt. Wie das US-Justizministerium mitteilte, bekannte sich der 31-jährige Jareh Sebastian Dalke vor einem US-Bezirksgericht in sechs Anklagepunkten schuldig.
Chinas Außenminister Wang reist diese Woche zu Gesprächen nach Washington
US-Außenminister Antony Blinken wird in dieser Woche seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi zu Gesprächen in Washington empfangen. Wang wird sich von Donnerstag bis Samstag in der US-Hauptstadt aufhalten, wie ranghohe US-Vertreter am Montag mitteilten. Der Besuch könnte auf einen möglichen Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA noch in diesem Jahr hindeuten.
Zu helle Haut: Dwayne Johnson mahnt Nachbesserungen an Wachsfigur in Pariser an
Hollywood-Star Dwayne "The Rock" Johnson hat erfolgreich Nachbesserungen an einer Wachsfigur von ihm in einem Pariser Museum angemahnt, die ihn mit deutlich hellerer Haut zeigt. "Mein Team wird sich an unsere Freunde im Grévin-Museum in Paris wenden, damit wir meine Wachsfigur mit einigen wichtigen Details und Verbesserungen 'updaten' können - angefangen bei meiner Hautfarbe", schrieb der Actiondarsteller auf der Onlineplattform Instagram mit einem lachenden Smiley.
UNO: Zahl schwerer Verbrechen in Haiti erreicht neue Rekorde
Die Zahl schwerer Verbrechen im von Bandengewalt erschütterten Karibikstaat Haiti hat UN-Angaben zufolge neue Höchststände erreicht. "Die Sicherheitslage vor Ort verschlechtert sich weiter, da die zunehmende Bandengewalt das Leben der Menschen in Haiti ins Chaos stürzt", sagte die UN-Sondergesandte für Haiti, María Isabel Salvador, am Montag. Die Zahl schwerer Verbrechen sei "deutlich gestiegen" und habe "neue Höchststände" erreicht.
Mitreisender Pilot versucht bei Linienflug in den USA Triebwerke abzuschalten
Schreckmoment in der Luft: Bei einem Linienflug in den USA hat ein mitreisender Pilot versucht, die Triebwerke der Passagiermaschine abzuschalten. Die Fluggesellschaft Alaska Airlines erklärte am Montag, bei dem Flug ihrer Regionaltochter Horizon Air von Everett im Westküstenstaat Washington ins kalifornische San Francisco habe es eine "glaubhafte Sicherheitsbedrohung" gegeben.
Ungarns Regierungschef nennt EU eine "Parodie" der ehemaligen Sowjetunion
Bei einer Gedenkfeier zum ungarischen Volksaufstand hat Ungarns Regierungschef Viktor Orban die EU mit der ehemaligen Sowjetunion verglichen und Brüssel als "gescheiterte zeitgenössische Parodie" bezeichnet. "Manchmal wiederholt sich die Geschichte", sagte Orban am Montag vor rund tausend Anhängern in der Stadt Veszprem.
Zurück in der Spur: Zverev erreicht Achtelfinale in Wien
Alexander Zverev hat erstmals seit drei Wochen wieder ein Match auf der ATP-Tour gewonnen. Der Tennis-Olympiasieger bezwang Lokalmatador Sebastian Ofner in Wien souverän mit 6:4, 6:1 und zog ins Achtelfinale ein. Der Hamburger hatte zuletzt sowohl in Tokio als auch in Shanghai sein Auftaktmatch verloren.
Nach Flaschenwurf auf Ache: Lautern verzichtet auf Protest
Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern sieht nach dem Flaschenwurf auf Stürmer Ragnar Ache im Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf (3:4) von einem Protest gegen die Spielwertung ab. Das gab der Verein am Montagabend bekannt, der FCK sei aber "mit Fortuna Düsseldorf und den zuständigen Sicherheitsbehörden zur Täterermittlung im Austausch".
Untersuchung der Todesumstände der Opfer von Moschee-Anschlag in Christchurch
Mehr als viereinhalb Jahre nach dem Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch beginnt am Dienstag eine Untersuchung der Todesumstände der Opfer. Es bestehe ein "dringender Bedarf an Antworten", erklärte Maha Galal, Sprecher einer Gruppe, welche die Angehörigen vertritt. "Unser größtes Anliegen ist es, die Wahrheit zu verstehen."
BSD mit Interesse an olympischen Bob- und Rodelwettbewerben
Der deutsche Schlittenverband BSD hat nun doch ein grundsätzliches Interesse an der Ausrichtung der Bob-, Rodel- und Skeletonwettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo bestätigt. Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) habe der BSD "eine Anfrage mit Interessensbekundung an die Inhalte der Ausschreibung" an das Olympische Komitee Italiens gerichtet, teilte der Verband am Montag mit. Dies sei aber noch keine offizielle Bewerbung.
Keine Doppelfunktion: DBB legt im Fall Herbert Veto ein
Weltmeister-Coach Gordon Herbert wird künftig nicht auch noch den französischen Klub Asvel Lyon-Villeurbanne trainieren. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) verhinderte mit einem Veto eine entsprechende Doppelfunktion seines Nationaltrainers. "Ich habe mit dem DBB die Möglichkeit diskutiert, ASVEL zu coachen und gleichzeitig Nationaltrainer zu bleiben", sagt der Kanadier dem kicker: "Der DBB hat die Idee nicht unterstützt."
Prozess um islamistisch motivierte Messerangriffe in Duisburg begonnen
Rund ein halbes Jahr nach den mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriffen mit einem Toten in Duisburg hat am Montag vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf der Prozess begonnen. Angeklagt ist ein heute 27-jähriger mutmaßlicher Islamist. Die Bundesanwaltschaft wirft Maan D. Mord, versuchten Mord sowie gefährliche und schwere Körperverletzung vor. Der Syrer sitzt seit dem 24. April in Untersuchungshaft.
Erdogan legt Schwedens Nato-Beitrittsantrag Parlament zur Ratifizierung vor
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Schwedens Nato-Beitrittsantrag offiziell dem Parlament zur Ratifizierung vorgelegt. Erdogan habe das Beitrittsprotokoll am 23. Oktober 2023 unterzeichnet und an die Große Nationalversammlung der Türkei zurückverwiesen, teilte die türkische Präsidentschaft am Montag im Onlinedienst X, vormals Twitter, mit. Schweden hatte ebenso wie das Nachbarland Finnland die Nato-Mitgliedschaft in Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Mai vergangenen Jahres beantragt.
Griechenland verzeichnet trotz verheerender Brände so viele Touristen wie nie
Trotz der verheerenden Hitzewellen und Brände haben in diesem Jahr so viele Menschen Griechenland bereist wie nie zuvor. Bis Ende August verzeichnete das Land 22,65 Millionen Besucher, wie die Zentralbank in Athen am Montag mitteilte. Das waren 18,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der bisherige Rekord der Besucherzahl für diesen Zeitraum (21,84 Millionen) stammt aus dem Jahr 2019.
Durchsuchungen wegen illegaler Cannabisplantagen in mehreren Bundesländern
Ermittler haben wegen illegaler Cannabisplantagen dutzende Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht. Sechs Beschuldigte wurden am Montag festgenommen, wie die federführende Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin mitteilten. Insgesamt wurden 41 Wohn- und Firmengebäude sowie Autos in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt durchsucht. Rund 380 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt.
Wagenknecht und Gefolgsleute verlassen Linke und planen eigene Partei
Die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht hat den Bruch mit der Linkspartei vollzogen. Gemeinsam mit neun weiteren Abgeordneten erklärte Wagenknecht am Montag den Austritt aus der Partei Die Linke, zu deren prominentesten Vertreterinnen sie seit vielen Jahren gehörte. Im Januar will sie eine neue Partei gründen, die bei der Europawahl 2024 antreten will. Die Partei- und Fraktionsspitze der Linken forderte die Ausgetretenen auf, ihre Bundestagsmandate zurückzugeben.
Rucola-Ernte mit Spritzmittel zerstört: Bauer muss fast 80.000 Euro zahlen
Weil das Spritzmittel für seine Kartoffeln die Rucola-Ernte seines Nachbarn unverkäuflich gemacht hat, muss ein Bauer aus Rheinland-Pfalz fast 80.000 Euro Schadenersatz zahlen. Das Pfälzische Oberlandesgericht in Zweibrücken bestätigte in einer am Montag verkündeten Entscheidung ein vorhergehendes Urteil des Landgerichts Frankenthal. Demnach machte das aufs Nachbarfeld abgedriftete Spritzmittel den Rucola unverkäuflich.
Israelische Armee bombardiert hunderte Hamas-Ziele im Gazastreifen
Israel hat den Beschuss des Gazastreifens verschärft und nach eigenen Angaben hunderte militärische Ziele der radikalislamischen Hamas bombardiert. Zu den mehr als 300 Zielen zählten "Tunnel, in denen sich Hamas-Terroristen befanden", "Dutzende von Kommandozentralen" sowie "Militärlager und Beobachtungsposten", wie das israelische Militär am Montag mitteilte. Auch die Hamas setzte ihren Beschuss aus dem Gazastreifen fort. Die israelische Armee vereitelte nach eigenen Angaben den Angriff durch zwei Drohnen.
Ruf nach Verstaatlichung: Aktie von französischem IT-Dienstleister Atos stürzt ab
Die Aktie des französischen IT-Dienstleister Atos ist am Montag um mehr als zehn Prozent abgestürzt. Hintergrund sind Rufe aus der Politik, das Unternehmen unter Verweis auf die nationale Sicherheit zu verstaatlichen. Zuvor war der Vorstandsvorsitzende Bertrand Meunier wegen wachsender Kritik an seinem Vorhaben, den Konzern aufzuspalten und einen Teil an den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky zu verkaufen, zurückgetreten.
Unbekannte Diebe graben auf Friedhof in Bremerhaven Urne aus
Unbekannte haben auf einem Friedhof in Bremerhaven eine Urne ausgegraben. Die Täter stahlen die Urne einer verstorbenen Frau zwischen Donnerstag und Samstag aus einem anonymen Gräberfeld, wie die Polizei am Montag berichtete.
Nahost-Krieg: EU uneins über humanitäre Feuerpause
Die Europäische Union will eine Ausweitung des Nahost-Kriegs verhindern, ist über die Mittel aber uneins. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) äußerte sich am Montag am Rande eines Treffens mit ihren EU-Kollegen in Luxemburg zurückhaltend zu einer möglichen humanitären Feuerpause, die andere Länder befürworten. UN-Generalsekretär António Guterres hatte am Wochenende am Rande des Nahost-Gipfels in Kairo zu einem vorläufigen Ende der Kämpfe zwischen Israel und der Hamas aufgerufen.
Freiwillige kleben in Paris Porträts der Hamas-Geiseln an die Mauern
Etwa hundert Freiwillige haben in Paris Porträts von Hamas-Geiseln an Mauern und Wände geklebt. "Wir wollen die Bevölkerung aufmerksam machen und den Geiseln ein Gesicht geben", sagte die 31 Jahre alte Sophie Kijner. "Es geht nicht um Israel gegen Palästina, sondern darum, dass es Geiseln gibt, die dein Vater, deine Mutter oder deine Tochter sein könnten", fügte sie hinzu.
Schleppende Digitalisierung und Lehrermangel: Bundesschülerkonferenz will Wende
Angesichts schleppender Digitalisierung und Lehrermangels hat die Bundesschülerkonferenz eine "radikale Bildungswende" gefordert. "Jahrzehntelang hat die Politik es verpennt, die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen", erklärte Generalsekretärin Wiebke Maibaum am Montag in Berlin. "Wir sind die Generation, die die Rechnung bezahlt." Es dürfe jetzt "keine Ausreden mehr geben".
Frankreichs Linken-Chef wegen mutmaßlich antisemitischer Äußerung in der Kritik
Kurz vor einer erwarteten Regierungserklärung zur Lage in Nahost ist der Chef der Linken in Frankreich, Jean-Luc Mélenchon, wegen einer mutmaßlich antisemitischen Äußerungen in die Kritik geraten. "Er hat mich erneut zur Zielscheibe gemacht", sagte die jüdische Parlamentspräsidentin Yaël Braun-Pivet am Montag dem Sender France Inter. "Manche fachen unerlässlich und auf niederträchtige Weise die Glut immer weiter an", sagte sie mit Blick auf Mélenchons Kommentar zu ihrer Israel-Reise.