Letzte Nachrichten
Australien will tausende Wildpferde in Nationalpark aus Hubschrauber abschießen
Die Behörden des australischen Bundesstaats New South Wales haben den Abschuss von tausenden Wildpferden aus Hubschraubern angekündigt. Zum Schutz der heimischen Arten solle bis 2027 die Zahl der sogenannten Brumbys im Kosciuszko-Nationalpark von derzeit rund 19.000 auf 3000 reduziert werden, teilte die Umweltschutzministerin des Bundesstaats, Penny Sharpe, am Freitag mit. Sie verteidigte die umstrittene Maßnahme damit, dass andere Methoden wenig erfolgreich gewesen seien.
Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien verlängert
Angesichts einer weiter hohen Zahl unerlaubt einreisender Flüchtlinge hat die Bundesregierung die stationären Grenzkontrollen zu Polen, Tschechien und der Schweiz verlängert. Berlin habe die EU-Kommission informiert, dass die Kontrollen "für weitere 20 Tage" fortgeführt würden, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin. Denn irreguläre Einreisen und Schleusungen Geflüchteter seien "weiterhin auf einem deutlich zu hohen Niveau".
Chinas Ex-Ministerpräsident Li Keqiang im Alter von 68 Jahren gestorben
Noch bis zum März dieses Jahres war er Ministerpräsident Chinas - nun ist Li Keqiang im Alter von 68 Jahren gestorben. Er erlitt am Donnerstag einen Herzinfarkt und starb kurz nach Mitternacht in Shanghai, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete. Der als moderat geltende Li trat für einen Reformkurs in der Wirtschaftspolitik ein und war von 2013 bis 2023 zehn Jahre lang Ministerpräsident unter Präsident Xi Jinping.
Nach 324 Tagen: Neuer feiert Comeback gegen Darmstadt
Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer wird 324 Tage nach seinem schweren Ski-Unfall ins Tor des deutschen Fußball-Rekordmeisters zurückkehren. Trainer Thomas Tuchel kündigte am Freitag das Comeback des 37-Jährigen beim Bundesliga-Heimspiel der Bayern am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Darmstadt 98 an.
Haldenwang warnt vor gezielter Gewalt gegen Juden in Deutschland
Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, hat den massiven Anstieg des Antisemitismus als "Zäsur" bezeichnet. Der Judenhass auf deutschen Straßen erinnere "an die schlimmsten Zeiten der deutschen Geschichte", sagte Haldenwang der neuen Ausgabe des Magazins "Spiegel". Seit dem Überfall der Hamas auf Israel habe es in Deutschland bereits rund 1800 Straftaten in diesem Zusammenhang gegeben.
Wahlausschuss bestätigt Ergebnis der Landtagswahl in Hessen
Fast drei Wochen nach der Landtagswahl in Hessen hat der Landeswahlausschuss in Wiesbaden das amtliche Endergebnis des Urnengangs festgestellt. Demnach gab es bei den Stimmenanteilen der Parteien und bei der Sitzverteilung im Landtag keine Abweichungen mehr zu dem bereits in der Wahlnacht veröffentlichten vorläufigen Ergebnis, wie Landeswahlleiter Wilhelm Kanther am Freitag in Wiesbaden mitteilte.
Paukenschlag: Norwegens Jungstar Braathen tritt zurück
Der Norweger Lucas Braathen hat einen Tag vor dem Auftakt des alpinen Ski-Weltcups für einen Paukenschlag gesorgt. Der 23 Jahre alte Jungstar, eine der schillerndsten Figuren der Szene, erklärte auf einer Pressekonferenz in Sölden seinen sofortigen Rücktritt. Auslöser ist ein Streit mit dem norwegischen Verband um die Persönlichkeits- und Vermarktungsrechte. Braathen hatte Ende September für eine schwedische Bekleidungsmarke geworben, die nicht zu den offiziellen Ausrüstern der Norweger gehört.
Getöteter Obdachloser im Kreis Lippe: Drei Jugendliche festgenommen
Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes haben Ermittler in Nordrhein-Westfalen drei Jugendliche festgenommen. Ein 14-Jähriger und zwei 15-Jährige stehen im Verdacht, ihr Opfer getötet zu haben, wie das Polizeipräsidium Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Detmold am Freitag mitteilten. Ihre Tat sollen sie gefilmt haben. Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben einer Polizeisprecherin um einen Obdachlosen.
Deutsche Bahn will Konfliktvermittler bei Tarifverhandlungen mit der GDL
Die Deutsche Bahn hat zwei Wochen vor dem Beginn der Tarifgespräche mit der Lokführergewerkschaft GDL eine externe Moderation der Verhandlungen vorgeschlagen. Das Unternehmen wolle "von Anfang an mit Konfliktberatung im Stile einer Art Schlichtung moderiert ins Gespräch gehen", sagte Personalvorstand Martin Seiler am Freitag in Berlin. Die Forderungen der GDL für die anstehenden Tarifverhandlungen nannte Seiler "unerfüllbar".
Rufe nach mehr Geld für EU-Haushalt - Berlin will lieber Mittel umverteilen
In Brüssel zeichnen sich komplizierte Gespräche über die finanzielle Ausstattung des EU-Gemeinschaftshaushalts ab. Länder wie Slowenien, Bulgarien und Estland forderten am Freitag wie die EU-Kommission, den mehrjährigen Finanzrahmen aufzustocken. Deutschland, Schweden oder auch die Niederlande wollen hingegen lediglich bereits zugesagte Mittel umverteilen.
Forderung nach Tarifvertrag: Etwa 130 Tesla-Beschäftigte in Schweden streiken
In Schweden haben sich am Freitag nach Gewerkschaftsangaben rund 130 Beschäftigte des US-Elektroautobauers Tesla an einem Streik beteiligt. Es handelte sich um Mechaniker in sieben Werkstätten im Land, sagte der Sprecher der IF Metall, Jesper Pettersson. Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag bei Tesla.
Fukushima-Arbeiter in Japan mit radioaktiv belastetem Wasser bespritzt
Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima sind nach Angaben des Betreibers vier Arbeiter versehentlich mit radioaktiv belastetem Wasser in Kontakt gekommen. Ein Schlauch habe sich bei Reinigungsarbeiten der Anlage gelöst, die das Wasser für die Einleitung ins Meer aufbereitet, sagte ein Sprecher des Akw-Betreibers Tepco am Freitag. Zwei Arbeiter seien dabei bespritzt worden, zwei weitere seien kontaminiert worden, als sie das Wasser beseitigt hätten.
Zweieinhalb Jahre Haft im Prozess um tödliche Gasexplosion in Bochum
Rund neun Monate nach einer Gasexplosion in einem Wohnhaus mit einer Toten hat das Landgericht im nordrhein-westfälischen Bochum einen Bauarbeiter wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Ein weiterer angeklagter Bauarbeiter wurde freigesprochen, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Demnach sah das Gericht die Pflichtverstöße des nun Verurteilten als zu gravierend für eine Bewährungsstrafe an.
Echte Beamte beenden "Dienst" von falschem Polizisten in Schleswig-Holstein
Echte Beamte der Bundespolizei haben den "Dienst" eines falschen Polizisten in einem Zug in Schleswig-Holstein beendet. Gegen den Mann werde nun wegen Amtsanmaßung ermittelt, teilte die Bundespolizei in Flensburg am Freitag mit. Demnach soll sich der 48-Jährige am Donnerstagabend gegenüber Reisenden in einem Regionalzug von Hamburg nach Neumünster als Polizist ausgegeben und dabei auch eine Tasche durchsucht haben.
Umfrage: Jeder Dritte klagt über gesundheitliche Probleme nach Zeitumstellung
Jeder Dritte klagt laut einer Umfrage über körperliche oder psychische Beschwerden nach der Zeitumstellung. Mit 33 Prozent liegt der Wert sogar auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Freitag in Hamburg mitteilte. 2013 berichtete nur etwa jeder Vierte (24 Prozent) von gesundheitlichen Problemen.
Nach Entzug der Fahrerlaubnis: Cruise stoppt vorerst alle Robotaxis
Nach dem Entzug der Fahrerlaubnis in San Francisco hat Cruise vorerst alle seine Robotaxis gestoppt. Das Unternehmen, eine Tochter des Automobilkonzerns General Motors, teilte am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X mit, aktuell sei es das Wichtigste, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Das bedeute vor allem zu schauen, "wie wir bei Cruise arbeiten - auch wenn das unbequeme oder schwierige Folgen hat".
Berliner Polizei rechnet mit neuen Protesten bei israelischer Offensive
Die Berliner Polizei bereitet sich nach Worten ihrer Präsidentin Barbara Slowik auf Spannungen im Fall einer israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen vor. "Das wird definitiv Auswirkungen auch auf Berlin haben", sagte Slowik am Freitag im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Die Polizei bereite sich daher unter anderem einsatztaktisch auf solch eine Situation vor.
Studie: Weibliche Dax-Vorstände verdienen im Schnitt mehr als Männer
Weibliche Vorstände von Dax-Unternehmen verdienen einer Studie zufolge im Schnitt mehr als ihre männlichen Kollegen. Top-Managerinnen in den 40 Unternehmen erhielten 2022 eine Gesamtvergütung von durchschnittlich 3,2 Millionen Euro im Jahr und damit 122.000 Euro mehr als männliche Vorstandsmitglieder, wie aus dem am Freitag veröffentlichten "Mixed Compensation Barometer" der Wirtschaftsberatungsgesellschaft EY hervorgeht. Bei Vorständen von in MDax und SDax notierten Unternehmen lagen weiterhin die Männer vorn.
EU-Staaten ringen um weitere Ukraine-Hilfe - Ungarn und Slowakei blockieren
Nach langen Gesprächen über die Haltung der Europäischen Union im Nahostkonflikt rückt am zweiten Tag des EU-Gipfeltreffens in Brüssel das Thema Ukraine wieder mehr in den Fokus. Am Freitagmorgen kündigte sich ein Ringen der 27 Staats- und Regierungschefs um weitere Hilfen für das von Russland angegriffene Land an. Ungarn und die Slowakei blockieren diese bislang.
Ford schätzt Kosten des Streiks in den USA auf 1,3 Milliarden Dollar
Der Autobauer Ford schätzt die Kosten des wochenlangen Streiks in seinen Werken in den USA auf 1,3 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro). Finanzvorstand John Lawler lobte am Donnerstag die am Mittwoch erzielte vorläufige Tarifeinigung mit der Gewerkschaft UAW - nun könnten die Bänder bei Ford wieder laufen. Während des Streiks, der Mitte September begonnen hatte, hätten 80.000 Autos nicht gebaut werden können.
Israel: "Gezielter Angriff" mit Bodentruppen und Jets im Zentrum des Gazastreifens
Israelische Bodentruppen haben nach Angaben der israelischen Armee einen "gezielten Angriff" im Zentrum des Gazastreifens ausgeführt. Der Einsatz in der Nacht zum Freitag sei von Kampfjets und Drohnen unterstützt worden, erklärte die Armee. Der Vorstoß habe Einrichtungen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas gegolten. Anschließend hätten die Soldaten das Palästinensergebiet wieder verlassen, ohne dass es Verletzte gegeben habe.
Studie zu Lebenshaltungskosten in Deutschland: Wohnkosten sind entscheidend
Über die Höhe der Lebenshaltungskosten in Deutschland entscheiden vor allem die Wohnkosten in den einzelnen Regionen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellte am Freitag einen neuen Preisindex vor, der Wohn- und Lebenshaltungskosten wie Miete, Strom, Gas und Lebensmittel für alle 400 Kreise und kreisfreien Städte vergleicht. Genau im Durchschnitt liegen demnach Braunschweig und der Landkreis Neumarkt in Bayern.
Zwölfjähriger scheitert in NRW binnen Minuten zweimal mit Überfällen
Ein Zwölfjähriger hat in Nordrhein-Westfalen binnen weniger Minuten versucht, zwei Menschen zu überfallen. Er wurde noch in der Nähe des Tatorts gestellt, teilte die Polizei Iserlohn am Freitag mit. Der Junge soll am Donnerstagnachmittag in Lüdenscheid einer 67-Jährigen ein Messer vorgehalten und Geld gefordert haben.
Neue Partei von Sahra Wagenknecht will sich nicht "links" nennen
Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht will den Begriff "links" nicht als Namensbestandteil ihrer neuen Partei. "Es muss künftig ein Name werden, der unser breites Spektrum potenzieller Wähler anspricht", sagte Wagenknecht der neuen Ausgabe des Magazins "Focus". "Labels wie 'links' werden darin nicht vorkommen, weil sie von vielen Menschen heute mit ganz anderen Inhalten verbunden werden."
Ehemaliger chinesischer Ministerpräsident Li Keqiang stirbt im Alter von 68 Jahren
Der frühere chinesische Ministerpräsident Li Keqiang ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Er habe am Donnerstag einen Herzinfarkt erlitten und sei kurz nach Mitternacht in Shanghai verstorben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Li war von 2013 bis 2023 zehn Jahre lang Ministerpräsident unter Präsident Xi Jinping und galt als moderat. Der ausgebildete Ökonom, der fließend Englisch sprach, war ein überzeugter Befürworter von Wirtschaftsreformen. Eine Zeit lang war er als möglicher Präsident seines Landes im Gespräch.
Verdi ruft für Freitag bundesweit zu Streiks im Handel auf
Im Tarifstreit im Handel hat die Gewerkschaft Verdi für Freitag bundesweit zu Streiks aufgerufen. Verdi erwartet zehntausende Teilnehmende im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel, wie die Gewerkschaft vorab mitteilte. Nach über einen halben Jahr Tarifverhandlungen in 13 Tarifgebieten gebe es weder einen Tarifabschluss noch ein verbessertes Angebot von den Arbeitgebern, kritisierte Verdi-Vorstandsmitglied Silke Zimmer.
Ifo: Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hat wieder zugenommen
Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland hat laut Umfrage des Ifo-Instituts wieder zugenommen. Das vom Ifo ermittelte Beschäftigungsbarometer stieg im Oktober auf 96,2 Punkte, nach 95,8 Punkten im September. Die Unternehmen seien aber weiterhin zurückhaltend bei Neueinstellungen, erklärte am Freitag der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Fehlende Neuaufträge wirkten sich weiterhin negativ aus. Doch der Fachkräftemangel "treibt die Unternehmen um".
Lillard überragt beim Bucks-Debüt, Lakers siegen
Basketball-Superstar Damian Lillard hat in der Profiliga NBA ein spektakuläres Debüt für die Milwaukee Bucks gegeben. Beim 118:117-Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers zum Saisonauftakt des Titelkandidaten erzielte der Guard 39 Punkte.
NFL: Allen führt Bills zum Sieg
Zwei Touchdown-Pässe, ein eigener Touchdown: Star-Quarterback Josh Allen hat die Buffalo Bills zu einem wichtigen Erfolg in der US-Football-Liga NFL geführt. Vier Tage nach der Niederlage gegen die New England Patriots setzte sich das Team aus dem Bundesstaat New York gegen die Tampa Bay Buccaneers mit 24:18 durch und verbesserte seine Bilanz auf 5:3-Siege.
NHL: Draisaitl und Oilers weiter in der Krise
Der Fehlstart geht weiter: Deutschlands Eishockey-Superstar Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der NHL die nächste Niederlage kassiert. Durch das 0:3 gegen die New York Rangers verloren die Kanadier ohne den verletzten Ausnahmespieler Connor McDavid ihr viertes Spiel in Serie, in den sieben Partien der Saison gelang bislang nur ein Sieg.
14 Tore an einem Tag: Bundesliga-Trio auf Rekordjagd
Bayer Leverkusen, der SC Freiburg und Eintracht Frankfurt haben am Donnerstag für den torreichsten Europapokal-Tag deutscher Klubs seit mehr als 21 Jahren gesorgt. Das Bundesliga-Trio schoss insgesamt 14 Tore - mehr hatte es zuletzt am 3. Oktober 2002 gegeben, als drei Bundesliga-Klubs sogar 16 Treffer erzielten.
NBA: Lillard überragt beim Bucks-Debüt
Basketball-Superstar Damian Lillard hat in der Profiliga NBA ein spektakuläres Debüt für die Milwaukee Bucks gegeben. Beim 118:117-Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers zum Saisonauftakt des Titelkandidaten erzielte der Guard 39 Punkte.